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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bravour</id>
	<title>Bravour - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T11:01:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bravour&amp;diff=417662&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https, Kleinkram</title>
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		<updated>2021-07-15T10:33:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bravour&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Lehnwort]] aus der französischen Sprache (&amp;#039;&amp;#039;bravoure&amp;#039;&amp;#039;), das auch im Italienischen mit gleicher Bedeutung (&amp;#039;&amp;#039;bravura&amp;#039;&amp;#039;) belegt ist. Das Wort bedeutete zunächst Tapferkeit und Beherztheit, vor allem im [[Militär|militärischen]] Bereich. Bei Soldaten verwendete man den Ausdruck für Schneid, Forschheit und Kühnheit wie in der [[Redewendung]] „mit großer Bravour kämpfen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 17. Jahrhunderts wurde das französische Wort &amp;#039;&amp;#039;Bravoure&amp;#039;&amp;#039; im Deutschen übernommen und später zu &amp;#039;&amp;#039;Bravur&amp;#039;&amp;#039; eingedeutscht. Im übertragenen Sinne bedeutet Bravour eine überragende Fertigkeit in einem Fachgebiet, ferner eine vollendete Meisterschaft oder meisterhafte Technik, wie in der Redewendung: „eine schwere Aufgabe mit Bravour lösen“. Bei öffentlichen Veranstaltungen wie auf der Bühne oder im Stadion spricht man nach hervorragenden Leistungen eines Darstellers oder Sportlers von einer „bravourösen Leistung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der klassischen Musik ist seit dem späten 18. Jahrhundert bei [[Oper]]n der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Bravourarie&amp;#039;&amp;#039; (italienisch &amp;#039;&amp;#039;aria di bravura&amp;#039;&amp;#039;) geläufig, wobei es sich um eine technisch schwierige [[Arie]] handelt, die wegen ihrer [[Virtuosität]] auf äußere Wirkungen abzielt. Bei solistischen [[Zugabe]]n in Konzerten wird häufig ein virtuoses „Bravourstück“ von einem [[Musikinstrument|Instrumentalsolisten]] gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Malerei wird mit &amp;#039;&amp;#039;Bravura&amp;#039;&amp;#039; die scheinbare Leichtigkeit und die außerordentliche Kunstfertigkeit bezeichnet, mit der ein Künstler locker und virtuos den Pinsel führt und die einzelnen Pinselstriche setzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nicola Suthor: &amp;#039;&amp;#039;Bravura&amp;#039;&amp;#039;.  Virtuosität und Mutwilligkeit in der Malerei der Frühen Neuzeit. 2010. ISBN 978-3-7705-4836-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meyers enzyklopädisches Wörterbuch Band 30. Das große Wörterbuch der deutschen Sprache 1. A–F&amp;#039;&amp;#039;, Bibliographisches Institut Mannheim, Wien, Zürich 1979, ISBN 3-411-01831-3&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=i9QbKi5xiNcC&amp;amp;pg=PA491&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=&amp;amp;f=false Deutsches Fremdwörterbuch Band 3], S. 491f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redewendung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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