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	<title>Braumeister - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T03:22:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Braumeister&amp;diff=131394&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ⵓ: →  Vorlage {{rp}} ersetzt</title>
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		<updated>2025-11-21T19:10:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;→&lt;/a&gt;  Vorlage {{&lt;a href=&quot;/index.php?title=Vorlage:Rp&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Vorlage:Rp (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;rp&lt;/a&gt;}} ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Braumeister.jpg|mini|Braumeister bei der Arbeit im [[Sudhaus]] (St. Gallen)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Braumeister&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Lebensmitteltechnologie|Lebensmitteltechniker]], die sich mit der Herstellung von [[Bier]] befassen. Während die Benennung  „Braumeister“ im Alltag vielfach für alle verantwortlich Tätigen im Arbeitsprozess des Bierbrauens gebraucht wird, ist sie in Deutschland auch Bestandteil geschützter Berufsbezeichnungen, die eine gehobene oder akademische Ausbildung voraussetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meisterbrief Johannes Jost 1875.jpg|mini|Braumeister-Diplom von 1875 der von [[Heinrich Konrad Schneider]] 1872 gegründeten privaten &amp;#039;&amp;#039;Wormser Brauer-Academie&amp;#039;&amp;#039; für [[Johannes Jost (Brauer)|Jean Jost]] aus Grünstadt]]&lt;br /&gt;
In Deutschland lautet die Berufsbezeichnung der zugrunde liegenden staatlich anerkannten [[Ausbildungsberuf|Ausbildung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Brauer und Mälzer]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Anschluss an die in der Regel dreijährige Lehre kann man sich zum &amp;#039;&amp;#039;Brau- und Malzmeister&amp;#039;&amp;#039; als [[Handwerksmeister]] fortbilden. Zu den bekanntesten Braumeisterschulen zählen die private [[Doemens|Doemens-Akademie]] in [[Gräfelfing]] bei München sowie die staatliche [[Ferdinand-von-Steinbeis-Schule]] (FSS) in [[Ulm]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fss-ulm.de/ Website der FSS Ulm] (abgerufen am 8. Februar 2019)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Abschlussprüfung wird vor der jeweiligen [[Handwerkskammer]] abgelegt. Die [[Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern]] bietet zudem für das industrielle Braugewerbe den Aufstiegsabschluss &amp;#039;&amp;#039;[[Meister#Fachmeister verschiedener Berufe|geprüfter Betriebsbraumeister]]&amp;#039;&amp;#039; an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ihk-muenchen.de/de/Aus-und-Weiterbildung/Weiterbildung/Fortbildungspr%C3%BCfungen/Alle-Fortbildungspr%C3%BCfungen/Betriebsbraumeister.html Fortbildungsprüfung zum Betriebsbraumeister] bei der IHK München und Oberbayern (abgerufen am 8. Februar 2019)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der staatlich anerkannten &amp;#039;&amp;#039;Fachakademie für Brauwesen und Getränketechnik&amp;#039;&amp;#039; in Gräfelfing wird zudem ein vier [[Semester]] dauernder Studiengang zum staatlich anerkannten Produktionsleiter Brauwesen/Getränketechnik angeboten. Freiwillig kann dabei ergänzend noch die Meisterprüfung abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braumeister finden nicht nur in [[Brauerei]]en und [[Mälzerei]]en ihren Einsatz, sondern werden zudem von allen Arten der Zulieferindustrie (Maschinenbau, chemische Industrie), der BioTech-Branche, Herstellern alkoholfreier Getränke und der Lebensmittelindustrie gesucht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.merkur.de/lokales/wuermtal/graefelfing-ort28743/braumeister-sind-multitalente-mit-zukunft-8420921.html &amp;#039;&amp;#039;Braumeister sind Multitalente mit Zukunft&amp;#039;&amp;#039;]; Presseartikel in Merkur.de (abgerufen am 8. Februar 2019)&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben dem nach wie vor handwerklich geprägten Beruf sind Kenntnisse in mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereichen (organische und anorganische Chemie, Mikrobiologie, Physik, Mathematik), den Bereichen des Maschinen- und Anlagenbaus und der modernen Prozessautomation Schwerpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] konnte man an der früheren &amp;#039;&amp;#039;Fachschule für Brauer und Mälzer&amp;#039;&amp;#039; in Berlin die Prüfung zum &amp;#039;&amp;#039;Braumeister der volkseigenen Industrie&amp;#039;&amp;#039; ablegen und den [[Meisterbrief]] erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.khs-anhalt.de/geschichte11.htm |titel=Meisterbrief auf der Website der Kreishandwerkerschaft Anhalt Dessau - Roßlau |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2019-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diplom-Braumeister ===&lt;br /&gt;
Den [[Technische Hochschule|technischen Hochschulen]] Preußens wurde durch einen königlichen Erlass Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelms&amp;amp;nbsp;II.]] im Oktober 1899 erlaubt, den akademischen Grad des Diplom-[[Ingenieur]]s zu verleihen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GeschichteTechnikwiss&amp;quot; details=&amp;quot;231 f.&amp;quot;&amp;gt;[[Gisela Buchheim]], Rolf Sonnemann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Technikwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Springer Basel, 1990, ISBN 978-3-0348-6153-3 &amp;lt;/ref&amp;gt; [[Max Delbrück (Chemiker)|Max Delbrück]] erwirkte 1903 die Erlaubnis auch für die von der [[Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei]] in Kooperation mit der [[Landwirtschaftliche Hochschule Berlin|Landwirtschaftlichen Hochschule]] durchgeführten Ausbildungen als Studiengang zum &amp;#039;&amp;#039;Diplom-Braumeister&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;100 Jahre Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB). Redaktion Hans Günter Schultze-Berndt, VLB: Berlin 1983, ISBN 3-921690-25-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraus entwickelte sich eine akademische Ausbildung, die in den Hochschulen [[Technische Universität Berlin|TU Berlin]] (in Zusammenarbeit mit der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin) sowie an der [[TU München]] (Campus [[Weihenstephan]]) als &amp;#039;&amp;#039;Diplom-Braumeister&amp;#039;&amp;#039; angeboten wurde bzw. nach dem [[Bologna-Prozess]] als &amp;#039;&amp;#039;Bachelor/Master (of Science) für Brauwesen und Getränketechnologie&amp;#039;&amp;#039; angeboten wird. Nach erfolgreich beendetem Masterstudiengang erhält der Absolvent eine Äquivalenzbescheinigung, welche ihn berechtigt, auch den [[Akademischer Grad|akademischen Grad]] &amp;#039;&amp;#039;Dipl.-Ing.&amp;#039;&amp;#039; zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2011 bietet die [[Hochschule Weihenstephan-Triesdorf]] den Studiengang &amp;#039;&amp;#039;Brau- und Getränketechnologie&amp;#039;&amp;#039; an. Nach sieben Semestern wird das Studium mit dem &amp;#039;&amp;#039;Bachelor of Engineering&amp;#039;&amp;#039; abgeschlossen. Der Studiengang wird auch „dual“ angeboten; hier wird man in 4,5 Jahren zugleich zum &amp;#039;&amp;#039;Brauer und Mälzer&amp;#039;&amp;#039; und zum [[Ingenieur]] &amp;#039;&amp;#039;(Bachelor of Engineering)&amp;#039;&amp;#039; ausgebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://kommunikationpur.com/martin-krottenthaler/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Österreich ==&lt;br /&gt;
In Österreich heißt der zugehörige Beruf [[Brau- und Getränketechniker]]. Dort besteht die Weiterbildungsmöglichkeit zum [[Industriemeister#Werkmeister in Österreich|&amp;#039;&amp;#039;Werkmeister&amp;#039;&amp;#039;]]; eine geschützte Berufsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Braumeister&amp;#039;&amp;#039; gibt es nicht. Allerdings gibt es den &amp;#039;&amp;#039;Bund Österreichischer Braumeister und Brauereitechniker&amp;#039;&amp;#039; (BÖBB) als Interessenvertretung der im Brauereigewerbe verantwortlich Tätigen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.braumeisterbund.at/hauptseite.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweiz ==&lt;br /&gt;
In der Schweiz wird der früher mit &amp;#039;&amp;#039;Brauer&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Beruf seit 2001 im neu gebildeten Berufsfeld &amp;#039;&amp;#039;[[Lebensmitteltechnologe]]&amp;#039;&amp;#039; ausgebildet. Für die Absolventen besteht die Möglichkeit, sich zum &amp;#039;&amp;#039;eidgenössisch diplomierten Lebensmitteltechnologen&amp;#039;&amp;#039; fortzubilden. Das [[Eidgenössisches Diplom|Eidgenössische Diplom]] entspricht dem deutschen [[Meisterbrief]]. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Braumeister&amp;#039;&amp;#039; ist in der Schweiz eine nicht geschützte Bezeichnung für den Brauerberuf, insbesondere für Führungskräfte in der Brau- und Getränkewirtschaft. Die über 100 Jahre alte &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Braumeistervereinigung&amp;#039;&amp;#039; versteht sich als Interessenvertretung Letztgenannter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.braumeistervereinigung.ch/ Website der &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Braumeistervereinigung&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 8. Februar 2019)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.vlb-berlin.org/ Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei]&lt;br /&gt;
* [http://www.dbmb.de/ Deutscher Brau- und Malzmeister-Bund]&lt;br /&gt;
* [https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/archiv/5889.pdf Ausbildungsbeschreibung von Diplom-Braumeister/Diplom-Braumeisterin (Uni) vom 29. Mai 2007]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beruf (Lebensmittelherstellung und -verarbeitung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
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