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	<title>Breil/Brigels - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T19:23:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Breil/Brigels&amp;diff=509146&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: Wikivoyage mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-02-17T22:28:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikivoyage mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum deutschen Name der Ortschaft Breilles in der Gemeinde Barberêche im Kanton Freiburg siehe [[Barberêche #Geographie]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Breil/Brigels&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Breil Brigels 2018.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Breil Brigels COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Brigels nach W2.jpeg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Blick über Breil/Brigels nach Westen&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Surselva&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Surselva&lt;br /&gt;
| BFS = 3981&lt;br /&gt;
| PLZ = 7158 [[Waltensburg/Vuorz]]&amp;lt;br /&amp;gt;7159 [[Andiast]]&amp;lt;br /&amp;gt;7162 [[Tavanasa]]&amp;lt;br /&amp;gt;7163 [[Danis-Tavanasa|Danis]]&amp;lt;br /&amp;gt;7164 [[Dardin]]&amp;lt;br /&amp;gt;7165 Breil/Brigels&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.767&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.06&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1280&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 96.58&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.breil.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Breil/Brigels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{rmS|Breil|Audio=roh-sursilvan-Breil.ogg|IPA=bʁɔɪ̯l}}, {{deS}} und bis 1943 offiziell einsprachig &amp;#039;&amp;#039;Brigels&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Graubünden]]. Sie liegt in der [[Region Surselva]]. Seit dem 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2018 umfasst sie auch die zuvor selbständigen Gemeinden [[Andiast]] und [[Waltensburg/Vuorz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet zieht sich im Norden bis zur Wasserscheide mit dem [[Bifertenstock]], dem [[Muttenstock]] und dem [[Hausstock]] hin. Im Süden gehören der Talboden am [[Vorderrhein]] und der unterste Teil des südlichen Berghangs zu Brigels. Das Naturschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;[[Scatlè]],&amp;#039;&amp;#039; der höchstgelegene [[Fichten]]urwald Europas, liegt nordwestlich des Dorfes am Osthang des &amp;#039;&amp;#039;Piz Dado&amp;#039;&amp;#039; zwischen 1580 und {{Höhe|2015|CH|link=1}}. Es liegt neben dem Fluss [[Flem (Schmuér)|Flem]] im unteren [[Val Frisal]].&lt;br /&gt;
Breil/Brigels grenzt im Osten an [[Ilanz/Glion]], im Süden an [[Obersaxen Mundaun]], im Westen an [[Trun GR|Trun]] (alle Kanton Graubünden)  und im Norden an [[Glarus Süd]] im Kanton Glarus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Gemeinde umfasste bis Ende 2017, als auch die Orte Andiast und Waltensburg/Vuorz zu ihr stiessen, die Dorfteile [[Danis-Tavanasa]], [[Dardin]]-Capeder, Breil/Brigels und den Weiler Vàli {{Coordinate|NS=46.744133|EW=9.035524|type=city|region=CH-GR|text=ICON2|name=Vàli}} auf der rechten Talseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ebenfalls auf der rechten Talseite gelegenen [[walser]]ischen Weiler Tomahüs {{Coordinate|NS=46.741117|EW=9.036774|type=city|region=CH-GR|text=ICON2|name=Tomahüs}} (romanisch {{Audio|Roh-sursilvan-Cathomen.ogg|Cathomen}}) trat Breil/Brigels 2003 an [[Obersaxen]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Pro Supersaxa – Obersaxen,&amp;#039;&amp;#039; Jahresheft 2013, S.&amp;amp;nbsp;2330.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brigels St.Martin.JPG|mini|links|x230px|Kapelle St.&amp;amp;nbsp;Martin Breil]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Breil-Brigels v. S. aus 500 m-Inlandflüge-LBS MH01-003926.tif|mini|Luftbild aus 500 m von [[Walter Mittelholzer]] von 1923]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brigels Kapelle.jpeg|mini|Burghügel (brigilo) St.&amp;amp;nbsp;Eusebius]]&lt;br /&gt;
Der Ortsname Breil/Brigels ist eine Ableitung vom keltischen Stamm &amp;#039;&amp;#039;*briga&amp;#039;&amp;#039; «Berg, Hügel, Hügelfestung» mit dem Suffix &amp;#039;&amp;#039;-ilos&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]],&amp;#039;&amp;#039; hrsg. vom Centre de Dialectologie der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol, Frauenfeld/Lausanne 2005, S.&amp;amp;nbsp;182.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Landesausbau erfolgte in [[Schweiz in römischer Zeit|römischer]] und [[frühmittelalter]]licher Zeit. Eine Hügelfestung stand auf dem Hügel St. Eusebius ([[Bündnerromanisch|rätoromanisch]] Sogn Sievi). Im Frühmittelalter gab es im Dorfteil &amp;#039;&amp;#039;Cuort&amp;#039;&amp;#039; einen Zentralhof der rätischen [[Viktoriden]] mit dazugehörigen Gütern in [[Danis-Tavanasa|Danis]], [[Dardin]], [[Schlans]] und [[Trun GR|Trun]]. Brigels wird 765 im Stiftungstestament des Churer [[Tello (Bischof)|Bischofs Tello]] erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Bregelo&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, in dem er den Zentralhof dem [[Kloster Disentis]] vermachte. Wahrscheinlich bald nach der Schenkung errichtete das Kloster für seine Eigenleute eine Kirche mit dem Disentiser Martins[[patrozinium]]. Die Pfarrkirche könnte aber auch mit der in der Tello-Urkunde von 765 genannten Kirche &amp;#039;&amp;#039;ad sanctam Mariam&amp;#039;&amp;#039; identisch sein. Die Pfarrkirche S. Maria und die [[Kapelle St. Eusebius]] kamen 1185 durch päpstliche Bestätigung an das Kloster Disentis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 13. Jahrhundert oblagen der Abtei Disentis der Schutz des Landes, die Durchführung des [[Hochgericht (Graubünden)|Hochgerichts]] und die Verwaltung. Die Brigelser mussten dafür den [[Zehnten]] an Korn und Obst abliefern und am [[Verenatag]] mit den Leuten von [[Sumvitg]] in [[Frondienst]] für das Kloster fischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Burg Marmarola]], Wohnsitz der Familie [[Latour (Familie)|Latour]] in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, war wahrscheinlich ein Meierturm der Abtei. Sie brannte 1496 nieder und ist heute eine Ruine. 1536 zogen rund 200 sogenannte äussere [[Freie von Laax]] nach Brigels, die sich in das Hochgericht [[Cadi]] einkauften und 1542 ein eigenes Statthaltergericht bekamen. Brigels bildete zusammen mit [[Medel (Lucmagn)|Medel]] den dritten Hof in der Cadi. 1550 forderten Pestzüge 316 und 1631 130 Tote. 1738 lösten die Einwohner die Zehntrechte ab. Die Bauern von Brigels benutzten den [[Kistenpass]] um ihr Vieh auf der [[Limmernsee|Limmernalp]] und ihre Schafe im [[Muttsee]]gebiet zu [[Sömmerung|sömmern]] sowie als Verbindung ins Glarnerland. Auf Brigelser Boden standen zwölf Kirchen und Kapellen. Im 17. bis 19. Jahrhundert war Brigels dank der Familie de [[Latour (Familie)|Latour]] ein politisches Zentrum der Cadi.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 wurde die Strasse Brigels–[[Waltensburg/Vuorz|Waltensburg]] und 1890 die Kantonsstrasse [[Danis-Tavanasa#Tavanasa|Tavanasa]]–Brigels erstellt, die dem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einsetzenden Sommertourismus zugutekamen. 1943 ändert die Gemeinde ihren bisherigen Namen &amp;#039;&amp;#039;Brigels&amp;#039;&amp;#039; amtlich in den romanisch-deutschen Doppelnamen &amp;#039;&amp;#039;Breil/Brigels&amp;#039;&amp;#039;. Seit 1945 ist Breil/Brigels Schiessplatz der [[Fliegerabwehrtruppen|Fliegerabwehr]], seit 1946 ein Zentrum der Elektrizitätswirtschaft, die in Breil/Brigels und Tavanasa ein Ausgleichsbecken und Zentralen unterhält. 1972 begann mit dem Ausbau der Skilifte &amp;#039;&amp;#039;Pez d’Artgas&amp;#039;&amp;#039; die Entwicklung zum Wintersportzentrum zusammen mit Waltensburg/Vuorz. 1990 waren 15 Prozent der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft, 35 Prozent in Gewerbe und Industrie und 50 Prozent im Dienstleistungs[[Wirtschaftssektor|sektor]] (Tourismus) tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 schlossen sich die bisher selbständigen Gemeinden [[Andiast]] und [[Waltensburg/Vuorz]] mit der Gemeinde Breil/Brigels zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
=== Vor der Fusion ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = Breil Brigels wappen.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Rot die silberne Muttergottes mit ausgebreiteten Armen auf einer Wolke sitzend&lt;br /&gt;
| Zusatz = Das alte Wappen ist die Umsetzung des [[Siegel|Gemeindesiegels]] und zeigt die Himmelfahrt Mariens, in Anlehnung an den Namen der Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;Maria Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit der Fusion ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = CHE Breil Brigels COA.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Blau über drei silbernen [[Spitze (Heraldik)|Spitzen]], die mittlere die beiden äusseren überdeckend und belegt mit einem schwarz gefugten roten [[Zinne (Heraldik)|Zinnenturm]] mit [[Pfahl (Heraldik)|pfahlweise]] zwei schwarzen Fenstern, eine ungesichtete goldene Sonne mit sechzehn geraden Strahlen&lt;br /&gt;
| Zusatz = Mit der Fusion 2018 erhielt die neue Gesamtgemeinde ein neues Wappen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;12&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFEC9B; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850|| 1888|| 1900|| 1910|| 1950|| 1960|| 2000|| 2010|| 2012|| 2014|| 2020&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1086|| 848|| 859|| 1033|| 1169|| 1272|| 1187|| 1298|| 1286|| 1278|| 1731&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache, Konfession ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brigels St.Jakob.JPG|mini|Kapelle St.&amp;amp;nbsp;Jakob Breil]]&lt;br /&gt;
Amtssprache der Gemeinde ist [[Bündnerromanisch|Romanisch]]. Die surselvische Mundart wird von (Stand 2000) 88 % der Bevölkerung gesprochen, davon von 80 % als Hauptsprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die grosse Mehrheit der Bevölkerung der früheren Gemeinden Breil/Brigels und Andiast ist römisch-katholisch ([[Bistum Chur]]), diejenige der früheren Gemeinde Waltensburg/Vuorz grossmehrheitlich evangelisch-reformiert ([[Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeindevorstand]] ist die Exekutive der Gemeinde und besteht aus fünf Personen, welche vom Volk für jeweils drei Jahre gewählt werden. Derzeitiger [[Gemeindepräsident]] ist Roman Flepp.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesanzeiger.ch/kanton-graubuenden-er-rappte-jetzt-regiert-er-roman-flepp-will-frischen-wind-nach-brigels-bringen-331235678283 &amp;#039;&amp;#039;Er rappte, jetzt regiert er: Roman Flepp will frischen Wind nach Brigels bringen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tages-Anzeiger]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. Juni 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.breil.ch/publicaziuns/resultats-da-votaziuns-ed-elecziuns/resultats-dallas-elecziuns-communalas-dils-15-da-zercladur-2025/ |titel=Resultats dallas elecziuns communalas dils 15 da zercladur 2025 {{!}} Vischnaunca da Breil |abruf=2025-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Cussegl da vischnaunca&amp;#039;&amp;#039;, das [[Gemeindeparlament]], ist die Legislative der Gemeinde. Er besteht aus dreizehn für drei Jahre vom Volk gewählten Personen. Eine Besonderheit in Breil/Brigels ist die Vorschrift, dass alle Gemeindeteile (Fraktionen) in diesem Gremium vertreten sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Danis.jpg|mini|Kirche von Danis]]&lt;br /&gt;
In Tavanasa betreibt die [[Kraftwerke Vorderrhein]], ein Partnerunternehmen der [[Nordostschweizerische Kraftwerke|Nordostschweizerischen Kraftwerke]] (NOK), eine Schaltanlage an der [[Kraftwerke Vorderrhein|Zentrale Tavanasa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde erreicht man mit der [[Rhätische Bahn|Rhätischen Bahn]] und ab Tavanasa mit dem Postauto. Nächstgelegener Autobahnanschluss ist [[Reichenau GR|Reichenau]] an der [[A13 (Schweiz)|A13]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In der Gemeinde gibt es zwei Schulhäuser. Im Schulhaus Breil/Brigels-Dorf werden Kinder vom Kindergarten bis zur 4. Klasse unterrichtet. Das gesamte Schulangebot (Kindergarten, Primarschule (5.–6. Klasse), Real- und Sekundarschule) bietet das Schulhaus Danis/Tavanasa an. Im Kindergarten und von der 1. bis 3. Schulklasse werden die Kinder ausschliesslich in Romanisch, ab der 4. Klasse immer mehr auf Deutsch unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Uitzichtpunt bij Breil-Brigels (actm) 05.jpg|mini|180px|Gedenkstein Arnold Escher von der Linth]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Breil/Brigels}}&lt;br /&gt;
* Die Wallfahrtskirche [[Kapelle St. Eusebius]] (rät. Sogn Sievi) mit dem romanischen Turm steht auf dem gleichnamigen keltisch/römischen Burghügel nördlich von Breil/Brigels, erwähnt 1185; renoviert 1927; restauriert 1973–1976.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://baukultur.gr.ch/de_DE/address/wallfahrtskirche_st_sievi.31241 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Wallfahrtskirche St. Sievi (Foto) |wayback=20220222075236}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[frühmittelalter]]liche Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;S. Maria&amp;#039;&amp;#039; (Maria Himmelfahrt) wurde 1185 urkundlich im Besitz des Klosters Disentis erwähnt. 1491 wurde sie Disentis inkorporiert. Bis ins 17. Jahrhundert war sie Mutterkirche für Dardin, Danis und Schlans. Das grosse Christophorusbild an der Aussenwand stammt aus dem 14. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/katholische_pfarrkirche_st_maria.31239 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Katholische Pfarrkirche St. Maria (Foto) |wayback=20220809083403}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Mauerreste der Ruine &amp;#039;&amp;#039;Marmarola,&amp;#039;&amp;#039; ein [[Meier]]turm der Abtei Disentis und früher Wohnsitz der de Latour, stehen auf einem kleinen Hügel hinter dem Haus &amp;#039;&amp;#039;Sport Beat&amp;#039;&amp;#039;. Der Turm brannte 1496 nieder.&lt;br /&gt;
* Die [[Romanik|romanische]] Kapelle &amp;#039;&amp;#039;St. Martin&amp;#039;&amp;#039; (rät. Sogn Martin) war eine fürstliche Stiftung und muss im frühen Mittelalter entstanden sein. Der in der originalen Bemalung leuchtende spätgotische Flügelaltar stammt aus dem Jahre 1508.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/kirche_st_martin.24533 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Kirche St. Martin (Foto) |wayback=20220818110832}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Kapelle &amp;#039;&amp;#039;St. Jakob&amp;#039;&amp;#039; (rät. Sogn Giacun): Kapelle und Holzdecke wurden 1514 erbaut. Die Aussenmalereien aus dem Jahre 1515 stammen von den oberitalienischen Brüdern Soregno.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/kapelle_st_jakob.31240 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Kapelle St. Jakob (Foto) |wayback=20220809075344}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Haus Latour beherbergt das der Öffentlichkeit zugängliche Museum und Familienarchiv der Familie de [[Latour (Familie)|Latour]].&lt;br /&gt;
* Das Gasthaus &amp;#039;&amp;#039;Casa Fausta Capaul&amp;#039;&amp;#039; war bereits im 19. Jahrhundert in seiner Art einzig und berühmt. [[Arnold Escher von der Linth]] und [[Conrad Ferdinand Meyer]] sind hier abgestiegen.&lt;br /&gt;
* Gedenkstätte und Elternhaus des Dichters [[Giacun Hasper Muoth]].&lt;br /&gt;
* Der Flab-Richt-Platz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/flab_richt_platz.22981 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Flab-Richt-Platz (Foto) |wayback=20220818114532}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Gedenkstein am Aussichtsplatz Crest la Crusch erinnert an die Männer Escher, Alinth, Bavier und Latour, die sich für den Bau der 1870 eröffneten Strasse eingesetzt hatten.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die Sehenswürdigkeiten der ehemaligen Gemeinden [[Andiast]] und [[Waltensburg/Vuorz]] siehe dort.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Brigels Dorfplatz.JPG|Dorfplatz Breil&lt;br /&gt;
 Brigels Haus Cathomen.JPG|Haus Cathomen&lt;br /&gt;
 Brigels Haus Latour.JPG|Haus Latour&lt;br /&gt;
 Breil-Brigels (actm) 05.jpg|Traditionelles Haus&lt;br /&gt;
 Brigels Casa Fausta Capaul.JPG|Gasthaus &amp;#039;&amp;#039;Casa Fausta Capaul&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Breil-Brigels (actm) 03.jpg|Hotel Alpina am Dorfplatz Breil&lt;br /&gt;
 Breil-Brigels. (actm) 03.jpg|Lag da Breil&lt;br /&gt;
 Alp Dado Sura boven Breil-Brigels. (actm) 37.jpg|Blick auf Breil/Brigels&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Caspar Theodosius de Latour&amp;#039;&amp;#039; (1782–1855), päpstlicher General&lt;br /&gt;
* Die [[Latour (Familie)|Latour]] zählten von 1473 bis 1900 neben den einstigen Eliten [[Castelberg (Familie)|de Castelberg]], den Flimser [[Capol (Adelsgeschlecht)|de Capol]] und den Lugnezer [[Mont (Familie)|de Mont]] zu den bedeutendsten Familien der Surselva. Sie waren Offiziere in fremden Diensten, oder seit dem 15. Jahrhundert ausgebildete Juristen und Politiker der Cadi und des [[Grauer Bund|Grauen Bundes]].&lt;br /&gt;
* [[Giacun Hasper Muoth]] (1844–1906), surselvischer Dichter und [[Historiograph]]&lt;br /&gt;
* Sep Mudest Nay&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://focubreil.ch/unsits-e-tradiziun/persunalitads/sep-mudest-nay/ |titel=Forum Cultural Breil   » Sep Mudest Nay |abruf=2017-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (1892–1945), surselvischer Dichter&lt;br /&gt;
* [[Bernard Cathomas]] (* 1946), Sprachwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Arno Camenisch]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://focubreil.ch/unsits-e-tradiziun/persunalitads/arno-camenisch/ |titel=Forum Cultural Breil» Arno Camenisch |abruf=2017-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (* 1978), surselvischer Dichter&lt;br /&gt;
* [[Franz Cahannes]], (1951–2021), ehemaliger Zürcher Kantonsrat und SP-Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die Persönlichkeiten der ehemaligen Gemeinden [[Andiast]] und [[Waltensburg/Vuorz]] siehe dort.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1613|Breil/Brigels|Autor=Adolf Collenberg|Datum=2007-01-07}}&lt;br /&gt;
* Georges Capol: &amp;#039;&amp;#039;Capolia. Genealogische Studie zur Chronik der Capol oder Capaul.&amp;#039;&amp;#039; Vattiz/Uzwil 2024. ISBN 978-3-9525222-1-9&lt;br /&gt;
* Iso Müller: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Abtei Disentis von den Anfängen bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Benziger, Zürich, Köln 1971.&lt;br /&gt;
* Eugen Steinmann: &amp;#039;&amp;#039;Brigels/Breil GR&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Kunstführer.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 222). Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]]. Bern 1977, ISBN 978-3-85782-222-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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* [https://www.breil.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Breil/Brigels]&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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