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	<title>Brautpreis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T14:55:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brautpreis&amp;diff=478687&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-04-21T09:01:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Thai Bride Price 2008.jpg|mini| Traditionelle formelle Darbringung der Brautgabe bei einer Verlobungsfeier in [[Thailand]] (2008)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:The Childrens Museum of Indianapolis - Papuan bride price.jpg|mini| Traditioneller Brautpreis aus Muschelschalen, Federn und Flechtwerk ([[Papua-Neuguinea]], nach 1900)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brautpreis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brautgeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brautgabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet einen [[Geld]]betrag oder einen [[Besitz]], der anlässlich einer [[Hochzeitsfeier|Heirat]] vom [[Brautpaar|Bräutigam]] oder seiner Familie an die Eltern der [[Brautpaar|Braut]] übergeben wird, meist an ihren Vater. Die Bezeichnung als Braut&amp;#039;&amp;#039;gabe&amp;#039;&amp;#039; wird [[Ethnosoziologie|ethnosoziologisch]] bevorzugt, weil im Braut&amp;#039;&amp;#039;preis&amp;#039;&amp;#039; die Bedeutung „eine Frau kaufen und verkaufen“ mitschwingt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Online-Glossar 1997&amp;quot; /&amp;gt; das entspricht aber in vielen Kulturen nicht dem Verständnis dieses [[Brauch]]s. Im Unterschied zur Brautgabe geht eine „[[Morgengabe]]“ vom Bräutigam an die Braut, teils zu ihrer zukünftigen Absicherung. Im Gegensatz dazu wird eine „[[Mitgift]]“ von der Braut mit in die Ehe gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland ist die Erhebung eines Brautgeldes wegen der Freiheit der Eheschließung [[Sittenwidrigkeit (Deutschland)|sittenwidrig]], erlaubt ist nur ein &amp;#039;&amp;#039;symbolischer&amp;#039;&amp;#039; Betrag, um einem traditionellen Brauch nachzukommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OLG Hamm&amp;quot; /&amp;gt; Ein Einklagen des Brautpreises ist somit, im Gegensatz zur [[Morgengabe]], nicht möglich. Die [[Institution]] des Brautpreises wird bereits in der 3700 Jahre alten babylonischen Gesetzessammlung „[[Codex Hammurapi]]“ erwähnt&amp;lt;!--? BELEG ?--&amp;gt; und findet sich auch im biblischen [[2. Buch Mose]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;2.Mose 22,15–16&amp;quot; /&amp;gt; und im jüdischen [[Talmud]].&amp;lt;!--? weitere BELEGE ?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Höhe des Brautpreises ==&lt;br /&gt;
Der Brautpreis kann folgende Aufgaben haben:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Panoff-Perrin 1975-56&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* er besiegelt den Ehevertrag auf festliche Weise,&lt;br /&gt;
* er trägt zur Haltbarkeit der Ehe bei,&lt;br /&gt;
* er entschädigt die Herkunftsgruppe der Ehefrau für den Verlust der Arbeitskraft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Böhmecke 2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Kulturen verstehen Ehemänner den Brautpreis als „Kauf der Frau“ und leiten daraus entsprechende [[Theorie der Verfügungsrechte|Verfügungs-]] und [[Recht zum Besitz|Besitzrechte]] ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Böhmecke 2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brautpreis ist in seiner Höhe oder Zusammensetzung durch [[Hochzeitsbrauch]]tum bestimmt und üblicherweise vom [[Sozialer Status|sozialen Status]] der [[Vertragspartei]]en abhängig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Panoff-Perrin 1975-56&amp;quot; /&amp;gt; Er ist im Verhältnis zum durchschnittlichen [[Einkommen]] oft sehr hoch, wodurch es zu einer [[Schulden|Verschuldung]] kommen kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berichte 1982&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der britische [[Ethnologe]] [[Jack Goody]] brachte 1973 Brautpreis und [[Mitgift]] in einen breiteren Zusammenhang von Besitzbeziehungen. Er fand die Brautgabe vor allem in [[Matrilinearität|matrilinearen]] und [[Patrilinearität|patrilinearen]] &amp;#039;&amp;#039;([[Deszendenzregeln#Unilineare Abstammung|unilinearen]])&amp;#039;&amp;#039; [[Gesellschaft (Soziologie)|Gesellschaften]]. Bei afrikanischen Völkern mit Brautgabe fand er eine sozialpolitische Gleichheit ([[Egalitäre Gesellschaft|egalitär]]), Statusunterschiede waren bei der Heirat unbedeutend. Brautgabe finde sich bei unilinearen Abstammungsgruppen ([[Lineage]]s), die als zentrale Gruppe wirken und den Besitz kontrollieren, und sei auch mit [[Vielehe]] verbunden. Nach Goody sind die Frauen im Rahmen der Zahlung einer Brautgabe Gegenstand einer Besitzübertragung, nicht ihr Empfänger wie bei der Mitgift.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Online-Glossar 1997&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rasuly-Paleczek 2003&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der französische [[Neomarxismus|neomarxistische]] [[Wirtschaftsethnologie|Wirtschaftsethnologe]] [[Claude Meillassoux]] nahm 1975 an, dass sich die Praxis des Brautpreises aus einem zugrundeliegenden System des koordinierten [[Frauentausch]]es zwischen Abstammungsgruppen entwickelt habe, dem ein System des [[Brautraub]]s vorausgegangen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen des Brautpreises ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oxfam East Africa - There Are No Weddings.jpg|mini| Männer der [[Turkana (Ethnie)|Turkana]] in [[Kenia]] haben wegen anhaltender Trockenheit keine Rinder als Brautpreis, [[Hochzeitsfeier]]n finden nicht mehr statt (2011)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mangbetu knives.jpg|mini| Bei den [[Mangbetu]] im [[Demokratische Republik Kongo|Kongo]] können Messer als Brautpreis dienen (2009)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Usbeken]] in Zentralasien war früher als Alternative zu einem Brautpreis ein [[Frauentausch]] möglich ([[Qarch Quda]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fragner 1994&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Gesellschaften kann als Ersatz für den Brautpreis der „Wert“ der Frau als „[[Brautdienst]]“ abgearbeitet werden (&amp;#039;&amp;#039;bride service&amp;#039;&amp;#039;);  &amp;lt;!--? BELEGE ?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
in anderen Kulturen wird dieser Dienst nicht als Bezahlung verstanden, sondern als Nachweis des [[Brautpaar|Bräutigams]], für seine Frau sorgen zu können. Konnte bei den [[Hoopa]]- und [[Yurok]]-Indianern [[Nordamerika]]s ein Bräutigam nur den halben Brautpreis aufbringen, musste er in der Form einer „[[Brautdienst|Halbheirat]]“ die andere Hälfte bei der Familie der Braut abarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Südliches Afrika|südlichen Afrika]] beträgt der ausgehandelte Brautpreis (&amp;#039;&amp;#039;lobola&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;lobolo&amp;#039;&amp;#039;) meist eine bestimmte Anzahl Rinder, die schrittweise an die Herkunftsfamilie der Braut abzugeben sind (Beispiel: das Bantuvolk der [[Luvale]]; auch [[Nelson Mandela#Studium|Nelson Mandela]] sollte einen Lobola zahlen). Kehrt die Braut nach der Hochzeit zu ihrer Familie zurück, sind die Rinder zurückzugeben oder der Gegenwert zu bezahlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kehler-Maqwazima 1994&amp;quot; /&amp;gt; Wenn anhaltende [[Dürre]] zum Verlust von Vieh führt, können Männer keinen Brautpreis mehr aufbringen – Eheschließungen und damit verbundene [[zeremonie]]lle Feiern bleiben aus. Bei den [[Massai#Familie und Sexualität|Massai]] in [[Kenia]] und [[Tansania]] liegt die Höhe des Brautpreises bei 25&amp;amp;nbsp;Rindern (23&amp;amp;nbsp;Kühe und 2&amp;amp;nbsp;Stiere), bei ihnen sind fünf Ehefrauen nicht ungewöhnlich, einige Männer haben 30.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Tolai]] im [[Bismarck-Archipel]] von [[Papua-Neuguinea]] wird noch heute ein Brautpreis in Form des traditionellen [[Tolai#Muschelgeld|&amp;#039;&amp;#039;Tabu-&amp;#039;&amp;#039;Muschelgeldes]] an die Brauteltern bezahlt, im Jahr 2012 betrug der „Wert“ einer Frau durchschnittlich 400&amp;amp;nbsp;Muschelketten von 1,8&amp;amp;nbsp;Meter Länge, rund 400&amp;amp;nbsp;Euro. Bei den ansonsten modernen Tolai (rund 120.000 Angehörige) liegt der [[Grundeigentum|Landbesitz]] grundsätzlich bei den Frauen und ihren [[Matrilinearität|mütterseitigen]] Abstammungsgruppen ([[Lineage]]s), während Männer Reichtum vor allem in Form von Muschelgeld ansammeln. Im indonesischen [[Alor-Archipel]] hat als Brautpreis ([[Alor (Sprache)|aloresisch]] &amp;#039;&amp;#039;belis&amp;#039;&amp;#039;) eine [[Moko (Geld)|Moko]] (Bronzetrommel) eine lange Tradition. Auf [[Timor]] werden beim [[Barlake]] Geschenke zwischen beiden Familien der Brautleute ausgetauscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Brautbuch]] (im 17. Jahrhundert als Brautpfand vom Verlobten übergebenes kostbar verziertes deutsches Gebetbuch)&lt;br /&gt;
* [[Nadelgeld]] (gemeines deutsches Recht, auch: &amp;#039;&amp;#039;Spielgeld&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Widerlage]] (Witwenabsicherung) – [[Wittum]] (Witwengut)&lt;br /&gt;
* [[Kaufehe]] (Ehefrau im Rang einer Magd)&lt;br /&gt;
* Tierreich: [[Listspinne#Brautgeschenk|Brautgeschenke bei Spinnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michel Panoff, Michel Perrin: &amp;#039;&amp;#039;Brautpreis.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Justin Stagl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Taschenwörterbuch der Ethnologie.&amp;#039;&amp;#039; Reimer, München 1975, ISBN 3-471-61615-2, S. 56.&lt;br /&gt;
* [[Jack Goody]], Stanley Jeyaraja Tambiah: &amp;#039;&amp;#039;Bridewealth and Dowry&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Cambridge Papers in Social Anthropology.&amp;#039;&amp;#039; Band 7). Cambridge University Press, London/New York 1973, ISBN 0-521-20169-1 (englisch; {{Google Buch| Land=DE| BuchID=pkU4AAAAIAAJ| Seite=00| Linktext=Leseprobe}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Lukas, Schindler, Stockinger&lt;br /&gt;
   |titel=Brautgabe&lt;br /&gt;
   |url=https://www.univie.ac.at/ksa/cometh/glossar/heirat/eggc.htm&lt;br /&gt;
   |werk=Interaktives Online-Glossar: Ehe, Heirat und Familie&lt;br /&gt;
   |hrsg=Institut für Kultur- und Sozialanthropologie, Universität Wien&lt;br /&gt;
   |datum=1997&lt;br /&gt;
   |kommentar=vertiefende Anmerkungen mit Quellenangaben&lt;br /&gt;
   |zugriff=2019-05-18&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=ja}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Myria Böhmecke (im Interview)&lt;br /&gt;
   |titel=Brautgeld in Berlin: „Es handelt sich eindeutig um Menschenhandel“&lt;br /&gt;
   |url=https://www.spiegel.de/panorama/justiz/brautgeld-in-berlin-es-handelt-sich-eindeutig-um-menschenhandel-a-690766.html&lt;br /&gt;
   |werk=[[Spiegel Online]]&lt;br /&gt;
   |datum=2010-04-23&lt;br /&gt;
   |kommentar=Expertin von [[Terre des Femmes]]&lt;br /&gt;
   |zugriff=2019-05-18&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=ja}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Online-Glossar 1997&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Helmut Lukas, Vera Schindler, Johann Stockinger&lt;br /&gt;
 |titel=Brautgabe&lt;br /&gt;
 |url=https://www.univie.ac.at/ksa/cometh/glossar/heirat/eggc.htm&lt;br /&gt;
 |werk=Interaktives Online-Glossar: Ehe, Heirat und Familie&lt;br /&gt;
 |hrsg=Institut für Kultur- und Sozialanthropologie, Universität Wien&lt;br /&gt;
 |datum=1997&lt;br /&gt;
 |kommentar=der Eintrag »Brautgabe=Brautpreis« enthält vertiefende Anmerkungen mit Quellenangaben&lt;br /&gt;
 |zugriff=2019-05-18}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;OLG Hamm&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=[[Oberlandesgericht Hamm]]&lt;br /&gt;
 |titel=Urteil vom 13. Januar 2011 – I–18 U 88/10&lt;br /&gt;
 |url=https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Hamm&amp;amp;Datum=13.01.2011&amp;amp;Aktenzeichen=18%20U%2088/10&lt;br /&gt;
 |werk=Dejure.org&lt;br /&gt;
 |zugriff=2019-05-18}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;2.Mose 22,15–16&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siehe die Erwähnung eines Brautpreises im [[2. Buch Mose]] {{BB|2 Mos|22|15-16}}, sowie im [[2. Buch Samuel]] {{BB|2 Sam|3|14}} und in [[Hosea]] {{BB|Hos|2|21-22}}.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berichte 1982&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Neue politische Literatur: Berichte über das internationale Schrifttum.&amp;#039;&amp;#039; Universität California, 1982, S. 343.&amp;lt;!--Autor? Ort?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Panoff-Perrin 1975-56&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Michel Panoff, Michel Perrin: &amp;#039;&amp;#039;Brautpreis.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Justin Stagl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Taschenwörterbuch der Ethnologie.&amp;#039;&amp;#039; Reimer, München 1975, ISBN 3-471-61615-2, S. 56.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Böhmecke 2010&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Myria Böhmecke (im Interview)&lt;br /&gt;
 |titel=Brautgeld in Berlin: „Es handelt sich eindeutig um Menschenhandel“&lt;br /&gt;
 |url=https://www.spiegel.de/panorama/justiz/brautgeld-in-berlin-es-handelt-sich-eindeutig-um-menschenhandel-a-690766.html&lt;br /&gt;
 |werk=[[Spiegel Online]]&lt;br /&gt;
 |datum=2010-04-23&lt;br /&gt;
 |zitat=Die Familie des Bräutigams zahlt das Geld unter anderem als Kompensation für die Arbeitskraft, die der Familie der Braut verlorengeht, wenn die Frau aus dem Haus geht. […] Ursprünglich war das Brautgeld, die sogenannte »Mahr«, bei islamischen Eheschließungen tatsächlich als Absicherung für die Frau gedacht, im Falle einer Scheidung. Die Frauen haben von dem Geld oft Goldschmuck gekauft. Mittlerweile kommt es aber häufig nur ihrer Familie zugute. […] Zudem hat die Familie des Mannes ja nach den Berichten der »Bild« und der »BZ« offen behauptet, sie habe das Mädchen gekauft. Es handelt sich also ganz eindeutig um Menschenhandel.&lt;br /&gt;
 |zugriff=2019-05-18}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rasuly-Paleczek 2003&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Gabriele Rasuly-Paleczek&lt;br /&gt;
 |titel=Häusliche Gruppe / Domestic Group&lt;br /&gt;
 |url=http://www.univie.ac.at/ksa/html/inh/stud/studmate_files/Soz_Org_2011/Soz_Org_4_LV_Text_2011.pdf&lt;br /&gt;
 |werk=Einführung in die Formen der sozialen Organisation (Teil 4/5)&lt;br /&gt;
 |hrsg=Institut für Kultur- und Sozialanthropologie, Universität Wien&lt;br /&gt;
 |datum=2011&lt;br /&gt;
 |seiten=163–165, hier S. 164&lt;br /&gt;
 |format=PDF: 747&amp;amp;nbsp;kB, 43&amp;amp;nbsp;Seiten&lt;br /&gt;
 |kommentar=Unterlagen zu ihrer Vorlesung im Sommersemester 2011&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131005013058/http://www.univie.ac.at/ksa/html/inh/stud/studmate_files/Soz_Org_2011/Soz_Org_4_LV_Text_2011.pdf&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2013-10-05&lt;br /&gt;
 |zitat=Eine der herausragenden Theorien dieser Art ist die von [[Jack Goody|Jack GOODY]] (1976), der ein ganzes Cluster von Faktoren mit einander verband […] GOODY kontrastiert Brautpreis und Mitgift als Formen der Heiratstransaktion und der Verteilung (Redistribution) von Besitz und entwirft eine Anzahl von Konsequenzen für die verwandtschaftlichen Beziehungen und die häusliche Organisation. Z.&amp;amp;nbsp;B. schlägt GOODY eine Beziehung zwischen Mitgiftsystemen, bilateraler Verwandtschaft und Monogamie und zwischen Brautpreis, Unilinearität und Polygynie vor. (SEYMOUR-SMITH 1986: S. 81) GOODY’s These hat eine beachtliche Debatte ausgelöst.&lt;br /&gt;
 |zugriff=2019-05-18}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fragner 1994&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bert G. Fragner, Birgitt Hoffmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bamberger Mittelasienstudien – Konferenzakten, Bamberg 15. - 16. Juni 1990.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Islamkundliche Untersuchungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 149. Schwarz, Berlin 1994, ISBN 3-87997-221-4, S. 25.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kehler-Maqwazima 1994&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Johanna Kehler-Maqwazima: &amp;#039;&amp;#039;„Es ist nicht einfach, eine Frau zu sein!“ – Porträts schwarzer Frauen aus Südafrika.&amp;#039;&amp;#039; Edition Hipparchia, IKO, Frankfurt 1994, ISBN 3-88939-604-6, S. 31 ({{Google Buch| Land=DE| BuchID=uCMqAAAAYAAJ| Linktext=durchsuchbar}}).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochzeitsbrauch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochzeit und Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnosoziologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Matriarchatsforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
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