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	<title>Breite Heide - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T06:32:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Breite_Heide&amp;diff=1327135&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NDD-1991: Abschnitt „Persönlichkeiten“ ergänzt</title>
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		<updated>2025-05-13T22:54:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnitt „Persönlichkeiten“ ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ortsteil. Zum Waldareal siehe [[Breite Heide (Sächsische Schweiz)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Breite Heide Winter.jpg|miniatur|Breite Heide (2010)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Breite Heide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Ortsgemeinde [[Rheinbreitbach]] im [[Rheinland-Pfalz|rheinland-pfälzischen]] [[Landkreis Neuwied]]. Das Siedlungsgebiet umfasst ca. 200&amp;amp;nbsp;Häuser und hat eine Einwohnerzahl von schätzungsweise 300–500.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ortsteil „Breite Heide“ ist eine in sich geschlossene Siedlung, die etwa ein Kilometer in östlicher Richtung vom Ortskern Rheinbreitbachs entfernt liegt. Es führt mit der &amp;#039;&amp;#039;Westerwaldstraße&amp;#039;&amp;#039; nur eine komplett asphaltierte Straße zur Siedlung, die zum Teil im Tal des &amp;#039;&amp;#039;[[Breitbach (Rhein)|Breitbachs]]&amp;#039;&amp;#039; verläuft, sodass kein Durchgangsverkehr besteht. Das sich gut einen Kilometer in ostnordöstlich-westsüdwestlicher Richtung erstreckende Siedlungsgebiet ist von Wald umgeben und liegt auf einem leicht nach Ostnordosten ansteigenden Gelände am nördlichen Ende der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Linzer Terrasse&amp;#039;&amp;#039;, einem fast modellhaft erhaltenen Teil der rheinischen [[Terrasse (Geologie)#Gliederung der Terrassen nach stratigrafischen Gesichtspunkten|Hauptterrasse]] der [[Mittelrheinische Bucht|Mittelrheinischen Bucht]]&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Müller-Miny: &amp;#039;&amp;#039;Das Mittelrheingebiet und seine naturräumliche Gliederung&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Bundesanstalt für Landeskunde]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berichte zur Deutschen Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;. 21. Band, 2. Heft (September 1958), Selbstverlag der Bundesanstalt für Landeskunde, Remagen 1958, S. 193–233 (hier: S. 220).&amp;lt;/ref&amp;gt;, auf {{Höhe|180|DE-NHN|link=true}} bis {{Höhe|194|DE-NHN}}. Dabei befindet sich der nordöstliche Teil am südlichen Rand des Walddistriktes &amp;#039;&amp;#039;Hinten auf der Breiten Heide&amp;#039;&amp;#039; {{Coordinate|text=ICON0|NS=50.621227|EW=7.248954|region=DE-RP|name=Hinten auf der Breiten Heide|dim=515|type=landmark|elevation=193.75}} und der südwestliche Teil auf dem &amp;#039;&amp;#039;Mühlenberg&amp;#039;&amp;#039; {{Coordinate|text=ICON0|NS=50.618272|EW=7.24682|region=DE-RP|name=Mühlenberg|dim=1000|type=mountain|elevation=192.5}}, einem Bergrücken zwischen dem südlich gelegenen [[Breitbach (Rhein)|Breitbach]] und dem nördlich gelegenen Ziegenborn. Der Walddistrikt &amp;#039;&amp;#039;Vorn auf der Breiten Heide&amp;#039;&amp;#039; {{Coordinate|text=ICON0|NS=50.621481|EW=7.24238|region=DE-RP|name=Vorn auf der Breiten Heide|dim=550|type=landmark|elevation=191.25}} liegt nördlich des Ortsteiles „Breite Heide“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Geologie|geologischer]] Hinsicht zählt die Breite Heide zur &amp;#039;&amp;#039;Jüngeren Hauptterrasse&amp;#039;&amp;#039; des Rheintals, deren [[Sedimentation|Ablagerungen]] größtenteils aus sandigen [[Kies]]en bestehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Geologisches Landesamt Nordrhein-Westfalen]] (Hrsg.); Gangolf Knapp, [[Klaus Vieten]]: &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte von Nordrhein-Westfalen 1:25.000. Erläuterungen zu Blatt 5309 Königswinter&amp;#039;&amp;#039;. 3., überarbeitete Auflage, Krefeld 1995, S.&amp;amp;nbsp;40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Breiten Heide beginnt mit den Anfängen des [[Bergbau]]s im 16./17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in Rheinbreitbach. Zu dieser Zeit standen dort lediglich Werksgebäude und das Haus des Bergwerkdirektors. Die [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] ziehen sich durch den ganzen Berg und machten es für die spätere Bebauung schwierig, da Einsturzgefahr bestand. Nachdem der Bergbau unrentabler und letzten Endes eingestellt worden war, legte die Gemeinde einen Sportplatz an&amp;lt;ref&amp;gt;[[Honnefer Volkszeitung]], 27. Mai 1938, S. 4 ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/3778838?query=%22Breit%20heid%22 zeitpunkt.nrw])&amp;lt;/ref&amp;gt;, der für die Grundschule zur Durchführung des Sportunterrichts diente. Anfang der 1960er Jahre wurde er wieder abgerissen, um eine Bebauung durchführbar zu machen. Die unter heutigem Namen bekannte „Breite Heide“ entstand ab Mitte der 1960er-Jahre&amp;lt;ref&amp;gt;[[Honnefer Volkszeitung]], 20. August 1964, S. 4 ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/4337355?query=%22Auf%20der%20breiten%20heide%22 zeitpunkt.nrw])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Honnefer Volkszeitung]], 15. Juni 1965, S. 5 ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/4338971?query=%22breiten%20heide%22 zeitpunkt.nrw])&amp;lt;/ref&amp;gt;, nachdem [[Bonn]] sich als [[Regierungssitz]] etabliert hatte und einen Siedlungsdruck in der Region auslöste. Junge Familien und [[Beamter (Deutschland)|Beamte]] zogen wegen der ruhigen Lage nach Rheinbreitbach und Umgebung. Ein Bauboom durchzog die Gemeinde und es entstanden neue Häuser und Siedlungsgebiete. Heute erinnern noch einige Wegkreuze der Bergleute, der ehemalige [[Weiher (Gewässer)|Weiher]], Fuhrrinnen im Gestein, ein Umlaufstollen und ein riesiger [[Schuttberg]] an das einstige Bergwerk und die frühere Bestimmung der Breiten Heide.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Wappen ==&lt;br /&gt;
Das (inoffizielle oder vorgeschlagene) Wappen der Breiten Heide ist ein rotkupferndes Kreuz auf weißem Grunde, gekrönt durch eine Krone aus Blättern und Ästen. Jeweils links oben und rechts unten im Wappen stehen Hammer und Meißel. Rechts oben und links unten jeweils ein Baum. Dieses Wappen ist genäht auf grünen Stoff. Erklärung: Das rotkupfernde Kreuz so wie Hammer und Meißel stehen für das Kupfer-Bergwerk, welches einst an der Stelle der Breiten Heide stand. Die Bäume und die Krone aus Laub und Ästen in dem Wappen erinnern an den Wald und die Landschaft, welche die Breite Heide umgibt. Ebenso das Grün, welches das Wappen umgibt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen der Breiten Heide.PNG]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheinbreitbach Virneberg.jpg|miniatur|Reste einer Kupfererz-Aufbereitsanlage des Bergwerks Virneberg]]&lt;br /&gt;
* (teil)restaurierter Umlaufstollen&lt;br /&gt;
* Koppelkreuz (auf dem &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Berg)|Koppel]]&amp;#039;&amp;#039; zwischen Breite Heide und Rheinbreitbach)&lt;br /&gt;
* Clouthe-Kreuz (Ehrendenkmal zur Erinnerung an die Familie Clouth, 1981 neu errichtet)&amp;lt;ref&amp;gt;clouth.org: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Clouth und Rheinbreitbach im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert – Das Clouthe-Kreuz&amp;#039;&amp;#039; |url=http://clouth.org/Historie1.htm |wayback=20160304040457 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Virneberger Kreuz (von 1840, erneuert 1874 und 1986)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://heimatverein-rheinbreitbach.blogspot.com/2013/04/gebruder-christian-und-engelbert-rhodius.html Gebrüder Christian und Engelbert Rhodius], Heimatverein Rheinbreitbach e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bergwergskreuz&lt;br /&gt;
* Schnitzler-Kreuz&lt;br /&gt;
* Blutkreuz&lt;br /&gt;
* seltene Mineralien und Gesteine des ehemaligen Bergwerkes&lt;br /&gt;
* [[Bildstock]] &amp;#039;&amp;#039;[[Auge Gottes (Bildstock)|Auge Gottes]]&amp;#039;&amp;#039; (Mitte bis Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts als Mahnung gegen Holzdiebe errichtet auf {{Coordinate|text=DMS/|NS=50.62592288405481|EW=7.273104293508372|region=DE-RP|name=Auge Gottes|dim=27|type=landmark|elevation=305.8}})&lt;br /&gt;
* V1-Startrampen (Ruine in der Richtung von Bruchhausen; {{Coordinate|text=DMS|NS=50.625082|EW=7.272911|name=Reste V1 Startrampen|type=landmark|region=DE-RP}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auge Gottes, Breite Heide 01 09.jpg|Bildstock &amp;#039;&amp;#039;Auge Gottes&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Rheinbreitbach Breite Heide Clouthe-Kreuz.jpg|Clouthe-Kreuz&lt;br /&gt;
Rheinbreitbach Virneberger Kreuz.jpg|Virneberger Kreuz&lt;br /&gt;
Rheinbreitbach Bergwerkskreuz.jpg|Bergwerkskreuz&lt;br /&gt;
Rheinbreitbach Koppelkreuz.jpg|Koppelkreuz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Auf der Breiten Heide verkehrt an Wochentagen der Linienbus 567, der über Rheinbreitbach nach Bad Honnef bis zur Endhaltestelle der Linie 66 in Richtung Bonn, fährt. Außerdem gibt es am Wochenende einen TaxiBus, welcher zu den Konditionen des öffentlichen Nahverkehrs auf Grundlage eines Fahrplans angefordert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Armin Grünewald]] (1930–1993), deutscher Journalist, wohnte auf der Breiten Heide&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Hallier]] (1930–2020), deutscher Diplomat, wohnte auf der Breiten Heide&lt;br /&gt;
* [[Otto Leiberich]] (1927–2015), deutscher Kryptologe, wohnte auf der Breiten Heide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rheinbreitbach-Einst und Jetzt, 1974, Heimatverein Rheinbreitbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.619779|EW=7.249821|region=DE-RP|name=„Breite Heide“|dim=1130|type=city|elevation=193|pop=2000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Neuwied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheinbreitbach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NDD-1991</name></author>
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