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	<title>Bretonen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Spyridon am 11. Februar 2024 um 00:31 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Volk der Bretonen. Die gleichnamige Pferderasse siehe unter [[Bretone]].}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;width:300px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; font-size:larger; background:#B08261; color:#FEE8AB;&amp;quot;| Bretonen (&amp;#039;&amp;#039;Bretoned&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#FEE8AB;&amp;quot;| Anzahl in der Bretagne und Loire-Atlantique&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#fff6d9;&amp;quot; | 4.367.086&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#FEE8AB;&amp;quot;| Siedlungsgebiete&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#fff6d9;&amp;quot; | [[Bretagne]] und [[Département Loire-Atlantique|Loire-Atlantique]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#FEE8AB;&amp;quot;| Sprache&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#fff6d9;&amp;quot; | [[Bretonische Sprache|Bretonisch]], [[Französische Sprache|Französisch]],&lt;br /&gt;
[[Gallo]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#FEE8AB;&amp;quot;| Religion&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#fff6d9;&amp;quot; | Vorwiegend [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#FEE8AB;&amp;quot;| Verwandte Ethnien&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#fff6d9;&amp;quot; | [[Waliser]], [[Iren]], [[Schotten]], [[Manx (Volk)|Manx]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Breton Women.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Bretonische Frauen&amp;#039;&amp;#039;, Gemälde von [[Vincent van Gogh]], 1888]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bretonen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind ein [[Kelten|keltisches Volk]], das sich in der [[Bretagne]] ([[Frankreich]]) niederließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 6. Jahrhundert kam der Volksstamm &amp;#039;&amp;#039;Britto&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Breton&amp;#039;&amp;#039; auf Lateinisch) aus [[Großbritannien (Insel)|Großbritannien]]. Jene abwandernden [[Britonen|Britto]] kamen teils als Flüchtlinge vor [[Angelsachsen]] und irischen [[Plünderung|Plünderern]], teils im Zuge gezielter Ansiedlung von der [[Britannien|britannischen]] Insel. Sie haben sich mit den Einheimischen gemischt und gehören jetzt zu den nationalen [[Minderheiten in Frankreich]]. Die Mehrzahl gehört der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 16. Jahrhundert gehört die Bretagne zu Frankreich. Sie war von Anfang an zweisprachig: Die mit dem Französischen verwandte [[Langues d’oïl|Oïl-Sprache]] &amp;#039;&amp;#039;Gallo&amp;#039;&amp;#039; wird im Osten und die [[bretonische Sprache]] als [[Keltische Sprachen|keltische Sprache]] im Westen der Region heute noch gesprochen. Beide Sprachen gelten jedoch als bedroht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lisa Evans |url=https://www.theguardian.com/news/datablog/2011/apr/15/language-extinct-endangered |titel=Endangered languages: the full list |datum=2011-04-15 |zugriff=2017-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bretonische Einwanderung ==&lt;br /&gt;
Schon zur Zeit der römischen Kolonisation hatten intensive Kontakte zwischen der aremoricanischen Halbinsel und der britischen Insel bestanden. Im späten 4. Jahrhundert gehörten die befestigten Städte und Kastelle an der Küste zum [[Limes (Grenzwall)|Limes]] der sogenannten [[Sachsenküste]], dessen Besatzungen unter dem Befehl eines &amp;#039;&amp;#039;[[Dux tractus Armoricani et Nervicani]]&amp;#039;&amp;#039; standen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PLRE|2|504|505|Germanus 1|}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Abzug der römischen Armee zu Anfang des 5. Jahrhunderts, unter Kaiser [[Flavius Honorius]], vertrieben die Provinzialen um 409 die römischen Verwaltungsbeamten und erklärten sich für unabhängig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Zosimos]], 6.5.3&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Germanus von Auxerre]] reiste 437 an den kaiserlichen Hof in Ravenna, um Nachsicht für die Bewohner von Aremorica zu erlangen. Der einflussreiche römische [[Magister militum|Heermeister]] [[Flavius Aëtius]] hatte [[Alanen|alanische]] Truppen zu einer Strafexpedition gegen die dortigen [[Bagauden]] entsandt, die sich unter Führung eines gewissen [[Tibatto]] erhoben hatten. Die aremoricanischen Stammesführer und Städte schlossen sich in weiterer Folge gegen [[Angelsachsen|angelsächsische]] Plünderer zu einem Schutzbund zusammen, der bis zur Eroberung des Landes durch den Frankenkönig [[Chlodwig I.]] um 500 bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Niedergangs des [[Weströmisches Reich|Weströmischen Reiches]], ab etwa 450 n.&amp;amp;nbsp;Chr., wanderten vor allem christianisierte [[Waliser]] auf die bretonische Halbinsel ein. Gleichzeitig dehnten sich die Siedlungsgebiete der noch heidnischen [[Sachsen (Volk)|Altsachsen]], [[Angeln (Volk)|Angeln]] und [[Jüten]] auf der britischen Hauptinsel immer weiter aus. So setzten etwa zwei Jahrhunderte lang in unregelmäßigen Abständen [[Britonen]] in die Bretagne über, um so den unsicheren politischen Verhältnissen ihrer ursprünglichen Heimat zu entkommen. Sie besiedelten und christianisierten [[Aremorica]] und brachten ihre Sprache in das bereits lange romanisierte Gallien. Das [[Bretonische Sprache|Bretonische]] geht also nicht auf das noch zu Caesars Zeiten in der Bretagne gesprochene keltische [[Idiom (Spracheigentümlichkeit)|Idiom]] zurück. Im Zuge des erneuten Wiederauflebens der keltischen Sprache und Kultur wurden der Einfluss der [[Galloromanen]] stetig zurückgedrängt, bis sie ihre Vorherrschaft um 580 endgültig einbüßten. François Falc&amp;#039;hun zufolge geht jedoch der bretonische Dialekt, der in der Region um Vannes gebräuchlich ist, noch auf die ursprüngliche keltische Sprache Aremoricas zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Michel Renouard: &amp;#039;&amp;#039;Liebenswerte Bretagne&amp;#039;&amp;#039;. Éditions Ouest-France, Rennes 2007, S. 6 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alain Croix: &amp;#039;&amp;#039;La Bretagne – Entre histoire et identité&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Collection Découvertes Histoire&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 526). Éditions Gallimard, Paris 2008, ISBN 978-2-07-034907-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Bretone}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keltischer Stamm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnische Minderheit in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bretonen| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spyridon</name></author>
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