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	<title>Brennender Berg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T16:40:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brennender_Berg&amp;diff=366586&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin Demel: Unverständlich. –– Die letzte Textänderung von Thedorianstdoriantoeverdorian wurde verworfen und die Version 226825568 von BrunoBoehmler wiederhergestellt.</title>
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		<updated>2025-09-03T20:04:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Unverständlich. –– Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Thedorianstdoriantoeverdorian&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Thedorianstdoriantoeverdorian&quot;&gt;Thedorianstdoriantoeverdorian&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/226825568&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/226825568&quot;&gt;226825568&lt;/a&gt; von BrunoBoehmler wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|BILD=Brennender berg felsoeffnungen 2009.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Felsspalten mit Wärmeaustritt durch [[Kohlebrand|schwelendes&amp;lt;br /&amp;gt;Kohlenflöz]] am Naturdenkmal &amp;#039;&amp;#039;Brennender Berg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|HÖHE=357&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=DE-NN&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Saarland]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Saarkohlenwald]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=49/17/1/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=7/3/21/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-SL/DE-SL&lt;br /&gt;
|TYP=Rückenberg&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=[[Naturdenkmal|ND]] &amp;#039;&amp;#039;Brennender Berg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brennender Berg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gebietsbezeichnung auf der Grenze der [[Saarland|saarländischen]] Städte [[Saarbrücken]] und [[Sulzbach/Saar|Sulzbach]]. Hier befindet sich ein [[Kohlebrand|schwelendes Kohlenflöz]], das im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in Brand geriet, noch heute [[Schwelen|schwelt]] und als [[Naturdenkmal]] ausgewiesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Brennende Berg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|327.6|DE-NN}};{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK St. Johann&amp;quot;/&amp;gt; {{Coordinate|text=Lage|NS=49/17/19.5/N|EW=7/3/7.8/E|type=landmark|region=DE-SL|name=ND Brennender Berg}}) liegt zwischen dem Saarbrücker Stadtteil [[Dudweiler]] im Westen und dem Sulzbacher Stadtteil [[Neuweiler (Sulzbach/Saar)|Neuweiler]] im Osten und gehört zum [[Saarkohlenwald]]. Das Naturdenkmal liegt an der [[Abdachung|Westabdachung]] eines Höhenrückens, der zum Tal des [[Sulzbach (Saar)|Sulzbachs]] hin abfällt. Hier treten die Unteren Saarbrücker Schichten des [[Karbon]]s mit abbauwürdigen Flözen der [[Fettkohle]] an die Oberfläche. Die Stelle des Naturdenkmals trägt auf den Karten den Namen &amp;#039;&amp;#039;Brennender Berg&amp;#039;&amp;#039;, während die Kuppe ({{Höhe|356.7|DE-NN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK St. Johann&amp;quot;&amp;gt;Landesvermessungsamt des Saarlandes (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Topographische Karte 1 : 25 000 6708 St. Johann.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, Saarbrücken 1974.&amp;lt;/ref&amp;gt;) selbst unbenannt ist. Etwas ostnordöstlich der Kuppe steht am Ortsrand von Neuweiler am Ende der &amp;#039;&amp;#039;Brennender-Berg-Straße&amp;#039;&amp;#039; ein [[Sendemast]] ({{Höhe|353.5|DE-NN}};{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} {{Coordinate|text=Lage|NS=49/17/2.12/N|EW=7/3/25.15/E|type=landmark|region=DE-SL|name=Sendemast}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Naturdenkmal &amp;#039;&amp;#039;Brennender Berg&amp;#039;&amp;#039; befindet sich rund 500&amp;amp;nbsp;m nordnordwestlich der Bergkuppe in einer Art [[Klamm]], die durch den Abbau von [[Alaunschiefer]] entstand. Nach der Überlieferung geriet hier in den 1660er Jahren ein tagesnahes Steinkohlenflöz in Brand.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Friedrich Habel: &amp;#039;&amp;#039;Beyträge zur Naturgeschichte und Oekonomie der Nassauischen Länder&amp;#039;&amp;#039;, Dessau 1784, S. 16&amp;lt;/ref&amp;gt; Wahrscheinlich handelte es sich um Selbstentzündung durch Druck und Zersetzung infolge unplanmäßiger Kohlengewinnung. Die [[mündliche Überlieferung]] behauptet, dass ein Hirte an einem Baumstock ein Feuer entzündet habe, das über die Wurzeln in das Flöz eingedrungen sei. Anfangs versuchte man, den Brand mit Wasser zu bekämpfen, was aber erfolglos blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Friedrich Habel: &amp;#039;&amp;#039;Beyträge zur Naturgeschichte und Oekonomie der Nassauischen Länder&amp;#039;&amp;#039;, Dessau 1784, S. 17&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Berichten und Zeichnungen aus dem 18. Jahrhundert war die Glut durch Spalten im Fels zu sehen, und es kam zu starken Rauchentwicklungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Duhamel-Atlas]] von 1810 hebt zwei Stellen hervor, die &amp;#039;&amp;#039;Montagne brulante&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;brennender Berg&amp;#039;&amp;#039;) genau auf der Gemarkungsgrenze zu Dudweiler und 250&amp;amp;nbsp;m weiter nordöstlich auf der Gemarkung von Sulzbach ein &amp;#039;&amp;#039;Feu naturel et presque éteint&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;fast erloschener natürlicher Brand&amp;#039;&amp;#039;). Das Gebiet zwischen Sulzbach und Dudweiler war in der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts eines der wichtigsten Abbaugebiete des [[Saarrevier]]s; die Kohle wurde über den Gegenortschacht der Grube Dudweiler (später [[Grube Hirschbach]]) abgebaut. An der im Sulzbachtal verlaufenden Landstraße befanden sich im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert unter dem Hang zwei Alaunfabriken, die die zwischen den Kohleflözen eingelagerten abbauwürdigen Alaunschiefer weiterverarbeiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Flöz brennt nicht mit offener [[Flamme]], sondern [[Glut (Verbrennung)|glimmt]]. Die Manifestation ist im 20. und 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert insgesamt unspektakulär, nachdem die dort lagernden Kohleflöze und Alaunschiefer größtenteils abgebaut worden sind. Je nach Witterung sind heute noch Dämpfe zu beobachten, außerdem ist zumindest in einer Gesteinsspalte immer noch der Austritt warmer Luft zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wegemarkierung zum Brennenden Berg.JPG|miniatur|hochkant|Wegemarkierung zum Brennenden Berg]]Das Naturdenkmal am &amp;#039;&amp;#039;Brennenden Berg&amp;#039;&amp;#039; ist eine der [[Sehenswürdigkeit]]en der Region. Es ist ein beliebtes Ziel für Ausflüge und schulische Wandertage. Günstige Ausgangspunkte für Wanderungen sind der Parkplatz des ASC Dudweiler in der Straße &amp;#039;&amp;#039;Am Gegenortschacht&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Brennender-Berg-Straße&amp;#039;&amp;#039; in Neuweiler; an deren Ende führt in der Nähe des Umsetzers ein leicht abfallender schmaler Waldweg, der mit einer senkrecht stehenden grünen Raute markiert ist, zum etwa 800 Meter entfernten Naturdenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Johann Wolfgang von Goethe]], der den Beginn des Brandes in die 1760er Jahre verlegt, besuchte im Juli 1770 den Brennenden Berg, woran eine Gedenktafel erinnert. Er schrieb vier Jahrzehnte später in seinen Lebenserinnerungen &amp;#039;&amp;#039;[[Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit|Dichtung und Wahrheit]]&amp;#039;&amp;#039; über den Besuch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wir hörten von den reichen Dutweiler Steinkohlengruben, von Eisen- und Alaunwerken, ja sogar von einem brennenden Berge, und rüsteten uns, diese Wunder in der Nähe zu beschauen. […] Wir traten in eine Klamme und fanden uns in der Region des brennenden Berges. Ein starker Schwefelgeruch umzog uns; die eine Seite der Höhle war nahezu glühend, mit rötlichem, weißgebranntem Stein bedeckt; ein dicker Dampf stieg aus den Klunsen hervor und man fühlte die Hitze des Bodens auch durch die starken Sohlen.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Wolfgang von Goethe]]: &amp;#039;&amp;#039;Dichtung und Wahrheit. Zweiter Teil. Zehntes Buch&amp;#039;&amp;#039;. 1812. {{Webarchiv|text=Internetfundstelle |url=http://www.odysseetheater.com/goethe/duw/duw10.htm |wayback=20050908054912}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Wegweiser zum Brennenden Berg.JPG|Am Beginn der Schlucht: Wegweiser zum Brennenden Berg&lt;br /&gt;
Datei: Schluchtweg zum Naturdenkmal.JPG|Schluchtweg zum Naturdenkmal&lt;br /&gt;
Datei: Informationstafel- Goethe besichtigt den Brennenden Berg.JPG| Informationstafel: Goethe besichtigt den Brennenden Berg&lt;br /&gt;
Datei: Informationstafel, Wanderwege am Brennenden Berg.jpg| Informationstafel: Wanderwege am Brennenden Berg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Friedrich Habel: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=EhY-AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA10 Von dem brennenden Berge und dem Landgruber Kohlen-Flötz bey Dutweiler]&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Beyträge zur Naturgeschichte und Oekonomie der Nassauischen Länder&amp;#039;&amp;#039;, Dessau 1784, S. 10–38.&lt;br /&gt;
* [[Samuel Christoph Wagener]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10380441?page=45 Dritter Brief. Bestandenes Abentheuer bei Dutweiler – Dampfender Vulkan – Dessen Krater – Verwüstung des unterirdischen Feuers – Entstehung des Bimmsteins – Schiefer- und Steinkohlenbergwerk – Scheidewasserbrennerei – Wie man Allaun gewinnt – Ein Bach, der die Leinwand zerfrißt]&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Pfalz am Rhein und deren Nachbarschaft. Besonders in Hinsicht auf den gegenwärtigen Krieg, auf Naturschönheiten, Kultur und Alterthümer&amp;#039;&amp;#039; (anonym), Leichsche Buchhandlung, Brandenburg 1795, Band 1, S. 35–45.&lt;br /&gt;
* Martin Schuto: &amp;#039;&amp;#039;Neue Wirtschaftszweige – Alaunhütten, Kokserzeugung, Sudhaus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;1000&amp;amp;nbsp;Jahre Dudweiler 977–1977&amp;#039;&amp;#039;. Saarbrücker Zeitung-Verlag. Saarbrücken 1977. S.&amp;amp;nbsp;228–233.&lt;br /&gt;
* Karl Heinz Ruth: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.dudweiler-geschichtswerkstatt.de/app/download/10165984568/Bd05-007-017Alaun-1.pdf Die Alaungewinnung am Brennenden Berg]&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Historische Beiträge aus der Arbeit der Dudweiler Geschichtswerkstatt.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;5. Saarbrücken 1988, S.&amp;amp;nbsp;1–17.&lt;br /&gt;
* Werner Zimmer: Von der Teufelsbrücke zum Brennenden Berg, &amp;quot;Historische Beiträge&amp;quot; Dudweiler Geschichtswerkstatt, Band 9, S. 40–55, Dudweiler 2006.&lt;br /&gt;
* Johann Wolfgang von Goethe: Aus meinem Leben – Dichtung und Wahrheit, 10. Buch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Brennender Berg}}&lt;br /&gt;
* {{Saarländische Bibliographie|Brennender+Berg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.brennenderberg.de/ Ausbildungszentrum Burbach: Brennender Berg]&lt;br /&gt;
* [http://www.fell-dudweiler.de/der_brennende_berg.htm Günter Fell: Brennender Berg]&lt;br /&gt;
* [http://www.umfragencenter.de/brennenderberg.html Informationsportal Dudweiler: Brennender Berg]&lt;br /&gt;
* [http://www.sueddeutsche.de/wissen/brennende-kohlefloeze-feuer-unter-der-erde-1.291416 Brennende Kohleflöze: Feuer unter der Erde] &amp;#039;&amp;#039;sueddeutsche.de&amp;#039;&amp;#039;, 17. Januar 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Saarland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal im Saarland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Saarbrücken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erdbrand]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Demel</name></author>
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