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	<title>Breitsee - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T17:10:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Breitsee&amp;diff=1265299&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-28T10:15:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Moor in Möhlin. Zum gleichnamigen See im Spessart siehe [[Breitbach (Hafenlohr)]], zu ähnlichen Gewässernamen siehe [[Breitensee]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox See&lt;br /&gt;
|BILD             = Moehlin Breitsee.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Breitsee&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD      = 47.576490&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD       = 7.870352&lt;br /&gt;
|REGION-ISO       = CH-AG&lt;br /&gt;
|LAGE             = [[Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS          = &lt;br /&gt;
|ABFLUSS          = &lt;br /&gt;
|INSELN           = &lt;br /&gt;
|UFERORT          = &lt;br /&gt;
|NAHERORT         = &lt;br /&gt;
|HÖHE             = &lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG       = CH&lt;br /&gt;
|FLÄCHE           = 0.06&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE         = &lt;br /&gt;
|SEEBREITE        = &lt;br /&gt;
|VOLUMEN          = &lt;br /&gt;
|UMFANG           = &lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE        = &lt;br /&gt;
|MED-TIEFE        = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN   = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Breitsee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein kleines [[Flachmoor]] auf dem Gemeindegebiet von [[Möhlin]], [[Kanton Aargau]], [[Schweiz]]. Das rund 6&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] grosse [[Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz|Naturschutzgebiet]] ist ein [[Amphibien]]laichgebiet von nationaler Bedeutung.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verordnung über den Schutz der Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung (Amphibienlaichgebiete-Verordnung (AlgV)).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;www.admin.ch&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.admin.ch/opc/de/official-compilation/2007/2619.pdf online]; PDF; 541&amp;amp;nbsp;kB), 1. Juni 2007, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Moehlin Breitsee 2.JPG|mini|Breitsee]]&lt;br /&gt;
Der Breitsee befindet sich nordöstlich der Gemeinde Möhlin im Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Oberforst&amp;#039;&amp;#039;, rund 1,2&amp;amp;nbsp;km südlich der am [[Rhein]] gelegenen Wüstung [[Rappertshäusern]]. Das Moor liegt in einer Mulde auf rund {{Höhe|330|CH}} und ist von Wald umgeben. Das Naturschutzgebiet ist nur über kleine Waldwege und Pfade zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Während der [[Riß-Kaltzeit]] vor rund 140&amp;#039;000 Jahren bildete das Möhliner Feld den nordwestlichsten Punkt der alpinen Vergletscherung. Über das Gebiet dehnte sich damals eine mächtige [[Gletscherzunge]] bzw. [[Endmoräne]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Klimaerwärmung und damit dem Ende der [[Eiszeitalter|Eiszeit]] begannen die Gletscher zu schmelzen und zogen sich allmählich zurück. Am Rand der Endmoräne entstand eine Mulde, worin sich im Laufe von Jahrtausenden [[Verwitterung]]sstaub ablagern konnte. Dies führte zur Bildung einer meterdicken, wasserundurchlässigen Schicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit von rund 3000–1000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. setzte die Moorbildung ein. Da sich abgestorbene Pflanzen in einem vernässten Boden nur beschränkt abbauen, lagerten sich diese in Form von [[Torf]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Breitsee war ursprünglich ein [[sumpf]]iges Torfmoor. So wurden hier denn auch die ältesten [[Fossilien|Torffossilien]] des Kantons Aargau gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.moehlin.ch/portrait008.php?id=28 |wayback=20090422023235 |text=&amp;#039;&amp;#039;Wo die Natur zuhause ist. Der Breitsee&amp;#039;&amp;#039;}}. [[Möhlin|Gemeinde Möhlin]], siehe Abschnitt 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das sumpfige Gebiet besass weder einen natürlichen Zu- noch Abfluss, stand aber in Kontakt mit dem [[Grundwasser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Entwässerung]] und der Anpflanzung von [[Birke]]n und [[Rottanne]]n begann 1827 die Zerstörung. Damals hatte die Torfschicht noch eine Mächtigkeit von 80&amp;amp;nbsp;cm. Es ist dem zunehmenden Umweltbewusstsein der Menschen zu verdanken, dass der See gerade noch rechtzeitig vor einer völligen [[Verlandung]] gerettet werden konnte. So wurde der undichte Abfluss im Jahr 1968 wieder  mit [[Lehm]] abgedichtet. Obwohl der See jahrzehntelang unter der Entwässerung gelitten hatte, konnte dank dieser Massnahme der Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten erhalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Breitsee besitzt auch heute keinen natürlichen Zufluss und wird ausschliesslich durch Oberflächen- und Grundwasser gespeist. Durch die Vielzahl an Torfpartikeln, welche im Seewasser schweben, erscheint der Breitsee aus der Nähe trüb und aus der Luft nahezu schwarz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
[[Datei:XN Rana sp 02.jpg|mini|links|Teichfrosch]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SphagnumFallax.jpg|mini|Trügerisches Torfmoos]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anax imperator.jpg|mini|Grosse Königslibelle]]&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet Breitsee bietet den Lebensraum von rund 140 Pflanzenarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewohner des Flachmoors müssen sich unter kargen Bedingungen zurechtfinden. Der Boden ist fast ständig bis zur Oberfläche mit Wasser getränkt. Im Bereich der Wurzeln herrscht grosse Sauerstoffarmut; die Nährstoffe sind begrenzt. Nur spezialisierte Pflanzenarten können unter diesen Bedingungen gedeihen. Am Breitsee finden sich vor allem verschiedene [[Sauergrasgewächse]], wovon die meisten zur Gattung der [[Seggen]] zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders wertvoll sind die letzten erhaltenen Bestände des seltenen, an [[Torfmoos]]en reichen [[Bruchwald]]es mit Birken und [[Schwarzerle]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Breitsee wachsen auch Arten von [[Orchideen]], [[Primeln]] und [[Schwertlilie]]n. Viele davon sind selten und geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Flachmoor bietet auch den Lebensraum zahlreicher Tierarten. Einige [[Insekten]]arten benötigen zur Ablage ihrer Eier ganz bestimmte Pflanzen, die sie nur im [[Moor|Ried]] (Moorgebiet) finden. Im Naturschutzgebiet Breitsee zahlreich vertreten sind [[Amphibien]]- und [[Libellen]]arten. Verschiedene [[Käfer]]- und [[Heuschrecken]]arten halten sich ausschliesslich auf dem stets feuchten Riedboden auf, und viele [[Nektar (Botanik)|nektarsuchende]] Insekten sind auf das sommerliche Blütenangebot angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Bewohnern des Naturschutzgebietes zählen auch viele Vögel, die den Breitsee als Brutort schätzen. Häufig zu beobachten sind [[Zwergtaucher]], [[Teichralle|Teichhuhn]] und [[Reiherente]], aber auch [[Baumfalke]] und [[Schwarzspecht]] sowie andere Singvögel. Im Frühling und Herbst wird der See jeweils auch von [[Zugvögel]]n besucht, denen er als Rastplatz dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Naturschutzgebiete in der Nähe ==&lt;br /&gt;
* [[Ägelsee]] ([[Toteissee]], 1,5 km südöstlich)&lt;br /&gt;
* [[Haumättli]] ([[Flussaue|Auengebiet]] am Rhein, 1,3 km nordöstlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Möhlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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