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	<title>Brehna - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T09:57:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brehna&amp;diff=176948&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Neuzeit */ archivlink</title>
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		<updated>2025-10-24T15:09:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Neuzeit: &lt;/span&gt; archivlink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Stadt Brehna&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Sandersdorf-Brehna&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DE-ST 15-0-82-340 Brehna COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen von Brehna&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/33/27/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/12/44/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-ST&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 95&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 19.14&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2861&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sandersdorf-brehna.de/Meine-Stadt/Stadt-Land-Kultur/Ortschaften/Stadt-Brehna-auch-Carlsfeld-und-Torna-/ |titel=Ortsteil Stadt Brehna |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Sandersdorf-Brehna |abruf=2025-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2009-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Sandersdorf (Sandersdorf-Brehna)|Sandersdorf]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06796&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034954&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Brehna in Sandersdorf-Brehna.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Brehna Kirche von N.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Stadt- und Klosterkirche Brehna&lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadt Brehna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Sandersdorf-Brehna]] im [[Landkreis Anhalt-Bitterfeld]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BREHNA nieder.svg|mini|links|Niederschlagsdiagramm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BrehnaAltesRathaus.jpg|mini|250px|Altes Rathaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BrehnaNeuesRathWinter.jpg|mini|Neues Rathaus]]&lt;br /&gt;
Der [[Niederschlag|Jahresniederschlag]] liegt bei 495&amp;amp;nbsp;mm und ist damit extrem niedrig, da er in das untere Zwanzigstel der in Deutschland erfassten Werte fällt. An 3 % der Messstationen des [[Deutscher Wetterdienst|Deutschen Wetterdienstes]] werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im Juni. Im Juni fällt doppelt so viel Niederschlag wie im Februar. Die Niederschläge sind recht gleichmäßig übers Jahr verteilt. An 31 Prozent der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Brehna Postmeilensaeule-01.jpg|mini|hochkant|Kursächsische Postdistanzsäule am Markt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein eindeutiges Datum zur Stadtgründung ist urkundlich nicht belegt, doch wird davon ausgegangen, dass der Ort vor dem Jahre 1050 entstanden ist. Der erste schriftliche Nachweis datiert aus dem Jahre 1053. Der Name des Ortes gab der [[Grafschaft Brehna]] ihren Namen. Mit dieser kam Brehna später an das [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsische]] [[Amt Bitterfeld]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;22&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtrecht wurde 1274 erstmals erwähnt, jedoch schon vor 1220 verliehen, wie in der 2. Urkunde der Sammlung &amp;#039;&amp;#039;[[Diplomatarium]] Brenense&amp;#039;&amp;#039; in der &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt und Grafschaft Brehna&amp;#039;&amp;#039; des Pastors Johann Jakob Köhler aus dem 18. Jahrhundert nachzulesen ist. Das Manuskript dieser „Geschichte“ Köhlers, Pastor in Brehna von 1754 bis zu seinem Tode 1771, liegt in der [[Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden|Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB)]]. Es ist lange kaum beachtet worden. Erst bei der Vorbereitung eines Abdrucks 2003 wurde man auf die Urkunde von 1220 aufmerksam, mit der die beiden gräflichen Brüder [[Otto II. von Brehna|Otto II.]] und [[Dietrich I. von Brehna|Dietrich I.]] dem Kloster/Chorfrauenstift „einen etlichen Garten in der Stadt Bren gegeben“ haben. 1201, bei der Gründung des [[Augustiner-Chorherren|Augustiner-Chorfrauenstifts]] Brehna, spricht die darüber berichtende Quelle &amp;#039;&amp;#039;Chronica Montis sereni&amp;#039;&amp;#039; (Chronik vom Lauterberg, wie der Petersberg damals hieß) davon, dass dieses Chorfrauenstift in dem Dorf Brehna gegründet wurde. Sowohl die Urkunde von 1220 als auch die von 1274 sind im lateinischen Original nicht mehr vorhanden, es gibt nur deutsche Übersetzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es kamen der Ort 1815 zu Preußen und wurde 1816 dem [[Landkreis Bitterfeld (Provinz Sachsen)|Kreis Bitterfeld]] im [[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt, zu dem er bis 1944 gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/bitterfeld.htm |titel=Der Landkreis Bitterfeld im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-08-30 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241130055536/http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/bitterfeld.htm |archiv-datum=2024-11-30 |abruf=2025-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Brehna war bis zur Eingemeindung nach Sandersdorf am 1. Juli 2009 eine selbstständige Gemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2009-januar-dezmber.html StBA: Gebietsänderungen vom 02. Januar bis 31. Dezember 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadtrechte Brehnas wurden an die in Sandersdorf-Brehna umbenannte neue Kommune übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1970&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |3843&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2005&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |2995&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2007&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |2938&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Zu Brehna gehört der Ortsteil [[Carlsfeld (Sandersdorf-Brehna)|Carlsfeld]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Carlsfeld |val=CARELD_O4402 |abruf=2025-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Wohnplätze [[Thiemendorf (Sandersdorf-Brehna)|Thiemendorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Thiemendorf |val=THIORFJO61CN |abruf=2025-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Wiesewitz]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Wiesewitz |val=WIEITZJO61CN |abruf=2025-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Zennewitz (Sandersdorf-Brehna)|Zennewitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Zennewitz |val=ZENITZJO61CN |abruf=2025-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für folgende Orte ist ein Eingemeindungsdatum belegt:&lt;br /&gt;
* 1. April 1930: [[Kitzendorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Kitzendorf |val=KITORFJO61CN}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 20. Juli 1950: [[Torna (Sandersdorf-Brehna)|Torna]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Torna |val=object_1070377}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brehna, St. Jakobus und St. Clemens (06).jpg|mini|In der Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde ===&lt;br /&gt;
Brehna wurde durch die im 16. Jahrhundert durchgeführte [[Reformation]] evangelisch-lutherisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche [[St. Jakobus und St. Clemens (Brehna)|St. Jakobus und St. Clemens]], die auch als [[Autobahnkirche]] dient, gehört zum [[Kirchenkreis]] Wittenberg der [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römisch-katholische Kuratie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Brehna Michael 2.jpg|mini|Ehemalige St.-Michael-Kapelle]]&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950]] ließen sich in Brehna und den umliegenden Ortschaften wieder Katholiken in größerer Zahl nieder, sie gehörten zunächst zur [[Herz-Jesu-Kirche (Bitterfeld)|Pfarrei Bitterfeld]]. Am 21. November 1946 wurde in Brehna eine katholische Gemeinde gegründet, die am 1. November 1947 zur [[Kuratie]] erhoben wurde. 1950 gehörten rund 2000 Katholiken zur Kuratie Brehna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Kuratus]] Alfred Nier wurde am 29. Oktober 1956 ein Raum in der Karl-Marx-Straße gepachtet,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bistum-magdeburg.de/aktuelles-termine/presse-archiv/archiv-2008/pfarrer-alfred-nier-verstorben.html &amp;#039;&amp;#039;Pfarrer Alfred Nier verstorben.&amp;#039;&amp;#039;] Bistum Magdeburg, Presse-Archiv 2008, abgerufen am 10. Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; der zu einer [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] ausgebaut wurde, die das [[Patrozinium]] des [[Erzengel Michael|Erzengels Michael]] bekam und noch im gleichen Jahr eingeweiht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 32, Teil 12, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Rechtsstellung von der Gründung der DDR bis zur Ernennung des Apostolischen Administrators.&amp;#039;&amp;#039; [[St. Benno Verlag]], Leipzig 1989, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Nachfolger, Johannes Mummert,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bistum-magdeburg.de/aktuelles-termine/presse-archiv/archiv-2007/pfarrer-i.r.-johannes-mummert-verstorben.html &amp;#039;&amp;#039;Pfarrer i.R. Johannes Mummert verstorben.&amp;#039;&amp;#039;] Bistum Magdeburg, Presse-Archiv 2007, abgerufen am 10. Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; ließ 1972 auf dem dafür gepachteten Grundstück Straße der DSF 13 zwei Baracken aufstellen, die zusammengefügt, verputzt und mit einem Vorbau versehen wurden. Am 24. März 1974 wurde das so entstandene Gebäude als Kapelle eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 31, Teil 11, &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit von der Potsdamer Konferenz bis zur Gründung der Deutschen Demokratischen Republik 1945-1949.&amp;#039;&amp;#039; St. Benno Verlag, Leipzig 1989, S. 210–213.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die 1974 geweihte [[Notkirche]] schadhaft geworden war, wurde an der Ecke Badstraße/Robert-Schumann-Weg ein neues Gemeindehaus erbaut, in dem am 29. September 2003 durch [[Weihbischof]] [[Gerhard Feige]] eine Kapelle geweiht wurde, die wiederum das Patrozinium des Erzengels Michael bekam.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archiv.tag-des-herrn.de/archiv_1996_bis_2007/artikel/1583.php#gsc.tab=0 &amp;#039;&amp;#039;Ein pfiffiges Konzept machts möglich.&amp;#039;&amp;#039;] [[Tag des Herrn (Zeitung)|Tag des Herrn]], 13. Oktober 2003, abgerufen am 10. Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Obergeschoss des Gebäudes wurde eine Wohnung für vier Menschen mit [[Geistige Behinderung|geistiger Behinderung]] eingerichtet. Die Kapelle in Brehna gehörte damals zur Pfarrei [[St. Joseph (Holzweißig)]], die am 2. Mai 2010 in der Pfarrei &amp;#039;&amp;#039;Heilige Familie, Bitterfeld&amp;#039;&amp;#039; aufging.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.bistum-magdeburg.de/front_content.php?client=4&amp;amp;lang=5&amp;amp;idcat=2760&amp;amp;idart=14430 |wayback=20230404134635 |text=&amp;#039;&amp;#039;Nr. 69 Pfarreierrichtungen.&amp;#039;&amp;#039;}} Bistum Magdeburg, Amtsblatt 5/2010, abgerufen am 16. Februar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Profanierung]] der St.-Michael-Kapelle erfolgte durch ein [[Dekret]] vom 22. November 2023, am 30. November 2023 fand in der Kapelle der letzte Gottesdienst statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bistum-magdeburg.de/upload/amtsblatt/2024/02_Amtsbl_PM/AB_02-24.pdf &amp;#039;&amp;#039;Nr. 20 Dekret über die Profanierung der Kapelle „St. Michael“ in Brehna.&amp;#039;&amp;#039;] Amtsblatt des Bistums Magdeburg, Ausgabe 2/2024, S. 13, abgerufen am 10. Februar 2024. (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Letzter Bürgermeister der Stadt Brehna war Leopold Böhm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amtierender Ortsbürgermeister des Ortsteils Stadt Brehna ist Bernd Hubert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sandersdorf-brehna.de/Meine-Stadt/Stadt-Land-Kultur/Ortschaften/Stadt-Brehna-auch-Carlsfeld-und-Torna-/ Ortschaft Stadt Brehna], abgerufen am 10. September 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild = DE-ST 15-0-82-340 Brehna COA.svg&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = &lt;br /&gt;
|Blasonierung= In Silber drei rote (2:1) gestellte Seeblätter.&lt;br /&gt;
|Zusatz      = Das Wappen wurde am 15. Februar 2008 durch den Landkreis Anhalt-Bitterfeld genehmigt und im [[Landesarchiv Sachsen-Anhalt]] unter der Wappenrollennummer 8/2008 registriert.&lt;br /&gt;
|Quelle      = &lt;br /&gt;
|Begründung  = Die Farben der Stadt sind Gelb (Gold) – Blau. Die Farben sind Rot - Silber. Das Wappenbild der Stadt Brehna ist mit dem der [[Grafschaft Brehna|Grafen von Brehna]] identisch und schon Anfang des 12. Jahrhunderts in dem Wappen einer Seitenlinie der Markgrafen von Meißen enthalten. Es erscheint im Laufe der Zeit in verschiedenen Varianten. Im Stadtsiegel taucht es erstmals im 15. Jahrhundert auf. Die heute gültige Form ist die Nachbildung einer Wappenzeichnung, die der Landvermesser Wilhelm Dilich 1618 anfertigte. Über dem Eingang des Alten Rathauses ist noch heute das alte Stadtwappen zu sehen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Seit 1995 pflegt Brehna eine Städtepartnerschaft mit [[Semoy]] nahe Orléans in Frankreich (Region [[Centre-Val de Loire]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brehna Bockwindmuehle Schmidt Muehle.jpg|mini|Bockwindmühle (Schmidt-Mühle)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brehna Paltrockwindmuehle Hädicke Muehle.jpg|mini|Paltrockwindmühle (Hädicke-Mühle)]]&lt;br /&gt;
Der heute als Stadtkirche fungierende romanische Bau ist das letzte Zeugnis des ehemaligen Brehnaer Klosters, in dem – so wurde es überliefert – auch einst [[Katharina von Bora]] für kurze Zeit gelebt hat. Die [[St. Jakobus und St. Clemens (Brehna)|Stadt- und Klosterkirche Brehna]] – offizieller Kirchenname: St. Jakobus und St. Clemens – ist als Teil der [[Straße der Romanik]] und des [[Lutherweg Sachsen-Anhalt|Lutherweges]] zugleich auch ausgewiesene [[Autobahnkirche]]. Die [[Doppelkirche]] hat teilweise [[Romanik|romanischen]] Baustil, speziell im Bereich des Turmes, während das Kirchenschiff [[Gotik|gotisch]] ist. In der Kirche steht eine im Jahr 2015 restaurierte [[Friedrich Wilhelm Wäldner|Wäldner]]-Orgel für Gottesdienste und Konzerte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Jakobus und St. Clemens (Brehna)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum historischen Stadtbild gehören auch die erneuerte [[Kursächsische Postmeilensäule]], das Alte Rathaus aus dem 18. Jahrhundert am Markt, eine [[Bockwindmühle]] aus dem 19. Jahrhundert am Schützenplatz, die sogen. Schmidt-Mühle, sowie die [[Paltrockwindmühle]] Hädicke. Sie wurde 1876 von Reinhold David Hädicke als Bockwindmühle erworben. Nach einem Unwetterschaden im Jahr 1946 musste sie zu einer Paltrockwindmühle umgebaut werden. Dabei wurde der Bock entfernt und durch ein ringförmiges Mauerwerk ersetzt. Darauf befindet sich ein Rollenkranz, auf dem der restliche Mühlenkörper drehbar gelagert ist. Im Jahr 1991 wurde der Mühlbetrieb eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Amelie Seck: &amp;#039;&amp;#039;Angetrieben von Wind und Wasser – Windmühle auf Rollen&amp;#039;&amp;#039;, In: [[Monumente]], Ausgabe 3/2020, S. 23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den oben genannten Bauwerken sind auf der Denkmalliste für Brehna weitere 34 Objekte – Einzelbaudenkmale und Denkmalbereiche – verzeichnet. Dabei handelt es sich u.&amp;amp;nbsp;a. um Wohn- und Geschäftshäuser, Villen, Bauernhöfe, der Schule wie auch den Friedhof. Auch die ehemalige Heilanstalt Carlsfeld, offiziell ein Ortsteil Brehnas, die heute zum Teil als Pflegeheim genutzt wird, ist als Denkmalbereich ausgewiesen.&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
[[Liste der Kulturdenkmale in Sandersdorf-Brehna#Brehna|Liste der Kulturdenkmale in Brehna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die seit 2004 zur [[Dermapharm]]-Gruppe gehörende mibe GmbH Arzneimittel beschäftigt etwa 350 Mitarbeiter. Seit 2003 wurden 50 Millionen EUR in die Errichtung eines neuen Pharmawerkes investiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drogeriekette Rossmann hat 2019 hier ein weiteres Zentrallager gebaut, welches das Lager im Nachbarort Landsberg/Sachsen-Anhalt ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2016 befindet sich in der Nähe der Autobahn das „Halle Leipzig The Style Outlet“, das erste [[Factory-Outlet-Center|Outlet-Center]] in Mitteldeutschland. Die vermietbare Fläche des im Stil eines überdachten Marktes aus dem 19. Jahrhundert gebaute Centers wurde 2018 von 11.000 auf 18.000 m² erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.neinver.com/de/content/halle-leipzig-style-outlets &amp;#039;&amp;#039;Halle Leipzig The Style Outlets&amp;#039;&amp;#039;]. neinver.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Infrastruktur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Straßenverkehr ====&lt;br /&gt;
Bei Brehna befindet sich die Anschlussstelle 13 Halle (Saale) der [[Bundesautobahn 9]]. Hier ist mit einem Kreuz die hier mehrspurige [[Bundesstraße 100]] angebunden. Nach kurzer Fahrstrecke befindet sich eine Abfahrt nach Brehna, das somit sehr gut an das Autobahnnetz angebunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brehna ist auch das nördliche Ende der [[Bundesstraße 183a]].&lt;br /&gt;
[[Datei:BrehnaBf2.jpg|mini|Haltepunkt Brehna (2012)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahnverkehr ====&lt;br /&gt;
Der Haltepunkt Brehna liegt an der [[Bahnstrecke Berlin–Halle]]. Seit Dezember 2017 verkehren wochentags im 30-Minuten-Takt, am Wochenende im 60-Minuten-Takt Züge der S-Bahn-Linie [[Liste der Eisenbahnlinien in Sachsen-Anhalt#S 8|S 8]] nach [[Halle (Saale) Hauptbahnhof]] und [[Bahnhof Bitterfeld|Bitterfeld]]. Das denkmalgeschützte, um 1880 erbaute Bahnhofsgebäude wurde 2020 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeweils alle 120 Minuten gibt es umsteigefreie Verbindungen nach [[Dessau Hauptbahnhof]] und [[Lutherstadt Wittenberg Hauptbahnhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Otto I. von Brehna]]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich I. von Brehna]]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich II. von Brehna und Wettin]]&lt;br /&gt;
* [[Gero von Brehna]]&lt;br /&gt;
* [[Katharina von Bora]]&lt;br /&gt;
* [[Heinz Elzner]]&lt;br /&gt;
* [[Kurt Kummer]]&lt;br /&gt;
* [[Lars-Jörn Zimmer]] (* 4. Oktober 1970 in Brehna), Landtagsabgeordneter (CDU)&lt;br /&gt;
* [[Rolf Quinque]] (* 20. Juni 1927 in Brehna), Trompetenvirtuose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alfred Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;[https://portal.dnb.de/bookviewer/view/1070486345#page/n0/mode/2up Geschichte des Augustinerinnenklosters St. Clemens zu Brehna]&amp;#039;&amp;#039; mit 10 Original-Holzschnitten von Hermann Schiebel, Brehna 1924&lt;br /&gt;
* Alfred Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Bilder aus der Geschichte der Grafschaft und der Stadt Brehna.&amp;#039;&amp;#039; 205 Seiten, Brehna 1931&lt;br /&gt;
* [[Johann Jakob Köhler]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt und Grafschaft Brena – nebst einem Anhange von 72 alten und neuen, meistens ungedruckten Urkunden&amp;#039;&amp;#039; (unveröffentlichtes Manuskript, um 1760/76), mit lateinischem Text und einer Übersetzung der Brehnaer Ersterwähnungsurkunde vom 29. September 1053. Veröffentlicht als Festschrift zur 950. Wiederkehr der urkundlichen Ersterwähnung des Namens Brehna am 29. September 1053. Hrsg. und mit Anmerkungen erläutert von [[Johann Friedrich Köhler (Geistlicher)|Johann Friedrich Köhler]]. Transkription, Übersetzung und Bearbeitung von Armin Feldmann. Herausgegeben von der Stadt Brehna mit Unterstützung des Heimat- und Geschichtsvereins Brehna e.&amp;amp;nbsp;V. 248 Seiten, Brehna 2003, ohne ISBN. [https://www.diplomarbeiten24.de/document/66370 Leseprobe]&lt;br /&gt;
* Ralph von Rauchhaupt und Torsten Schunke: &amp;#039;&amp;#039;Am Rande des Altsiedellandes – archäologische Ausgrabungen an der Ortsumgehung Brehna.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Harald Meller, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, Landesmuseum für Vorgeschichte. 187 Seiten, Halle (Saale) 2010, ISBN 978-3-939414-39-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Schatz der Nonnen von Brehna und weitere Sagen aus unserer Heimat – ein Lesebuch für Kinder und Erwachsene.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Heimat- und Geschichtsverein Brehna e.&amp;amp;nbsp;V., aufgezeichnet von Lothar Herbst und Willy Winkler, Brehna 1999&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brehna – 725 Jahre Stadtrecht.&amp;#039;&amp;#039; Brehna 1999, Umfang 64 Seiten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hausgeschichten denkmalgeschützter Bauten in Brehna.&amp;#039;&amp;#039; Projekt des Heimat- und Geschichtsvereins Brehna e.&amp;amp;nbsp;V. / Katja Münchow. Brehna 2001&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sagen von Brehna – Les légendes de Brehna&amp;#039;&amp;#039;. Gerold Grünwald, übersetzt von Philippe Coutellier. Brehna 2001&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die 7 Mühlen von Brehna.&amp;#039;&amp;#039; Projekt des Heimat- und Geschichtsvereins Brehna e.&amp;amp;nbsp;V., Monika Kahsche, Katja Münchow, Hans-Werner Jäckle. Brehna 2002&lt;br /&gt;
* Sabine Oszmer: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Bitterfeld.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt.&amp;#039;&amp;#039; Band 13). Imhof Verlag, Petersberg 2004, ISBN 3-937251-53-7, S. 65–77.&lt;br /&gt;
* Armin Feldmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Ende des Zweiten Weltkriegs in Brehna und dem westlichen Kreis Bitterfeld.&amp;#039;&amp;#039; München 2007, ISBN 978-3-638-58983-3&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch Brehnsch – die mitteldeutsche Mundart in Brehna und in der Region für Geschichtsinteressierte, Lehrer und Schüler.&amp;#039;&amp;#039; Projekt des Heimat- und Geschichtsvereins Brehna e. V. in Zusammenarbeit mit der Pestalozzischule Brehna, gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt. Ulrich Wenner, Katja Münchow. Brehna 2009, ISBN 978-3-940744-29-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chorjubiläum 165 Jahre Chorgemeinschaft Brehna – Festschrift 2017.&amp;#039;&amp;#039; 36 Seiten, Format A5, Brehna 2017&lt;br /&gt;
* Jürgen Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Nachbarn und Einwohner im Sächsischen Churkreis des 15. bis 18. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Cardamina Verlag Susanne Breuel, Koblenz 2022, ISBN 978-3-86424-578-7,  S.&amp;amp;nbsp;193–194.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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* [http://www.brehna.de/ Website der Stadt Sandersdorf-Brehna]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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