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	<title>Braunbuch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Braunbuch&amp;diff=105497&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Deutsches Rundfunkarchiv: Weblink ergänzt</title>
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		<updated>2026-02-27T14:29:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Braunbuch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geht auf das 1933 im Pariser Exil erschienene Buch &amp;#039;&amp;#039;Braunbuch über Reichstagsbrand und Hitlerterror&amp;#039;&amp;#039; zurück. In dem von der [[Komintern]] verdeckt herausgegebenen Buch wird als erstes eine Theorie zur Ursache des [[Reichstagsbrand]]es dargestellt. Die Autoren stellen den Brand als eine Tat der [[Nationalsozialisten]] dar. Im Weiteren enthält das Buch eine umfangreiche Materialsammlung, die als weltweit erste Gesamtdarstellung die Unrechtstaten der Nationalsozialisten gegen [[Geschichte der Juden in Deutschland|Juden]], die Mitglieder der demokratischen Parteien und der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] im ersten halben Jahr der [[Zeit des Nationalsozialismus|Herrschaft der Nationalsozialisten]] aufzeigte. Basierend auf dem originalen Braunbuch wurden in der DDR und auch in der BRD mehrere weitere Bücher herausgegeben, welche auch Braunbücher genannt wurden und auch auf nationalsozialistische Verbrechen von prominenten Persönlichkeiten hinwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Braunbuch 1933 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunbuch 1933.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Braunbuch&amp;#039;&amp;#039;, erschienen August 1933 im Pariser Exil. Buchgestaltung [[John Heartfield]], 3. Auflage, hier ohne Schutzumschlag.]]&lt;br /&gt;
Das erste Braunbuch – eine Veröffentlichung der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] im Exil – erschien 1933 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Braunbuch über Reichstagsbrand und Hitlerterror&amp;#039;&amp;#039; in [[Paris]] mit einem Vorwort des [[Vereinigtes Königreich|britischen]] [[Labour Party|Labourpolitikers]] [[Dudley Aman, 1. Baron Marley|Lord Marley]], zuerst unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Livre brun sur l’incendie du Reichstag et la terreur hitlérienne,&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;[[Neuer Deutscher Verlag|Éditions du Carrefour]]&amp;#039;&amp;#039; in Paris. Der Verlag stand unter der Leitung des deutschen [[Komintern]]-Funktionärs [[Willi Münzenberg]], der den Verlag im März 1933 gekauft hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Catherine Lawton: &amp;quot;Die Editions du Carrefour. Erinnerung an eine Vorgeschichte.&amp;quot; In: Tania Schlie, Simone Roche: &amp;#039;&amp;#039;Willi Münzenberg (1889-1940). Ein deutscher Kommunist im Spannungsfeld zwischen Stalinismus und Antifaschismus.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-631-48043-1. S. 207. &amp;lt;/ref&amp;gt; Das „Braunbuch“ wurde am 1.&amp;amp;nbsp;August 1933 auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Den Hintergrund bildete der für den 21.&amp;amp;nbsp;September angesetzte [[Reichstagsbrand]]-Prozess, bei dem neben dem Hauptangeklagten [[Marinus van der Lubbe|van der Lubbe]] der KPD-Fraktionsführer [[Ernst Torgler|Torgler]] und die drei bulgarischen Kommunisten [[Georgi Dimitrow]], [[Blagoi Popow]] und [[Wassil Tanew]] auf der Anklagebank saßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch enthielt eine anonyme kurze Vorbemerkung des Verlags und der anonymen Autoren. Der Mitarbeiter des Verlages beschrieb das Buch als Kollektivarbeit von Antifaschisten, eine Gemeinschaftsarbeit von Kämpfern, die auf den „Sturz des Hitler-Faschismus […] und für ein sozialistisches Deutschland“ wirken wollte. Die Autoren wollten nicht genannt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Braunbuch über Reichstagsbrand und Hitlerterror&amp;#039;&amp;#039;. Vorwort von Lord Marley, Edition Carrefour Paris 1933. Unbetitelte editorische Vorbemerkung S. 3 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die häufig diskutierte Frage, ob der Münzenberg-Mitarbeiter [[Otto Katz]]&amp;lt;ref&amp;gt; [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933&amp;#039;&amp;#039;, Vol I, München 1980, ISBN 3-598-10087-6, Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Otto Katz&amp;#039;&amp;#039;. Otto Katz wurde 1952 im [[Stalinismus|stalinistischen]] [[Slánský-Prozess]] zum Tode verurteilt und gehenkt.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder [[Alexander Abusch]] Chefredakteur war, ist irrelevant, weil sich die Aufgabenbereiche Recherche, Redaktion, Verlag und Lektorat durch den kollektiven Charakter der Arbeit und den enormen Zeitdruck überschnitten. Katz oblag im Carrefour-Verlag ein großer Aufgabenbereich, und er war für die Recherchen zum Braunbuch zuständig, Abusch hingegen trug für den Gesamttext Verantwortung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Brigitte Studer |Titel=Reisende der Weltrevolution. Eine Globalgeschichte der Kommunistischen Internationale |Auflage=3. |Verlag=Suhrkamp Verlag |Ort=Berlin |Datum=2023 |Seiten=402-404}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So erklärt sich, dass Abusch im Nachwort zu einem 1973 erfolgten Faksimile-Reprint des Braunbuches im [[Röderberg-Verlag]] bemerkte, das Buch sei von ihm unter der Mitwirkung von [[Albert Norden]] herausgegeben worden. Initiator und Verleger war jedoch Willi Münzenberg.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Harald Wessel]]: &amp;#039;&amp;#039;Münzenbergs Ende.&amp;#039;&amp;#039; Dietz Verlag 1991, S. 24. Er spricht u.&amp;amp;nbsp;a. davon, dass Münzenbergs Rolle in der DDR-Literatur in „tendenzioser Weise“ heruntergespielt worden war.&amp;lt;/ref&amp;gt; Herausgeber im politischen Sinne waren die KPD und das „Weltkomitee für die Opfer des Hitler-Faschismus“ mit Sitz in Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Team kommunistischer Schriftsteller und Journalisten recherchierte und verfasste die Beiträge zum Braunbuch: Neben [[Otto Katz]] alias &amp;#039;&amp;#039;André Simone&amp;#039;&amp;#039; waren das [[Albert Norden]], der für das Braunbuch über die internationalen Verbindungen der Nazipartei schrieb, [[Rudolf Feistmann]], der den Einleitungstext verfasste&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Brigitte Studer |Titel=Reisende der Weltrevolution. Eine Globalgeschichte der Kommunistischen Internationale |Auflage=3. |Verlag=Suhrkamp Verlag |Ort=Berlin |Datum=2023 |Seiten=404}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Gustav Regler]], der den Abschnitt über die Gräuel in den Konzentrationslagern gestaltete, des Weiteren [[Bodo Uhse]], [[Alfred Kantorowicz]], [[Arthur Koestler]], [[Max Schroeder]] und [[Bruno Frei]]. Die äußere Gestaltung der Pariser Ausgabe übernahm [[John Heartfield]]. Der Umschlag zeigt einen blutverschmierten [[Hermann Göring|Göring]] mit dem [[Richtbeil (Strafvollzug)|Henkerbeil]] vor dem brennenden [[Reichstagsgebäude|Reichstag]]. Für Deutschland bestimmte Ausgaben wurden teilweise gekürzt als Texte der deutschen Literatur getarnt ins Land geschmuggelt, so als [[Reclamhefte]] unter dem Titel [[Hermann und Dorothea|„Goethe: Hermann und Dorothea“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Braunbuch wurde in einer Auflage von mehreren Millionen Exemplaren in 17 Sprachen übersetzt und erzielte große [[Propaganda|propagandistische]] Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 1933 erschien ebenfalls im Verlag Edition du Carrefour als „Nachtrag zum Braunbuch I“ die Broschüre &amp;#039;&amp;#039;Anklage gegen die Ankläger. Die Widerlegung der geheimen Anklageschrift des Reichstagsbrand-Prozesses.&amp;#039;&amp;#039; Grundlage war eine Kopie der geheimen Anklageschrift, die sich Münzenbergs Zuträger [[Leo Roth (Agent)|Leo Roth]] vermutlich aus der Wohnung von [[Kurt von Hammerstein-Equord|Kurt von Hammerstein]] mit Hilfe von dessen Tochter [[Helga von Hammerstein-Equord|Helga]] besorgt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Kaufmann u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Der Nachrichtendienst der KPD 1919–1937.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Berlin 1993, ISBN 978-3-320-01817-7, S. 299.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Prozesses 1934 kam unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Dimitroff contra Göring: Braunbuch II&amp;#039;&amp;#039; eine Fortsetzung des Buches heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Braunbuch II: Dimitroff contra Goering – Enthüllungen über die wahren Brandstifter&amp;#039;&amp;#039;. Editions du carrefour, Paris 1934 (Reprint Köln und Frankfurt/Main 1981, ISBN 3-7609-0552-8).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Buch wurde hauptsächlich von Otto Katz geschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Röder, [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1980, S. 352f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch dieses Buch wurde in die wichtigsten Sprachen übersetzt und erregte ebenfalls großes Aufsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Braunbuch beantwortete die [[Verschwörungstheorie]] der Nationalsozialisten, die den Reichstagsbrand als Fanal zu einem kommunistischen Aufstand hinstellten, mit der These, die Nationalsozialisten hätten selbst das Feuer legen lassen. Damit brachten Katz und Münzenberg eine grundlegende Änderung im Diskurs des kommunistischen [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstands gegen den Nationalsozialismus]] zuwege: Das NS-Regime wurde nun nicht mehr als Werkzeug zur Umsetzung der [[Soziale Klasse|Klasseninteressen]] des [[Kapital]]s dargestellt, sondern als terroristische [[Verschwörung]] moralisch verkommener Menschen: [[Hermann Göring]] wurde als [[morphium]]süchtig dargestellt, die [[Homosexualität]] [[Ernst Röhm]]s wurde herausgestellt und als Mittel bezeichnet, mit dem der im brennenden Reichstagsgebäude aufgegriffene van der Lubbe zum unglücklichen Werkzeug der eigentlichen Brandstifter wurde: Ohne jeden Beweis wurde im Braunbuch die falsche Behauptung aufgestellt, er wäre ebenfalls homosexuell, „ein kleiner, halbblinder Lustknabe“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Braunbuch über Reichstagsbrand und Hitler-Terror.&amp;#039;&amp;#039; Röderberg-Verlag, Frankfurt am Main 1973, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kapitel über Marinus van der Lubbe hatte Otto Katz verfasst.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Hans-Albert Walter (Literaturwissenschaftler)|Hans-Albert Walter]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Opfer seiner selbst. Otto Katz: Lebensspuren eines außergewöhnlichen Durchschnittsfunktionärs&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Plateau. Die Zeitschrift im Radius-Verlag&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 36, August 1996, S. 4–24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitwisser der Verschwörung wie [[Georg Bell]], [[Ernst Oberfohren]] und [[Erik Jan Hanussen]] seien aus dem Weg geräumt worden. Dieser Wandel von der Klassenanalyse zur Dramaturgie eines [[Kriminalroman]]s, die das Braunbuch durch eine Kombination von gut recherchierten Fakten, bloßen Vermutungen und eigenen Erfindungen schuf, erwies sich als ausgesprochen erfolgreich. Der mit ihm und der anschließenden internationalen Medienkampagne geschaffene kommunistische [[Antifaschismus]] prägte das Bild des NS-Regimes auf Jahrzehnte. Der amerikanische Historiker [[Anson Rabinbach]] sieht durchaus Verdienste in dieser Veröffentlichung, denn die darin enthaltenen Schilderungen des nationalsozialistischen Terrors und der [[Konzentrationslager]] zwangen das Regime, 1934 in einem &amp;#039;&amp;#039;Anti-Braunbuch&amp;#039;&amp;#039; des [[KZ-Kommandant|Lagerkommandanten]] des [[KZ Oranienburg]], [[Werner Schäfer (KZ-Kommandant)|Werner Schäfer]] zu einer, allerdings beschönigenden, Stellungnahme. Gleichzeitig sei mit dem Braunbuch aber eine Fehldeutung des NS-Regimes popularisiert worden. Demnach hätte die nationalsozialistische Herrschaft bis 1945 weitgehend auf Terror basiert. Das traf zu, blendete aber aus, dass im Verlaufe der 1930er Jahre das Regime wegen der aufrüstungsbedingten Beschäftigungspolitik und anderer Ereignisse und Faktoren in der großen Mehrheit der Bevölkerung auf Zustimmung traf. „Münzenberg unterschätzte die Fähigkeit der Nazis zu [[Holocaust|noch zynischeren und verbrecherischen Handlungen]] als denen, die auf den Reichstagsbrand folgten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Anson Rabinbach: &amp;#039;&amp;#039;Staging Antifascism: The Brown Book of the Reichstag Fire and Hitler Terror&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;New German Critique&amp;#039;&amp;#039; 103 (2008), S. 97–126, das Zitat S. 126.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Braunbuch der DDR}} Braunbücher der DDR ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunbuch.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Braunbuch&amp;#039;&amp;#039;, Publikation der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] (1965)]]&lt;br /&gt;
Schon seit 1955 hatte die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] gezielt belastendes Material über einzelne Staatsanwälte, Richter und hohe Beamte im Konkurrenzstaat Bundesrepublik Deutschland herausgegeben. Deren Tätigkeiten im [[Drittes Reich|Dritten Reich]] und oft auch peinliche [[Ergebenheitsadresse]]n wurden dadurch der Öffentlichkeit bekannt. Enthüllungen von DDR-Seite führten zum Rücktritt hoher Beamter und Bundesminister. Generalbundesanwalt [[Wolfgang Fränkel]] wurde im Juli 1962 in den [[Einstweiliger Ruhestand|einstweiligen Ruhestand]] versetzt. Der Minister für Vertriebene [[Hans Krüger (Politiker, 1902)|Hans Krüger]] reichte am 31. Januar 1964 seinen Rücktritt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1960 tauchte im Titel einer Publikation des [[Ausschuß für deutsche Einheit|Ausschusses für deutsche Einheit]] zu [[Theodor Oberländer]] &amp;#039;&amp;#039;(Die Wahrheit über Oberländer. Braunbuch über die verbrecherische Vergangenheit des Bonner Ministers)&amp;#039;&amp;#039; erstmals die Bezeichnung „Braunbuch“ auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine prominente Person, die in diesem Braunbuch erwähnt wurde, war der als [[graue Eminenz]] des Bundeskanzlers [[Konrad Adenauer|Adenauer]] bekannte Chef des [[Bundeskanzleramt (Deutschland)|Bundeskanzleramts]] [[Hans Globke]].&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesarchiv.de/cocoon/barch/0000/k/k1961k/kap1_2/kap2_2/para3_3.html Ostzonale Angriffe gegen Staatssekretär Dr. Globke], 136. Kabinettssitzung am 18. Januar 1961&amp;#039;&amp;#039;. Edition des Bundesarchivs &amp;#039;&amp;#039;„Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung“ online&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 5. Februar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Oberstes Gericht der DDR|Oberste Gericht der DDR]] [[Globke-Prozess|verurteilte Globke]] am 23. Juli 1963 wegen seiner Mitwirkung an den [[Nürnberger Rassegesetze]]n in einem [[Schauprozess]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Benz]]: &amp;#039;&amp;#039;Globke, Hans Maria&amp;#039;&amp;#039;. In: derselbe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch des Antisemitismus]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Personen&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter Saur, Berlin 2009, ISBN 978-3-598-44159-2, S. 287.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Abwesenheit zu lebenslanger Haft. Als Globke nach seiner Pensionierung im Oktober 1963 in eine Villa am [[Genfer See]] ziehen wollte, verweigerte das [[Kantonsparlament|Parlament des Kantons Waadt]] ihm die [[Aufenthaltsstatus (Schweiz)|Aufenthaltsgenehmigung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Juli 1965 präsentierte der Leiter der Kommission für die Aufarbeitung der [[Kriegsverbrechen|Kriegs-]] und [[Nationalsozialismus|Naziverbrechen]] zuständige [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Politiker und Autor [[Albert Norden]] der Weltpresse ein Buch mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Braunbuch: Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik. Staat, Wirtschaft, Armee, Verwaltung, Justiz, Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben vom [[Nationale Front (DDR)|Nationalrat der Nationalen Front]] des Demokratischen Deutschland [und dem] Dokumentationszentrum der [[Staatliche Archivverwaltung|Staatlichen Archivverwaltung]] der DDR. Es listete die SS-Dienstränge und NS-Parteiämter von 1800 Wirtschaftsführern, Politikern und führenden Beamten der [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Bundesrepublik Deutschland]] auf. Einige der Angaben waren zusätzlich durch [[Faksimile]]s belastender Dokumente belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch wurde von den Regierenden der Bundesrepublik weitgehend als „kommunistisches Propagandawerk“ abgelehnt. Die zweite&amp;lt;sup&amp;gt;(?)&amp;lt;/sup&amp;gt; Auflage wurde 1967 auf der [[Frankfurter Buchmesse]] durch Amtsrichter [[Norbert Pawlik]] beschlagnahmt, die Maßnahme aber am Folgetag vom Landgericht aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=46197076|Titel=Justiz / Braunbuch|Jahr=1967|Nr=44}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] bestritt die erhobenen Vorwürfe. Für die Beschuldigten hatte die Veröffentlichung vorerst kaum Folgen; vielmehr halfen die Vorwürfe „im [[Antikommunismus|antikommunistischen]] Klima des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] den Beschuldigten eher, als dass sie ihnen schadeten“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eckart Conze]], [[Norbert Frei]], Peter Hayes, [[Moshe Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Amt und die Vergangenheit]]. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;. Karl Blessing Verlag, München 2010, ISBN 978-3-89667-430-2, S.&amp;amp;nbsp;18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dritte Auflage erschien im Sommer 1968. Sie wurde im Jahr 2002 neu aufgelegt und im Internet als Volltext veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://braunbuch.de/index.shtml |text=Volltext der 3. Auflage |wayback=20101119233343}} braunbuch.de; abgerufen am 22. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Rezension von 2002 bezeichnete der Historiker [[Götz Aly]] das Buch zwar als „Propaganda“, betonte aber, dass die [[Fehlerquotient|Irrtumsquote]] bei den Angaben deutlich unter einem Prozent gelegen habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Götz Aly]]: &amp;#039;&amp;#039;Hubertus Knabe hat zwei fragwürdige, aber einander ergänzende Studien über die West-Arbeit der Stasi geschrieben&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 24./25. Dezember 1999, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ansicht des Historikers [[Richard J. Evans]],&amp;lt;ref&amp;gt;Richard J. Evans: {{Webarchiv|url=https://www.ifs.tu-darmstadt.de/index.php?id=npl |wayback=20110822080927 |text=&amp;#039;&amp;#039;The German Foreign Office and the Nazi Past. Rezension zu: Das Amt&amp;#039;&amp;#039;.}} In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Politische Literatur&amp;#039;&amp;#039;, 56, 2011, S.&amp;amp;nbsp;171.&amp;lt;/ref&amp;gt; der ein Spezialist für die Geschichte des Dritten Reiches ist, und der [[Unabhängige Historikerkommission – Auswärtiges Amt|Unabhängigen Historikerkommission – Auswärtiges Amt]] treffen die Angaben des Braunbuchs zur „NS-Belastung führender westdeutscher Diplomaten“ in den 1950er Jahren „zum allergrößten Teil zu“.&amp;lt;ref&amp;gt;Eckart Conze, Norbert Frei, Peter Hayes, Moshe Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Amt und die Vergangenheit]]. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;. München 2010, S.&amp;amp;nbsp;18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Braunbuch über ehemalige Nationalsozialisten in hohen Positionen in der DDR ==&lt;br /&gt;
Im Gegenzug erschienen in West-Berlin und der Bundesrepublik ähnliche Veröffentlichungen, die die [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] Vergangenheit von Staats- und Parteifunktionären der DDR thematisierten. Der [[Untersuchungsausschuss Freiheitlicher Juristen]] veröffentlichte 1958 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Ehemalige Nationalsozialisten in Pankows Diensten&amp;#039;&amp;#039; erstmals eine Liste von 75 ehemaligen NSDAP-Mitgliedern. Bis 1965 erschienen fünf jeweils erweiterte Auflagen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/details/pankows-diensten 1. Auflage], [https://archive.org/details/Diensten 2. Auflage], [https://archive.org/details/Ehemalige 3. Auflage], [https://archive.org/details/freiheitlicher 4. Auflage], [https://archive.org/details/Nationalsozialisten 5. Auflage]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Rechercheure hatten offenbar Zugang zum US-amerikanisch verwalteten [[Berlin Document Center]] sowie zu Informanten in der DDR. Im Jahr 1981 legte [[Olaf Kappelt]] das &amp;#039;&amp;#039;Braunbuch DDR. Nazis in der DDR&amp;#039;&amp;#039; vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Olaf Kappelt: &amp;#039;&amp;#039;Braunbuch DDR. Nazis in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Reichmann Verlag, Berlin 1981, ISBN 3-923137-00-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es enthielt 200 Namen. Im Jahr 2009 veröffentlichte Kappelt eine bearbeitete Neuauflage seines Werkes mit Angaben zu über eintausend NS-belasteten Personen, die in gesellschaftlich einflussreichen Positionen der DDR Fuß fassen konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Armin Fuhrer]]: [https://www.focus.de/politik/deutschland/tid-18178/sed-die-grosse-mutter-der-kleinen-nazis_aid_505952.html &amp;#039;&amp;#039;SED. Die große Mutter der kleinen Nazis&amp;#039;&amp;#039;.] [[Focus]], 8. Mai 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammenfassend schrieb im Vorwort das langjährige SED-Politbüro-Mitglied [[Günter Schabowski]]: „Ein Nazi, dem es gewährt war, zum Sozialisten, genauer zum Kommunisten zu mutieren, war total und für immer entnazifiziert. Er war wie neugeboren. Wen aber die westdeutsche Demokratie umerzog, der blieb ein Nazi.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/ddr-braune-spuren-im-antifaschistischen-staat/1536516.html &amp;#039;&amp;#039;Braune Spuren im „antifaschistischen“ Staat&amp;#039;&amp;#039;.] [[Der Tagesspiegel]], 15. Juni 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Braunbücher ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Braunbuch über Reichstagsbrand und Hitlerterror&amp;#039;&amp;#039;. Zuerst erschienen unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Livre Brun sur l’incendie du Reichstag et le terreur hitlérienne&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Vorwort von Lord Marley, einem einflussreichen Labourpolitiker. Edition Carrefour Paris 1933. Gleichzeitig erschienen Ausgaben in Deutsch bei der Universum-Bücherei in Basel und Übersetzungen in die wichtigsten Sprachen der Welt; {{archive.org |BraunbuchberReichstagsbrandUndHitlerterror |Blatt=n3}}.&lt;br /&gt;
** Willi Münzenberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braunbuch über Reichstagsbrand und Hitlerterror&amp;#039;&amp;#039;, Faksimile von: &amp;#039;&amp;#039;Braunbuch über Reichstagsbrand und Hitlerterror.&amp;#039;&amp;#039; Walde + Graf, Berlin 2020, ISBN 978-3-946896-54-8.&lt;br /&gt;
* [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/363033/1 &amp;#039;&amp;#039;Braunbuch 2: Dimitroff contra Goering – Enthüllungen über die wahren Brandstifter&amp;#039;&amp;#039;.] Editions du carrefour, Paris 1934. Reprint Köln 1981, ISBN 3-7609-0552-8.&lt;br /&gt;
* Nationalrat der Nationalen Front des Demokratischen Deutschland, Dokumentationszentrum der [[Staatliche Archivverwaltung|Staatlichen Archivverwaltung der DDR]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Braunbuch“. Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik und in Westberlin. Staat, Wirtschaft, Verwaltung, Armee, Justiz, Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1965. [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hebis:26-digisam-106758 1. Auflage] Letzte (3.) Auflage in der DDR 1968, mehrere Nachdrucke; {{archive.org |braunbuchBRD |Blatt=}}. Zuletzt&amp;lt;br /&amp;gt; [[Norbert Podewin]] (Hrsg.), Reprint edition ost, Berlin 2002, ISBN 3-360-01033-7 bzw. Edition Berolina, Berlin 2012.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Elsässer]]: &amp;#039;&amp;#039;Braunbuch DVU. Eine deutsche Arbeiterpartei und ihre Freunde, mit einem Vorwort von [[Jürgen Trittin]].&amp;#039;&amp;#039; Konkret, Hamburg 1998, ISBN 3-930786-18-4.&lt;br /&gt;
* [[Olaf Kappelt]]: &amp;#039;&amp;#039;Braunbuch DDR. Nazis in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Berlin Historika Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-939929-12-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Farbbuch]] (Oberbegriff der nach Farben benannten Bücher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nach Erscheinungsjahr --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Braunbuch 1933:&lt;br /&gt;
* [[Anson Rabinbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Braunbuch.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dan Diner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur&amp;#039;&amp;#039; (EJGK). Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–Cl.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart/Weimar 2011, ISBN 978-3-476-02501-2, S.&amp;amp;nbsp;402–407 (behandelt die &amp;#039;&amp;#039;Braunbücher&amp;#039;&amp;#039; 1933/34).&lt;br /&gt;
* Anson Rabinbach: &amp;#039;&amp;#039;Staging Antifascism: The Brown Book of the Reichstag Fire and Hitler Terror&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;New German Critique&amp;#039;&amp;#039; 103 (2008), S. 97–126.&lt;br /&gt;
* [[Claus-Dieter Krohn]]: &amp;#039;&amp;#039;Propaganda als Widerstand? Die „Braunbuch“-Kampagne zum Reichstagsbrand 1933.&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;Exilforschung – Ein Internationales Jahrbuch, Band 15, 1997.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Braunbuch 1933 über Reichstagsbrand und Hitler-Terror. 3. Auflage. Universum-Bücherei, Basel 1933 (382 Seiten mit Abbildungen, Leinen mit Farbkopfschnitt, Grossoktav); {{archive.org |BraunbuchberReichstagsbrandUndHitlerterror |Blatt=}}.&lt;br /&gt;
Zu den übrigen Braunbüchern:&lt;br /&gt;
* [[Olaf Kappelt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Entnazifizierung in der SBZ sowie die Rolle und der Einfluß ehemaliger Nationalsozialisten in der DDR als ein soziologisches Phänomen&amp;#039;&amp;#039;. Kovač, Hamburg 1997, ISBN 3-86064-614-1 (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Studien zur Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 13, zugleich [[Dissertation]] an der [[Universität Würzburg]] 1997).&lt;br /&gt;
* [[Hubertus Knabe]]: &amp;#039;&amp;#039;Die unterwanderte Republik. Stasi im Westen.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Berlin 1999, ISBN 3-548-36284-2, S.&amp;amp;nbsp;140–143 („Lübke-Affäre“).&lt;br /&gt;
* [[Henry Leide]]: &amp;#039;&amp;#039;NS-Verbrecher und Staatssicherheit. Die geheime Vergangenheitspolitik der DDR&amp;#039;&amp;#039;. 3., durchgesehene Auflage. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2007, ISBN 978-3-525-35018-8 (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Analysen und Dokumente der BStU.&amp;#039;&amp;#039; Band 28).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.ila-web.de/buchbesprechungen/special2003_nazis.htm |text=ila-web.de |wayback=20120726120437}}&lt;br /&gt;
* [https://das-blaettchen.de/2012/03/manches-war-doch-anders-ein-braunbuch-mit-spaetfolgen-10483.html Über die zeitgeschichtlichen Hintergründe des DDR-„Braunbuches“]&lt;br /&gt;
* [https://www.ardmediathek.de/video/aktuelle-kamera/nachrichten-verlese-internationale-reaktionen-auf-braunbuch-der-ddr/ard/YnJpZDovL2RyYS5kZS9tZWRpYXRoZWsvcHVibGljYXRpb24vODYzNTI Nachrichten-Verlese: Internationale Reaktionen auf Braunbuch der DDR] [[Deutscher Fernsehfunk]], 17. Dezember 1965 (Video im [[ARD Retro|ARD-Retro]]-Angebot der [[ARD Mediathek]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien (Kalter Krieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufarbeitung des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propaganda (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Farbbuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Deutsches Rundfunkarchiv</name></author>
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