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	<title>Bredenscheid - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Eriosw: /* Einwohnerentwicklung */</title>
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		<updated>2026-03-07T17:45:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Bredenscheid&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = [[Hattingen]]&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.375&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7.1948&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1926-04-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Bredenscheid-Stüter]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 45527&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02324&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bredenscheid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Hattingen]] im [[Ennepe-Ruhr-Kreis]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Bis 1926 war Bredenscheid eine eigenständige Gemeinde im [[Kreis Hattingen]] der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Bredenscheid nimmt die nordwestliche Hälfte des Hattinger Stadtteils [[Bredenscheid-Stüter]] ein. Im Norden reicht Bredenscheid bis zur Hattinger Kernstadt und im Nordosten bis [[Holthausen (Hattingen)|Holthausen]]. Im Osten grenzt Bredenscheid an [[Sprockhövel]], im Süden an den Hattinger Stadtteil [[Niederstüter]], im Nordwesten an [[Niederbonsfeld]] und im Westen an [[Velbert]]-[[Nierenhof]] im [[Kreis Mettmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bredenscheid besteht aus den beiden [[Gemarkung]]en Niederbredenscheid und Oberbredenscheid. Nachdem Bredenscheid historisch eine aus Einzelhöfen bestehende Bauerschaft war, hat sich im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert beiderseits der Straße &amp;#039;&amp;#039;Im Lichtenbruch&amp;#039;&amp;#039; eine größere Ansiedlung entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bredenscheid wurde erstmals im Jahre 1047 als &amp;#039;&amp;#039;Bredensceth&amp;#039;&amp;#039; urkundlich als Besitz der [[Kloster Werden|Reichsabtei Werden]] erwähnt. Im [[Urbar (Verzeichnis)|Urbar]] des Klosters wurde der Ort um 1150 &amp;#039;&amp;#039;de Bredenscethe&amp;#039;&amp;#039;, 1265 &amp;#039;&amp;#039;in Bredenscheide&amp;#039;&amp;#039;, 1434 &amp;#039;&amp;#039;to Bredenscede&amp;#039;&amp;#039; und 1589 &amp;#039;&amp;#039;upm Bredenscheit&amp;#039;&amp;#039; genannt. Im 14. Jahrhundert wurde der Schultenhof Schrepping (&amp;#039;&amp;#039;Schrepincg, curtis&amp;#039;&amp;#039;) und 1490 ein &amp;#039;&amp;#039;Coene van Breydenscheit&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofbesitzer &amp;#039;&amp;#039;tho Bredenscheit&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;up dem Palzenberch&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;in der Strybeck&amp;#039;&amp;#039; wurden schon im Jahr 1005 als freie Königshofbauern des „Hofes zu Hattingen“ erwähnt. Von den 21 Unterhöfen des Königshofes hatte der Hof von &amp;#039;&amp;#039;Hentz tho Bredenscheit, Hofesrichter&amp;#039;&amp;#039; laut [[Weistum]] von 1543 an Geld und Naturalien abzugeben: [[Bede|Maibede]] 18 Croner [[Albus (Münze)|albus]]; Herbstbede 20 Croner albus; Offergelt ([[Zehnt]]) 9 Croner albus; Hundehafer 6 [[Scheffel (Maßeinheit)|Scheffel]]; an den [[Abt]] 6 Scheffel [[Gerste]], 6 Scheffel [[Hafer]], 1 Schwein und 1 Herrenschilling; an den [[Schultheiß]] 1 Scheffel Hafer, 1 Mähdienst und eine Fallsteuer von 8 [[Taler|&amp;#039;&amp;#039;daler&amp;#039;&amp;#039;]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Eversberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Das mittelalterliche Hattingen – Kulturgeschichte und Siedlungsgeographie einer Stadt an der Ruhr&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Heimat- und Geschichtsverein Hattingen e.&amp;amp;nbsp;V. 1985, S.&amp;amp;nbsp;35/36, 55&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Bredenscheid führte ab dem Hattinger Steinhagentor der &amp;#039;&amp;#039;Grüne Weg&amp;#039;&amp;#039;, ein Kirch- und Fernweg, zum südlichsten Hof des Königshofes, dem Hof [[Fahrentrappe|Varentrapp]] in Oberelfringhausen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bredenscheid gehörte im [[Spätmittelalter]] und der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] in eigener [[Bauerschaft]] (&amp;#039;&amp;#039;Bredenscheide&amp;#039;&amp;#039;) im [[Amt Blankenstein (Grafschaft Mark)|Amt Blankenstein]], [[Kirchspiel]] und Gericht Hattingen zur [[Grafschaft Mark]]. Laut dem [[Schatzbuch der Grafschaft Mark]] von 1486 hatten die 21 Steuerpflichtigen Hofbesitzer in der Bauerschaft zwischen ein oirt und vier [[Rheinischer Gulden|Goldgulden]] an Abgabe zu leisten. Darunter war der Hof &amp;#039;&amp;#039;Schulenberg&amp;#039;&amp;#039; mit drei Goldgulden Abgabe als [[Fronhof|Salgut]] der Haupthof der Bauerschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Aloys Meister]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Mark&amp;#039;&amp;#039;, Festschrift zum Gedächtnis der 300-jährigen Vereinigung mit Brandenburg-Preußen. 2. Band, Dortmund 1909, S.&amp;amp;nbsp;20 – Auszug aus dem Schatzbuch der Grafschaft Mark von 1486 (Bauerschaft Bredenscheid)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die große Bauerschaft erstreckte sich damals zwischen der nördlich gelegenen Stadt Hattingen und den südlich gelegenen Bauerschaften [[Elfringhausen]] (&amp;#039;&amp;#039;Elffrinckhusen&amp;#039;&amp;#039;) und [[Oberstüter]] (&amp;#039;&amp;#039;Up den Stuten&amp;#039;&amp;#039;). Laut Dienstgeldregister des Hauses Blankenstein von 1685 wurden 15 Hofbesitzer in der &amp;#039;&amp;#039;Bredensched Burschafft&amp;#039;&amp;#039; mit unterschiedlichen [[Albus (Münze)|Albus]]-Beträgen besteuert.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen / D 002 / Kleve-Märkische Regierung / Landessachen / Nr. 452 / mit Dienstgeldregister des Hauses Blankenstein von 1685 für die Bauerschaften&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut einer Aufstellung von 1739 unterstanden dem [[Mühlenzwang|Mühlenbann]] der halb königlich, halb dem [[Haus Kliff|Haus Cliff]] gehörenden Weiler-Mühle insgesamt 201 Bewohner aus Ober-Bredenscheid und 53 Bewohner aus Nieder-Bredenscheid.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Eversberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Das mittelalterliche Hattingen&amp;#039;&amp;#039; – Kulturgeschichte und Siedlungsgeographie einer Stadt an der Ruhr, Hrsg.: Heimat- und Geschichtsverein Hattingen e.&amp;amp;nbsp;V. 1985, S.&amp;amp;nbsp;264&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutigen Namen der Ortsteile Niederbredenscheid und Oberbredenscheid erscheinen erstmals ab 1735 in einer Ortschaftstabelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutung des Ortsnamens kann mit dem germ. Wort &amp;#039;&amp;#039;braidon&amp;#039;&amp;#039; „breit“ und einem germ. Wort für „Wasserscheide = Bergrücken“ umschrieben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Flöer: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Ennepe-Ruhr-Kreises, der Stadt Bochum und der Stadt Herne&amp;#039;&amp;#039;, in: Westfälisches Ortsnamenbuch, Band 14, Bielefeld 2020, S.&amp;amp;nbsp;51/52, Digitalisat [https://rep.adw-goe.de/bitstream/handle/11858/2667/WOB%2014%20Ortsnamen%20Ennepe-Ruhr-Kreis%2c%20Stadt%20Bochum%20Stadt%20Herne.pdf?sequence=1&amp;amp;isAllowed=y]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 19. Jahrhundert bildete Bredenscheid eine Landgemeinde im [[Amt Hattingen]] des [[Landkreis Bochum|Landkreises Bochum]] im [[Westfalen|westfälischen]] [[Regierungsbezirk Arnsberg]]. Seit 1885 gehörte das Amt Hattingen mit der Gemeinde Bredenscheid zum [[Kreis Hattingen]]. Die Gemeinde (plus 4 [[Wohnplatz|Wohnplätze]]) hatte 1885 eine Fläche von 7,35 km², davon 289 [[Hektar|ha]] Ackerland, 60 ha Wiesen und 319 ha Holzungen. Es gab 82 Wohngebäude mit 111 Haushaltungen und 635 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen. Berlin 1887, S.&amp;amp;nbsp;88/89, Online-Ausgabe Münster, Universitäts- und Landesbibliothek 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1926 wurde Bredenscheid mit der Nachbargemeinde [[Niederstüter]] zur Gemeinde [[Bredenscheid-Stüter]] zusammengeschlossen. Diese Gemeinde kam 1970 zum größten Teil zur Stadt Hattingen. Ein Teil von Niederstüter kam zur Stadt [[Sprockhövel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Quelle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 702 || &amp;lt;ref&amp;gt;[https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11182552_00096.html Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Westfalen 1871]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 635 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;lexi&amp;quot;&amp;gt;[https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/pageview/2870587 Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1895 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 814 || &amp;lt;ref&amp;gt;[https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/pageview/3965186 Volkszählung 1895]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1181 || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?westfalen/hattingen.htm |titel=Landkreis Hattingen |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-03-07 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230412114624if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?westfalen/hattingen.htm |archiv-datum=2023-04-12 |abruf=2026-03-07 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergbau ==&lt;br /&gt;
In Bredenscheid wurde zwischen 1737 und 1925 in den folgenden Zechen [[Steinkohlebergbau]] betrieben:&lt;br /&gt;
*[[Cornelius Erbstollen]]&lt;br /&gt;
*[[Zeche Friedliche Nachbar|Friedliche Nachbar]]&lt;br /&gt;
*[[Zeche Gustav Carl|Gustav Carl]]&lt;br /&gt;
*[[Zeche Hoffnungsthal|Hoffnungsthal]]&lt;br /&gt;
*[[Zeche Johann Heinrich|Johann Heinrich]]&lt;br /&gt;
*[[Zeche Johannessegen|Johannessegen]]&lt;br /&gt;
*[[Zeche Schwarzer Rabe|Schwarzer Rabe]]&lt;br /&gt;
*[[Zeche Valeria|Valeria]]&lt;br /&gt;
*[[Zeche Wodan|Wodan]]&lt;br /&gt;
*[[Zeche Zufälligglück|Zufälligglück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch Bredenscheid verläuft die stillgelegte [[Bahnstrecke Wuppertal-Wichlinghausen–Hattingen]], die in Bredenscheid auch einen Bahnhof besaß.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ruhrkohlenrevier.de/ob3413.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Bahnhof Bredenscheid]&amp;lt;/ref&amp;gt; An diese Bahnstrecke schlossen in Bredenscheid früher eine Pferdebahn aus dem Paasbachtal sowie das Anschlussgleis der [[Zeche Johannessegen]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Hattingen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Hattingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Ennepe-Ruhr-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1047]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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