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	<title>Branntweinsuppe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T01:59:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Branntweinsuppe&amp;diff=2843541&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2026-03-17T07:53:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Branntweinsuppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schnapssuppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine alkoholische Suppe mit regional unterschiedlicher Zubereitungsweise.&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts wurde in Deutschland sowie in anderen europäischen Staaten beklagt, dass der Alkoholmissbrauch stark zugenommen hatte. Die auch sogenannte „Schnapssuppe“ ersetzte in vielen ländlichen Gegenden sowie in den Familien der Fabrikarbeiter den Morgenkaffee und wurde morgens wie abends sogar den Kindern gereicht. In der Schweiz führte man die neue Sitte auf den verstärkten Export der Milch zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Friedrich Dornblüth]] |Titel=Wider den Mißbrauch geistiger Getränke |Sammelwerk=Westermann&amp;#039;s illustrierte deutsche Monatshefte |Verlag=G. Westermann |Datum=1887 |Seiten=55, 829}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Frankreich gaben in den Fabriksorten Mütter ihren Kindern von den Schnapssuppen, weil sie angeblich „stärken und den hungrigen Magen momentan betäuben“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Vorarlberger Volksblatt: älteste Tageszeitung des Landes.Tagesausgabe |Verlag=J. N. Teutsch |Datum=1896 |Seiten=1273}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Nassauer Gegend ===&lt;br /&gt;
Im [[Nassau (Landschaft)|Nassauer]] Dialekt wird diese Suppe auch &amp;#039;&amp;#039;Brockselsuppe&amp;#039;&amp;#039; oder kurz &amp;#039;&amp;#039;Brocksel&amp;#039;&amp;#039; genannt. An Zutaten werden bei deren Zubereitung [[Branntwein]], Wasser, Zucker ein spezieller [[Lebkuchen]] verwendet. Serviert wird die Branntweinsuppe traditionsgemäß kalt in einer Zinnschüssel,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Heinrich Fincke]] |Titel=Vom „Brocksel“, einer Branntwein-Lebkuchen-Zubereitung des Silvesterabends im Gebiete des ehemaligen Herzogtums Nassau |Sammelwerk=Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde |Verlag=Abteilung für Rheinische Volkskunde des Instituts für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande der Universität Bonn |Datum=1961 |Seiten=234}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Branntweinschale]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://archiv.handwerk-special.de/archiv/2002/hs90a/90a_10.htm |date=2018-04}} handwerk-special.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verzehr der „Brockselsupp“ ist in der Nassauer Gegend von alters her mit brauchlichen Elementen verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pagewizz.com/brockselsupp/ |titel=Brockselsupp |werk=pagewizz.com |datum= |abruf=2024-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Servieren einer Branntweinsuppe mit Honigkuchen war bei Kindstaufen und Hochzeiten im [[Westerwald]] gebräuchlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kehrein&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joseph Kehrein |Titel=Volkssprache und Volkssitte im Herzogthum Nassau: Ein Beitrag zu deren Kenntniß |Verlag=Verlag Lanz |Jahr=1862 |Seiten=91 |Online={{Google Buch |BuchID=vXkAAAAAcAAJ |Hervorhebung=Branntweinsuppe Kindstaufen Hochzeiten Westerwald}} }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!--BELEGEFrüher erachtete man den Verzehr der Branntweinsuppe als gesundheitsfördernd, wehrte sie doch wegen ihres „gesunden“ Inhaltes gerade in der kalten Winterzeit Schnupfen und fiebrige Erkältungen ab.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Tirol ===&lt;br /&gt;
In [[Tirol]] heißt die Branntweinsuppe auch &amp;#039;&amp;#039;Schnapssuppe&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Prügelsuppe&amp;#039;&amp;#039;. Für deren Zubereitung werden Branntwein, Wasser, Butter und etwas Zucker aufgekocht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Früher war es zur Winterszeit üblich, sie den „halberfrorenen“ Knechten, Taglöhnern und Dienstboten zu servieren, wenn sie vom Holzfällen oder Heuziehen heimkamen oder sonstige schwere Arbeit bei großer Kälte verrichtet hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die Verabreichung dieses „Erwärmungsmittels“ war besonders im Pustertal und im Unterinntal üblich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Franz Maier-Bruck]] |Titel=Vom Essen auf dem Lande. Das große Buch der österreichischen Bauernküche und Hausmannskost |Auflage=Unveränderte Neuauflage |Verlag=Wiener Verlag |Datum=1999 |Seiten=445}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Volksmedizin]] galt die heiß getrunkene Branntweinsuppe als Vorbeugemittel gegen Schnupfen, Grippe und [[Katarrh]], „mit Mehl eingebrannt“ und häufig genossen mache sie „auch leichte Entbindungen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Monatshefte Für Geschichte, Natur-und Volkskunde |Sammelwerk=[[Tiroler Heimatblätter]] |Verlag=Wagner’sche Universitäts-Buchdruckerei |Datum=1936 |Seiten=192}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Kochbuch Limburg Goldener Grund: Zwischen Dom und Brockselsup.&amp;#039;&amp;#039; Edition Limosa, Agrimedia, Clenze 2010, ISBN 978-3-86037-415-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Suppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichische Küche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hessische Küche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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