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	<title>Brasilianischer Kampfuchs - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T02:31:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2026-03-21T04:44:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Brasilianischer Kampfuchs&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Lycalopex vetulus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Peter Wilhelm Lund|Lund]], 1842)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Lycalopex&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Echte Hunde&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Canini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Hunde&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Canidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Hundeartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Caniformia&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Raubtiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Carnivora&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Lycalopex vetulus Carlos Henrique 2.jpeg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brasilianische Kampfuchs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Lycalopex vetulus&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: &amp;#039;&amp;#039;Pseudalopex vetulus&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[südamerika]]nischer [[Fuchs (Raubtier)|fuchsartiger]] [[Hunde|Wildhund]], der in [[savanne]]nartigen Landschaften [[Brasilien]]s vorkommt. Bemerkenswert ist, dass er [[Insekten]], vor allem [[Termiten]], als Nahrung bevorzugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lycalopex vetulus skull mod after Mivart (1890).jpg|miniatur|links|Schädelzeichnungen des Brasilianischen Kampfuchses]]&lt;br /&gt;
Es handelt sich um einen schlanken und relativ kleinen Hund von typischer Fuchsgestalt. Sein Kopf ist kleiner und die Schnauze kürzer als bei anderen Füchsen Lateinamerikas. Bei näherer Betrachtung auffallend ist die Bezahnung. Gegenüber den meisten anderen Hunden vergrößerte [[Molar (Zahn)|Molare]] und verkleinerte [[Zahnformel#Hund|Reißzähne]] deuten schon auf die außergewöhnliche Ernährung hin. Eine stark vergrößerte [[Paukenblase]] ist wahrscheinlich ebenfalls eine solche Anpassung, da sie das Aufspüren von Insekten anhand des Gehörs ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brasilianische Kampfüchse haben eine [[Kopf-Rumpf-Länge]] von 58 bis 71&amp;amp;nbsp;cm, eine [[Widerrist|Schulterhöhe]] von 33 bis 37&amp;amp;nbsp;cm und einen 25 bis 35&amp;amp;nbsp;cm langen Schwanz. Das Gewicht beträgt 3 bis 4&amp;amp;nbsp;kg. Weibchen sind im Schnitt etwas kleiner als Männchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fell ist oberseits grau und unterseits gelblich gefärbt. Die Unterseite der Schnauze und die Schwanzspitze sind schwarz. Bei manchen Männchen läuft ein undeutlicher dunkler [[Aalstrich]] über den Rücken. Partieller [[Melanismus]] ist bei dieser Art häufig, so dass bei Einzeltieren größere Partien des Fells schwarz erscheinen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hoary Fox area.png|mini|Verbreitungsgebiet des Brasilianischen Kampfuchses]]&lt;br /&gt;
Die Art kommt in Zentral- und Süd-[[Brasilien]] vor. Nachgewiesen ist sie in den Bundesstaaten [[São Paulo (Bundesstaat)|São Paulo]], [[Mato Grosso do Sul]], [[Mato Grosso]], [[Goiás]], [[Minas Gerais]], [[Tocantins]], [[Bahia]] und [[Piauí]]. Umstritten sind Vorkommen in [[Maranhão]] und [[Rondônia]]. Im Süden (etwa ab [[Paraná]]) wird der Brasilianische Kampfuchs durch den verwandten [[Pampasfuchs]] abgelöst. Die Verbreitungsgebiete beider Arten haben keine Überschneidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum [[Pleistozän]] hatte der Brasilianische Kampfuchs ein größeres Verbreitungsgebiet, das bis nach [[Argentinien]] reichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cfw&amp;quot;&amp;gt;Michael Hoffmann, Dave Mech &amp;amp; Claudio Sillero-Zubiri (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Canids: Foxes, Wolves, Jackals and Dogs: Status Survey and Conservation Action Plan&amp;#039;&amp;#039;. International Union for Conservation of Nature and Natural Resources, 2004. ISBN 978-2-8317-0786-0&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der typische Lebensraum dieser Art ist der [[Cerrado]], eine brasilianische Baum- und Buschsavanne. Auch in den halbwüstenartigen Regionen des [[Sertão]] und des [[Caatinga]] kommt er vor. Das feuchte [[Pantanal]] bietet dagegen einen ungünstigeren Lebensraum, in dem er nur selten zu finden ist. Überhaupt nicht anzutreffen ist der Brasilianische Kampfuchs in tropischen Regenwäldern. Im Gefolge des Menschen sind auch Viehweiden ein Lebensraum dieser Art geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivität ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die meisten Füchse ist der Brasilianische Kampfuchs nachtaktiv. Er ist für gewöhnlich ein Einzelgänger, der aber gelegentlich auch in kleinen Gruppen von drei bis fünf Tieren auf die Jagd geht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hmw&amp;quot;&amp;gt;Don E. Wilson &amp;amp; Russell A. Mittermeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World. Volume 1: Carnivores.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, 2009. ISBN 978-84-96553-49-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Aktionsraum]] beträgt etwa 4 bis 6 km². Aktionsräume verschiedener Individuen können einander überschneiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hmw&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Vorliebe für [[Termiten]] erinnert der Brasilianische Kampfuchs an einen anderen Wildhund, den nicht verwandten [[Löffelhund]]. Anders als bei diesem spielen aber auch andere Nahrungsbestandteile noch eine große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevorzugt sind Termiten der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Syntermes]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Cornitermes]]&amp;#039;&amp;#039;. Diese werden vom Boden aufgenommen oder in der Luft erbeutet, nicht aber ausgegraben. Auch [[Mistkäfer]], die aus dem Kot anderer Tiere geborgen werden, und die im Cerrado sehr häufigen [[Heuschrecken]] spielen eine große Rolle in der Ernährung dieses Fuchses. Kleinere Anteile machen Früchte, Mäuse, kleine Vögel und Reptilien aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bevorzugte Ernährung wechselt mit den Jahreszeiten. In der winterlichen Trockenzeit ernähren sich die Kampfüchse von Termiten, manchmal ergänzt durch kleine Säugetiere. In der sommerlichen Regenzeit wird das Nahrungsspektrum größer, vor allem der pflanzliche Anteil wird dann bedeutender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brasilianische Kampfüchse leben in monogamer Paarbindung, und beide Partner sorgen für die Jungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hmw&amp;quot;/&amp;gt; Nach einer Tragzeit von etwa 50 Tagen werden im August oder September (Winter bzw. Frühling der Südhalbkugel) zwei bis vier Junge zur Welt gebracht. Die Geburt sowie die Aufzucht während der ersten Lebenstage findet im verlassenen Bau eines anderen Tieres statt – besonders oft werden hier [[Gürteltiere|Gürteltierbauten]] genutzt. Im Alter von zwei Monaten fressen die Jungen erstmals eigenständig Insekten, sie werden aber bis zum Ende des vierten Lebensmonats regelmäßig gesäugt, und bis zum Alter von sechs Monaten bleiben sie bei den Eltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feinde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Feinde ist wenig bekannt. Belegt ist lediglich der [[Puma]], nicht aber [[Jaguar]]e und [[Greifvögel]]. Im Kot von [[Mähnenwolf|Mähnenwölfen]] fand man Überreste Brasilianischer Kampfüchse; hier wird aber angenommen, dass diese als Aas gefressen wurden. In der Nähe von Städten fallen Kampfüchse manchmal verwilderten [[Haushund]]en zum Opfer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cfw&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedrohung und Schutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Cerrado ist der Brasilianische Kampfuchs eine sehr häufige Art. Es gibt keine bekannten Gefährdungen. Manchmal werden die Tiere erlegt, weil man sie für Überfälle auf Geflügelställe verantwortlich macht; hierbei handelt es sich aber wohl um Verwechslungen mit dem [[Maikong]]. Die Tötungen können dem Bestand des Kampfuchses nichts anhaben. Seine Anpassungsfähigkeit erschloss ihm in Viehweiden einen neuen Lebensraum, wo er den Rinderdung nach Mistkäfern absucht. Die Abholzung der Regenwälder begünstigt eher noch die Ausbreitung dieser Art. Die [[IUCN]] hat den Brasilianischen Kampfuchs, nachdem sie ihn jahrelang im Status &amp;#039;&amp;#039;Data Deficient&amp;#039;&amp;#039; (keine ausreichenden Daten) geführt hat, 2008 als &amp;#039;&amp;#039;Least Concern&amp;#039;&amp;#039; (nicht gefährdet) eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;[{{IUCN|ID=6926|ScientificName=Lycalopex vetulus|PureURL=yes}} IUCN Species Account], abgerufen am 30. November 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurde der Brasilianische Kampfuchs von dem dänischen Zoologen [[Peter Wilhelm Lund]] als &amp;#039;&amp;#039;Canis vetulus&amp;#039;&amp;#039; beschrieben. 1854 schuf [[Hermann Burmeister]] für ihn die eigene Gattung &amp;#039;&amp;#039;Lycalopex&amp;#039;&amp;#039;. Dies wurde jedoch bald wieder unüblich. Während des 20. Jahrhunderts wurde der Brasilianische Kampfuchs wechselweise den Gattungen &amp;#039;&amp;#039;Dusicyon&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pseudalopex&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cfw&amp;quot;/&amp;gt; Neuerdings wird die gesamte Gattung &amp;#039;&amp;#039;Pseudalopex&amp;#039;&amp;#039; gelegentlich unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Lycalopex&amp;#039;&amp;#039; geführt, da dies der ältere der beiden Namen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Englischen wird der Brasilianische Kampfuchs als &amp;#039;&amp;#039;Hoary Fox&amp;#039;&amp;#039; (wegen seiner grauen Fellfarbe) oder als &amp;#039;&amp;#039;Small-toothed Fox&amp;#039;&amp;#039; (wegen seiner kleinen Reißzähne) bezeichnet. Der einheimische portugiesische Name lautet &amp;#039;&amp;#039;raposa-do-campo&amp;#039;&amp;#039;, also „Kampfuchs“. Auch der [[Tupi-Sprache|Tupi]]-Name &amp;#039;&amp;#039;jaguarapitanga&amp;#039;&amp;#039; ist gelegentlich im Gebrauch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cfw&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
=== Zitierte Quellen ===&lt;br /&gt;
Die Informationen dieses Artikels entstammen zum größten Teil der unter Literatur angegebenen Quelle, darüber hinaus werden folgende Quellen zitiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
Julio C. Dalponte: &amp;#039;&amp;#039;Lycalopex vetulus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mammalian Species]]&amp;#039;&amp;#039; 2009, Nr. 847, S. 1–7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pseudalopex vetulus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2008&lt;br /&gt;
| ID             = 6926&lt;br /&gt;
| ScientificName = Lycalopex vetulus&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2008&lt;br /&gt;
| Assessor       = J. Dalponte, O. Courtenay&lt;br /&gt;
| Download       = 13. Mai 2009&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Endemisches Säugetier Brasiliens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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