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	<title>Braunkohlebergbau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Braunkohlebergbau&amp;diff=258418&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JacobsPharmacy: Die letzte Textänderung von ~2026-24832-89 wurde verworfen und die Version 266437802 von Hans Urian wiederhergestellt.</title>
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		<updated>2026-04-23T14:33:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-24832-89&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-24832-89&quot;&gt;~2026-24832-89&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/266437802&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/266437802&quot;&gt;266437802&lt;/a&gt; von Hans Urian wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:20050521010DR Welzow Braunkohletagebau Welzow-Süd.jpg|mini|Braunkohletagebau Welzow-Süd, Lausitzer Revier, 2005]]&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Braunkohlebergbau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man den [[Abbau (Bergbau)|Abbau]] von [[Braunkohle]]. Er geschieht meist im [[Tagebau]] mit Hilfe von [[Braunkohlebagger]]n und [[Förderbrücke]]n oder Förderbändern und ist mit schwerwiegenden Eingriffen in die Umwelt verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
In Deutschland findet Braunkohlenbergbau ist in den Revieren [[Rheinisches Braunkohlerevier|Rheinland]], [[Lausitzer Braunkohlerevier|Lausitz]] und [[Mitteldeutsches Braunkohlerevier|Mitteldeutschland]] statt. Die Förderung dieser Braunkohle findet ausschließlich im Tagebau statt. Im Jahr 2019 wurden insgesamt 131,3 Millionen Tonnen Rohbraunkohle gefördert. Braunkohle wurde in Deutschland zu 90 Prozent zur Strom- und Fernwärmeerzeugung in öffentlichen und industriellen Kraftwerken eingesetzt. Rund 10 Prozent gingen an Veredlungsbetriebe zur Herstellung von Briketts, Koks, Staubkohlen, Wirbelschichtkohlen und Braunkohlenxylit.&lt;br /&gt;
Das [[Kohleverstromungsbeendigungsgesetz]] vom 13. August 2020 regelt den Ausstieg aus der Kohleverstromung in Deutschland bis 2038. 2019 waren bundesweit rund 15.500 Menschen im Braunkohlebergbau beschäftigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=BMWK-Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz |url=https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Textsammlungen/Branchenfokus/Industrie/branchenfokus-bergbau-und-rohstoffe.html |titel=Bergbau |sprache=de |abruf=2023-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ausstieg aus der Kohleverstromung in Deutschland#Stilllegung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Flächenverbrauch]] der deutschen Braunkohletagebaue betrug mit Stand 2021 1,6 Hektar pro Tag.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Umweltbundesamt Deutschland |url=https://www.umweltbundesamt.de/daten/flaeche-boden-land-oekosysteme/flaeche/flaechenverbrauch-fuer-rohstoffabbau |titel=Flächenverbrauch für Rohstoffabbau |datum=2013-12-03 |sprache=de |abruf=2023-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Statistik der Kohlenwirtschaft wurde seit Beginn der Abbautätigkeiten für Braunkohlen in Tagebauen in Deutschland insgesamt 179.402 Hektar Fläche in Anspruch genommen. Mit Stand 2021 verbleiben 54.086 ha Betriebsflächen, die übrigen 125.317 ha wurden bereits rekultiviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/daten-fakten-zu-braun-steinkohlen-2021 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210223231718/https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/daten-fakten-zu-braun-steinkohlen-2021 |archiv-datum=2021-02-23 |titel=Daten und Fakten zu Braun- und Steinkohlen. Stand und Perspektiven 2021 |hrsg=Umweltbundesamt|datum=2021-02 |abruf=2025-12-04 |abruf-verborgen=1 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wurden mehr als 300 Siedlungen für den Braunkohlebergbau aufgegeben und ca. 100.000 Menschen [[Umsiedlung|umgesiedelt]]. Neben weiteren negativen Einflüssen auf die [[Wasserqualität]] kam es u.&amp;amp;nbsp;a. auch auf einer Fläche von ca. 6.000 km² zu [[Grundwasserabsenkung]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.bmub.bund.de/fileadmin/bmu-import/files/pdfs/allgemein/application/pdf/tagung_20jahre_tschernobyl.pdf | wayback=20180417105434 | text=&amp;#039;&amp;#039;Energiepolitik 20 Jahre nach Tschernobyl. Dokumentation der Tagung „Tschernobyl 1986–2006: Erfahrungen für die Zukunft“, S. 218&amp;#039;&amp;#039;}}. Internetseite des [[Bundesumweltministerium]]s. Abgerufen am 17. Juni 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheinisches Braunkohlerevier DE.png|mini|Rheinisches Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Garzweiler surface mine, October 2018, -01.jpg|mini|[[Tagebau Garzweiler]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Romontatagebau.jpg|mini|Braunkohletagebau Amsdorf im [[Landkreis Mansfeld-Südharz]]]]&lt;br /&gt;
Ab dem 16. Jahrhundert wurde eine [[Holznot]] (ein bevorstehender oder bereits akut anzutreffender Mangel am Rohstoff Holz) als gesellschaftliches Problem wahrgenommen. Um 1800 waren weite Teile Europas [[Entwaldung|entwaldet]]; viele der restlichen Wälder waren [[Übernutzung|übernutzt]]. Vielerorts gab es jeden Winter einen akuten Mangel an [[Brennholz]] und anderen [[Heizstoff]]en; (siehe auch [[Geschichte des Waldes in Mitteleuropa]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielerorts wurden Schächte gegraben bzw. gebohrt mit dem Ziel, neue Kohlereviere und andere Bodenschätze zu finden ([[Mutung|„Mutungsbohrungen“]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ausgehenden 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entdeckte man, dass die nasse, unbrauchbare Schicht, die bei der Tongewinnung für die [[Keramik]]-[[Industrie]] im Raum von [[Brühl (Rheinland)|Brühl]] (zwischen Köln und Bonn) und [[Frechen]] (zwischen Köln und Aachen) über der Tonschicht lagerte und abgeräumt werden musste, brennbar war, nachdem man sie mittels Sonne und Luft getrocknet hatte. Diese [[torf]]ähnliche Substanz (&amp;#039;&amp;#039;Turf&amp;#039;&amp;#039;) ließen die jeweiligen [[Grundherr]]en nun in kleinen Gruben von Kleinbauern und [[Tagelöhner]]n mit Hacke und Spaten abgraben. Er wurde in Töpfen zu [[Klütten]] (von [[ripuarisch]] &amp;#039;&amp;#039;Kluit&amp;#039;&amp;#039; = Klumpen) verdichtet und im Sommer an der Luft getrocknet. Die Klütten hatten nur einen geringen [[Heizwert]]. Sie wurden vor Ort genutzt oder in umliegenden Siedlungen an arme Leute verkauft. Solche Gruben bestanden noch bis in die [[1920er]] Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1698 begann man bei [[Mücheln (Geiseltal)|Mücheln]]/[[Braunsbedra]] nach Braunkohle zu graben. Dies gilt als die „Geburtsstunde“ des [[Mitteldeutsches Braunkohlerevier|Mitteldeutschen Braunkohlereviers]]. Dessen Anfänge datierte der Geographieprofessor Eckhard Oelke (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) hingegen in das Jahr 1382, in dem eine &amp;#039;&amp;#039;kolgrube&amp;#039;&amp;#039; in Lieskau bei Halle (Saale) in einer Urkunde erwähnt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ortschaft-lieskau.de/media/artikel/5000207-stele-braunkohle/stele_ansicht0.pdf Zusammenfassung der Forschungsergebnisse Oelkes für den mitteldeutschen Raum], abgerufen am 17. Oktober 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im späteren Westrevier des [[Rheinisches Braunkohlerevier|Rheinischen Braunkohlereviers]] ([[Tagebau Zukunft]] und [[Tagebau Inden]]) stieß man 1819 beim Brunnenbau in der Ortschaft [[Lucherberg]] bei [[Inden (Rheinland)|Inden]] auf Braunkohle. 1826 begann der Grundherr Karl von Goldstein mit dem Abbau eines 7,5&amp;amp;nbsp;Meter mächtigen Flözes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830 bis 1924 wurde die [[Grube Astrea]] betrieben (Rheinland) – teils im Tage- und teils im Untertagebau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lausitzer Braunkohlerevier]]: Das 1. Lausitzer Flöz im Raum [[Welzow]] wurde ab dem 19. Jahrhundert abgebaut, in der Regel im Tiefbau in kleinen Gruben, darunter auch in unangemeldeten Gruben. Grube &amp;#039;&amp;#039;Clara I&amp;#039;&amp;#039; Welzow begann den Braunkohlenabbau auf der Welzower Hochfläche im Jahr 1866.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Schossig u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Bergbau in der Niederlausitz&amp;#039;&amp;#039;. Cottbus 2007. S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1856 begann man, bei [[Nachterstedt]]/[[Schadeleben]] ([[Mitteldeutsches Braunkohlerevier]]) Braunkohle abzubauen (bis 1991, heute [[Concordiasee (Seeland)|Concordiasee]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Industrialisierung]] kam es in allen Ländern Europas im 19. Jahrhundert zu einem starken Bevölkerungswachstum (siehe z.&amp;amp;nbsp;B. [[Demografie Deutschlands]]). Es gab eine [[Verstädterung]]. Zahlreiche technische Erfindungen ermöglichten Neuerungen. Wohnbevölkerung, Handwerk, Gewerbe und Industrie brauchten Brennstoff zum Heizen und zum Betreiben von [[Dampfmaschine]]n. Das [[Geschichte der Eisenbahn|im 19. Jahrhundert entstandene]] [[Eisenbahnnetz]] und neue Kanäle ([[Liste von Kanälen|Liste hier]]) machten den Transport von [[Massengut|Massengütern]] über lange Strecken möglich und erschwinglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1859 verband die [[Dombrücke]] in Köln das westliche [[Rheinland]] mit dem [[Ruhrgebiet]].&lt;br /&gt;
Sie war die zweite [[Eisenbahnbrücke]] über den Rhein (nach der wesentlich kürzeren [[Rheinbrücke Waldshut–Koblenz]], die kurz zuvor eröffnet worden war).&lt;br /&gt;
Vorübergehend ging der Braunkohle-Absatz durch die [[Wettbewerb (Wirtschaft)|Konkurrenz]] der billigen [[Steinkohle]] aus dem [[Ruhrbergbau]] zurück; 1876 (während der [[Gründerkrise]]) erreichte er einen kurzen Tiefstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Zu Beginn des allgemeinen [[Konjunktur|Aufschwungs]] nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] 1870–1871 ---&amp;gt;Unternehmer in [[Brühl (Rheinland)|Brühl]] machten 1877 ([[Gewerkschaft Roddergrube]]) und 1878 (&amp;#039;&amp;#039;Gewerkschaft Brühl&amp;#039;&amp;#039;) die Kohlegewinnung durch dampfbetriebene [[Lenzen (Wasser)#Tiefbau und Bergbau|Lenzpumpen]] konkurrenzfähig und revolutionierten die Herstellung von [[Brikett]]s durch maschinelle [[Presse (Maschine)|Pressen]]. Solche Pressen waren 1872 im mitteldeutschen Revier entwickelt worden. In rascher Folge wurden weitere [[Brikettfabrik]]en gegründet. Überregionale Bahnstrecken sowie die lokalen Bahnen [[Köln-Frechen-Benzelrather Eisenbahn]] von 1893, [[Bergheimer Kreisbahn]] 1897/1899 und Hürth-Kalscheuren–[[Hürth-Knapsack]] von 1901 verbanden Orte in der [[Ville (Rheinland)|Ville]], erschlossen weitere Kohlefelder oder banden Gruben an Nachfrageräume an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Brikettfabrik im Westen wurde 1888 durch die &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschaft Maria Theresia zu [[Herzogenrath]]&amp;#039;&amp;#039; (bei [[Aachen]]) errichtet. 1913 wurde im Westrevier die &amp;#039;&amp;#039;[[BIAG Zukunft|Braunkohle-Industrie AG Zukunft]]&amp;#039;&amp;#039; als Zusammenschluss verschiedener kleiner Gewerkschaften mit dem Ziel gegründet, ein [[Braunkohlekraftwerk]] zu bauen. 1914 gingen der [[Tagebau Zukunft]] und das erste [[Kraftwerk Weisweiler]] in Betrieb.&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiserner mann.jpg|mini|Der &amp;#039;&amp;#039;Eiserne Mann&amp;#039;&amp;#039; im [[Gruhlwerk]] 1907]]&lt;br /&gt;
Die [[Mechanisierung]] machte weitere Fortschritte: 1895 wurde der erste [[Abraumbagger]], der für den Bau des [[Nord-Ostsee-Kanal]]s gebaut worden war, in der [[Grube Donatus]] bei [[Liblar]] eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ak190x.de/Bauwerke/Bau/bagger.htm &amp;#039;&amp;#039;Baumaschinen - 1.) ERDBAU&amp;#039;&amp;#039; auf ak190x.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der erste [[Schrämmaschine|Schrämbagger]] zum Kohleabbau kam 1907 im Brühler [[Gruhlwerk]] zum Einsatz und erhielt den Namen „Eiserner Mann“.&amp;lt;ref&amp;gt;Arno Kleinebeckel: &amp;#039;&amp;#039;Unternehmen Braunkohle. Geschichte eines Rohstoffs, eines Reviers, einer Industrie im Rheinland&amp;#039;&amp;#039;. Köln 1986. S. 117 ff. u. S. 155.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1909 arbeiteten bereits vier Kohlebagger in den 29&amp;amp;nbsp;Gruben; 1913 hatten nur drei Gruben keine Bagger. Die Förderung stieg von fünf Millionen Tonnen 1905 auf 17,4&amp;amp;nbsp;Millionen Tonnen im Jahr 1913. Der [[Vertrieb]] war gegenüber der traditionellen Steinkohle schwierig. Die Gruben machten sich untereinander Konkurrenz. 1899 schlossen sich 19&amp;amp;nbsp;Gruben zu einem Verkaufs[[syndikat]] zusammen, um Briketts als [[Markenartikel]] unter dem Namen [[Union-Brikett]] mit einheitlichen Standards zu vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordrevier wurde 1907 zwischen [[Neurath (Grevenbroich)|Neurath]] und [[Garzweiler]] durch den Aufschluss des Feldes [[Grube Neurath|&amp;#039;&amp;#039;Rheingold&amp;#039;&amp;#039;]] mit dem kommerziellen Abbau begonnen, zuerst noch mit Hacken und [[Lore (Eisenbahn)|Loren]]. Ein Jahr später wurde der erste &amp;#039;&amp;#039;Kratzbagger&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt. Heute sind die Grubenfelder im [[Tagebau Garzweiler]] zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Förderleistung in allen deutschen Braunkohlegebieten sehr stark gesteigert. Deutschland musste nach dem [[Versailler Vertrag]] zahlreiche [[Friedensvertrag von Versailles#Unmittelbare Gebietsabtretungen|Gebiete abtreten]] und verlor etwa 40 % seiner besten [[Steinkohle]]nvorkommen. Die belassenen Steinkohlenreviere mussten zudem erhebliche [[Deutsche Reparationen nach dem Ersten Weltkrieg|Reparationsleistungen]] abliefern. Damit wurde die Braunkohle in allen Industriezweigen zu einem unentbehrlichen Energiefaktor. Während vor dem Jahr 1919 der Anteil der Braunkohle an der [[Elektrische Energieerzeugung|elektrischen Energieerzeugung]] wegen ihres geringen Heizwertes, ihrer schlechten Transportfähigkeit sowie der fehlenden Heiz- und Übertragungstechnik gar keine Rolle gespielt hatte, erzwangen die mit den Gebietsabtretungen verbundene Kohlenknappheit und die [[Autarkie#Weimarer Republik|Autarkiebestrebungen in der Weimarer Republik]] eine Zunahme auf einen Anteil von fast 60 % der Energieerzeugung.&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Bischoff: [http://edoc.hu-berlin.de/bitstream/handle/18452/15302/Bischoff.pdf?sequence=1 &amp;#039;&amp;#039;Der Einfluss der bergbaulichen Traditionen und großindustriellen Entwicklungen auf das soziale Gefüge und die Mobilität der Braunkohlenarbeiterschaft von Borna.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, 2000, S. 76.] Humboldt-Universität zu Berlin, abgerufen am 20. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---&lt;br /&gt;
Zu Beginn des ersten Weltkriegs begann das [[British Empire]] gegen das Deutsche Kaiserreich eine umfassende Seeblockade. Deutschland war nun auf eigene Ressourcen angewiesen; zudem brauchte die Rüstungsindustrie viel Energie. ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Das in der [[DDR]] herrschende [[SED-Regime]] baute die Braunkohle praktisch ohne Rücksicht auf Umweltbelange ab. Seit der ersten [[Ölpreiskrise]] hatte die [[Sowjetunion]] (die führende Macht im [[Ostblock]] bzw. im [[Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe]]) der DDR die Preise für Rohöllieferungen erhöht; seitdem (und aus Devisenmangel) nutzte die DDR die Braunkohle noch mehr als zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leistungszahlen ===&lt;br /&gt;
Stand 2006:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Rolf Dieter Stoll, Christian Niemann-Delius, [[Carsten Drebenstedt]], Klaus Müllensiefen |Titel=Der Braunkohlentagebau. Bedeutung, Planung, Betrieb, Technik, Umwelt |Auflage=1. |Verlag=Springer |Datum=2009 |ISBN=978-3-540-78400-5 |Seiten=48}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Revier&lt;br /&gt;
! Abraumbewegung in 1000 m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Braunkohlengewinnung in 1000 t&lt;br /&gt;
! Abraum-Kohleverhältnis (A/K) m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;/t&lt;br /&gt;
! Heizwert in kJ/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rheinland&lt;br /&gt;
|415.798&lt;br /&gt;
|96.178&lt;br /&gt;
|4,3 : 1&lt;br /&gt;
|8.896&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lausitz&lt;br /&gt;
|426.594&lt;br /&gt;
|57.955&lt;br /&gt;
|7,4 : 1&lt;br /&gt;
|8.638&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mitteldeutschland&lt;br /&gt;
|73.650&lt;br /&gt;
|20.353&lt;br /&gt;
|3,6 : 1&lt;br /&gt;
|10.486&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Helmstedt&lt;br /&gt;
|13.561&lt;br /&gt;
|1.804&lt;br /&gt;
|7,5 : 1&lt;br /&gt;
|10.797&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Insgesamt&lt;br /&gt;
|929.603&lt;br /&gt;
|176.321&lt;br /&gt;
|5,3 : 1&lt;br /&gt;
|9.014&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand 2016:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mibrag.de/wg-inhalte/uploads/debriv_izb_20171005_web.pdf |titel=Braunkohle in Deutschland: Sicherheit für die Stromversorgung |hrsg=Debriv – Bundesverband Braunkohle |datum=2023 |format=PDF; 8&amp;amp;nbsp;MB |sprache=de |abruf=2025-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Revier&lt;br /&gt;
! Abraumbewegung in 1000 m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Braunkohlengewinnung in 1000 t&lt;br /&gt;
! Abraum-Kohleverhältnis (A/K) m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;/t&lt;br /&gt;
! Heizwert in kJ/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rheinland&lt;br /&gt;
|428.242&lt;br /&gt;
|90.451&lt;br /&gt;
|4,7 : 1&lt;br /&gt;
|9.005&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lausitz&lt;br /&gt;
|372.712&lt;br /&gt;
|62.292&lt;br /&gt;
|6,0 : 1&lt;br /&gt;
|8.528&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mitteldeutschland&lt;br /&gt;
|50.903&lt;br /&gt;
|17.730&lt;br /&gt;
|2,9 : 1&lt;br /&gt;
|10.669&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Helmstedt&lt;br /&gt;
|37&lt;br /&gt;
|1.074&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|10.878&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Insgesamt&lt;br /&gt;
|851.895&lt;br /&gt;
|171.547&lt;br /&gt;
|5,0 : 1&lt;br /&gt;
|9.030&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Stand 2024:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Yvonne Dyllong, Roland Lübke |url=https://kohlenstatistik.de/wp-content/uploads/2024/03/Produktionszahlen-des-Braunkohlenbergbaus-1.pdf |titel=Produktionszahlen des Braunkohlenbergbaus in Deutschland 2024 |werk=Statistik der Kohlenwirtschaft e.&amp;amp;nbsp;V. |hrsg= |datum=19.03.2025 |sprache=de-DE |abruf=25.06.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Revier&lt;br /&gt;
! Abraumbewegung in 1000 m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Braunkohlengewinnung in 1000 t&lt;br /&gt;
! Abraum-Kohleverhältnis (A/K) m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;/t&lt;br /&gt;
! Heizwert in kJ/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rheinland&lt;br /&gt;
|191.183&lt;br /&gt;
|43.852&lt;br /&gt;
|4,4 : 1&lt;br /&gt;
|9.016&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lausitz&lt;br /&gt;
|219.021&lt;br /&gt;
|37.847&lt;br /&gt;
|5,8 : 1&lt;br /&gt;
|8.730&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mitteldeutschland&lt;br /&gt;
|39.937&lt;br /&gt;
|10.242&lt;br /&gt;
|3,9 : 1&lt;br /&gt;
|10.693&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Insgesamt&lt;br /&gt;
|450.142&lt;br /&gt;
|91.941&lt;br /&gt;
|4,9 : 1&lt;br /&gt;
|9.134&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reviere in Deutschland ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tagebau Jänschwalde Luftbild.jpg|mini|Luftbild des aktiven Tagebaus Jänschwalde im Lausitzer Braunkohlerevier (2017)]]&lt;br /&gt;
Braunkohlebergbau findet in Deutschland noch in den folgenden [[Bergbaurevier]]en im [[Tagebau]] statt:&lt;br /&gt;
* [[Rheinisches Braunkohlerevier]] in der Region [[Aachen]] – [[Ville (Rheinland)|Ville]] ([[Rheinland]])&lt;br /&gt;
* [[Mitteldeutsches Braunkohlerevier]] in der Region [[Halle (Saale)|Halle]]-[[Leipzig]]-[[Altenburg]]-[[Quedlinburg]]&lt;br /&gt;
* [[Lausitzer Braunkohlerevier]] in der [[Lausitz]] um [[Cottbus]], [[Hoyerswerda]], [[Spremberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In früherer Zeit fand Bergbau auch in den folgenden Revieren im Tagebau statt:&lt;br /&gt;
* [[Oberlausitzer Bergbaurevier|Oberlausitzer Braunkohlerevier]] zwischen [[Görlitz]] und [[Zittau]]&lt;br /&gt;
* [[Oberpfälzer Braunkohlerevier]] in der [[Oberpfalz]] ([[Schwandorf]], [[Oberpfälzer Seenland]])&lt;br /&gt;
* Südlich und östlich von Berlin in [[Brandenburg]] im Raum [[Brieskow-Finkenheerd|Finkenheerd]]-[[Frankfurt (Oder)]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.schoenfliess-nl.de/grundschule/schul_his.html | wayback=20100617060958 | text=www.schoenfliess-nl.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.viademica.de/content/rezensionen_detail.php?id=12 www.viademica.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Nordhessisches Braunkohlerevier|Niederhessisches Braunkohlerevier]]: mit [[Borkener Braunkohlerevier]], [[Hirschberg (Kaufunger Wald)|Hirschberg]] bei [[Großalmerode]], [[Kalbe (Meißner)|Hoher Meißner]]&lt;br /&gt;
* [[Meuselwitz-Altenburger Braunkohlerevier]] ([[Thüringen]], sowohl [[Liste der Braunkohletagebaue im Meuselwitz-Altenburger Braunkohlerevier|Tagebau]] als auch [[Liste der Tiefbaugruben im Meuselwitz-Altenburger Braunkohlerevier|im Tiefbau]])&lt;br /&gt;
* [[Westerwälder Braunkohlerevier]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.alt-breitscheid.de/ti-braunkohle-geologie-1.htm www.alt-breitscheid.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* in der heutigen [[UNESCO-Welterbe|UNESCO]]-Weltnaturerbestätte [[Grube Messel]] bei [[Darmstadt]] in [[Hessen]] wurde u.&amp;amp;nbsp;a. Braunkohle und [[Ölschiefer]] abgebaut&lt;br /&gt;
* [[Wölfersheim#Wirtschaft und Infrastruktur|Wetterauer Braunkohlerevier]] in [[Hessen]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavsee#Zeche Gustav|Großwelzheim]] in [[Bayern]]&lt;br /&gt;
* [[Griese Gegend]] in [[Mecklenburg-Vorpommern|Mecklenburg]] und [[Prignitz]] in [[Brandenburg]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Plettner&amp;quot;&amp;gt;F. Plettner: &amp;#039;&amp;#039;Die Braunkohle in der Mark Brandenburg: ihre Verbreitung und Lagerung.&amp;#039;&amp;#039;, 1852 {{Google Buch |BuchID=cSY-AAAAcAAJ |Linktext=Volltext}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Fläming]] bei [[Coswig (Anhalt)|Coswig]], [[Sachsen-Anhalt]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mz-web.de/archiv/Ehemalige-Kohlengrube-zieht-jaehrlich-tausende-Gaeste-an/HC-08-04-2004-08120002613D.htm |archiv-url=https://archive.today/20120905123425/http://www.mz-web.de/archiv/Ehemalige-Kohlengrube-zieht-jaehrlich-tausende-Gaeste-an/HC-08-04-2004-08120002613D.htm |archiv-datum=2012-09-05 |titel=Ehemalige Kohlengrube zieht jährlich tausende Gäste an |autor=Ina Otto |werk=[[Mitteldeutsche Zeitung]] |sprache=de |datum=2004-08-04 |abruf=2025-12-04|abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Oderhänge zwischen [[Frankfurt (Oder)]] und [[Stettin]] in der [[Neumark (Landschaft)|Neumark]] und [[Pommern]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Plettner&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;W. Pflug, 1998. Braunkohlentagebau und Rekultivierung. Landschaftsökologie-Folgenutzung-Naturschutz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Weserbergland]] bei [[Hameln]] in [[Niedersachsen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.salzhemmendorf.de/Die-Braunkohle-bei-Wallensen-und-Theste.html | wayback=20091102061724 | text=www.salzhemmendorf.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; neben [[Steinkohle]]: [[Osterwald (Salzhemmendorf)]]&lt;br /&gt;
* [[Helmstedter Braunkohlerevier]] in [[Niedersachsen]] und [[Sachsen-Anhalt]] bis 2016&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-43062363&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=43062363 |Autor= |Titel=Schüsse bei Helmstedt |Jahr=1956 |Nr=22 |Datum=1956-05-30 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.helmstedt.de/pics/medien/1_1189607628/Praesentation_Bestandsaufnahme_Flaechensituation.pdf | wayback=20150924025636 | text=www.helmstedt.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In späterer Zeit eher selten erfolgte die Braunkohlenförderung auch [[Untertagebau|untertägig]], z.&amp;amp;nbsp;B. in&lt;br /&gt;
* [[Schachtanlage Union 103]] in [[Bürgewald (Merzenich)|Bürgewald]]&lt;br /&gt;
* [[Schachtanlage Stolzenbach]] bei [[Borken (Hessen)|Borken]]&lt;br /&gt;
* [[Griese Gegend]] in [[Mecklenburg-Vorpommern|Mecklenburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.bergamt-mv.de/cms2/Bergamt_prod/Bergamt/content/de/Themen/Altbergbau/Braunkohle/index.jsp | wayback=20100223050455 | text=www.bergamt-mv.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Altmark]] bei [[Arendsee (Altmark)|Arendsee]], [[Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
* [[Bergwerk Robertshall]] in [[Bezirk Harburg|Hamburg-Harburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.geschichtsspuren.de/content/view/75/33/ www.geschichtsspuren.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Mittenwalde]], [[Schenkendorf (Mittenwalde)|Schenkendorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.lr-online.de/regionen/Luckau-Dahme;art1062,2134571,0#selection-2164.0-2164.1 | wayback=20120804071952 | text=Auch im Norden des Landkreises Bergbau-Folgeschäden}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Region um [[Staßfurt]] und [[Barby]] ([[Grube Alfred]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.kanonenbahn.de/Strecke/Barby/barby.html | wayback=20020815042521 | text=www.kanonenbahn.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Mansfelder Land]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.mansfelder-seen.de/mansfeld/histor4.htm | wayback=20150328202345 | text=www.mansfelder-seen.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umweltauswirkungen ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Rheinisches_Braunkohlerevier#Ökologische_und_soziale_Problematik|Lausitzer_Braunkohlerevier#Ökologische_und_soziale_Problematik}}&lt;br /&gt;
=== Grundwasserabsenkung ===&lt;br /&gt;
Die Braunkohle liegt wegen ihres Entstehungsalters regelmäßig unter [[grundwasser]]führenden Schichten. Zum Beispiel liegen die Flöze im [[Rheinisches Braunkohlerevier|rheinischen Braunkohlerevier]] in einer Tiefe von bis zu 450 Metern. Damit der Tagebau nicht vollläuft, muss das [[Grundwasser]] [[Grundwasserabsenkung|abgesenkt]] werden. Dies ist ein großer Eingriff in den [[Wasserhaushalt (Hydrologie)|Wasserhaushalt]] der umliegenden Gebiete, Fließgewässer und stehenden Gewässer und {{&amp;quot; |Text=hat für die Natur und die Städte im Umkreis verheerende Folgen. |Quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;wdr&amp;quot;&amp;gt;WDR-Fernsehen (Quarks &amp;amp; Co.): [http://www.wdr.de/tv/applications/fernsehen/wissen/quarks/pdf/Q_Braunkohle.pdf Der Tagebau schädigt Natur und Städte für Jahrzehnte]&amp;lt;/ref&amp;gt;}} Hunderte großer Pumpen bilden mehrere Ringe um die Gruben. Die äußeren Pumpen saugen das Oberflächenwasser ab. Je näher sie am Bagger stehen, desto höher heben sie das Wasser. Im Tagebau Garzweiler pumpt man bis zu 230 Metern hoch; im [[Tagebau Hambach]] bis zu 450 Meter. Die dort eingesetzten [[Tauchpumpe]]n können pro Minute 32 Kubikmeter Wasser fördern. In Garzweiler werden jedes Jahr weit über 100 Millionen Kubikmeter Wasser abgepumpt. Dies entspricht etwa dem sechsfachen Wasserbedarf der Großstadt [[Mönchengladbach]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;wdr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) zufolge werden Grundwasserstände bis zu 100 m unter die Tagebaugruben abgesenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH |Hrsg= |Titel=Wasserwirtschaftlicher Jahresbericht der LMBV mbH. Zeitraum 01. Januar – 31. Dezember 2017. |Auflage= |Verlag= |Ort=Senftenberg |Datum= |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Lausitzer Braunkohlerevier]] pumpte der aktive Braunkohlenbergbau 2009 etwa 230 Mio. Kubikmeter Grundwasser ab – mehr als alle anderen Nutzer zusammen: Industrie, Landwirtschaft und Trinkwasserwerke kommen zusammen auf 160 Mio. m³ im Bundesland [[Brandenburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lausitzer-braunkohle.de/thema_wasser.php http://www.lausitzer-braunkohle.de/]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge des Abpumpens ist stets ein sogenannter Absenkungstrichter, der im weiten Umkreis des Tagebaus die Grundwasserstände beeinflusst. Ein abgesenkter Grundwasserspiegel kann [[Bergschaden|Bergschäden]] an der Bebauung verursachen und Wälder bei [[Trockenheit]] schädigen (speziell tiefwurzelnde Bäume: [[Wurzel (Pflanze)#Wurzelsysteme|Tiefwurzler]] treiben ihre [[Pfahlwurzel]] in Richtung Grundwasser).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Devastierung und Umsiedlung ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Devastierung|Bergschäden#Bergschäden durch Braunkohleabbau|Liste abgebaggerter Ortschaften}}&lt;br /&gt;
Neben den ökologischen Auswirkungen bringt der Tagebau auch massive gesellschaftliche Folgen mit sich. Wie die Beispiele von [[Horno (Jänschwalde)|Horno]] und [[Liste der abgebrochenen Orte im Lausitzer Kohlerevier|anderer Orte im Lausitzer Kohlerevier]] oder [[Immerath (Erkelenz)]] und anderer Orte im Bereich des Tagebau Garzweiler zeigen, wurden und werden durch (Zwangs)-Umsiedlung über dreihundert gewachsene Siedlungen mitsamt ihrer teils sehr alten Kultur und Tradition unwiederbringlich zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZEIT ONLINE 2015&amp;quot;&amp;gt;{{cite web | title=Braunkohle: Deutschland baut sich ab | publisher=Zeit Online | date=2015-08-13 | url=http://www.zeit.de/2015/30/braunkohle-tagebau-deutschland-verwuestung | accessdate=2017-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2017 lag der [[Flächenverbrauch]] durch Braunkohletagebaue in Deutschland bei ca. 2,1 ha pro Tag.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.umweltbundesamt.de/daten/flaeche-boden-land-oekosysteme/flaeche/flaechenverbrauch-fuer-rohstoffabbau#textpart-1 &amp;#039;&amp;#039;Flächenverbrauch für Rohstoffabbau&amp;#039;&amp;#039;]. [[Umweltbundesamt (Deutschland)|Umweltbundesamt]]. Abgerufen am 11. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Stand 2018 wurden in Deutschland 372 Orte vollständig oder teilweise für den Braunkohletagebau zerstört. Insgesamt verloren rund 125.000 Menschen ihre Heimat; hinzu kommt eine unbekannte Zahl an Menschen, deren Orte für die Errichtung von Kühlwasserbecken umgesiedelt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mdr.de/nachrichten/wirtschaft/regional/mehr-als-achtzigtausend-menschen-mussten-braunkohle-weichen-100.html &amp;#039;&amp;#039;Viele Orte wegen Braunkohleförderung verschwunden&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteldeutscher Rundfunk]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. Oktober 2018. Abgerufen am 24. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Sowohl unter kulturellen als auch ökologischen Aspekten hat die Vernichtung des [[Hambacher Forst]]es durch den [[Tagebau Hambach]] massive Kontroversen hervorgerufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesschau.de 2016&amp;quot;&amp;gt;{{cite web | author=tagesschau.de | title=Hambacher Forst: Zwischen Protest und Gewalt | website=tagesschau.de | date=2016-12-07 | url=https://www.tagesschau.de/inland/hambacher-forst-101.html | accessdate=2017-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | last=Hein | first=Franziska | title=Hambacher Forst: Das müssen Sie über den Streit wissen | publisher=RP Online | date=2016-12-01 | url=https://rp-online.de/nrw/panorama/hambacher-forst-was-sie-ueber-den-streit-zwischen-rwe-und-den-aktivisten-wissen-muessen_aid-17835143 | ref=harv | accessdate=2017-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DW.COM 2016&amp;quot;&amp;gt;{{cite web | title=Eskalation im Hambacher Forst: Ein ungleicher Kampf spitzt sich zu - Wissen &amp;amp; Umwelt - 01.12.2016 | publisher=DW.COM | date=2016-12-01 | url=http://www.dw.com/de/eskalation-im-hambacher-forst-ein-ungleicher-kampf-spitzt-sich-zu/a-36590065 | accessdate=2017-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Donatussee.jpg|mini|Naturnahe Rekultivierung als Freizeitsee, Tagebau [[Grube Donatus]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rekultivierung und Renaturierung ===&lt;br /&gt;
Nach der Ausbeutung der Ressourcen werden Braunkohlebergbaugebiete entweder rekultiviert oder renaturiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Rekultivierung]] eines Braunkohletagebaus wird das Gebiet anschließend weiter wirtschaftlich genutzt, z.&amp;amp;nbsp;B. in Form eines Naherholungsgebiets als Freizeitsee und Wandergebiet oder zur Nutzung in der Land- und Forstwirtschaft.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rekultiviert.jpg|mini|Renaturiert, [[Tagebau Inden]]]]&lt;br /&gt;
Bei der [[Renaturierung]] hingegen wird aus dem ehemaligen Braunkohlebergbau ein möglichst naturnaher Lebensraum wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere bei einer Renaturierung aber auch bei einer naturnahen Rekultivierung kann ein ehemaliges Braunkohlegebiet nach einigen Jahrzehnten einen beachtlichen Artenreichtum hervorbringen, vor allem wenn durch die Flutung des Bergbaulochs ein neuer See entsteht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/sondersam/gewegue2000/art430s247s255.pdf |titel=Entwicklung der Gewässerbeschaffenheit ausgewählter Tagebauseen der Ville |autor=Karl-Heinz Christmann, Gabriele Eckartz-Nolden |format=PDF; 0,2&amp;amp;nbsp;MB |werk=Gewässergütebericht |datum=2000 |abruf=2024-02-05 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120130161353/http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/sondersam/gewegue2000/art430s247s255.pdf |abruf-verborgen=1 |archiv-datum=2012-01-30 |offline=  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgewählte Reviere außerhalb Deutschlands ==&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
* [[Steiermark|Steiermärkisches]] Braunkohlerevier um [[Köflach]]-[[Voitsberg]] (mit den Gruben Piberstein, [[Zangtal]] und dem [[Tagbau Oberdorf|Tagbau Oberndorf]]), eng verbunden mit der [[Graz-Köflacher Eisenbahn- und Bergbaugesellschaft]]&lt;br /&gt;
* Obersteirischer Braunkohle-[[Bergbau Fohnsdorf]], [[Steiermark]] (mit bis zu 1200&amp;amp;nbsp;m der tiefste Braunkohlebergbau der Welt)&lt;br /&gt;
* [[Wolfsegg-Traunthaler Kohlenwerks AG]] im [[Hausruck]], [[Hausruckviertel]] in [[Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
* [[Salzach-Kohlenbergbau-Gesellschaft|Salzach-Braunkohlerevier]] in [[Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
* [[Braunkohlentagebau Langau-Riegersburg|Braunkohlerevier Langau-Riegersburg]], [[Waldviertel]] in [[Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
* [[Lignit]]kohle im Raum [[Neufeld an der Leitha]], [[Steinbrunn]], [[Zillingdorf]]; [[Industrieviertel]] [[Niederösterreich]] und angrenzendes nördliches [[Burgenland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Krystina.jpg|mini|Geflutetes Tagebaurestloch Kristýna in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bełchatów Hałda.JPG|mini|Blick in den aktiven Tagebau bei Bełchatów in Polen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Länder Mitteleuropas ===&lt;br /&gt;
* Geologisch zusammenhängende Teile des Oberlausitzer Braunkohlereviers werden auch im angrenzenden [[Polen]] ([[Bogatynia]]) und wurden in [[Tschechien]] ([[Kristýna]] in [[Hrádek nad Nisou]]) abgebaut. Der polnische [[Tagebau Turów]] beliefert das 1962 in Betrieb genommene [[Kraftwerk Turów]], das mit 1900 MWel das drittgrößte Polens ist. Riesige Kohlefunde im Raum Legnica sichern die Existenz der Anlage auf Jahrzehnte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--- http://www.sz-online.de/nachrichten/kraftwerk-turow-investiert-ueber-fuenf-millionen-euro-in-laermschutz-63135.html ----&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nordböhmisches Braunkohlerevier im [[Nordböhmisches Becken|Nordböhmischen Becken]] um [[Chomutov]]-[[Sokolov]]-[[Most (Tschechien)|Most]]&lt;br /&gt;
* In [[Dänemark]] wurde Braunkohle um [[Hasle (Bornholm)|Hasle]] auf [[Bornholm]] abgebaut und von 1940 bis 1970 bei Søby in der [[Herning Kommune|Gemeinde Herning]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://naturstyrelsen.dk/naturoplevelser/naturguider/soeby-brunkulslejer/ Braunkohlelager Søby], abgerufen am 1. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nord[[Ungarn|ungarisches]] Braunkohlerevier um [[Kraftwerk Mátra|Visonta]] und [[Bükkábrány]]&lt;br /&gt;
* Zentrales [[Polen]] um [[Bełchatów]], [[Konin]]&lt;br /&gt;
* [[Provinz Limburg (Niederlande)|Limburger]] Braunkohlerevier um [[Eygelshoven]], [[Hoensbroek]], [[Geleen]] in den [[Niederlande]]n&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.citg.tudelft.nl/live/pagina.jsp?id=5cdfcfce-3f44-40d7-ad13-4253aefaf81b&amp;amp;lang=en | wayback=20120730070706 | text=Lignite Mining}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weltweiter Braunkohlebergbau ==&lt;br /&gt;
siehe [[Kohle/Tabellen und Grafiken]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunkohletagebau Mae Moh.jpg|mini|Braunkohletagebau Mae Moh in Thailand]]&lt;br /&gt;
Im Norden von [[Thailand]] und [[Laos]] wird Braunkohle zur Erzeugung von Strom abgebaut. Im Landkreis [[Amphoe Mae Mo|Mae Mo]] in der Provinz [[Lampang (Provinz)|Lampang]] in Thailand befindet sich ein Braunkohletagebau sowie das [[Kraftwerk Mae Moh]] mit einer [[Installierte Leistung|installierten Leistung]] von 2.400&amp;amp;nbsp;[[Liste von Größenordnungen der Leistung#Megawatt|MW]] ist Mae Moh eines der leistungsstärksten Kraftwerke in Thailand (Stand Mai 2020). Mit dem Bau des Kraftwerks wurde 1972 begonnen. Es ging 1978 mit dem ersten Block in Betrieb. Im März 2015 wurde der Auftrag für den Bau eines Blocks mit einer Leistung von 600 MW, der die Blöcke 4 bis 7 ersetzen soll; erteilt. 2016 wurde das [[Kohlekraftwerk|Braunkohlekraftwerk]] in Hongsa in der [[Provinz Sainyabuli]] in Laos mit einer geplanten Leistung von 1.878 MW in Betrieb genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hongsapower.com/index.php?model=cms&amp;amp;view=item&amp;amp;layout=page&amp;amp;id=21 Hongsa Power], abgerufen am 10. Dezember 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Portal|Bergbau}}&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Braunkohletagebaue|Liste deutscher Tagebaue]]&lt;br /&gt;
* [[Liste abgebaggerter Ortschaften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Buschmann, Norbert Gilson, Barbara Rinn: &amp;#039;&amp;#039;Braunkohlebergbau im Rheinland&amp;#039;&amp;#039; = Die Bau- und Kunstdenkmäler von Nordrhein-Westfalen 1. [[Wernersche Verlagsgesellschaft]], Worms 2008. ISBN 978-3-88462-269-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lignite mining|Braunkohlebergbau}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4131791-9}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ostkohle.de/html/tagebau.html Braunkohlebergbau in der Lausitz]&lt;br /&gt;
* [http://www.lausitzer-braunkohle.de/ Kritische Seite der Grünen Liga Brandenburg zum Lausitzer Revier]&lt;br /&gt;
* [http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.b/b718220.htm Braunkohlebergbau in Österreich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4131791-9}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Braunkohlebergbau| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JacobsPharmacy</name></author>
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