<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Braszowice</id>
	<title>Braszowice - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Braszowice"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Braszowice&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T07:59:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Braszowice&amp;diff=1235092&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wietek: korr.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Braszowice&amp;diff=1235092&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-08T14:00:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Braszowice&lt;br /&gt;
| Wappen             = &lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat             = Ząbkowice Śląskie&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Ząbkowicki&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 33&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = 0&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 47&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = 0&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 950&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = &lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 57-206&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 74&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = DZA&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Breslau]]–[[Prag]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
| GemeindeTyp        = &lt;br /&gt;
| GemeindeGliederung = &lt;br /&gt;
| GemeindeFläche     = &lt;br /&gt;
| GemeindeEinwohner  = &lt;br /&gt;
| GemeindeEinwDatum  = &lt;br /&gt;
| TERYT              = &lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterArt   = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = &lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = &lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Braszowice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Baumgarten&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ort in der [[Gmina Ząbkowice Śląskie|Stadt- und Landgemeinde Ząbkowice Śląskie]] im [[Powiat Ząbkowicki]] der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Braszowice liegt etwa fünf Kilometer südlich von Ząbkowice Śląskie an der [[Europastraße 67]], deren Verlauf hier der alten [[Altstraße|Heer- und Königsstraße]] von Prag über [[Hradec Králové|Königgrätz]], [[Náchod]] und [[Kłodzko|Glatz]] nach [[Breslau]] entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2025 Kościół św. Wawrzyńca w Braszowicach (01).jpg|mini|St.-Laurentius-Kirche]]&lt;br /&gt;
Baumgarten wurde zusammen mit den Dörfern [[Grochowa|Grochau]] und [[Pawłowice|Paulwitz]] auf dem Gebiet des herzoglichen [[Gutsbezirk]]es „Grochovischa“ während der Regierungszeit des Herzogs [[Heinrich I. (Polen)|Heinrich I. von Schlesien]] 1221 oder später gegründet. Die Besiedlung des [[Waldhufendorf]]es erfolgte mit deutschen [[Kolonist]]en. Es wurde erstmals 1253 erwähnt, als der [[Schultheiß]] Berthold („sculteto de pomerio“) als Zeuge einer herzoglichen Beurkundung auftrat. 1270 war Baumgarten im Besitz des Grafen Mrotzko und seines Sohnes Przeclaw aus dem Adelsgeschlecht [[Pogrell]], das bei der [[Deutsche Ostsiedlung|deutschen Besiedlung]] [[Schlesien]]s eine führende Rolle spielte. Im selben Jahr wurde „Bomgart“ erstmals als Pfarrort mit einem Pfarrer &amp;#039;&amp;#039;Henricus&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, als der Abt des [[Kloster Kamenz|Klosters Kamenz]] eine Klage beim zuständigen [[Erzbistum Breslau|Breslauer]] Bischof [[Thomas II. (Breslau)|Thomas II.]] einreichte, bei der es um Streitigkeiten um die Zahlung des [[Zehnt]]en ging. Mit der Untersuchung beauftragte der Bischof den [[Domherr]]n Echard, der zugleich den Schultheißen verhören sollte, der den Baumgartner Pfarrer beim Einsammeln des abgabepflichtigen Getreides misshandelt haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1321 gehörte Baumgarten zum neu gegründeten [[Herzogtum Münsterberg]]. Herzog [[Bolko II. (Münsterberg)|Bolko II.]] verpfändete das Herzogtum an König [[Johann von Böhmen]] und erkannte zugleich die böhmische [[Lehen]]shoheit am 29. August 1336 im Vertrag von [[Straubing]] an. Damals war eine Hälfte von Baumgarten im Besitz des Adelsgeschlechts [[Seydlitz (Adelsgeschlecht)|Seidlitz]]. Für 1322 ist der Münsterberger Mitregent [[Bernhard II. (Schweidnitz)|Bernhard II. von Schweidnitz]] als [[Grundherr]] verzeichnet. Im gleichen Jahr vergab er einen Dorfanteil als Lehen an Arnold [[Peterswald (Adelsgeschlecht)|von Peterswalde]], dem auch die [[Schultheiß|Scholtisei]] übertragen wurde. Um 1350 gelangte das Adelsgeschlecht [[Reichenbach (schlesisches Adelsgeschlecht)|von Reichenbach]], das auf Schloss [[Stoszowice|Peterwitz]] residierte, in den Besitz der nördlichen Dorfhälfte. 1385 übertrug Markgraf [[Jobst von Mähren]] das Obergericht und das Baumgartner [[Kirchenpatronat]] an Hermann von Reichenbach. 1398 erwarb das Kloster Kamenz den Dorfanteil von der Familie von Seidlitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Reformation]] wandte sich die Bevölkerung dem [[Luthertum]] zu. Nach der [[Rekatholisierung]] unter dem böhmischen [[Landesherr]]n [[Ferdinand III. (HRR)|Ferdinand III.]] erfolgte 1644 die Rückgabe der Pfarrkirche an die Katholiken. Nach mehreren Besitzerwechseln erwarb 1663 das Kloster Kamenz den ehemals Reichenbach’schen Dorfanteil, so dass ab diesem Jahr das ganze Dorf im Klosterbesitz war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] kam es am 27. Februar 1741 zum &amp;#039;&amp;#039;Gefecht bei Baumgarten&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem Krieg fiel Baumgarten 1742 wie fast ganz Schlesien an [[Preußen]]. Nachdem das Kloster Kamenz 1810 [[Säkularisation|säkularisiert]] worden war, kamen dessen Baumgartner Besitzungen 1812 an das [[Haus Oranien]] und von diesem später an das [[Haus Hohenzollern]]. Nach der Neugliederung Preußens gehörte Baumgarten seit 1815 zur [[Provinz Schlesien]]. Dabei war es zunächst dem [[Regierungsbezirk Reichenbach]] und nach dessen Auflösung 1820 dem [[Regierungsbezirk Breslau]] eingegliedert. Seit 1818 gehörte Baumgarten zum [[Landkreis Frankenstein (Schlesien)|Kreis Frankenstein]], mit dem es bis 1945 verbunden blieb. Seit 1874 bildete es den [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Baumgarten, zu dem auch die [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinden]] Grochwitz und Paulwitz gehörten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.territorial.de/ndschles/frankstn/baumgart.htm Amtsbezirk Baumgarten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Baumgarten im Sommer 1945 zusammen mit fast ganz Schlesien von der [[Sowjetunion|sowjetischen]] Besatzungsmacht unter [[Volksrepublik Polen|polnische]] Verwaltung gestellt. Nachfolgend wurde Baumgarten in &amp;#039;&amp;#039;Braszowice&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die einheimische deutsche Bevölkerung wurde in der Folgezeit [[Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten|weitgehend vertrieben]]. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise [[Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944–1946|Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen]], das an die [[Sowjetunion]] gefallen war. 1975–1998 gehörte Braszowice zur [[Woiwodschaft Wałbrzych]] (&amp;#039;&amp;#039;Waldenburg&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die Pfarrkirche St. Laurentius ({{plS|Kościół Św. Wawrzynca}}) wurde erstmals 1270 erwähnt. Die jetzige barocke [[Saalkirche]] wurde 1736–1738 von [[Bardo (Powiat Ząbkowicki)|Warthaer]] Baumeister Joh. G. Reichel und dem [[Zwrócona|Protzaner]] [[Zimmerer]] Kaspar Franz erbaut. Die [[Kanzel]] stammt aus der Erbauungszeit. Der [[Hauptaltar]] von 1899 im Stil der [[Neorenaissance]] enthält ein Gemälde des Hl. Laurentius als Almosenspender, das der Münchner Maler [[Johann von Schraudolph]] 1834 auf Bestellung des Patronatsherrn Constantin Graf von [[Schlabrendorf (Adelsgeschlecht)|Schlabrendorf]] schuf. Die Seitenaltäre von 1866 stammen aus der Werkstatt des Baumgartner Kunsttischlers und Bildhauers Franz X. Moschner. Sie wurden vom Frankensteiner Maler und [[Vergolder]] Karl Krachwitz [[Staffage|staffiert]].&lt;br /&gt;
* Die Figurengruppen vor dem Friedhofstor wurden 1785 geschaffen. Sie standen ursprünglich auf der Brücke am Frankensteiner Tor in [[Kłodzko|Glatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 || align=center |  1172   || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=frankenstein.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || align=center |  1086    || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=center | 1022 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Alois Taux]] (1817–1861), Violinist, Hornist, Komponist und erster Leiter des Mozarteum Orchesters sowie der Salzburger Liedertafel&lt;br /&gt;
* [[Eugen von Steinmann]] (1839–1899), preußischer Landrat&lt;br /&gt;
* [[Otto Steinmann]] (1831–1894), preußischer  Regierungspräsident, Reichstags- und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Karl Sindermann]] (1869–1922), Reichstags- und Landtagsabgeordneter (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Carl Graf Hoyos]] (1923–2012), Arbeits- und Organisationspsychologe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Josef Bögner: &amp;#039;&amp;#039;St. Laurentius Baumgarten&amp;#039;&amp;#039;. Bad Oeynhausen 1991, S. 18–31.&lt;br /&gt;
* [[Dehio-Handbuch]] der Kunstdenkmäler in Polen &amp;#039;&amp;#039;Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; München und Berlin 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 169.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4550277-8|VIAF=241862853}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1253]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldhufendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Ząbkowice Śląskie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
	</entry>
</feed>