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	<title>Brauttafel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brauttafel&amp;diff=2450817&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Ergänze Kategorie:Essen und Trinken (Christentum)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Essen_und_Trinken_(Christentum)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Essen und Trinken (Christentum) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Essen und Trinken (Christentum)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Diederich Graminaeus (1550-1610). Beschreibung derer Fürstlicher Güligscher ec. Hochzeit (Johann Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg ∞ Jakobe von Baden-Baden) . Düsseldorf 1585, Nr. 12.JPG|mini|Der Kupferstich &amp;#039;&amp;#039;Brauttafel&amp;#039;&amp;#039; von [[Frans Hogenberg]].]]&lt;br /&gt;
Der Kupferstich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brauttafel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; des Kupferstechers [[Frans Hogenberg]] wurde anlässlich der Hochzeit des Erbprinzen [[Johann Wilhelm (Jülich-Kleve-Berg)|Johann Wilhelm]] mit [[Jakobe von Baden-Baden]] in [[Düsseldorf]] im Jahre 1585 geschaffen und zeigt die Brauttafel. Es wurde von dem Hofjuristen und bergischen Landschreiber Diederich Graminaeus in dem Band „Beschreibung derer Fürstlicher Gülig’scher Hochzeit, so im jahr Christi tausent fünfhundert achtzig fünff, am sechszehenden Junij und nechstfolgenden acht tagen, zu Düsseldorff mit grossen freuden, Fürstlichen Triumph und herrligkeit gehalten worden“ in Köln 1587 veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibungen ==&lt;br /&gt;
=== Georg Spickhoff ===&lt;br /&gt;
Spickhoff beschreibt eingehend den Kupferstich. So war der Boden des Festsaals mit Blumen bestreut und dessen Wände waren mit Bildteppichen geschmückt. Thema der Wandteppiche war die [[Apostelgeschichte des Lukas]] mit dem Leben und Wirken des [[Paulus von Tarsus|Apostels Paulus]]: Darunter die Geschichte, als in [[Lystra]] Paulus und Barnabas für Götter gehalten wurden ([[Apostelgeschichte des Lukas#Apostelkonzil in Jerusalem (Apg 15,1–35)|Apg 15,1–35]]), weiter die Geschichte, als der galiläische König [[Herodes Agrippa II.|Agrippa]] Paulus als Gefangenen nach Rom schickte ([[Apostelgeschichte des Lukas#Paulus kommt nach Rom (Apg 27,1–28,31)|Apg 27,1-28,31]]). Ebenso werden die Hochzeitsgäste an der Tafel beschrieben, neben der Braut und dem Bräutigam den Vertreter des Kaisers, und Gesandten aus [[Liste der Herrscher von Parma|Herzogs von Parma]], Niederlanden, Bayern, Köln, Trier und Mainz. Weiter beschreibt er die in der Mitte befindliche Gruppe, die die Gerichte zur Tafel bringt. Die Gruppe besteht aus einer Reihe von Edelleuten, darunter dem Herrn von [[Hatzfeld (Adelsgeschlecht)#Hatzfeld-Wildenburg|Hatzfeld-Wildenburg]], Ahne der Herren von [[Nesselrode (Adelsgeschlecht)|Nesselrode]]. Sie werden von dem Zeremonienmeister geleitet, der sie zur Tafel führt. Die Adligen durften zuvor die Gerichte an den Saaltüren abholen und tragen sie durch den Raum. An der Tafel angekommen, durften sie die Speisen den Dienern des Hofes an der Tafel überreichen. Im Vordergrund befinden sich die Fanfarenbläser und Pauker, Musiker und Sänger, darunter bedeutende Musiker aus [[Lüttich]] und [[Köln]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=&amp;#039;&amp;#039;Der große Saal war eigens zu diesem Zwecke an das Schloß angebaut worden. Zum Schmuck der Wände dienten Bildteppiche aus der Apostelgeschichte (links: die Einwohner von Listra, mit dem Oberpriester an der Spitze, wollen Paulus und Barnabas göttliche Opfer bringen, Mitte links: die Kriegsobersten erzählen dem König Agrippa von den Taten des Paulus; Mitte rechts: Schiffbruch Pauli auf dem Wege nach Rom; im Hintergrunde die Szene, wie Paulus eine Natter, die aus dem Feuer an seine Hand springt, zurückschleudert und zum Zeichen seiner göttlichen Sendung unverletzt bleibt.) Der Boden ist mit Blumen bestreut.Die Rangordnung der Gäste ist von links nach rechts: Unter dem Baldachin die Braut, rechts von ihr der alte Herzog, Sibylle, die Damen der badischen Verwandtschaft; links von ihr Johann Wilhelm, der Graf von Manderscheid, als Vertreter des Kaisers; ferner die Gesandten des Herzogs von Parma, Statthalters Philipp II. in den Niederlanden, des bayrischen Hofes, der Kurfürsten von Köln, Trier, Mainz, der hohe Adel usw. Rat- und Domkapitel der Stadt Münster ließen sich entschuldigen wegen der Kriegsläufte. Alle Hochzeitsgäste sind nach der herrschenden, spanischen Mode gekleidet, die Damen in weiß-goldenem Brokat, die Herren in weißem Taft mit schwarzen Seidenmantillen, sonst herrschen die Farben des Herzogs: inkarnat-weiß-grün. Bei der Tafel aufzuwarten war eine dem Adel vorbehaltene hohe Ehre. Die Gerichte wurden an den Saaltüren von den Edelleuten in Empfang genommen und unter Vorantritt des Zeremonienmeisters an die Tafel gebracht; dort übernahmen die Truchsessen, Mundschenke, Vorschneider die Schüsseln und bedienten eigenhändlig. (Auch hier findet sich eine große Reihe bekannter Namen, z.B. der eines Herrn von Hatzfeld-Wildenburg, Ahne des derzeitigen Rheinlandkommissars, eines Herrn von Nesselrode, dessen Nachkomme zur Zeit von Goethes Besuch in Pempelfort Statthalter von Jülich-Berg war.) [[Palais Nesselrode|Sein Palais]] steht heute noch gegenüber dem ‚Schiffchen‘. Im Vordergrunde rechts Fanfarenbläser und Pauker für den Tusch bei Trinksprüchen und für den Tanz, (!) links Musiker und Sänger für die Tafelmusik, darunter namentlich aufgeführt z.B. Meister Heinrich, Domsangmeister zu Lüttich, Meister Wilhelm, Sangmeister zu St. Mergen in Cölln usw. Das Instrument auf dem Tische ist ein Klavichord. Die Geigen, das Cello haben noch nicht die spätere endgültige Barockform und sind fünfsaitig. In der Mitte ein Teil der zuschauenden Edelleute.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Spickhoff: &amp;#039;&amp;#039;Die Brauerei „zum Schiffchen“ in Düsseldorf, Festschrift zum dreihundertjährigen Geschäftsjubiläum im April 1928&amp;#039;&amp;#039;, Mathias Strucken Düsseldorf, 1928, S. 22–24&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diederich Graminaeus ===&lt;br /&gt;
Gramineus beschreibt in seinem Werk, die Brauttafel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;200&amp;quot; widths=&amp;quot;150&amp;quot; caption=&amp;quot;Beschreibungen des D. Graminaeus zur Brauttafel&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Diederich Graminaeus (1550-1610). Beschreibung derer Fürstlicher Güligscher ec. Hochzeit (Johann Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg ∞ Jakobe von Baden-Baden, Hochzeit in Düsseldorf im Jahre 1585), Köln 1587 Nr. 10 (rechts).JPG&lt;br /&gt;
 Diederich Graminaeus (1550-1610). Beschreibung derer Fürstlicher Güligscher ec. Hochzeit (Johann Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg ∞ Jakobe von Baden-Baden, Hochzeit in Düsseldorf im Jahre 1585), Köln 1587 Nr. 11 (links).JPG&lt;br /&gt;
 Diederich Graminaeus (1550-1610). Beschreibung derer Fürstlicher Güligscher ec. Hochzeit (Johann Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg ∞ Jakobe von Baden-Baden, Hochzeit in Düsseldorf im Jahre 1585), Köln 1587 Nr. 11 (rechts).JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb der Bildtafel schrieb Diederich Graminaeus:&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da sich der tag geneigt zur nacht&lt;br /&gt;
Auch die betefelung schon vollnbracht,&lt;br /&gt;
Mitt zulag und Ehelicher pflicht&lt;br /&gt;
und köstlich alles zugericht&lt;br /&gt;
Braudt und Breudegam erscheinen&lt;br /&gt;
Die ganze freudtschaft ins […]&lt;br /&gt;
Gehen zu Tisch und abend […]&lt;br /&gt;
Thun aller traurigkeit vergessen,&lt;br /&gt;
Angetragen mitt großer pracht&lt;br /&gt;
daß köstligst bis in die nacht,&lt;br /&gt;
und volendet das abent essen,&lt;br /&gt;
Ist Gottes lob doch nitt vergesßen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;415&amp;quot; widths=&amp;quot;280&amp;quot; caption=&amp;quot;Kupferstich (Brauttafel) von Frans Hogenberg&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Diederich Graminaeus (1550-1610). Beschreibung derer Fürstlicher Güligscher ec. Hochzeit (Johann Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg ∞ Jakobe von Baden-Baden, Hochzeit in Düsseldorf im Jahre 1585), Köln 1587 Nr. 12, Ausschnitt (Hälfte, links).JPG|Linke Bildhälfte&lt;br /&gt;
 Diederich Graminaeus (1550-1610). Beschreibung derer Fürstlicher Güligscher ec. Hochzeit (Johann Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg ∞ Jakobe von Baden-Baden, Hochzeit in Düsseldorf im Jahre 1585), Köln 1587 Nr. 12, Ausschnitt (Hälfte, rechts).JPG|Rechte Bildhälfte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Diederich Graminaeus (1550-1610)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Diederich Graminaeus: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung derer Fürstlicher Gülig’scher Hochzeit, so im jahr Christi tausent fünfhundert achtzig fünff, am sechszehenden Junij und nechstfolgenden acht tagen, zu Düsseldorff mit grossen freuden, Fürstlichen Triumph und herrligkeit gehalten worden&amp;#039;&amp;#039;, Köln 1587.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstwerk (Grafik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen und Trinken (Bildende Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk über Paulus von Tarsus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen und Trinken (Christentum)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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