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	<title>Braunschweiger Messe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T17:38:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Zollernalb: HC: Entferne Kategorie:Messe in Deutschland; Ergänze Kategorie:Messe in Niedersachsen</title>
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		<updated>2023-03-17T20:06:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Messe_in_Deutschland&quot; title=&quot;Kategorie:Messe in Deutschland&quot;&gt;Kategorie:Messe in Deutschland&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Messe_in_Niedersachsen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Messe in Niedersachsen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Messe in Niedersachsen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Braunschweiger Messe um 1840 - Kohlmarkt.JPG|mini|Messegelände auf dem Kohlmarkt, um 1840.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gewölbe Klöpperstraße Braunschweig.jpg|mini|Die Messegewölbe an der Klöpperstraße (Heute &amp;#039;&amp;#039;Neue Straße&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuer Hof Braunschweig.jpg|mini|Der Neue Hof]]&lt;br /&gt;
Die seit 1498 belegten, zweimal jährlich stattfindenden &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Messen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Braunschweig]] erlebten ihre Blütezeit während des 18. Jahrhunderts, als sie eine ähnliche Bedeutung wie die Warenmessen in [[Messe Frankfurt|Frankfurt]] und [[Leipziger Messe|Leipzig]] entwickelten. Sie verloren während des 19. Jahrhunderts ihren wirtschaftlichen Stellenwert und wurden 1910 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorläufer ===&lt;br /&gt;
Die Braunschweiger Messen gehen zurück auf das Jahr 1498, als der [[Welfen|welfische]] Landesherr Herzog [[Heinrich I. (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Heinrich der Ältere]] der [[Hansestadt Braunschweig]] das Privileg über zwei Jahrmärkte erteilte. König [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] gewährte im Jahre 1505 ebenfalls ein Privileg, das zwei Jahrmärkte für den Sommer zu [[Laurentius von Rom|Laurentii]] (10. August) und für den Winter zu [[Mariä Lichtmess]] (2. Februar) für die Dauer von jeweils zehn Tagen festlegte. Dieses Privileg bestätigte Kaiser [[Karl V. (HRR)|Karl V.]] im Jahr 1521. Die beiden Messen besaßen in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts nur noch den Charakter gewöhnlicher Jahrmärkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neugründung 1681 ===&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung der nahezu unabhängigen Stadt Braunschweig im Jahre 1671 suchte Herzog [[Rudolf August (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Rudolf August]] die Wirtschaftskraft der ehemals wohlhabenden Hansestadt wiederzubeleben und richtete 1681 gegen den Widerstand der Messestädte [[Leipzig]] und [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] zwei jährliche [[Messe (Wirtschaft)|Warenmessen]] ein. Den fremden Kaufleuten wurden dabei folgende Vorteile gewährt: freies Geleit, dreißigjährige Zollfreiheit und Schaffung eines Kaufgerichtes für Messestreitigkeiten. Im Jahre 1685 wurden die Messen durch einen Roßmarkt erweitert. Die rechtliche Regelung der Messen erfolgte durch die 1686 erlassene Marktgerichts- und Wechselordnung. Zur Verbesserung der Infrastruktur wurde im Jahre 1705 die „Herzogliche Generalwegeverbesserungskommission“ gegründet, die 1744 den Verlauf der Heerstraßen kartieren ließ. Über das Warenangebot berichtete der Frankfurter Ratsherr [[Johann Friedrich Armand von Uffenbach]] (1687–1769), der die Sommermesse 1728 besuchte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Übrigends fehlet es an allerley Galanterien, Silberladen, Spiegel und andrer Meublesboutiques, ja allerley verführerischen Gelegenheiten, das Geld loszuwerden, hier so wenig als in dem Frankfurter Römer. &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Moderhack: &amp;#039;&amp;#039;Besucher im alten Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;, S. 28, Braunschweig 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tischlergilde bot in ihren Verkaufsräumen im [[Autorshof]] die überregional bekannten [[Braunschweiger Schrank|Braunschweiger Schränke]] an, wobei es sich um furnierte und intarsierte Nußbaumschränke handelte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mechthild Wiswe]]: &amp;#039;&amp;#039;Tischler.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|3926701145|Seite=230}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitraum von 1764 bis 1807 zogen die Messen durchschnittlich 2034 Fachbesucher zur Winter- und 2935 zur Sommermesse in die Stadt. Die Messen waren durch ein Unterhaltungsprogramm begleitet, auf das letztlich die Einrichtung des [[Opernhaus am Hagenmarkt|Opernhauses am Hagenmarkt]] im Jahre 1690 zurückgeht. Seit 1838 wurden Kaufleute, die ihre Waren hundertmal in Braunschweig angeboten hatten, mit der [[Liste der Ehrenbürger von Braunschweig|Ehrenbürgerwürde]] der Stadt geehrt. Durch die Zunahme des Eisenbahnverkehrs und die in Braunschweig nicht vollzogene Umstellung von Waren- zu [[Mustermesse]]n verloren die Braunschweiger Messen während des 19. Jahrhunderts ihre Bedeutung und wurden im Jahre 1910 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Messegelände ===&lt;br /&gt;
Das Messegelände befand sich auf dem [[Altstadtmarkt (Braunschweig)|Altstadtmarkt]] und dem [[Kohlmarkt (Braunschweig)|Kohlmarkt]] sowie auf verschiedenen benachbarten Straßen. Im Jahre 1680 wurde die neben dem am [[Altstadtrathaus (Braunschweig)|Altstadtrathaus]] gelegene Autorskapelle abgerissen, an deren Stelle der [[Autorshof]] für den Messebetrieb errichtet wurde. Um 1700 wurde der „Neue Hof“ (heute Handelsweg) für Messezwecke gebaut. Im Jahre 1706 folgte in der Klöpperstraße der Bau eines Laubenganges mit [[Gördelingerstraße#Messehaus mit Laubengang („Jungfernstieg“) (Gördelingerstraße 45)|Messegewölben]], der zwischen 1709 und 1714 durch [[Hermann Korb]] durch ein Gebäude ergänzt wurde, in welchem der Börsensaal und das Kaufgericht ihren Platz fanden. Ebenfalls durch Korb wurde zwischen 1710 und 1714 in der [[Gördelingerstraße]] ein Posthaus der Fürstlich Braunschweigischen Landespost für Messezwecke errichtet. Auf dem ehemaligen [[Martinifriedhof (Braunschweig)|Martinifriedhof]] neben der [[St. Martini (Braunschweig)|Martinikirche]] fanden während der Messen Topfmärkte statt, auf denen Porzellan, Steingut und Geschirr verkauft wurden. Später wurden die Topfmärkte auf den [[Burgplatz (Braunschweig)|Burgplatz]] und seit der Wintermesse 1889 auf den [[Aegidienmarkt (Braunschweig)|Aegidienmarkt]] verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Norman-Mathias Pingel: &amp;#039;&amp;#039;Topfmarkt&amp;#039;&amp;#039;, in Braunschweiger Stadtlexikon, Ergänzungsband, S. 130, Braunschweig 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Messen&amp;#039;&amp;#039;, in: Braunschweiger Stadtlexikon, herausgegeben im Auftrag der Stadt Braunschweig von Luitgard Camerer, Manfred R. W. Garzmann und Wolf-Dieter Schuegraf unter besonderer Mitarbeit von Norman-Mathias Pingel, Braunschweig 1992, S. 40–41, ISBN 3-926701-14-5.&lt;br /&gt;
* [[Richard Moderhack]]: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Braunschweig 1997, ISBN 3-87884-050-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Braunschweigische Wirtschaftsgeschichte|Messe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Messe in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung in Braunschweig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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