<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Branzoll</id>
	<title>Branzoll - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Branzoll"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Branzoll&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T00:16:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Branzoll&amp;diff=847204&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mai-Sachme am 18. April 2026 um 12:49 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Branzoll&amp;diff=847204&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-18T12:49:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde Branzoll in Südtirol; zur gleichnamigen Befestigung bei Klausen siehe [[Burg Branzoll]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Südtirol&lt;br /&gt;
| Name= Branzoll&lt;br /&gt;
| AndereNamen= italienisch: &amp;#039;&amp;#039;Bronzolo&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| BZG= Überetsch-Unterland&lt;br /&gt;
| EinwohnerVZ= 2631&lt;br /&gt;
| VZJahr= 2011&lt;br /&gt;
| ProzDeutsch= 35,88&lt;br /&gt;
| ProzItal= 63,46&lt;br /&gt;
| ProzLad= {{0}}0,66&lt;br /&gt;
| Breitengrad= 46.40446&lt;br /&gt;
| Längengrad= 11.31951&lt;br /&gt;
| Höhe1 = 223&lt;br /&gt;
| Höhe2 = 263&lt;br /&gt;
| HöheZ= 236&lt;br /&gt;
| Fläche= 7,45&lt;br /&gt;
| Dauersiedlungsraum= 4,5&lt;br /&gt;
| Fraktionen= &lt;br /&gt;
| Nachbargemeinden= [[Aldein]], [[Leifers]], [[Deutschnofen]], [[Auer (Südtirol)|Auer]], [[Pfatten]]&lt;br /&gt;
| Partnergemeinde= &lt;br /&gt;
| Postleitzahl= 39051&lt;br /&gt;
| Vorwahl= 0471&lt;br /&gt;
| ISTAT= 021012&lt;br /&gt;
| Steuernummer= 00562710210&lt;br /&gt;
| JahrBürgermeister= 2025&lt;br /&gt;
| Bürgermeister= Giorgia Mongillo&lt;br /&gt;
| Karte= Branzoll in Südtirol - Positionskarte.svg&lt;br /&gt;
| Wappen= IT Bronzolo COA.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Branzoll&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|branˈtsɔl}}]; [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Bronzolo&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Italienische Gemeinden|Gemeinde]] mit {{EWZ|IT|021012}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT|021012}}) im [[Südtirol]]er [[Südtiroler Unterland|Unterland]] in [[Italien]] etwa 13&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Bozen]]. Die Mehrheit der Bevölkerung spricht Italienisch als Muttersprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Branzoll 2.JPG|mini|links|Branzoll von Nordwesten gesehen, dahinter das Tal des Aldeiner Bachs]]&lt;br /&gt;
Branzoll befindet sich im [[Südtiroler Unterland|Unterland]], einem von [[Bozen]] bis zur [[Salurner Klause]] reichenden Abschnitt des [[Etschtal]]s im Süden Südtirols. Das 7,45&amp;amp;nbsp;km² große Gemeindegebiet erstreckt sich auf der [[Orographisch links und rechts|orografisch linken]] (östlichen) Seite der [[Etsch]] zwischen [[Leifers]] im Norden und [[Auer (Südtirol)|Auer]] im Süden. Das Gemeindezentrum (220–{{Höhe|280|IT|link=1}}) liegt auf einem [[Schwemmkegel]], wo der [[Aldeiner Bach|Aldeiner]] und der [[Petersberger Bach (Fossa Grande)|Petersberger Bach]] von Osten aus den [[Fleimstaler Alpen]] kommend die Unterlandler Talsohle erreichen. Hinter dem Dorf steigt das Gemeindegebiet zum das Unterland ostseitig flankierenden [[Regglberg]] an, dessen den Talboden überragenden Kuppen (von Norden nach Süden) &amp;#039;&amp;#039;Judenberg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rosssprung&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Göller&amp;#039;&amp;#039; genannt werden. In diesen bewaldeten Höhen stößt Branzoll an die Regglberger Nachbargemeinden [[Deutschnofen]] und [[Aldein]]. Im Westen, hinter den vom [[Branzoller Graben]] entwässerten flachen Talgründen, bildet der Verlauf der Etsch die Grenze zur Gemeinde [[Pfatten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Branzoll wird erstmals [[1181]] als &amp;#039;&amp;#039;Branzol&amp;#039;&amp;#039; – damals Stiftungsbesitz des [[Schloss Sonnenburg|Klosters Sonnenburg]] im Pustertal – erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= [[Martin Bitschnau]], [[Hannes Obermair]] |Titel=Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 2: 1140–1200 |Verlag=Universitätsverlag Wagner |Ort=Innsbruck |Datum=2012 |ISBN=978-3-7030-0485-8 |Seiten=299–300}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name leitet sich vermutlich vom germanischen Personennamen Berinza ab. Das Dorf wurde – ähnlich wie die Nachbarorte Leifers und Auer – auf einem breiten Schwemmkegel errichtet, um den Gefahren der ursprünglich sehr häufig auftretenden Etschhochwässer auszuweichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bruno Mahlknecht: &amp;#039;&amp;#039;Leifers – Branzoll – Pfatten.&amp;#039;&amp;#039; Südtiroler Gebietsführer, Band 14. Athesia, Bozen 1977, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Zweiter Koalitionskrieg|Zweiten Koalitionskrieges]] fielen französische Truppen auch in Branzoll ein und richteten erhebliche Verwüstungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Pasolli: &amp;#039;&amp;#039;Der feindliche Einfall der Franzosen im Jahr 1801 in Branzoll und die dabei verursachten Kriegsschäden&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schlern]]&amp;#039;&amp;#039; 24, 1950, S. 198–203 ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/62963/1/01.05.1950/256253/8 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Branzoll gehörte bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] zur [[Gefürstete Grafschaft Tirol|Grafschaft Tirol]] und damit zu [[Österreich-Ungarn]]. Innerhalb Tirols war Branzoll dem [[Gerichtsbezirk Neumarkt in Tirol|Gerichtsbezirk Neumarkt]] zugeordnet, der wiederum Teil des [[Bezirk Bozen|Bezirks Bozen]] war. Mit dem [[Vertrag von Saint-Germain]] kam Branzoll 1920 zusammen mit dem Großteil Tirols südlich des [[Alpenhauptkamm]]s zu Italien. Als 1927 auf diesen ehemals österreichischen Gebieten die beiden Provinzen Bozen und Trient entstanden, wurde Branzoll wie auch einige andere umliegende Gemeinden der mehrheitlich italienischsprachigen Provinz Trient zugeschlagen. Erst 1948 wurde Branzoll in die Provinz Bozen bzw. Südtirol eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Bis in das 19. Jahrhundert hinein bildeten Viehzucht und [[Weinanbau]] die wirtschaftliche Grundlage der Bevölkerung. Zusätzlich wurde bis etwa 1880 [[Holz]] von den Deutschnofner Höhen herabgeliefert und am Ausgang des Aldeiner Baches zum Verkauf angeboten. Dort wurden große Mengen von norditalienischen Holzhändlern erworben, die es vom [[Etschhafen von Branzoll]] aus auf der Etsch in Richtung [[Verona]] verflößten. Branzoll bildete den nördlichsten Punkt, der vom italienischen Raum aus für die Schifffahrt erreichbar war. Hieraus ergab sich die Bedeutung als wichtiger Warenumschlagplatz. Auch der [[Porphyr]]abbau hatte für lange Zeit eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung, die bis in die heutige Zeit hinein reicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bruno Mahlknecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Leifers Branzoll Pfatten.&amp;#039;&amp;#039; Südtiroler Gebietsführer, Band 14. Athesia, Bozen 1977, S. 22–26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{GeschichteTirol|ort}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Für den [[Kraftverkehr]] ist Branzoll in erster Linie durch die [[Strada Statale 12 dell’Abetone e del Brennero|SS 12]] erschlossen, die das Dorf durchquert. Die [[Brennerbahn]] bietet nahe dem Ortszentrum am [[Bahnhof Branzoll]] eine [[Zugangsstelle]]. Zudem führt die [[Radroute 1 „Brenner–Salurn“]] an Branzoll vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Bürgermeister seit 1952:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gvcc.net/gemeindeamt/html/GEMEINDEN50-Jahre-dt.pdf |titel=Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952 |werk=Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindenverband 1954–2004 |hrsg=[[Südtiroler Gemeindenverband]] |seiten=139–159 |format=PDF; 15 MB |abruf=2015-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Riccardo Veneri: 1952–1952&lt;br /&gt;
* Ferdinando Scrinzi: 1952–1956&lt;br /&gt;
* Hartmann Lentsch: 1956–1969&lt;br /&gt;
* Renzo Fantini: 1969–1993&lt;br /&gt;
* Benedetto Zito: 1993–1995&lt;br /&gt;
* Georg Mamming: 1995–1999&lt;br /&gt;
* Benedetto Zito: 1999–2005&lt;br /&gt;
* Alessandro Bertinazzo: 2005–2007&lt;br /&gt;
* Benedetto Zito: 2008–2015&lt;br /&gt;
* Alessandro Bertinazzo: 2015–2017&lt;br /&gt;
* Giorgia Mongillo: seit 2017&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Branzoll ist gemäß den erhobenen [[Ethnischer Proporz (Südtirol)|Sprachgruppenzugehörigkeitserklärungen bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen]] eine mehrheitlich italienischsprachige Gemeinde. Als Berechnungsgrundlage der folgenden Prozentwerte wurden die gültigen Erklärungen von Personen mit italienischer Staatsbürgerschaft herangezogen.&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; |Verteilung nach Sprachgruppenzugehörigkeits- bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Sprache !! 1981&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat1981&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=899072|titel=Volkszählung 1981 – Die amtliche Bürgerzahl und die Sprachgruppen in Südtirol nach Gemeinde und Bezirk|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=1983-03|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 1991&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/downloads/mit17_02.pdf|titel=Volkszählung 2001 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Provinz Bozen-Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2002-08|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 2001&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot; /&amp;gt; !! 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=1160209|titel=Ergebnisse Sprachgruppenzählung 2024 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2024-12|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  !! 2024&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Deutsch&lt;br /&gt;
| 43,27 %&lt;br /&gt;
| 39,57 %&lt;br /&gt;
| 39,68 %&lt;br /&gt;
| 37,34 %&lt;br /&gt;
| 35,88 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Italienisch&lt;br /&gt;
| 56,48 %&lt;br /&gt;
| 59,96 %&lt;br /&gt;
| 59,85 %&lt;br /&gt;
| 62,01 %&lt;br /&gt;
| 63,46 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Ladinisch&lt;br /&gt;
| 0,26 %&lt;br /&gt;
| 0,47 %&lt;br /&gt;
| 0,47 %&lt;br /&gt;
| 0,65 %&lt;br /&gt;
| 0,66 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Branzoll gibt es sowohl eine deutschsprachige als auch eine italienischsprachige [[Grundschule (Südtirol)|Grundschule]]. Die deutschsprachige Einrichtung gehört zum [[Schulsprengel]] der Nachbarstadt Leifers, die italienischsprachige wird vom Sprengel Unterland verwaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.provinz.bz.it/de/institutionen/institutionen-kategorien.asp?bninf_inid=1003393 |titel=Schulsprengel Leifers |hrsg=[[Südtiroler Bürgernetz]] |abruf=2014-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.provinz.bz.it/de/institutionen/institutionen-kategorien.asp?bninf_inid=1003142 |titel=Schulsprengel Unterland |hrsg=Südtiroler Bürgernetz |abruf=2014-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmäler in Branzoll}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Branzoll|Liste der geschützten Ensembles in Branzoll}}&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Leonhard in Branzoll 2.JPG|mini|Alte Pfarrkirche St. Leonhard]]&lt;br /&gt;
Kirchlich gehörte Branzoll während des Mittelalters und der Frühen Neuzeit zur [[Maria Himmelfahrt (Bozen)|Pfarre Bozen]] und wird noch 1341 in urkundlichen Aufzeichnungen als „villa Pranzol in plebatu Bozani“, also als Dorf Branzoll, zur Pfarre Bozen gehörend, bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hannes Obermair: &amp;#039;&amp;#039;Bozen Süd – Bolzano Nord. Schriftlichkeit und urkundliche Überlieferung der Stadt Bozen bis 1500.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Bozen: Stadtgemeinde Bozen 2005, ISBN 88-901870-0-X, S. 574, Nr. 572.&amp;lt;/ref&amp;gt; Branzoll besitzt neben der historischen Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;St. Leonhard&amp;#039;&amp;#039; auch eine neuere Kirche, die dem  hl. Herzen Jesu gewidmet ist. Sie wurde im Jahr 1896 im [[Neuromanik|neuromanischen Stil]] erbaut, als die alte Kirche zu klein geworden war. Die alte, spätgotische St.-Leonhards-Kirche steht etwa 100 Meter südlich der neuen Kirche. Sie wurde in der Zeit um 1500 errichtet, wobei der romanische Turm noch von dem Vorgängerbau aus dem 13. Jahrhundert stammt, welcher durch den jetzigen ersetzt worden ist. Sehenswert im Inneren der Kirche ist der auf das Jahr 1585 datierte &amp;#039;&amp;#039;Taufstein&amp;#039;&amp;#039; aus weißem Marmor.&amp;lt;ref&amp;gt;Bruno Mahlknecht: &amp;#039;&amp;#039;Leifers Branzoll Pfatten.&amp;#039;&amp;#039; Südtiroler Gebietsführer, Band 14. Athesia, Bozen 1977, S. 74–75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Palais Thomsen-von Ferrari in Branzoll 4.JPG|mini|Palais Thomsen]]&lt;br /&gt;
Weiters wird das Dorfbild durch einige, für das Unterland typische [[Ansitz]]e geprägt. Bemerkenswert ist das Palais Thomsen, in dessen Innenhof sich ein achteckiger Brunnen aus Trientner Marmor aus dem Jahr 1849, sowie drei hohe Zedern befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heimatbühne Branzoll ===&lt;br /&gt;
Eine wichtige Rolle im kulturellen Leben der deutschen Sprachgruppe im Dorf spielt die Heimatbühne Branzoll. Sie wurde 1954 auf Initiative von Rudi Christoforetti mit dem Ziel gegründet, einen Kulturträger für die deutschsprachige Kultur zu schaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Günther Pallaver]]: &amp;#039;&amp;#039;So ein Theater! Tourneen, Operetten, Puppenspiele. 50 Jahre Heimatbühne Branzoll. Eine Chronik zwischen Kultur und Politik.&amp;#039;&amp;#039; Edition Raetia, Bozen 2004, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als erste Wanderbühne Südtirols tourte sie auch durch Deutschland und spielte u. a. in München, Nürnberg und Erlangen. Der Erlös der Deutschlandtourneen wurde für die Finanzierung des deutschsprachigen Kindergartens von Branzoll verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Günther Pallaver: &amp;#039;&amp;#039;So ein Theater! Tourneen, Operetten, Puppenspiele. 50 Jahre Heimatbühne Branzoll. Eine Chronik zwischen Kultur und Politik.&amp;#039;&amp;#039; Edition Raetia, Bozen 2004, S. 29–42.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1960 wurde das erste [[Puppentheater]]spiel aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Günther Pallaver: &amp;#039;&amp;#039;So ein Theater! Tourneen, Operetten, Puppenspiele. 50 Jahre Heimatbühne Branzoll. Eine Chronik zwischen Kultur und Politik.&amp;#039;&amp;#039; Edition Raetia, Bozen 2004, S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der vorläufigen Einstellung der Theateraufführungen 1969 und einer Pause von 25 Jahren wurde die Heimatbühne 1994 wiedergegründet und bringt seither wiederum [[Volkstheater|volkstümliches Theater]] zur Aufführung.&amp;lt;ref&amp;gt;Günther Pallaver: &amp;#039;&amp;#039;So ein Theater! Tourneen, Operetten, Puppenspiele. 50 Jahre Heimatbühne Branzoll. Eine Chronik zwischen Kultur und Politik.&amp;#039;&amp;#039; Edition Raetia, Bozen 2004, S. 105–113.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Günther Pallaver]] (* 1955), Politikwissenschafter an der Universität Innsbruck&lt;br /&gt;
* [[Oskar Peterlini]] (* 1950), ehemaliger Abgeordneter zum Südtiroler Landtag und dem Senat der italienischen Republik&lt;br /&gt;
* [[Giorgio D’Amico]] (1961–2010), Heimatkundler, Buchhändler und Chronist der Gemeinde Branzoll&lt;br /&gt;
* [[Andrea Micheletti (Dartspieler)|Andrea Micheletti]] (* 1981), Dartspieler&lt;br /&gt;
* [[Mattia Predomo]] (* 2004), italienischer Radsportler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fausto Turbiano (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Bronzolo ed il suo cammino = Branzoll und seine Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Circolo Culturale Vivaldi, Branzoll 1994 ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Seite/22568/1 online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bronzolo|Branzoll}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Branzoll}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gemeinde.branzoll.bz.it/ Offizielle Homepage der Gemeinde Branzoll]&lt;br /&gt;
* {{Tirol Atlas|210012}}&lt;br /&gt;
* {{GeschichteTirol|ort}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Südtirol}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden der Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4528143-9|LCCN=n/80/59472|VIAF=137203647}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Branzoll| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1181]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Etsch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mai-Sachme</name></author>
	</entry>
</feed>