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	<title>Bransouze - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TFerenczy: SVG Wappen</title>
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		<updated>2021-09-19T17:39:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SVG Wappen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                =&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Coat of arms of Bransouze, Třebíč District.svg|111px|Wappen von Bransouze]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Kraj Vysočina&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Okres              = Třebíč&lt;br /&gt;
| Fläche             = 515&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 421&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 590363&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 675 21&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = J&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Brtnice]] – [[Kouty u Třebíče|Kouty]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Bahnstrecke Znojmo–Kolín|Znojmo – Kolín]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Jana Fialová&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2008&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Bransouze 40&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 675 21 Okříšky&lt;br /&gt;
| Website            = www.bransouze.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/18/10/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 15/45/48/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bransouze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Branitzlosen&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Branzaus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bransud&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;L. Hosák, R. Šrámek, Místní jména na Moravě a ve Slezsku I, Academia, Praha 1970, II, Academia, Praha 1980.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt 18 Kilometer nordwestlich von [[Třebíč]] und gehört zum [[Okres Třebíč]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Bransouze befindet sich im Süden der [[Böhmisch-Mährische Höhe|Böhmisch-Mährischen Höhe]] am rechten Ufer der [[Jihlava (Fluss)|Jihlava]]. Westlich des Dorfes erstreckt sich das Waldgebiet Černé lesy (&amp;#039;&amp;#039;Schwarzwald&amp;#039;&amp;#039;). Nordwestlich erhebt sich der Bransouzský vrch (534 m), im Westen der Šindelářuv vrch (569 m) und im Süden der Bukovec (571 m). Durch den Ort führt die [[Bahnstrecke Znojmo–Kolín]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Dolní Smrčné und [[Horní Smrčné]] im Norden, [[Chlum nad Jihlavou|Chlum]] und [[Kouty u Třebíče|Kouty]] im Nordosten, Leština und [[Čechtín]] im Osten, [[Číchov]] im Süden, [[Radonín]] und Rychlov im Südwesten, Černé Lesy und [[Brtnice]] im Westen sowie Panská Lhota im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Dorf entstand wahrscheinlich zu Beginn des 13. Jahrhunderts und war Teil der landesherrlichen Herrschaft [[Přibyslavice nad Jihlavou|Přibyslavice]]. Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Branechewess&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahre 1234, als Markgraf [[Přemysl von Mähren|Přemysl]] den Ort zusammen mit dem Städtchen [[Brtnice]] und acht weiteren Dörfern auf Gesuch seiner Mutter [[Konstanze von Ungarn|Konstanze]] dem [[Kloster Porta Coeli]] schenkte. 1240 tauschte die Äbtissin die vom Kloster weit abgelegenen Güter bei [[Wenzel I. (Böhmen)|Wenzel I.]] gegen das besser erreichbare [[Pánov]] ein. Im 14. Jahrhundert erfolgte eine Teilung des Dorfes. Der größte Teil wurde als markgräfliches Lehen an verschiedene Besitzer ausgereicht. 1334 erhielt Michal Sele von Bransud und Skal einen Anteil des Dorfes, 1343 belehnte [[Karl IV. (HRR)|Markgraf Karl]] Smil [[Lichtenburg (Adelsgeschlecht)|von Lichtenburg]] mit einem weiteren Teil von Bransouze. Letzteren Teil erhielten die Brüder Radslav und Smil von Heraltice später als Pfand. Nachdem beide ohne Nachkommen verstorben waren, reichte Markgraf [[Johann Heinrich (Luxemburg)|Johann Heinrich]] das [[Heimfall|heimgefallene Lehen]] 1366 an Peter Hecht von Rossitz aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen weiteren Anteil besaßen die Herren von Heraltice. Dieser Teil wurde 1373 durch Jan von Heraltice nochmals halbiert und seine Besitzer wechselten später mehrfach. Der den Herren Sele von Bransud gehörige Teil ging nach 1469 nach Herren von Sázava über. Jan von Sázava und Vranov verkaufte seinen Teil 1494 an Jan von Heraltice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben hielten auch die Markgrafen von Mähren noch einen kleinen Anteil, der zu den Brtnicer Gütern gehörte und den Domherren von [[St.-Peter-und-Paul-Kathedrale|St. Peter]] in Brünn überlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anteil der Hecht von Rossitz war seit den Hussitenkriegen über zahlreiche Besitzer weitergereicht worden und wurde 1466 durch [[Georg von Podiebrad]] an Ulrich von Miličín als Lehn übergeben. 1505 verkaufte Ulrich der Jüngere von Miličín diesen Teil an Zdenko und Burian von [[Waldstein (Adelsgeschlecht)|Waldstein]] auf [[Brtnice]].&lt;br /&gt;
Die Herren von Waldstein kauften nach dem Tode von Jan von Heraltice dessen Anteil auf und besaßen damit die beiden größten Teile von Bransouze. Nach dem Urbar von 1530 bestand das Dorf aus 20 Wirtschaften. 1579 wurde erstmals der Name &amp;#039;&amp;#039;Bransouze&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Zu dieser Zeit gehörten zu den Gütern in Bransouze eine Mühle und eine Kalkbrennerei. Nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] wurden die Güter des aus der Sadeker Linie des Geschlechts entstammenden Zdenko von Waldstein konfisziert und 1623 an den Präsidenten des [[Hofkriegsrat]]es, [[Rambold XIII. von Collalto|Rambold XIII. Collalto et San Salvatore]] verkauft. Ab 1630 gehörte Bransouze zum [[Familienfideikommiss]] der Grafen Collalto. Der Besitz ging 1707 an eine jüngere Linie der Grafen Collalto und ab 1812 an die Fürsten Collalto über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] bildete &amp;#039;&amp;#039;Brancouze&amp;#039;&amp;#039; ab 1850 eine politische Gemeinde im Bezirk Třebíč. 1869 hatte das Dorf 367 Einwohner und 1921 waren es 381. Im Jahre 1871 erhielt das Dorf mit der Bahnstrecke Iglau-Znaim der [[Österreichische Nordwestbahn|Österreichischen Nordwestbahn]] einen Anschluss an das Eisenbahnnetz; die Bahnstation erhielt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Branzaus-Pirnitz&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahre 1977 entstand linksseitig der Jihlava ein Schwimmbad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Bransouze sind keine Ortsteile ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Reste der Burg Bransudy, linksseitig über dem Tal der Jihlava. Der im 13. Jahrhundert entstandene Sitz der Vladiken von Bransouzy ist bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts als Herrensitz nachweisbar. Er wurde während des böhmisch-ungarischen Krieges zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Třebíč}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1234]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TFerenczy</name></author>
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