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	<title>Breklum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Breklum&amp;diff=367971&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: fix url genealogy.net</title>
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		<updated>2026-03-19T09:31:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fix url genealogy.net&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Breklum COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 54/36/17/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/59/04/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Breklum in NF.PNG&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Kreis             = Nordfriesland&lt;br /&gt;
|Amt               = Mittleres Nordfriesland&lt;br /&gt;
|Höhe              = 7&lt;br /&gt;
|PLZ               = 25821&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 04671&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 01054020&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE EKU&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Theodor-Storm-Straße&amp;amp;nbsp;2&amp;lt;br /&amp;gt;25821 Bredstedt&lt;br /&gt;
|Website           = [https://breklum.de/ breklum.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Claus Lass&lt;br /&gt;
|Partei            = WGB&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Breklum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Nordfriesische Sprache|nordfriesisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Brääklem&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde im [[Kreis Nordfriesland]] in [[Schleswig-Holstein]]. Borsbüll und Riddorf liegen im Gemeindegebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg= |Titel=Schleswig-Holstein-Topographie. Bd. 2: Boren - Ellerau |Auflage= |Verlag=Flying-Kiwi-Verl. Junge |Ort=Flensburg |Datum=2002 |ISBN=3-926055-68-5 |Seiten=105 |Online=https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;amp;cqlMode=true&amp;amp;query=idn%3D993838235 |Abruf=2020-06-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Breklum erstreckt sich zu beiden Seiten des Übergangs der Naturräume &amp;#039;&amp;#039;Nordfriesische Marsch&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Bredstedt-Husumer Geest&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/L/landwirtschaft/Downloads/Duerrehilfe_Liste_Gemeinde.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 |titel=Liste: Zuordnung der Gemeinden zu den Naturräumen |seiten=18 |format=PDF |abruf=2021-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Marschland|Marsch]]&amp;amp;shy;bereich ist Bestandteil vom &amp;#039;&amp;#039;Breklumer Koog&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Kartenwerk in {{Literatur |Autor=Harry Kunz, Albert Panten |Titel=Die Köge Nordfrieslands |Auflage=2. |Verlag=Nordfriisk Instituut |Ort=Bredstedt/Bräist |Datum=1999 |ISBN=3-88007-251-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Neben dem namenstiftenden Hauptort Breklum, befinden sich u.&amp;amp;nbsp;a. auch:&lt;br /&gt;
* Borsbüll ([[Dänische Sprache|dänisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Borsbøl&amp;#039;&amp;#039;; nordfriesisch: &amp;#039;&amp;#039;Buursbel&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Borsbüllfeld&lt;br /&gt;
* Breklumer Koog (anteilig)&lt;br /&gt;
* Breklumfeld&lt;br /&gt;
* Riddorf (&amp;#039;&amp;#039;Ridderup&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;Rääderup&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Riddorffeld&lt;br /&gt;
im Gemeindegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Breklum sind wie folgt:&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
|NORDWEST=[[Bredstedt]]&lt;br /&gt;
|NORD=[[Sönnebüll]]&lt;br /&gt;
|NORDOST=[[Vollstedt]]&lt;br /&gt;
|OST=[[Drelsdorf]]&lt;br /&gt;
|WEST=[[Reußenköge]]&lt;br /&gt;
|SUED=[[Struckum]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet ist geologisch betrachtet in zwei höchst unterschiedlichen Zeiträumen ausgeprägt worden. Der höher gelegene Geestbereich ist ein Produkt des bis hierher vorgestoßenen nordeuropäischen Festland-Eisschilds während des [[Saale-Komplex]]es. Dieser schub die [[Altmoräne]] des [[Stollberg (Nordfriesland)|Stollbergs]] im Norden von Bredstedt als deren höchsten Gipfel weit an den Rand der Nordsee vor. Die nach Süden hin steil abfallenden Hänge sind in südöstlicher Richtung weniger mächtig. Diese flachwelligen Ausläufer bilden heute den Untergrund des östlichen Gemeindegebiets. Das vergleichsweise kleine [[Marsch (Schwemmland)|Marschengebiet]] im Westteil der Gemeinde zählt anteilig zum &amp;#039;&amp;#039;Breklumer Koog&amp;#039;&amp;#039;. Dieser wurde um 1520&amp;lt;ref&amp;gt;Harry Kunz, Albert Panten: &amp;#039;&amp;#039;Die Köge Nordfrieslands.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Nordfriisk Instituut, Bredstedt 1997, S.&amp;amp;nbsp;43f.&amp;lt;/ref&amp;gt; eingedeicht und reicht im Süden bis nah an den früheren Mündungsbereich der [[Arlau]] beim &amp;#039;&amp;#039;Wallsbüller Saatkoog&amp;#039;&amp;#039; heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Olaf Breklum 2024.jpg|mini|[[St. Olaf (Breklum)|Breklumer Kirche]]]]&lt;br /&gt;
Die ersten Spuren einer Besiedlung stammen aus der jüngeren [[Steinzeit]] (ca. 4300–2300 v.&amp;amp;nbsp;Chr.). Es wurden Siedlungsreste und [[Hünengrab|Megalithgräber]] (Großsteingräber) gefunden, die auf eine größere Ansiedlung im Bereich des heutigen Breklum schließen lassen. Ebenso wurden Kulturgegenstände wie Tonscherben und [[Dolch]]e aus [[Feuerstein|Flint]] gefunden. Die Besiedlung lässt sich seitdem durch die Zeit verfolgen: Grabhügel und andere Funde aus der [[Bronzezeit]] (ca. 2300–550 v.&amp;amp;nbsp;Chr.), Urnenfelder aus der [[Eisenzeit]] (ca. 550 v.&amp;amp;nbsp;Chr.–400 n.&amp;amp;nbsp;Chr.) sowie Spuren einer Besiedlung aus der [[Wikingerzeit]] (800–1100 n.&amp;amp;nbsp;Chr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[St. Olaf (Breklum)|Breklumer Kirche]], die vermutlich dem [[Olav II. Haraldsson|Heiligen Olaf]] geweiht war, wurde um 1200 errichtet. Sie gilt als ein besonderes Bauwerk der [[Romanik#Spätromanik|späten]] [[Backsteinromanik]] im [[Herzogtum Schleswig|Landesteil Schleswig]]. Das Mauerwerk, welches zum Teil aus großen [[Feldstein (Baumaterial)|Feldsteinen]] besteht, weist die Kirche als eine [[Wehrkirche]] aus, in der die Bewohner des Umlandes bei Überfällen Schutz finden konnten. Von der mittelalterlichen Ausstattung haben sich drei Stücke erhalten: ein [[Triumphkreuz]] (um 1400), ein [[Altarkreuz]] (1420–30) und eine 133 cm hohe Eichenskulptur des heiligen Olaf (um 1430), die eventuell in Niedersachsen (Bremen?) gefertigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jan Friedrich Richter |Hrsg=Uwe Albrecht |Titel=Hl. Olaf |Sammelwerk=Corpus der mittelalterlichen Holzskulptur und Tafelmalerei in Schleswig-Holstein. Bd. IV.1: Die Kirchen im Landesteil Schleswig. Aventoft bis Nordhackstedt |Verlag=Ludwig |Ort=Kiel |Datum=2019 |Seiten=80 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Breklum war ein [[Kirchspiel]], und die Kirche bildete in der [[Nordergoesharde]] ein Zentrum für die Bewohner dieser [[Harde]]. Im 14. Jahrhundert erlangten die bisher zum Kirchspiel zählenden Gemeinden [[Bordelum]] und [[Drelsdorf]] ihre jeweilige Eigenständigkeit. Bis 1530 gehörte auch [[Bredstedt]] zum Kirchspiel Breklum.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Joachim Lorenzen-Schmidt, Ortwin Pelc (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das neue Schleswig-Holstein Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Wachholtz, Neumünster 2006, Lemmata Breklum und Bredstedt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Christian-Jensen-Kolleg Breklum.JPG|mini|Martineum des [[Christian Jensen Kolleg]]s]]&lt;br /&gt;
1876 gründete der Breklumer Pastor [[Christian Jensen (Missionar)|Christian Jensen]] (1839–1900) die &amp;#039;&amp;#039;Missionsgesellschaft für Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039; (heute: [[Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit]]). Das Zentrum bildet heute keine [[Missionar]]e mehr aus, fördert aber durch Stipendien zeitlich befristete Auslandsaufenthalte von Freiwilligen im Bereich des kirchlichen Dienstes. Darüber hinaus fungiert das Zentrum als Netzwerk zu kirchlichen und ökumenischen Einrichtungen, sowie [[Nichtregierungsorganisation]]en in Afrika, Asien, Europa, Amerika und dem pazifischen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Schleswig-Holstein]] im Jahr 1866 entstand aus dem Kirchspiel Breklum eine [[Kirchspielslandgemeinde]]. Sie umfasste die elf Dorfschaften [[Almdorf]], Borsbüll, Breklum, Fehsholm, [[Högel]], [[Lütjenholm]], Riddorf, [[Sönnebüll]], [[Struckum]], [[Vollstedt]] und Wallsbüll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Reichstagswahl März 1933]] stimmten bei einer Wahlbeteiligung von 85,6 % für die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] 72,6 %, für die [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]] 10,9 %, für die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] 9,5 % und für die [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] 3,3 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.akens.org/akens/texte/info/39/3.html |titel=AKENS Information 39, Omland: &amp;quot;Unser aller &amp;#039;Ja&amp;#039; dem Führer&amp;quot; |abruf=2019-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf des Jahres 1934 wurde die [[Kirchspielslandgemeinde Breklum]] aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--steht nicht so in der Quelle&lt;br /&gt;
Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden, am 1. Dezember 1934 auch ihr Hauptort Breklum.  sondern so:--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im jetzigen Umfang entstand die Landgemeinde Breklum am 1. Dezember 1934 durch Zusammenlegung der Dorfschaften Riddorf, Breklum, Borsbüll und des nördlichen Teils des Breklumerkoogs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein |Titel=Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867–1970 |Verlag=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein |Ort=Kiel |Datum=1972 |Seiten=251 |Online=[https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/SHMonografie_derivate_00000020/1226-29.pdf#page=92 Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg= |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis Schleswig-Holstein: Anmerkungen zur Gemeinde Breklum (Fußnote) |Datum= |Online=https://wiki.genealogy.net/index.php?title=Datei%3ADie_Bevölkerung_der_Gemeinden_in_Schleswig-Holstein_1867-1970.djvu&amp;amp;page=90 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die am 14. Mai 2023 im Zuge der [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023]] durchgeführt Gemeindewahl in Breklm ergab folgendes Ergebnis:&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW2023&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_gemeinde_010545494020.html |titel=Gemeindewahlen Gemeindewahl in Gemeinde Breklum |abruf=2023-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND=DE&lt;br /&gt;
|TITEL=Gemeindewahl Breklum 2023&lt;br /&gt;
|GUV=ja&lt;br /&gt;
|JAHRNEU=2023&lt;br /&gt;
|JAHRALT=2018&lt;br /&gt;
|PARTEI1=CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1=28.2&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1=26.7&lt;br /&gt;
|PARTEI2=SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2=18.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2=16.2&lt;br /&gt;
|PARTEI3=WGB&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3=53.5&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3=57.1&lt;br /&gt;
|FARBE3 = FFA500&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG3 = Wählergruppe Gemeinde Breklum&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Land = DE&lt;br /&gt;
| Überschrift = Sitzverteilung in der Gemeindevertretung Breklum seit 2023&lt;br /&gt;
| Legende = ja&lt;br /&gt;
| float = center&lt;br /&gt;
|CDU|SPD|WGB&lt;br /&gt;
|CDU = 4&lt;br /&gt;
|SPD = 2&lt;br /&gt;
|WGB Name=Wählergruppe Gemeinde Breklum&lt;br /&gt;
|WGB Farbe = FFA500&lt;br /&gt;
|WGB = 7&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahlbeteiligung betrug 55,8 Prozent.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW2023&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Auf der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung für die Wahlperiode 2023–2028 am 8. Juni 2023 wurde Claus Lass (WGB) wiederholt zum Bürgermeister gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sessionnet.krz.de/amnf/bi/to0050.asp?__ktonr=49843 |titel=TOP Ö 6: Wahl des Bürgermeisters unter Vorsitz des dienstältesten Mitglied, Ernennung und Vereidigung des Bürgermeisters |abruf=2023-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Grün ein asymmetrischer silberner Farnwedel, oben rechts eine silbern-rote Lutherrose.“&amp;lt;ref&amp;gt;[{{SH-Wappenrolle|1015|Gemeinde Breklum, Kreis Nordfriesland|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Breklum Zentrum.JPG|mini|Einzelhandelsbetriebe im Zentrum Breklums]]&lt;br /&gt;
Die Wirtschaftsstruktur der Gemeinde ist [[Mittelstand|mittelständisch]] geprägt. Die vor Ort ansässigen Unternehmen verfügen über ein breites Angebot von Gütern und Dienstleistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohnnutzung ist heute für den Ort bedeutsamer als die Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fremdenverkehr]]sbetriebe sind mehrere [[Ferienwohnung]]en und in Riddorf eine [[Pension (Unterkunft)|Pension]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ferienwohnungen-breklum.de/Ferienwohnungen_Breklum/Startseite.html |titel=Ferienunterkünfte in Breklum und Umgebung Nordfriesland (Nordsee)  Schleswig-Holstein |abruf=2019-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Nordseeküste westlich von Breklum befindet sich in der Nachbargemeinde Reußenköge der in seiner Gänze zum [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] erklärte [[Beltringharder Koog]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
In der Gemeinde sind drei [[Familienunternehmen]] im Bereich [[Einzelhandel]] ansässig. Sie sind in den Bereichen [[Lebensmitteleinzelhandel]] ([[EDEKA]]), [[Möbelhandel]] und [[Automobilhandel]] tätig. Letzteres [[Vertrieb|vertreibt]] Marken des Konzerns [[Volkswagen]] und hat auch Filialbetriebe in [[Husum]] und [[Tarp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde ist daneben auch ein Filialbetrieb des Einzelhandelsunternehmen [[Lidl]] vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem &amp;#039;&amp;#039;Christian Jensen Kolleg&amp;#039;&amp;#039; befindet sich ein [[Tagungshaus|Tagungs- und Bildungszentrum]] im Ort. Der Ursprung dieser Einrichtung liegt in der Nordelbischen Missionsanstalt, bekannt als „Breklumer Mission“,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nordkirche-weltweit.de/ueber-uns/historie/ &amp;#039;&amp;#039;Historie&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 29. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; die von [[Christian Jensen (Missionar)|Christian Jensen]] gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;DIAKO Nordfriesland&amp;#039;&amp;#039; ist im Ortsteil Riddorf ansässig und betreibt vor Ort eine Fachklinik für [[Psychiatrie]] und [[Psychosomatik|psychosomatische]] Erkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Breklum wird von der [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;5]] und der [[Marschbahn]] nahezu in Parallellage durchquert. Beide bilden sowohl das Rückgrat des Reiseverkehrs zu den [[Nordfriesische Inseln|Nordfriesischen Inseln]] und [[Halligen]] als auch des werktäglichen [[Pendler]]verkehrs in die [[Zentrale-Orte-System|Zentralen Orte]] entlang der Strecke. In der zuerst genannten Funktion war die Bundesstraße auch Teilstück der ehemals als [[Ferienstraße]] vermarkteten [[Grüne Küstenstraße|Grünen Küstenstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der anwachsenden Verkehrsströme ist eine östliche Verlegung im Zuge der &amp;#039;&amp;#039;Ortsumgehung Hattstedt–Bredstedt&amp;#039;&amp;#039; planfestgestellt worden. Aufgrund von anhängigen Klagen im Bereich eines anderen Streckenabschnitts kommt es jedoch zu Verzögerungen bei der Planungsdurchführung, die ein Planänderungsverfahren notwendig macht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/W/westkuesteninitiative/westkuesteninitiative_zahlen.html |titel=Zahlen &amp;amp; Fakten: Die Westküste auf einen Blick |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190809234448/https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/W/westkuesteninitiative/westkuesteninitiative_zahlen.html |archiv-datum=2019-08-09|abruf=2019-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Breklum zu keiner Zeit einen eigenen Bahnhof besessen hat – die benachbarten Orte Bredstedt und Struckum hatten im Personen- bzw. Güterverkehr aufgrund der gewachsenen Struktur eine dominante Rolle – erfolgt nunmehr seit 1.&amp;amp;nbsp;August 2019 die ÖPNV-Anbindung über eine überörtliche [[Regionalbus]]linie (R120) zwischen Husum und Bredstedt/Mönkebüll. Im langgestreckten [[Dorf|Kernort]] werden die zwei Haltestellen Breklum, Herrengabe sowie Breklum Nord angefahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rohde-bus.de/uploads/rvb/schedule/138/linie-r120.pdf |titel=Fahrplan Linie R120 |format=PDF |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190809234443/https://www.rohde-bus.de/uploads/rvb/schedule/138/linie-r120.pdf |archiv-datum=2019-08-09 |abruf=2019-08-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere Linie (R125 Bredstedt–Flensburg) führt durch das nördliche Gemeindegebiet am Rande des Ortsteils Riddorf vorbei. Hier werden die Haltestellen &amp;#039;&amp;#039;Breklum, Riddorfer Ring&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Breklum, Kirche&amp;#039;&amp;#039; angefahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nordfriesland.de/PDF/R125.PDF?ObjSvrID=2271&amp;amp;ObjID=3372&amp;amp;ObjLa=1&amp;amp;Ext=PDF&amp;amp;WTR=1&amp;amp;_ts=1571638400 |titel=Kursbuch Buslinie R125 |format=PDF |abruf=2019-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Seit dem 17. April 2023 verkehrt anstelle des bisherigen Rufbusses der sogenannte „Lüttbus“ im Raum des mittlerem Nordfrieslands.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rufbus Nordfriesland |url=https://rufbus.nordfriesland.de/L%C3%BCttbus/?La=1&amp;amp;NavID=3498.78 |titel=Lüttbus Bredstedt — Der neue Rufbus für das Mittlere Nordfriesland |sprache=de |abruf=2024-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Der SV Germania Breklum ist 1920 entstanden und ist einer der größten außerstädtischen Sportvereine in der Umgebung. Der neue Sportpark wurde am 19. Juni 2010 eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.germania-breklum.de/2010/Einweihungsfeier%20Sportpark.pdf |titel=Wayback Machine |format=PDF |abruf=2024-03-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304133429/http://www.germania-breklum.de/2010/Einweihungsfeier%20Sportpark.pdf |archiv-datum=2016-03-04 |offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Januar 2020 wurde der Sportverein 100 Jahre alt. Anlässlich des Jubiläums hat der Sportverein sowohl vom derzeitigen Bundespräsidenten [[Frank-Walter Steinmeier]] sowie vom derzeitigen Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein [[Daniel Günther]] eine [[Urkunde]] erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sv-germania-breklum.de/100-jahre-sv-germania-breklum-jubil%C3%A4umsjahr/ |titel=Weihnachtsgruß und Info an alle Mitglieder am Ende des Jubiläumsjahres |sprache=de-DE |abruf=2024-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im SV Germania Breklum werden unter anderem die Sportarten [[Fußball]], [[Faustball]], [[Tischtennis]] sowie [[Turnen]] angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sv-germania-breklum.de/sparten-alle-angebote-infos/ |titel=Unsere Sparten ... |sprache=de-DE |abruf=2024-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Söhne und Töchter der Gemeinde:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Johann Moth]] (1639–1705), dänischer Archivar und Büchersammler&lt;br /&gt;
* [[Uwe Pörksen]] (1935–2025), Professor für Sprache und Ältere Literatur&lt;br /&gt;
* [[Fiede Kay]] (1941–2005), Sänger und Liedermacher niederdeutscher Lieder&lt;br /&gt;
* [[Peter F. Piening]] (* 1942), Bildhauer und Objektkünstler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mit Breklum verbunden:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Outzen]] (1752–1826), Geschichtsschreiber, Prediger und friesischer Sprachforscher; Pastor in Breklum (1787–1826)&lt;br /&gt;
* [[Christian Jensen (Missionar)|Christian Jensen]] (1839–1900), evangelischer Pastor und Begründer der Missionarsausbildung in Breklum&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Hansen (Pfarrer)|Heinrich Hansen]] (1861–1940), evangelischer Pfarrer und Initiator der Hochkirchlichen Vereinigung&lt;br /&gt;
* [[Carsten Kühl (Maler)|Carsten Kühl]] (1887–1964), Maler, Bildhauer und Heimatforscher – lebte zusammen mit seiner Frau Marie mehrere Jahrzehnte in Breklum, wo er auch starb&lt;br /&gt;
* [[Johann Schmidt (Theologe, 1907)|Johann Schmidt]] (1907–1981), evangelisch-lutherischer Pastor und Theologe; Volksmissionar in Breklum (1939–47)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Uwe Pörksen]], Breklehem. Roman eines Dorfes, Husum Verlag, Husum 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Breklum]]&lt;br /&gt;
* [[Breklumer Hefte|Breklumer Hefte 1935–1941]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://breklum.de/ Gemeinde Breklum.]&lt;br /&gt;
* [http://kirche-breklum.de/gottesdienste/unsere-kirche.html#Unsere-Kirche Geschichte der Breklumer Kirche.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Nordfriesland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4008133-3|LCCN=n91129815|VIAF=133832541}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Nordfriesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südschleswig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Breklum| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1934]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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