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	<title>Braunshardt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T02:42:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Braunshardt&amp;diff=567103&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uli Elch: Änderung 257535923 von Wivoelke rückgängig gemacht; gemäß Benutzer Diskussion:Wivoelke</title>
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		<updated>2025-07-03T10:52:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/257535923&quot; title=&quot;Spezial:Diff/257535923&quot;&gt;257535923&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Wivoelke&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Wivoelke&quot;&gt;Wivoelke&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; gemäß Benutzer Diskussion:Wivoelke&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Braunshardt&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Weiterstadt&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Braunshardt.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/54/51/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/34/12/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 101 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.71&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 5642 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;[https://www.weiterstadt.de/wirtschaft-umwelt-verkehr/ueber-weiterstadt/zahlen-statistiken/index.php Statistische Informationen der Stadt Weiterstadt: Einwohnerzahlen HW / Flächen], abgerufen im Februar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 64331&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06150&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Weiterstadt-stadtgebiet-br.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Flug Frankfurt Sofia 021.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftaufnahme von Braunshardt und &amp;#039;&amp;#039;Braunshardter Tännchen&amp;#039;&amp;#039; aus Nordosten (2010)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Braunshardt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (mundartlich: Brouschd)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.genios.de/document/DECH__2014128248940/hitlist/0?all= Darmstädter Echo, 16. September 2014: Bräuschter Kerb bleibt niemals stumm]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein Stadtteil der Stadt [[Weiterstadt]] und liegt im [[Südhessen|südhessischen]] [[Landkreis Darmstadt-Dieburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Braunshardt liegt nordwestlich der Kernstadt Weiterstadt und ist mit dieser baulich so weit zusammengewachsen, wie es die zwischen den beiden Ortslagen verlaufende Bahnlinie zulässt. Um das Wohngebiet herum ist landwirtschaftliche Fläche. Den Südrand der Ortslage begleitet ein kleiner Bach, der [[Schlimmergraben (Landgraben)|Schlimmergraben]]. Im Süden der Gemarkung liegt ein kleines Waldstück, das &amp;#039;&amp;#039;Braunshardter Tännchen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Im Nordwesten liegt [[Worfelden]] ([[Kreis Groß-Gerau]]), im Nordosten Schneppenhausen und Gräfenhausen und im Westen liegt [[Büttelborn]] (Kreis Groß-Gerau). Südöstlich liegt Weiterstadt. Die nächstgrößere Stadt (Einwohnerzahl und Fläche) ist das [[kreisfreie Stadt|kreisfreie]] [[Darmstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wird der Ort in historischen Dokumenten mit wechselnden [[Ortsname]]n genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Von &amp;#039;&amp;#039;Brunishart&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1318 über &amp;#039;&amp;#039;Brunshart&amp;#039;&amp;#039; (1427), &amp;#039;&amp;#039;Obern Brunßhart&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Nyddern Brunßhart&amp;#039;&amp;#039; (1460) bis &amp;#039;&amp;#039;Braunshard&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1702.&lt;br /&gt;
Die urkundliche Ersterwähnung erfolgte am 26. August 1318, als von einer Besitzaufteilung zwischen den beiden Grafen Berthold und Eberhard von Katzenelnbogen über den Wald &amp;#039;&amp;#039;Brunishardt&amp;#039;&amp;#039; berichtet wurde. Im Jahre 1319, also ein Jahr nach der ersten urkundlichen Erwähnung Braunshardts, bekam Graf [[Wilhelm I. (Katzenelnbogen)|Wilhelm I.]] von [[Grafschaft Katzenelnbogen|Katzenelnbogen]] von der Würzburger Kirche den Wald &amp;#039;&amp;#039;Brinshard&amp;#039;&amp;#039; als [[Lehnswesen|Lehen]]. Er legte einen Gutshof an, um den sich nach und nach die Bediensteten ansiedelten und damit das Dorf gründeten. 1627 übertrug Landgraf [[Georg II. (Hessen-Darmstadt)|Georg II.]] von [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]] das herrschaftliche Hofgut seinem Kanzler [[Anton Wolff von Todenwarth]] als Erblehen. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts löste es Landgraf [[Ludwig VIII. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig VIII.]] von den Erben des Kanzlers wieder ein. Darauf wurde der landesfremde, der Parforcejagd verfallene [[August Friedrich von Minnigerode (Adelsgeschlecht)|Minnigerode]] Herr der [[Meierhof|Meierei]].&amp;lt;ref&amp;gt;Handbuch der historischen Stätten Deutschlands, Hessen, 3. überarbeitete Aufl., S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Braunshardt ist eng verbunden mit dem [[Schloss Braunshardt]]. Es wurde um 1760 von Prinz [[Georg Wilhelm von Hessen-Darmstadt]] gebaut, und in der Folgezeit entwickelte sich dort eine höfische Lebenskultur. Nach häufigem Besitzerwechsel ist heute ein Teil der Anlage im Besitz des [[Johannesschwestern von Maria Königin|Johannesbundes e.&amp;amp;nbsp;V. Leutesdorf/Rhein]] und wird als Alten- und Pflegeheim genutzt. Der andere Teil, das eigentliche Schloss, wurde von privater Seite restauriert und renoviert. Im Jahr 2006 wurde das Schloss von der Stadt Weiterstadt gekauft. Nach einigen Renovierungen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. der Schlosskapelle, wurde es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. So finden regelmäßig Führungen statt, der Schlossgarten ist für jeden zu den Öffnungszeiten zugänglich, und im Schloss kann geheiratet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwaltungszugehörigkeit von Braunshardt zur [[Kreis Groß-Gerau#Geschichte|Gerauer Mark]] ist 1427 belegt. Unter hessischer Hoheit gehört es bis zum Jahr 1821 zum [[Landkreis Darmstadt-Dieburg#Geschichte|Amt Darmstadt]], von 1821 bis 1832 zum [[Landratsbezirk Langen]], von 1832 bis 1848 zum [[Kreis Groß-Gerau]], von 1848 bis 1852 während der kurzen Zeit der Regierungsbezirke in der [[Provinz Starkenburg]] zum [[Regierungsbezirk Darmstadt (Starkenburg)|Regierungsbezirk Darmstadt]] und ab 1852 mit der Neueinführung von Kreisen zum [[Kreis Darmstadt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1829 über Braunshardt:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Braunshardt (L. Bez. Langen) luth. Filialdorf; liegt 3&amp;amp;nbsp;St. von Langen und {{Bruch|1|1|2}}}&amp;amp;nbsp;St. von Darmstadt, hat 33 Häuser und 218 Lutheraner und 1 Katholiken. Hier stehet ein ehemaliges Jagdschloß mit einem großen Garten, welches nun privat ist. Auf dem 1 Hoftage zu Fürstenberg, einem Schlosse bei Bacharach, ließen Adelheid, Wittwe des Grafen Berthold II. von Katzenellenbogen, und ihr Sohn, Johann I., sich 1321, vom Kaiser das Privilegium ertheilen, ihren Wald Braunshardt in ein Dorf umroden zu dürfen. Der Ort war erst ein Filial von Großgerau, und wurde nach der Reformatien zu Weiterstadt gethelt.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|312528080|Seite=23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Hessische Gebietsreform (1970–1977)&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1973 schloss sich die bis dahin selbstständige Gemeinde im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] freiwillig der Stadt Weiterstadt an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=354}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein [[Ortsbezirk]] wurde für Braunshardt nicht gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Panorama - Braunshardt von der Seite.jpg|1200|Braunshardt vom Braunshardter Tännchen aus gesehen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Braunshardt angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|894925483|Seiten=43ff|Seite=43}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1427: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Grafschaft Katzenelnbogen]], Gerauer Mark&lt;br /&gt;
* vor 1479: Heiliges Römisches Reich, [[Grafschaft Katzenelnbogen]], [[Obergrafschaft Katzenelnbogen]]&lt;br /&gt;
* ab 1479: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen]] (durch Erbfall), Obergrafschaft Katzenelnbogen&lt;br /&gt;
* ab 1567: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]], Obergrafschaft Katzenelnbogen, (1783: zum [[Amt Darmstadt]]; 1787: [[Oberamt Darmstadt]], Cent Arheiligen)&lt;br /&gt;
* ab 1803: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, [[Starkenburg (Provinz)|Fürstentum Starkenburg]], Amt Darmstadt&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Fürstentum Starkenburg, Amt Darmstadt&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Das Großherzogtum Hessen war von 1815 bis 1866 Mitglied des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]]. Ein Staatenbund ehemaliger Territorien des Heiligen Römischen Reichs. Er gilt als gescheiterter Versuch einer erneuten Reichsgründung.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Starkenburg (Provinz)|Provinz Starkenburg]], Amt Darmstadt&lt;br /&gt;
* ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Landratsbezirk Langen]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Langen]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Groß-Gerau]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Dieburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Darmstadt]]&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Darmstadt&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Volksstaat Hessen]], Provinz Starkenburg, Kreis Darmstadt&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, [[Landkreis Darmstadt]]&amp;lt;ref name=RB1937 /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Starkenburg aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Darmstadt&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Darmstadt&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Darmstadt&lt;br /&gt;
* AB 1973: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Darmstadt, Gemeinde Weiterstadt&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 1. Juni 1973 als [[Ortsteil]] zur Gemeinde Weiterstadt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Landkreis Darmstadt-Dieburg]], Gemeinde Weiterstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte ===&lt;br /&gt;
Braunshardt gehörte zur [[Zent (historische Verwaltungseinheit)|Zent]] [[Darmstadt-Arheilgen|Arheilgen]]. In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für das [[Starkenburg (Provinz)|Fürstentum Starkenburg]] wurde das „Hofgericht Darmstadt“ eingerichtet. Es war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das [[Oberappellationsgericht Darmstadt]]. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] bzw. [[Standesherr (Deutscher Bund)|Standesherren]] vorgenommen. Damit war das Amt Darmstadt zuständig. Die [[Zentgericht]]e verloren damit ihre Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Bildung der [[Landgericht (Großherzogtum Hessen)|Landgerichte]] im Großherzogtum Hessen war ab 1821 das [[Landgericht Langen]] das Gericht erster [[Instanz (Recht)|Instanz]]. Die zweite Instanz war das [[Hofgericht Darmstadt]].&lt;br /&gt;
Es folgten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1853: [[Landgericht Darmstadt (1853–1879)|Landgericht Darmstadt]]; zweite Instanz: Hofgericht Darmstadt&lt;br /&gt;
* 1879: [[Amtsgericht Darmstadt II]] (Landgerichte wurden durch funktionsgleiche Amtsgerichte ersetzt); zweite Instanz: [[Landgericht Darmstadt]]&lt;br /&gt;
* 1932: Amtsgericht Darmstadt; zweite Instanz: Landgericht Darmstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flugplatz ===&lt;br /&gt;
Ende 1944 oder Anfang 1945 wurde von der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] 1,8 Kilometer westlich der Ortsmitte Braunshardts in einer Reihe von Weizenfeldern ein Flugplatz angelegt, der mit einer Betonpiste von 1700 Metern Länge für die neuen Strahlflugzeuge eingerichtet werden sollte. Die Bahn wurde nicht ganz fertiggestellt. Es gibt keine Aufzeichnungen über eine Nutzung des Flugplatzes durch die Luftwaffe.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Ries, Wolfgang Dierich: &amp;#039;&amp;#039;Fliegerhorste&amp;#039;&amp;#039;. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1996, ISBN 3-613-01486-6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie sich später herausstellte lag der Flugplatz, trotz seines Namens, bereits knapp in der Gemarkung von [[Büttelborn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. März 1945 wurde das Gebiet durch die [[US Army]] besetzt. Die [[United States Army Air Forces|United States Army Air Forces (USAAF)]] richtete einen Behelfsflugplatz ein und nahm ihn am 28. März als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Advanced Landing Ground ALG Y-72 Braunshardt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Betrieb. Die [[Start- und Landebahn]] mit den Abmessungen 1698 × 46 Meter hatte die Ausrichtung 07/25. Er wurde bis zum 8. August 1945 durch verschiedene Staffeln mit [[Jagdflugzeug]]en aktiv benutzt. Am 30. Oktober 1945 wurde der Flugplatz geschlossen und die Startbahn herausgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;David C. Johnson: &amp;#039;&amp;#039;U.S. Army Air Forces Continental Airfields (ETO), D-Day to V-E Day&amp;#039;&amp;#039;; Research Division, USAF Historical Research Center, Maxwell AFB, Alabama (1988).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ww2.dk/Airfields%20-%20Germany%20%5B1937%20Borders%5D.pdf F &amp;#039;&amp;#039;Braunshardt (GER) (49 54 45 N – 08 32 30 E)&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 2,15&amp;amp;nbsp;MB) In: Luftwaffe Airfields 1935-45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Braunshardt 4830 Einwohner. Darunter waren 513 (10,6 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 975 Einwohner unter 18 Jahren, 2199 zwischen 18 und 49, 1017 zwischen 50 und 64 und 636 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 2055 Haushalten. Davon waren 627 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 543 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 666 Paare mit Kindern, sowie 180 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 39 [[Wohngemeinschaft]]en. In 252 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 1644 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1557: || 7 oder 8 Herdstätten&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1629: || 14 [[Hausgesess]]e&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1806: || 201 Einwohner, 32 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW1806&amp;quot;&amp;gt;{{Arcinsys Hessen|ID=v3787892 |linktext=Verzeichnis der Ämter, Orte, Häuser, Einwohnerzahl. (1806)|linkerg= HStAD Bestand E 8 A Nr. 352/4 |hrsg=default |datum=1806-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 218 Einwohner, 33 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1867: || 267 Einwohner, 45 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162355422|Seite=16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stichtag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Daten bis ins Jahr 1986 stammen aus dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde Weiterstadt&amp;#039;&amp;#039; von Günther Hoch.&amp;lt;/ref&amp;gt; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; |||| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stichtag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | 3. Dezember 1834 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 216 |||| align=&amp;quot;left&amp;quot; | 31. Dezember 1975 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2.546&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | 3. Dezember 1864 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 262 |||| align=&amp;quot;left&amp;quot; | 31. Dezember 1981 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2.725&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | 1. Dezember 1895 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 355 |||| align=&amp;quot;left&amp;quot; | 30. Juni 1986 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3.163&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | 17. Mai 1939 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 619 |||| align=&amp;quot;left&amp;quot; | 1. Januar 2001 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4.393&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | 29. Oktober 1946 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 965 |||| align=&amp;quot;left&amp;quot; | 31. Dezember 2007 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4.701&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | 6. Juni 1961 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1117 |||| align=&amp;quot;left&amp;quot; | 31. Dezember 2014 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5.392&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | 27. Mai 1970 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1991 |||| align=&amp;quot;left&amp;quot; |  || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|-----288&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot;|{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Braunshardt|maxEinwohner=5000&lt;br /&gt;
|216|272|261|228|260|262|273|284|316|355|422|459|510|619|965|1011|990|1117|1638&lt;br /&gt;
|vor1834=(1791,188)(1800,178)(1806,201)(1829,218)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,1991)(1975,2546)(1981,2725)(1986,3163)(2001,4393)(2007,4701)(2011,4830)(2015,5535)(2020,5664)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; 1791&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot; /&amp;gt;; 1800&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1800&amp;quot; /&amp;gt;; Website Weiterstadt (Webarchiv)&amp;lt;ref name=&amp;quot;EWarchiv&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 218 [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutherische]] (= 99,54 %) und ein [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] (= 0,46 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 715 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 64,01 %), 363 katholische (= 32,50 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Bis zur Eingliederung in die damalige Gemeinde Weiterstadt im Jahr 1973 wurde die [[Kommunale Selbstverwaltung (Deutschland)|kommunale Selbstverwaltung]] der Gemeinde Braunshardt durch die von den Bürgern direkt gewählte [[Gemeindevertretung (Hessen)|Gemeindevertretung]] einerseits und den [[Magistrat (Deutschland)|Gemeindevorstand]] unter dem Vorsitz des [[Bürgermeister (Hessen)|Bürgermeisters]] andererseits wahrgenommen. Nach der Eingliederung wurde für den Ortsteil Braunshardt davon abgesehen, einen [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister bis 1973 ===&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1973 wurde die Gemeindeverwaltung von folgenden Bürgermeistern geleitet:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Amtszeit&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1945–1948 || Georg Schmidt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1948–1962 || Heinrich Schaus &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1962–1971 || Adam Schuchmann&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Braunshardt.svg|links|100px]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Blasonierung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: „In Blau ein mit einem goldenen Tatzenkreuz besteckter liegender goldener Halbmond über zwei goldenen Sternen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Hessischen Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Braunshardt im Landkreis Darmstadt, Regierungsbezirk Darmstadt |fundstelle=Punkt 1037 |nr=46 |jahr=1956 |datum=1956-10-26 |seite=9 |seiten=1185 |kbytes=3028}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde der Gemeinde Braunshardt im damaligen Landkreis Darmstadt am 26. Oktober 1956 durch den [[Hessisches Ministerium des Innern und für Sport|Hessischen Innenminister]] genehmigt. Gestaltet wurde es durch den Bad Nauheimer Heraldiker [[Heinz Ritt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es basiert auf alten Gerichtssiegeln, die bis in das Jahr 1623 zurück zu verfolgen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Ernst Demandt]], [[Otto Renkhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Ortswappenbuch.&amp;#039;&amp;#039; C.&amp;amp;nbsp;A.&amp;amp;nbsp;Starke Verlag, Glücksburg/Ostsee 1956, S.&amp;amp;nbsp;81.&amp;lt;/ref&amp;gt; Früher wurden Mond und Kreuz auch als [[Wolfsangel]] interpretiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2018 Schloss Braunshardt.jpg|alternativtext=Schloss Braunshardt|mini|Schloss Braunshardt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Das [[Rokoko]]schloss [[Schloss Braunshardt|Braunshardt]] von 1780 ist eine der bedeutendsten Anlagen dieser Art in Hessen. Angegliedert ist ein öffentlicher Landschaftspark mit Brunnen und Pavillon der auch als Traustätte genutzt wird. Zwei Kastanienalleen enden am Gartenpavillon. Im Osten des Parks ist ein Teil im französischen Gartenstil gestaltet, während im Westen ein Teil als englischer Garten angelegt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.weiterstadt.de/kultur-freizeit/kulturelles-leben/schloss-braunshardt/index.php |titel=Das Rokoko-Schloss Braunshardt |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Weiterstadt |abruf=2019-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das älteste Fachwerkhaus im Ort stammt aus dem Jahr 1683.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmale ===&lt;br /&gt;
In der Gemarkung Braunshardt gibt es zwei [[Naturdenkmal]]e: die Vogelschutzgehölze „[[Schlossteich auf der Braunshardter Weide]]“ und „[[Vogelschutzbrutstätte Ewigerstumpf]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst Bathon, Georg Wittenberger |Titel=Die Naturdenkmale des Landkreises Darmstadt-Dieburg mit Biotop-Touren, 2. erweiterte und vollständig überarbeitete Auflage |Reihe=Schriftenreihe Landkreis Darmstadt-Dieburg |Hrsg=Kreisausschuss des Landkreises Darmstadt-Dieburg – Untere Naturschutzbehörde |Ort=Darmstadt |Datum=2016 |ISBN=978-3-00-050136-4 |Seiten=183–202}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der TSV Braunshardt 1889 e.&amp;amp;nbsp;V. bietet vielfältige Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten sowie ein Blasorchester. Der TSV hat auch eine BMX-Abteilung, sowie eine eigene BMX-Bahn, die in Weiterstadt liegt. Im Jahr 2008 fand dort die Europameisterschaft und im Jahr 2010 fanden zwei Europameisterschaftsläufe statt. Weiter verfügt Braunshardt über einen eigenen Sportplatz sowie eine eigene Sporthalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* September: [[Kirchweih|Kerb]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Darmstädter Echo]], Donnerstag, 10. September 2015, S. 21&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* November/Dezember: [[Weihnachtsmarkt|Weihnachts-]] und [[Kunst]]handwerkermarkt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Darmstädter Echo]], Freitag, 4. Dezember 2015, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Buergerhaus Braunshardt.jpg|mini|alternativtext=Bürgerhaus|Bürgerhaus]]&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Oktober 2007 gibt es in Braunshardt einen Supermarkt sowie einen weiteren Getränkemarkt. Im Ortskern befinden sich kleine Betriebe wie bspw. eine Metzgerei. Weiter hat Braunshardt mehrere kleine Restaurants.&lt;br /&gt;
Braunshardt hat außerdem eine Grundschule sowie drei Kindertagesstätten.&lt;br /&gt;
Die Wasserversorgung und Kanalanbindung geschah erst Mitte der 1950er Jahre.&lt;br /&gt;
Des Weiteren besteht eine Verkehrsanbindung am [[Bahnhof Weiterstadt]] sowie durch Busverbindungen ([[Nahverkehr im Landkreis Darmstadt-Dieburg|WE1, WE2]]) in Richtung Darmstadt, Worfelden und Gräfenhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* In den 1990er-Jahren wohnten die [[Weather Girls]] in Braunshardt&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Höffler]] (* 8. Oktober 1934 in Tilsit; † 9. Februar 2020), Mediziner, wurde in Braunshardt beigesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günther Hoch: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde Weiterstadt und ihrer Ortsteile Braunshardt, Gräfenhausen, Riedbahn, Schneppenhausen&amp;#039;&amp;#039;. 1988, ISBN 978-3-924803-08-7.&lt;br /&gt;
* {{HessBib|PPN=116321857 |GND=7621934-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.weiterstadt.de/wirtschaft-umwelt-verkehr/ueber-weiterstadt/stadtteile/index.php &amp;#039;&amp;#039;Stadtteil Braunshardt&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Weiterstadt.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=13587|titel=Braunshardt, Landkreis Darmstadt-Dieburg}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=14810|titel=Schloss Braunshardt, Landkreis Darmstadt-Dieburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=lagis&amp;gt;{{LAGIS|DB=OL|ID=13587|ref=nein| titel=Braunshardt, Darmstadt-Dieburg| datum=2018-05-24}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel  = Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791&lt;br /&gt;
| Verlag = Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1791&lt;br /&gt;
| Seiten = 119&lt;br /&gt;
| Online = {{HathiTrust Buch |BuchID=njp.32101065184952 |Seq=133}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1800&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel  = Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1800&lt;br /&gt;
| Verlag = Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1800&lt;br /&gt;
| Seiten = 119&lt;br /&gt;
| Online = {{HathiTrust Buch |BuchID= njp.32101065184895 |Seq=141}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL&lt;br /&gt;
| typ      = HRBL&lt;br /&gt;
| hrsg     = Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler&lt;br /&gt;
| jahr     = 1937&lt;br /&gt;
| nr       = 8&lt;br /&gt;
| datum    = 1937-04-01&lt;br /&gt;
| titel    = Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen&lt;br /&gt;
| seiten   = 121 ff&lt;br /&gt;
| seite    = 125&lt;br /&gt;
| kbytes   = 11200&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EWarchiv&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.weiterstadt.de/wirtschaft-umwelt-verkehr/ueber-weiterstadt/zahlen-statistiken/index.php |titel=Statistische Informationen: Einwohnerzahlen HW / Flächen |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Weiterstadt |abruf=2022-02 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161023190550/http://www.weiterstadt.de/wirtschaft-umwelt-verkehr/ueber-weiterstadt/zahlen-statistiken/index.php}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=20 |seiten=16 und 70 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-04 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=12 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=ja}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Weiterstadt}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7621934-3|LCCN=n88019611|VIAF=144349431}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Darmstadt-Dieburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Weiterstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Darmstadt-Dieburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1318]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uli Elch</name></author>
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