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	<title>Braubach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tfjt am 12. August 2025 um 09:47 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-12T09:47:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Braubach COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/16/29/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/38/46/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Braubach in EMS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Rhein-Lahn-Kreis&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Loreley&lt;br /&gt;
|Höhe              = 72&lt;br /&gt;
|PLZ               = 56338&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 02627&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07141501&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE BHY&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Dolkstraße 3&amp;lt;br /&amp;gt; 56346 St. Goarshausen&lt;br /&gt;
|Website           = [https://braubach.welterbe-mittelrheintal.de/ www.braubach.welterbe-mittelrheintal.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Günter Goß&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Stadtbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marksburg.JPG|mini|Luftaufnahme von Braubach mit Marksburg Mai 2005]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Xx-Marksburg-xx.jpg|mini|Die Marksburg zu Braubach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Obertor Braubach.jpg|mini|hochkant|Das Obertor, das östlichste Tor der Stadtmauer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kriegerdenkmal Braubach.jpg|mini|hochkant|Kriegerdenkmal und St.-Barbara-Kirche (Hintergrund)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Braubach De Merian Hassiae.jpg|mini|Braubach mit Marksburg – Auszug aus der [[Topographia Germaniae|Topographia Hassiae]] von [[Matthäus Merian]] 1655]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Braubach1630.jpg|mini|Kupferstich um 1623 aus [[Daniel Meisner]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Thesaurus philopoliticus]]&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
Die Stadt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Braubach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt im [[Rhein-Lahn-Kreis]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Die Stadt gehört der [[Verbandsgemeinde Loreley]] an, deren größte Kommune sie mit über 3000 Einwohnern ist. Sie liegt im [[Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal|UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal]]. Besonders bekannt geworden ist sie durch die Lage unterhalb der [[Marksburg]], der einzigen unzerstörten Höhenburg am [[Mittelrhein]]. Braubach ist gemäß Landesplanung als [[Grundzentrum]] ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/detailInfo.aspx?topic=2047&amp;amp;ID=3537&amp;amp;key=0714102501&amp;amp;l=3 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Braubach liegt am rechten Ufer des [[Rhein]]s etwa zehn Kilometer südlich von [[Koblenz]], dort wo der &amp;#039;&amp;#039;Mühlbach&amp;#039;&amp;#039; als rechter Zufluss des Rheins zwei tiefe Täler in das [[Rheinisches Schiefergebirge|Rheinische Schiefergebirge]] eingeschnitten hat. Diese Täler sorgen zum einen dafür, dass hier Straßen vom Rhein zu den umliegenden Ortschaften im [[Taunus]] gebaut werden konnten, zum anderen umschließt eines dieser Täler fast von allen Seiten mit Steilhängen einen einzeln stehenden Berg südöstlich von Braubach, der somit für die Anlage einer Burg ideale Voraussetzungen bietet. Hier wurde die Marksburg errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Stadt Braubach gehört auch der Stadtteil Hinterwald mit dem [[Wohnplatz]] Zippenhainermühle, zur Kernstadt Braubach selbst die Wohnplätze Dinkholder, Hof Bissingen, Im Mühltal, Marksburg, Hof Molkenborn, Hof Königstiel und Rhein-Taunus-Krematorium.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=1|Stand=2022|Seiten=65}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[Kelten]] besiedelten den Marksburgberg bereits in der [[Latènezeit|La-Tène-Zeit]] (ca. 400 bis 100 v. Chr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wahrscheinlich erste urkundliche Erwähnung des Dorfes „Briubach super fluvium Reni“ erfolgte am 28. Juli 692, als ein &amp;#039;&amp;#039;Helingarius&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Helmgar&amp;#039;&amp;#039;) dem Abt [[Gislo|Giso]] der [[Bonn]]er „Basilika St. Cassius und Florentius“ (Vorgänger der heutigen [[Bonner Münster|Münsterkirche]]) zu seinem Seelenheil einen Weinberg schenkte.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Norrenberg: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Bonner Cassiusstiftes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Geschichtsblätter&amp;#039;&amp;#039;, 2. Jahrgang 1895–1896, S.&amp;amp;nbsp;365, 369 ([http://www.dilibri.de/rlb/periodical/pageview/33950?query=Braubach 692 Online-Ausgabe bei dilibri Rheinland-Pfalz])&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies ist zugleich eines der ältesten schriftlichen Zeugnisse zum rechtsrheinischen Weinbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich entstand mit dem Bau der Marksburg (erstmals 1231 urkundlich erwähnt) eine städtische Ansiedlung unterhalb der Burg im Bereich der heutigen Altstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf von Habsburg]] erteilte am 1. Dezember 1276 [[Eppstein (Adelsgeschlecht)|Gottfried von Eppstein]] für dessen Stadt Braubach am Rhein die gleichen Rechte wie die anderer Städte des Reiches und genehmigte die Führung des Namens einer Freistadt.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Originalurkunde befindet sich im [[Landesarchiv Sachsen-Anhalt]] unter der Signatur &amp;#039;&amp;#039;H 9-2, 15 Fach 1-2 Nr. 3&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Eppsteiner besaßen Burg und Stadt als [[Kurpfalz|kurpfälzisches]] Lehen. 1283 wurden die [[Grafschaft Katzenelnbogen|Grafen von Katzenelnbogen]] mit [[Eberhard I. (Katzenelnbogen)|Eberhard I.]] Landesherren; 1479 unter [[Heinrich III. (Hessen)|Heinrich III.]] die [[Landgrafschaft Hessen|Landgrafen von Hessen]], die 1527 die [[Reformation]] einführten. Bei der [[Haus Hessen#Erbteilung 1567|hessischen Erbteilung des Jahres 1567]] kam mit der gesamten [[Niedergrafschaft Katzenelnbogen]] auch das Amt Braubach an den Landgrafen [[Philipp II. (Hessen-Rheinfels)|Philipp II. von Hessen-Rheinfels]]. Braubach wurde zur fürstlichen Nebenresidenz ausgebaut: Zu diesem Zweck ließ Philipp II. von Hessen-Rheinfels zwischen 1567 und 1570 am südlichen Ende der Stadt unterhalb der Marksburg das [[Schloss Philippsburg (Braubach)|Schloss Philippsburg]] erbauen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ritter&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alexander Ritter |Titel=Konfession und Politik am hessischen Mittelrhein (1527–1685) |Verlag= |Ort=Darmstadt und Marburg |Datum=2007 |Seiten=&amp;lt;!-- Seite ??? --&amp;gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tod des Landgrafen im Jahre 1583 schieden Braubach und Rhens aus dem politischen Verband der Niedergrafschaft Katzenelnbogen aus, denn Philipp hatte seiner Frau Anna Elisabeth, einer Tochter des Kurfürsten [[Friedrich III. (Pfalz)|Friedrich III. von der Pfalz]], diese beiden Städte als Witwengut auf Lebenszeit überschrieben. Aufgrund ihrer Neuvermählung im Jahr 1599 wurde das Wittum Braubach 1602 aufgelöst und fiel damit zunächst zu gleichen Teilen an die verbliebenen drei hessischen Linien Kassel, Marburg und Darmstadt. Da [[Ludwig IV. (Hessen-Marburg)|Ludwig IV. von Hessen-Marburg]] zugunsten seines Neffen Moritz von Hessen-Kassel auf sein Anteil verzichtet hatte, gehörten nunmehr zwei Drittel des Amtes Braubach und der Pfandschaft Rhens zu Hessen-Kassel und ein Drittel zu Hessen-Darmstadt. Weil um 1627 die gesamte Niedergrafschaft an Hessen-Darmstadt fiel, kehrte auch das Amt Braubach – nunmehr endgültig – zur lutherischen Konfession zurück und teilte damit ein letztes Mal die politische Zugehörigkeit der übrigen katzenelnbogischen Ämter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ritter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1643 schied Braubach jedoch erneut und diesmal endgültig aus dem politischen Verband der Niedergrafschaft aus, denn Landgraf Georg II. von Hessen-Darmstadt übergab das Amt an seinen Bruder [[Johannes (Hessen-Braubach)|Johannes]], dessen Herrschaft sich fortan Hessen-Braubach nannte. Als sich Hessen-Kassel im Herbst 1647 der Niedergrafschaft bemächtigte, blieb Johann von Hessen-Braubach neutral, weshalb sein Gebiet von der im [[Hessenkrieg|hessischen Hauptrezess]] vom 14. April 1648 verfügten Rückgabe der übrigen Niedergrafschaft an Hessen-Kassel ausgenommen blieb. Dieser Vertrag bestätigte die Verpfändung des Amtes Braubach und des Kirchspiels Katzenelnbogen an den Landgrafen Johann und dessen leibliche Erben, räumte jedoch Hessen-Kassel einen anteiligen Erbanspruch ein, falls Landgraf Johann keine leiblichen Erben hinterlassen sollte. Dieser Fall trat 1651 ein, und die Herrschaft Hessen-Braubach fiel zurück an das Haus Hessen-Darmstadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ritter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Wiener Kongress]] kam Braubach an das [[Herzogtum Nassau]] und wurde am 1. Juli 1816 Sitz des herzoglich nassauischen [[Amt Braubach|Amtes Braubach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Annexion des Herzogtums Nassau durch [[Preußen]] nach dem [[Deutscher Krieg|Preußisch-Österreichischen Krieg]] wurde die Stadt im Jahr 1866 preußisch und der [[Provinz Hessen-Nassau]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war Braubach bis zum Abzug der Franzosen 1929 besetzt (→&amp;amp;nbsp;[[Alliierte Rheinlandbesetzung]]), nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gehörte es ebenfalls zur [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] und wurde dem 1946 neugebildeten Land [[Rheinland-Pfalz]] zugeschlagen und dem [[Loreleykreis|Landkreis St. Goarshausen]] zugehörig, der 1969 im [[Rhein-Lahn-Kreis]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 wurde die 1723 eröffnete [[Grube Rosenberg]] stillgelegt. Am 10. Juni 1979 wurde die Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Hinterwald&amp;#039;&amp;#039; nach Braubach eingemeindet.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2006|Seiten=172}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1972 bis Juni 2012 war Braubach Verwaltungssitz der [[Verbandsgemeinde Braubach]], seitdem ist die Stadt zweiter Verwaltungssitz der neuen [[Verbandsgemeinde Loreley]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm&lt;br /&gt;
|width=450 |tcolor=0&lt;br /&gt;
|float=none&lt;br /&gt;
|Name=Braubach&lt;br /&gt;
|maxEinwohner=4000&lt;br /&gt;
|werte=(2012,3036)(2015,3044)(2020,2954)(2024,3002)&lt;br /&gt;
|quelle=[https://www.statistik.rlp.de/themen/bevoelkerung/daten/bevoelkerungsfortschreibung statistik.rlp.de]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Braubach gehört zum katholischen [[Bistum Limburg]], Bezirk Rhein-Lahn, Pastoraler Raum Braubach/Kamp-Bornhofen, Kirchengemeinde Hl. Geist und zum evangelischen [[Dekanat Nassauer Land]] in der [[Propstei Rheinhessen-Nassauer Land]] der [[Evangelische Kirche in Hessen und Nassau|Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau]] (EKHN).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ritter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionsstatistik ===&lt;br /&gt;
Zum Jahresende 2013 hatten 38,7 % die evangelische Konfession und 36,4 % Einwohner die katholische. 25 % gehörten anderen [[Konfession]]en oder Glaubensgemeinschaften an, waren ohne Angabe oder gemeinschaftslos.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ewois.de/Statistik/user/pdfgen.php?stichtag=31.12.2013&amp;amp;ags=14109501&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0714109501 Gemeindestatistik Stadt Braubach] (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anteil der evangelischen und katholischen Kirchenmitglieder an der Gesamtbevölkerung ist seitdem gesunken. Ende Mai 2025 hatten 27,8 % der Einwohner die evangelische Konfession und 27,1 % die katholische. 45,1 % gehörten anderen Konfessionen oder [[Glaubensgemeinschaft]]en an, waren ohne Angabe oder gemeinschaftslos.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistik.ewois.de/Statistik/user/pdfgen.php?stichtag=31.05.2025&amp;amp;ags=14109501&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0714109501 Gemeindestatistik Stadt Braubach](PDF; 0,3&amp;amp;nbsp;MB), abgerufen am 27. Juni 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
| LAND         = DE&lt;br /&gt;
| PROZENT      = nein&lt;br /&gt;
| TITEL        = Stadtratswahl 2024 in Braubach&lt;br /&gt;
| TITEL2       = &amp;lt;small&amp;gt;Beteiligung: 60,6 % (+1,4 %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| JAHRALT      = 2019&lt;br /&gt;
| PARTEI1      = [[Wählergruppe|FBL]]&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS1    = 39.7&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT1 = 36.5&lt;br /&gt;
| FARBE1       = 33CCCC&lt;br /&gt;
| PARTEI2      = CDU&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS2    = 39.5&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT2 = 35.4&lt;br /&gt;
| PARTEI3      = SPD&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS3    = 20.8&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT3 = 28.1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtrat]] in Braubach besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Stadtbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Stadtrat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| Wahl !! style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] !! style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] !! style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot; | [[Wählergruppe|FBL]] !! style=&amp;quot;width:6em;&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 4 || 8 || 8 || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/1410950100 |titel=Braubach, Stadtratswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Braubach |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 6 || 7 || 7 || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/1410950100.html |titel=Gemeinderatswahl 2019 Braubach |abruf=2019-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 7 || 7 || 6 || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2014/gemeinderatswahlen/ergebnisse/1410950100.html Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 6 || 7 || 7 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 8 || 7 || 5 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* FBL = Freie Bürgerliste Stadt Braubach e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister und Beigeordnete ===&lt;br /&gt;
Günter Goß (CDU) wurde am 10.&amp;amp;nbsp;Juli 2024 Stadtbürgermeister von Braubach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konst_2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Stoll |url=https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/rhein-lahn-zeitung_artikel,-braubacher-stadtrat-konstituiert-sich-jetzt-bestellt-guenter-goss-das-feld-_arid,2672293.html |titel=Braubacher Stadtrat konstituiert sich: Jetzt bestellt Günter Goß das Feld |werk=Rhein-Lahn-Zeitung |hrsg=Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz |datum=2024-07-12 |abruf=2024-07-28 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 hatte er sich bei einer Wahlbeteiligung von 60,5 % mit 57,5 % der Stimmen gegen seinen einzigen Mitbewerber Holger Puttkammer (FBL) durch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1410950100 |titel=Braubach, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Wahlen in RLP |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorgänger von Günter Goß, Joachim Müller (CDU), hatte das Amt 15 Jahre ausgeübt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konst_2024&amp;quot; /&amp;gt; Bei der Wahl 2024 trat Müller nicht mehr an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Stoll |url=https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/rhein-lahn-zeitung_artikel,-15-jahre-stadtbuergermeister-mueller-ich-will-aufhoeren-wenns-noch-spass-macht-_arid,2663480.html |titel=15 Jahre Stadtbürgermeister Müller: „Ich will aufhören, wenn’s noch Spaß macht“ |werk=Rhein-Lahn-Zeitung |hrsg=Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz |datum=2024-06-14 |abruf=2024-06-28 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem ehrenamtlichen Stadtbürgermeister stehen drei Beigeordnete als ständige Vertreter mit eigenem Geschäftsbereich zur Seite: Claudia Wolf (SPD) zuständig für Soziales, Jugend, Familie und Sport, Markus Fischer (CDU) zuständig für Tourismus, BUGA 2029 und Kultur, sowie Marius Risch (CDU) zuständig für Bauen, Ordnung, Liegenschaften und Verkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbezirk Hinterwald ===&lt;br /&gt;
Der Stadtteil Hinterwald ist der einzige ausgewiesene [[Ortsbezirk]] der Stadt Braubach. Auf die Bildung eines [[Ortsbeirat]]s wurde verzichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Infos aus der Verbandsgemeinde Loreley – Amtliche Bekanntmachungen |url=https://ol.wittich.de/titel/437/ausgabe/28/2019/artikel/00000000000016103023-OL-437-2019-28-28 |titel=Hauptsatzung der Stadt Braubach vom 26.06.2019, § 2 |titelerg=Ausgabe 28/2019 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH |abruf=2019-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tobias von Tippelskirch (FBL) wurde am 10.&amp;amp;nbsp;Juli 2024 [[Ortsvorsteher]] von Hinterwald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konst_2024&amp;quot; /&amp;gt; Bei der Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 hatte er sich mit einem Stimmenanteil von mit 56,6 % gegen seinen Mitbewerber Sven Relling (parteilos, vorgeschlagen von der CDU) durchgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rlp-wahlen.de/M61/Ortsvorsteher/ergebnisse_ortsbezirk_1410950101.html |titel=Ortsvorsteherwahl Hinterwald 2024 |hrsg=Verbandsgemeinde Loreley |abruf=2024-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Tippelkirchs Vorgänger Ulrich Pleimes ([[Parteiloser|parteilos]], unterstützt von der CDU) hatte das Amt seit 2011 ausgeübt. Zuletzt bei der Direktwahl am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 73,75 % wiedergewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/1410000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Loreley, Verbandsgemeinde, letzte Ergebniszeile |abruf=2019-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Kommunalwahl 2024 trat er nicht erneut als Ortsvorsteherkandidat an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mira Zwick |url=https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/rhein-lahn-zeitung_artikel,-wahl-in-der-vg-loreley-wer-tritt-als-buergermeisterkandidat-an-_arid,2659930.html |titel=Wahl in der VG Loreley: Wer tritt als Bürgermeisterkandidat an? |werk=Rhein-Lahn-Zeitung |hrsg=Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz |datum=2024-06-03 |abruf=2024-07-28 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung |Blasonierung=In Blau [[Blasonierung#Heraldisch rechts|rechts]] ein sechsstrahliger goldener [[Stern (Heraldik)|Stern]], links ein zugewendeter goldener [[Mond (Heraldik)|Mond]]. |Zusatz=Die Symbole wurden 1581 erstmals in einem Siegel verwendet. Die Bedeutung oder Herkunft konnte nicht geklärt werden. 1935 wollte man den Stern verändern, weil er aufgrund seiner sechs Zacken als [[Davidstern|Davidsstern]] interpretiert wurde. |Quelle= |Begründung= }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnergemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Datei:Flag of France.svg|20px|rand]] [[Villeneuve-sur-Yonne]] ([[Frankreich]]), seit 1968&lt;br /&gt;
Bereits seit 1962 findet zwischen Braubach und Villeneuve-sur-Yonne ununterbrochen ein Schüleraustausch statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://region-rhein.de/rhein-lahn/124-rhein-lahn-kategorie/72621-2018-11-07-19-04-43.html |titel=50 Jahre Städtepartnerschaft Braubach –Villeneuve sur Yonne |offline=1 |abruf=2019-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
Die Altstadt mit ihren engen Gassen ist noch heute geprägt durch zahlreiche [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäuser]] aus dem 16. bis 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[Marksburg]] steht stellvertretend für den Burgenbau am [[Mittelrhein]]. Erst der Bau des Schlosses Philippsburg war Anlass, der Marksburg ihren Namen zu geben. Sie ist benannt nach dem [[Schutzpatron|Patron]] der Burgkapelle, dem [[Markus (Evangelist)|Evangelisten Markus]]. Die Marksburg ist die einzige unzerstörte [[Höhenburg]] am Mittelrhein. Seit 1900 ist sie Eigentum des Vereins [[Deutsche Burgenvereinigung]], der dort seit 1931 seinen Sitz hat.&lt;br /&gt;
* [[Schloss Philippsburg (Braubach)|Schloss Philippsburg]], erbaut 1568 bis 1571. Hier befindet sich das [[Europäisches Burgeninstitut|Europäische Burgeninstitut]] mit burgenkundlicher Bibliothek.&lt;br /&gt;
* St. Barbarakirche – ehemalige Pfarrkirche, 1276 unmittelbar an der Stadtmauer errichtet. Der Nordwest-Turm der Stadtbefestigung wurde später zum Glockenturm ausgebaut. Das markante Dach und die Turmhaube mit vier Gauben wurden 1688 aufgesetzt. Mit der Reformation wurde die St. Barbarakirche 1526 evangelisch und als Pfarrkirche bis 1901 genutzt. Im Laufe der Geschichte wurde die Kirche häufig verwüstet. Heute dient sie als evangelisches Gemeindezentrum. Vom ursprünglichen Bau sind noch der Turm und der Chor erhalten.&lt;br /&gt;
* Die Evangelische Markuskirche wurde 1901 vom Kirchenbaumeister [[Ludwig Hofmann (Architekt)|Ludwig Hofmann]] erbaut.&lt;br /&gt;
* [[Martinskapelle (Braubach)|Martinskapelle]] – älteste Kirche in Braubach, Ersterwähnung um 1242&lt;br /&gt;
* Obertor – östlichstes Tor der Stadtbefestigung&lt;br /&gt;
* Kriegerdenkmal in den Rheinanlagen für die Gefallenen 1870/71 und 1914/18&lt;br /&gt;
* Grabstätte von [[Heinrich Schlusnus]] – Opern- und Konzertsänger&lt;br /&gt;
* Eckfritz – Gasthaus von 1597&lt;br /&gt;
* Schöne Fachwerkhäuser aus dem 16. bis zum 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Braubach}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;float-left&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Fachwerkhäuser in Braubach&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Karlstr. 5, Braubach (2016-04-29 Sp).JPG|Karlstraße 5&lt;br /&gt;
 Braubach, Unterallee- u. Karlstr. (2016-04-29).JPG|Unterallee- und Karlstraße&lt;br /&gt;
 Braubach, Unteralleestr. 4 (2016-04-29).JPG|Unteralleestraße 4&lt;br /&gt;
 Braubach, Hotel Zum Weißen Schwanen, Brunnenstr. 4 (2016-04-29).JPG|Hotel „Zum weißen Schwanen“&lt;br /&gt;
 Obermarktstr. 11, Braubach (2016-04-29 Sp c).JPG|Bauernschänke „Eck-Fritz“ von 1597&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten in der Umgebung ===&lt;br /&gt;
* [[Burg Lahneck]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Stolzenfels]]&lt;br /&gt;
* [[Burg Sterrenberg (Rheinland)|Burg Sterrenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Burg Liebenstein (Rheintal)|Burg Liebenstein]]&lt;br /&gt;
* [[Loreley]]&lt;br /&gt;
* [[Martinsburg (Lahnstein)|Schloss Martinsburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Weinbau, Handwerk und Bergbau (1301 erstmals urkundlich erwähnt) sicherten den Haupterwerb der Braubacher Bevölkerung. Schon seit 1691 ist die Blei- und Silberhütte Braubach in Betrieb. Ein Erbe dieser Industrie war die schwere [[Umweltverschmutzung|Umweltbelastung]]. Die Stadt Braubach wies eine der höchsten Bleibelastungen in Deutschland auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=13495263 |Titel=Hände waschen |Jahr=1989 |Nr=35 |Datum=1989-08-28 |Seiten=75–79}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der jüngsten umweltmedizinischen Untersuchung wurden bei der Bevölkerung keine gesundheitlich bedenklichen Werte mehr erreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.edoweb-rlp.de/resource/edoweb%3A5423839/data Kurzbericht des Ministeriums für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz über die umweltmedizinische Untersuchung zur körperlichen Bleibelastung der Bevölkerung von Braubach durch das Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht (LUWG) im Jahr 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die ehemalige [[Blei- und Silberhütte Braubach|Blei- und Silberhütte]], deren wegen des im Betrieb anfallenden [[Hüttenrauch]]s auf die Höhe führende Abgaskanäle in markanten Schornsteinen endeten, ein moderner Recyclingbetrieb ([[Berzelius Metall]]) für die Aufbereitung von Akkuschrott. Sie ist mehrfach ausgezeichnet für die Einhaltung strenger Umweltauflagen beim Recycling von Altbatterien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swr.de&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.swr.de/landesschau-p/hierzuland/braubach/-/id=100766/did=3033390/nid=100766/1o2rvdw/index.html |text=Braubach Ein Ortsporträt |wayback=20140623125543}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im 19. Jahrhundert wurde der vornehmlich von der Marksburg bestimmte Tourismus neben der Hütte zum wichtigen Wirtschaftsfaktor. In den 30er Jahren wurden große Hotels eröffnet. In den 70er Jahren brach der Rheintourismus ein. Einen Aufschwung gab es wieder durch das UNESCO-Welterbe Mittelrheintal und den [[Rheinsteig]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;swr.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben ist Braubach vom Weinbau geprägt. Bekannte Weinlagen sind der &amp;#039;&amp;#039;Braubacher Koppelstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=63 Braubacher Koppelstein - Eintrag auf Weinlagen-Info.de], abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;, der &amp;#039;&amp;#039;Braubacher Marmorberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=64 Braubacher Marmorberg - Eintrag auf Weinlagen-Info.de], abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der &amp;#039;&amp;#039;Braubacher Mühlberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=65 Braubacher Mühlberg - Eintrag auf Weinlagen-Info.de], abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die zum [[Bereich Loreley]] gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheinsteig bei Braubach.jpg|mini|Der Rheinsteig bei Braubach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Eisenbahn ===&lt;br /&gt;
Braubach hat einen [[Bahnhof Braubach|Haltepunkt]] an der [[Rechte Rheinstrecke|Rechten Rheinstrecke]], auf der Züge der Linie RB 10 der [[Vias (Unternehmen)|VIAS]] von Neuwied über Koblenz und Wiesbaden Hbf nach Frankfurt (Main) Hbf verkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort existierte der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Braubach Kleinbahnhof&amp;#039;&amp;#039; der [[Nassauische Kleinbahn|Nassauischen Kleinbahn]] (Oberlahnstein–Nastätten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wanderwege ===&lt;br /&gt;
Der [[Rheinsteig]] von Bonn nach Wiesbaden führt über die Marksburg und der Rhein-Camino (Jakobsweg) entlang des Rheines bis Straßburg und Basel geht durch den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelmäßige Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
=== Rhein in Flammen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Rhein in Flammen#Strecke Spay–Koblenz|titel1=Rhein in Flammen}}&lt;br /&gt;
Großfeuerwerke und Schiffskonvoi am zweiten Samstag im August entlang von [[Spay]], Braubach mit der [[Marksburg]], [[Brey]], [[Rhens]], [[Koblenz-Stolzenfels]] mit [[Schloss Stolzenfels]], [[Lahnstein]] mit der [[Burg Lahneck]] und der Mündung der [[Lahn]] zum Höhenfeuerwerk von der [[Festung Ehrenbreitstein]] in [[Koblenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winzerfest ===&lt;br /&gt;
Seit 1922 wird das Winzerfest gefeiert. Die Braubacher Winzer sahen eine Möglichkeit, ihre Weinkeller für die neue Ernte frei zu bekommen und dabei noch ein wenig zu verdienen.&lt;br /&gt;
Zunächst wurden dazu einfach ein paar Fässer auf die Straße gestellt und die Braubacher Bürger, die der Geselligkeit sehr aufgeschlossen gegenüberstehen, nutzten diesen Ausschank so rege, dass eine feste Einrichtung daraus wurde. Man einigte sich auf das erste Wochenende im Oktober, da dieser Termin in der Regel vor der jährlichen Traubenlese lag.&lt;br /&gt;
Damit hatte man auch gleichzeitig das letzte Winzerfest der Saison am Mittelrhein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weihnachtsmarkt ===&lt;br /&gt;
Der Braubacher Weihnachtsmarkt, bekannt für seine romantische Kulisse in der Altstadt und seine stimmungsvolle Atmosphäre, öffnet am zweiten Adventswochenende jeweils ab 14:00 Uhr seine Tore.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Obermarktstraße über den historischen Marktplatz bis in die Schloßstraße erstrecken sich die Stände. Vorwiegend Hand- und Bastelarbeiten bestimmen das Angebot. Dieses reicht von Trockenfloristik, Filetstickereien, Patchworkarbeiten über selbst gemachte Uhren und Holzsachen bis hin zu Krippen mit Zubehör. Die Stadt Braubach als Veranstalter legt Wert auf die Auswahl der Stände. Bevorzugt werden Hobbykünstler und Waren, die zum Thema Advent und Weihnachten passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Peter Braubach]] (≈1500–1567), ab dem Jahre 1536 erster Buchdrucker in der Reichsstadt Schwäbisch Hall&lt;br /&gt;
* [[Johann Peter Snell]] (1720–1797), lutherischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[August Schenck (Richter)|August Schenck]] (1744–1806), Präsident des Oberappellationsgerichtes Darmstadt&lt;br /&gt;
* [[Franz Friedrich Röhling]] (1796–1846), Verleger in Koblenz&lt;br /&gt;
* [[Johann Christian Arzbächer]] (1803–1873), Gastwirt und Mitglied der Zweiten Kammer der Ständeversammlung des Herzogtums Nassau&lt;br /&gt;
* [[Georg Philipp Heberlein]] (1805–1888), deutsch-schweizerischer Färbermeister und Textilunternehmer&lt;br /&gt;
* [[Emilie Brentano]], geborene Genger (1810–1882), erste Herausgeberin der „Gesammelten Schriften“ des Dichters [[Clemens Brentano]].&lt;br /&gt;
* [[Philipp Winterwerb]] (1827–1873), Maler, Lithograf und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Joseph Blum]] (1831–1888), Bürgermeister und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Schlusnus]] (1888–1952), Opern- und Konzertsänger (Bariton)&lt;br /&gt;
* [[Franz-Werner Witte]] (1923–2019), Jurist und Historiker&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Klein (Pädagoge)|Heinrich Klein]] (1925–2015), Pädagoge und Hochschullehrer in Kaiserslautern &amp;lt;!-- PND=118960849, VIAF=77115363, LCCN=n/79/149560 (anderer Eintrag) --&amp;gt; &amp;lt;!-- Traueranzeige Prof. Dr. Heinrich Klein, * 17.04.1925, † 22.05.2015, Kaiserslautern, 27.05.2015, bei Aspetos.com --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Will Tremper]] (1928–1998), Pianist, Regisseur und Drehbuchautor.&lt;br /&gt;
* [[Otto Dressler]] (1930–2006), Bildhauer und Aktionskünstler&lt;br /&gt;
* [[Hermann Amborn]] (1933–2024), Ethnologe&lt;br /&gt;
* [[Roland Vollmar]] (* 1939), Informatiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Hannes Wildecker]] (1944–2022), Schriftsteller und Journalist&lt;br /&gt;
* [[Michael Lieber]] (* 1953), Politiker, Landrat des Landkreises Altenkirchen&lt;br /&gt;
* [[Armin Dillenberger]] (* 1957), Schauspieler und Theaterdarsteller&lt;br /&gt;
* [[Burkhard Blienert]] (* 1966), Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit der Stadt verbundene Personen ===&lt;br /&gt;
* [[Johannes (Hessen-Braubach)|Johannes von Hessen-Braubach]] (* 17. Juni 1609 in [[Darmstadt]]; † 1. April 1651 in [[Bad Ems|Ems]]) war [[Landgraf]] von Hessen-Braubach und Feldherr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ritter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johann Balthasar Schupp]] (* 1. März 1610 in [[Gießen]]; † 26. Oktober 1661 in [[Hamburg]]) war von 1647 bis 1649 Hofprediger und Superintendent in Braubach, deutscher [[Satire|satirischer]] [[Schriftsteller]] und geistlicher [[Lyrik]]er.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ritter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johann Christian von Boyneburg]] (* 12. April 1622 in [[Eisenach]]; † 8. Dezember 1672 in [[Mainz]]) war unter der kurzen Herrschaft des Landgrafen [[Johannes (Hessen-Braubach)|Johannes von Hessen-Braubach]] dessen erster Minister, danach [[Kurmainz|kurmainzischer]] Staatsmann und Diplomat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ritter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bodo Ebhardt|Bodo Heinrich Justus Ebhardt]] (* 5. Januar 1865 in Bremen; † 13. Februar 1945 auf der Marksburg bei Braubach) war ein deutscher Architekt, Architekturhistoriker, Burgenforscher, Gründer und langjähriger Präsident der Deutschen Burgenvereinigung.&lt;br /&gt;
* [[Karl Heidelbach]] (* 26. Juni 1923 in [[Hanau]]; † 29. August 1993 in [[Köln]]) war ein deutscher [[Malerei|Maler]], der 1950–1967 in der Philippsburg zu Braubach lebte und arbeitete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.loreleyinfo.de/rhein/stadt/braubach-plus-1.php |text=Loreley-Info/Braubach |wayback=20140709072231}}; eingesehen am 5. August 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Timo Scheider]] (* 10. November 1978 in [[Lahnstein]]) ist ein deutscher [[Automobilsport|Autorennfahrer]] und hat in der Saison 2008 und 2009 den Titel in der [[DTM]] gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Braubach |Band=7 |Seite=26}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang David: &amp;#039;&amp;#039;Bergbau in Braubach. Eine Dokumentation mit 28 Abbildungen.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Braubach 2001.&lt;br /&gt;
* Hellmuth Gensicke: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Braubach.&amp;#039;&amp;#039; Stadt Braubach, Braubach 1976.&lt;br /&gt;
* David Lambert: &amp;#039;&amp;#039;Bergbau in Braubach&amp;#039;&amp;#039;, 138 Seiten, über 60 Abbildungen, Lahnbrück-Verlag, 2012.&lt;br /&gt;
* Alexander Ritter: &amp;#039;&amp;#039;Konfession und Politik in den hessischen Ämtern am Mittelrhein (1527-1685)&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;(= Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band 153). Darmstadt und Marburg 2007, ISBN 978-3-88443-307-2.&lt;br /&gt;
* Klaus D. Schoch: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Rebenhügeln und großer Politik. Zur Geschichte der Stadt Braubach am Rhein im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Edition DS, Braubach 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumente ==&lt;br /&gt;
* [http://www.dilibri.de/content/pageview/3233 Bild von Braubach aus J.F. Dielmann, A. Fay, J. Becker (Zeichner): F.C. Vogels Panorama des Rheins, Bilder des rechten und linken Rheinufers, Lithographische Anstalt F.C. Vogel, Frankfurt 1833]&lt;br /&gt;
* [http://www.dilibri.de/content/pageview/3232 Bild 2 von Braubach, dito]&lt;br /&gt;
* [http://www.dilibri.de/content/pageview/3231 Bild 3 von Braubach, dito]&lt;br /&gt;
* [http://www.dilibri.de/content/pageview/3230 Bild 4 von Braubach, dito]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.regionalgeschichte.net/mittelrhein/braubach.html Geschichtliche Informationen zu Braubach bei regionalgeschichte.net]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o14109501}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Rhein-Lahn-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4008014-6|LCCN=n83052530|VIAF=146616229}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rhein-Lahn-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Mittelrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 692]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Rheinland-Pfalz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tfjt</name></author>
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