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	<title>Bremer Staatsbahn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T23:41:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-10-09T16:28:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bremer Staatsbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Eisenbahngesellschaft im Besitz der [[Freie Hansestadt Bremen|Freien Hansestadt Bremen]]. Die von ihr getragenen Bahnstrecken waren kein eigenständiges Netz. Der Zugverkehr wurde, abgesehen von kurzen Güterstrecken, von anderen Gesellschaften durchgeführt. Sie war Träger von vier Bahnstrecken. Im Jahre 1883 gingen die Bremer Staatsbahn und die Bremer Teile des vormals hannoverschen Eisenbahnnetzes gegen eine Einmalzahlung von 36 Millionen [[Deutsche Währungsgeschichte|Mark]] in den Besitz der [[Preußische Staatseisenbahnen|Preußischen Staatseisenbahnen]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weserbahn ==&lt;br /&gt;
Die erste von der Freien Hansestadt Bremen gebaute und betriebene Eisenbahnstrecke war die 1860 eröffnete Weserbahn. Diese nur 400 Meter lange Güterstrecke führte vom 1848 eröffneten Staatsbahnhof der [[Königlich Hannöversche Staatseisenbahnen|Königlich Hannöverschen Staatseisenbahnen]], der an der Stelle des heutigen [[Bremen Hauptbahnhof|Bremer Hauptbahnhofs]] lag, zum [[Weserbahnhof]] am Stephanitorsbollwerk flussabwärts der Altstadt, einer damals wegweisenden Umschlagsanlage zwischen Schienen- und Schiffsverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bremerhavener Güterbahn ==&lt;br /&gt;
Fast gleichzeitig mit der Eröffnung der [[Bahnstrecke Bremen–Bremerhaven#Geschichte|Geestebahn]] des Königreichs Hannover, die von Bremen nach [[Geestemünde]] führte, nahm Bremen den Betrieb auf der anschließenden Güterbahn vom Bahnhof Geestemünde zu den Bremerhavener Häfen auf. Für Personenverkehr war diese Anschlussstrecke nicht zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bremer Eisenbahnbrücke ==&lt;br /&gt;
Die zweite Strecke schloss an die Weserbahn an und führte über die für sie errichtete Eisenbahnbrücke zum [[Bahnhof Bremen-Neustadt]]. Sie wurde aufgrund des Vertrags mit dem [[Großherzogtum Oldenburg]] vom 8. März 1864 gebaut und am 14. Juli 1867 zusammen mit der oldenburgischen Strecke zwischen Bremen-Neustadt und der Stadt Oldenburg in Betrieb genommen. Der Zugbetrieb vom oldenburgischen Gebiet bis zum (hannöverschen) Staatsbahnhof oblag den [[Großherzoglich Oldenburgische Staatseisenbahnen|Großherzoglich Oldenburgischen Staatseisenbahnen]], die der Bremer Staatsbahn eine Benutzungsgebühr zahlten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Langwedel–Uelzen ==&lt;br /&gt;
Die dritte und längste Strecke lag ganz auf preußischem Gebiet. Baulich handelte es sich um die 97&amp;amp;nbsp;km lange [[Bahnstrecke Uelzen–Langwedel]], den Westabschnitt der sogenannten [[Amerikalinie]].&lt;br /&gt;
Obwohl Staatsbahn genannt und im Besitz des bremischen Staates, wurde sie als Privatbahn nach preußischem Recht geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Annexion]] des [[Königreich Hannover|Königreichs Hannover]] durch Preußen und der Gründung des [[Norddeutscher Bund|Norddeutschen Bundes]] hatte Bremen großes Interesse an einer kürzeren Bahnverbindung nach Berlin, um so die Konkurrenzsituation seiner Häfen zu verbessern. Nachdem Preußen eine Beteiligung an den Baukosten abgelehnt hatte, entschied sich Bremen, die Bahn auf eigene Kosten erstellen zu lassen. Der notwendige Staatsvertrag mit Preußen wurde am 17. Juli 1870 geschlossen. Da im Bremer Staatshaushalt die Mittel wegen der gerade durchgeführten [[Weserkorrektion]] so schnell nicht verfügbar waren, wurde die Union Bank in Berlin eingeschaltet, die die Bahnstrecke zum Festpreis von zwei Millionen [[Taler]]n bauen ließ. Mit dem Betrieb der Bahn wurde die [[Magdeburg-Halberstädter Eisenbahngesellschaft]] beauftragt (Vertrag schon am 20. Mai 1870, also vor dem Staatsvertrag), die auch den Bau der Strecke Stendal–Salzwedel–Uelzen übernommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bau konnte erst nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] begonnen werden. Für den Güterverkehr wurde die Strecke am 15. April 1873 in Betrieb genommen, für den Personenverkehr einen Monat später. Die Frachtsätze für Transporte zwischen Berlin und Bremen über diese Strecke waren die gleichen wie für die Strecke Berlin–Hamburg. Reisende mussten jedoch zumeist in Stendal umsteigen. Bis Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] fuhren – wenige – [[Schnellzug|Schnellzüge]] der Relation Berlin–Bremen–[[Wilhelmshaven]] über diese Strecke, ebenso verkehrte hier ein Schnellzugpaar zwischen Norddeich und Berlin. Reiseverbindungen zwischen Bremen und Berlin über Hamburg oder Hannover waren jedoch grundsätzlich schneller. Die Strecke bekam wegen der Anschlüsse zu Auswandererschiffen von Bremerhaven nach Amerika den Spitznamen [[Amerikalinie]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Bremer Staatsbahn 1880(2).gif|mini|zentriert|900px|Bahnverbindung Bremen–Altmark(–Berlin) 1880.&amp;lt;br /&amp;gt;Farbige Markierung von Bahnstrecken (Nachbearbeitung): gelb = Anlagen der Bremer Staatsbahn, hellblau = Anlagen der Magdeburg-Halberstädter Eisenbahngesellschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitzwechsel ==&lt;br /&gt;
1883 gingen die Strecke Langwedel–Uelzen und die Bremer Teile des vormals hannoverschen Eisenbahnnetzes gegen eine Einmalzahlung von 36 Millionen Mark in den Besitz der [[Preußische Staatseisenbahnen|Königlich Preußischen Staatsbahn]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hafenbahnen und die Bremer Weserquerung blieben in Bremer Besitz. 1929 wurden die Hafenbahnen in Bremen und Bremerhaven von der [[Bremer Lagerhaus-Gesellschaft]] übernommen, die noch heute für die Gleisanlagen zuständig ist. Die Transportleistungen wurden allerdings 1930 von der [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutschen Reichsbahn (DRG)]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Roder]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verkehr in Bremen&amp;#039;&amp;#039;, Steintor-Verlag, Bremen, 1987, ISBN 3-926028-15-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://heidekreuz.de/index.php?article_id=277 Das Heidekreuz – Strecke Langwedel-Uelzen]&lt;br /&gt;
* [https://www.pkjs.de/bahn/Kursbuch1944/Teil2/209.jpg Kursbuch von 1944 mit Schnellzugverbindungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahngesellschaft (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenverkehr (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenverkehr (Bremen)|Staatsbahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsunternehmen (Freie Hansestadt Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsgeschichte (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1883]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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