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	<title>Bresche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T14:15:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bresche&amp;diff=59204&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Julian schoe: korr</title>
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		<updated>2025-10-11T12:13:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;korr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Bastion.rempare.png|thumb|Bresche in einem Festungswall des 17. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bresche_beim_Steintor.jpg|thumb| [[Belagerung von Straßburg]] 1870: deutsche Soldaten haben eine Bresche geschlagen]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bresche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Lücke, die von Angreifern in eine [[Burg]]- oder [[Festung]]smauer gerissen wird, um einen [[Sturmangriff]] zu ermöglichen. Die Bezeichnung kam zu Beginn des 17. Jahrhunderts auf und wurde von dem [[Französische Sprache|französischen]] Wort „brèche“ abgeleitet, welches wiederum dem [[Altfränkisch (Sprache)|altfränkischen]] Wort „breka“ für „Bruch, Riss“ entlehnt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei mittelalterlichen Befestigungsanlagen (Burg- oder [[Stadtmauer]]n) wurden Breschen mit Hilfe von unterirdischen Stollen ([[Approche|Sappen]]) vorbereitet, die das Fundament der Mauern an einer Stelle aushöhlten, welche dann mit der Unterstützung von [[Belagerungsgerät]] zum Einsturz gebracht werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einführung des [[Schießpulver]]s im 14. Jahrhundert wurde die Effektivität solcher Unterminierungen gesteigert, indem Sprengsätze unter den Mauern gezündet wurden. Zusätzlich wurden im 15. Jahrhundert [[Geschütz|Geschütze]] entwickelt, deren [[Geschoss]]e genug [[Durchschlagkraft]] besaßen, um Mauerwerk aus größerer Entfernung mühelos zum Einsturz zu bringen. Als Folge davon wurde die Mauerhöhe verringert, ihre Stärke vergrößert und die Mauern mit weit herausragenden [[Bastion]]en bestückt, was das Schlagen einer Bresche erschwerte. Mit [[Schanze (Festungsbau)|Schanzarbeiten]] näherte man sich mühsam den Bastionen, um sie aus kurzer Distanz unter Geschützfeuer zu nehmen und so eine Bresche zu erzeugen. In der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] setzte es sich allgemein in Europa durch, dass den Verteidigern einer Festung nach dem Schlagen der ersten Bresche die [[Kapitulation]] nahegelegt wurde. Lehnten diese ab, fühlten sich die [[Belagerung|Belagerer]] nicht mehr verpflichtet, die Belagerten nach der Erstürmung der Festung zu verschonen. Das Erstürmen einer Bresche war meist ein gefährliches Unterfangen. Die Verteidiger bildeten oftmals eine dichte [[Infanterie]]formation hinter der Bresche und hielten Materialien wie Holz und Erde zum provisorischen Schließen einer Maueröffnung bereit. Zudem konnten die Angreifer von angrenzenden Bastionen aus beschossen werden. Ein Angriff auf eine Bresche war für die Angreifer sehr verlustreich, da sie nicht nur von den Verteidigern mit vorbereiteten Feuerstellungen erwartet wurden, sondern zusätzlich durch die steile Schräge gebremst und zusammengedrängt wurden. Wegen dieser hohen Gefahr wurde zuerst ein aus [[Freiwilliger (Militär)|Freiwilligen]] bestehendes [[Himmelfahrtskommando]] vorausgeschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort Bresche wird in der heutigen Kriegsführung nur noch im übertragenen Sinne gebraucht, etwa als andere Bezeichnung für „Durchbruch“. Auch redensartlich wird das Wort verwendet, zum Beispiel wenn man „für jemanden in die Bresche springt“ (d.&amp;amp;nbsp;h. jemanden unterstützt, indem man ihn verteidigt und/oder Teile seiner Aufgaben übernimmt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele für eine Breschenschlacht==&lt;br /&gt;
* [[Belagerung von Badajoz (1812)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Fachbegriffe Festungsbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachbegriff der Burgen- und Festungsforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Julian schoe</name></author>
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