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	<title>Brennende Halde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:22:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brennende_Halde&amp;diff=1384185&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-12-01T04:24:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;brennende Halde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Bergehalde]] (Abraumhalde des Kohlebergbaus) oder [[Deponie]] (Müllkippe) mit einem [[Schwelbrand]] im Inneren des [[Halde]]nkörpers oder mit einem offenen [[Brand]]. Diese Brände werden durch entflammbare bzw. brennbare Bestandteile der Haldenbestandteile (des Deponieguts) gespeist. Brennende Halden können entweder einfach erkennbare Rauch- und Gasentwicklung aufweisen oder aber oberflächig unauffällig sein und nur durch Temperatur- und Gasmessungen erkannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abraumhalden ==&lt;br /&gt;
Bei den Bergehalden aus dem Steinkohlenbergbau beträgt z.&amp;amp;nbsp;B. der Anteil der Restkohle bis zu 20 Prozent, so dass durch [[Selbstentzündung]] (Kohle unter Druck in Kontakt mit Luftsauerstoff&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berke&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Berke: &amp;#039;&amp;#039;Über alle Berge - Der definitive Haldenführer Ruhrgebiet.&amp;#039;&amp;#039; Klartext Verlag, Essen 2009, ISBN 978-3-8375-0170-4, S. 80/81.&amp;lt;/ref&amp;gt;) schwelende Brände möglich sind, deren Glutnester Temperaturen von über 500&amp;amp;nbsp;°C erreichen. In der [[Halde Rheinelbe]] wurden 400&amp;amp;nbsp;°C gemessen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berke&amp;quot;/&amp;gt; Die sich immer weiter selbst entzündenden Brände können abhängig vom Materialvorrat ähnlich wie bei [[Kohlebrand|Kohleflözbränden]] über 100 Jahre andauern. Dabei werden teilweise auch giftige [[Schwelgas]]e frei. Hangrutschungen und Deckeneinbrüche sind möglich. Bei Löschversuchen kann es zu Verpuffungen und Explosionen kommen. Oft sind diese Löschungen nur von kurzem Erfolg oder gänzlich zwecklos. Eine [[Geothermie|geothermische]] Nutzung wurde von 2008 bis 2013 Rahmen eines Pilotprojekts&amp;lt;ref&amp;gt;[[RWTH Aachen]]: {{Webarchiv | url=http://www.geotechnik.rwth-aachen.de/forschung/Haldengeothermie_de.pdf |wayback=20130731010810 |format=PDF; 425&amp;amp;nbsp;KB |text=&amp;#039;&amp;#039;Thermische Nutzung von Haldenschwelbränden&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt; untersucht. Dabei konnte allerdings nicht genug Energie gewonnen werden, um eine Nutzung wirtschaftlich sinnvoll zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/serie-tolle-idee-was-wurde-daraus-geothermische-nutzung-von-100.html |titel=Serie: Tolle Idee! Was wurde daraus? |hrsg=Deutschlandfunk |datum=2017-05-09 |abruf=2025-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brennende Halden in Deutschland ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Paul-Berndt-Halde Freital 001.JPG|mini|Brennende [[Königin-Carola-Schacht|Carolaschachthalde]] in Freital (2014)]]&lt;br /&gt;
Zu den brennenden Halden zählen mindestens sechs der [[Halden im Ruhrgebiet]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Volker Mrasek]]: &amp;#039;&amp;#039;Die glühenden Berge der Kohlereviere&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Der Spiegel]], 22. März 2005 ([http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,347541,00.html online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Halde Rheinelbe]] in [[Gelsenkirchen]]&lt;br /&gt;
* [[Halde Rungenberg]] in Gelsenkirchen&lt;br /&gt;
* [[Preußenhalde|Halde Preußen]] in [[Lünen]]&lt;br /&gt;
* [[Halde Graf Moltke]] in [[Gladbeck]]&lt;br /&gt;
* [[Halde Norddeutschland]] in [[Neukirchen-Vluyn]]&lt;br /&gt;
* [[Halde Wehofen-Ost]] in [[Dinslaken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brennende Halden gibt es darüber hinaus aber auch in allen anderen Steinkohlerevieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Halde Anna&amp;amp;nbsp;1, [[Alsdorf]] (Richtung [[Würselen]])&amp;lt;ref&amp;gt;steinkohle-portal.de: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Die Bergehalden im Aachener Revier&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.steinkohle-portal.de/content.php?id=327 |wayback=20060627124207 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Halde des [[Steinkohlenwerk Deutschland|Deutschlandschachtes]], Oelsnitz/Erzgeb.&lt;br /&gt;
* Halde des [[Königin-Carola-Schacht]]es, Freital&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach §&amp;amp;nbsp;321 Abs.&amp;amp;nbsp;12 der Bergverordnung für die Steinkohlenbergwerke (BVOSt) dürfen in Nordrhein-Westfalen brennende oder schwelende Halden ohne Ausnahmegenehmigung nicht abgetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Temperaturen entstehen besondere [[Mineral]]e, die hier erst entdeckt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tw.strahlen.org/burningdumps.html Forschungsarbeiten] von [[Thomas Witzke]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Halde des Königin-Carola-Schachtes in Freital sind die ein Zentimeter großen [[Salmiak]]-Kristalle bekannt geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlebergbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbauhalde|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erdbrand|!Haldenbrand]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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