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	<title>Branntweinessig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Branntweinessig&amp;diff=821150&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: zu großen Zeilenabstand entfernt</title>
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		<updated>2025-12-01T17:15:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;zu großen Zeilenabstand entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Branntweinessig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in Österreich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weingeistessig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein [[Essig]], der aus [[Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs]] gewonnen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Frede (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für Lebensmittelchemiker&amp;#039;&amp;#039;.  3. Auflage. Springer, Heidelberg / Berlin 2010, ISBN 978-3-540-28198-6, S. 1161  [http://books.google.at/books?id=R3oOAcN7DAQC&amp;amp;pg=PA1161&amp;amp;lpg=PA1161&amp;amp;dq=Weingeistessig+%2B+Branntweinessig&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=TcOpEMYC0p&amp;amp;sig=cpfUT2-L7LZ1o4k5fPHetuPn58o&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Rp5MUMFIytq0BsqrgBA&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Weingeistessig%20%20%20Branntweinessig&amp;amp;f=false google.at/books]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz]] |Titel=Kapitel B 8 |Sammelwerk=Österreichisches Lebensmittelbuch |Auflage=4. |Datum=2017-12-22 |Seiten=5 |Online=https://www.verbrauchergesundheit.gv.at/lebensmittel/buch/codex/B8_Essig.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Fermentation]] wandeln [[Essigsäurebakterien]] den im Branntwein enthaltenen [[Ethanol|Alkohol]] [[Aerobie|aerob]], d.&amp;amp;nbsp;h. unter [[Sauerstoff]]zufuhr, in [[Essigsäure]] um. In Deutschland ist Branntweinessig der meistproduzierte Essig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lexikon&amp;quot;&amp;gt;Anne Iburg: &amp;#039;&amp;#039;Branntweinessig&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;DuMonts kleines Lexikon Essig &amp;amp; Öl – Herkunft – Geschmack – Verwendung – Rezepte&amp;#039;&amp;#039;. DuMont monte Verlag, Köln, ISBN 3-8320-8795-8, S. 76–79.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name „Branntweinessig“ bezieht sich auf die alte Bedeutung von &amp;#039;&amp;#039;[[Branntwein]]&amp;#039;&amp;#039; als durch [[Brennen (Spirituosen)|Brennen]] hergestellte [[Spirituose]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Announcements and Reports |Sammelwerk=Journal of Consumer Protection and Food Safety |Band=12 |Nummer=1 |Datum=2017-03-01 |ISSN=1661-5867 |Seiten=89–96 |DOI=10.1007/s00003-017-1095-z}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Alkoholgehalt vor der Fermentation vergleichsweise hoch ist, wird er auf bis zu etwa 13 bis 14 % verdünnt und mit Nährmedien versetzt, um die Fermentation zu unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;RJ Allgeier et al.: &amp;#039;&amp;#039;Newer Developments in Vinegar Manufacture&amp;#039;&amp;#039;. In: WW Umbreit: &amp;#039;&amp;#039;Advances in Microbiology&amp;#039;&amp;#039;. Volume 2. Elsevier / Academic Press, 1960, ISBN 0-12-002602-3 („manufacture of white or spirit vinegar“).&amp;lt;/ref&amp;gt; Branntweinessig ist aufgrund seines [[Nährmedium|Substrats]] geschmacksneutral, besitzt aber eine deutlich intensivere Säure als z.&amp;amp;nbsp;B. Weinessig und muss entsprechend vorsichtiger dosiert werden. Der Säureanteil liegt in der Regel bei 5 bis 10 %, seltener aber auch bei 12 bis 14 %. Der Restalkoholgehalt kann noch 0,5 % vol. betragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Announcements and Reports |Sammelwerk=Journal of Consumer Protection and Food Safety |Band=12 |Nummer=1 |Datum=2017-03 |ISSN=1661-5751 |DOI=10.1007/s00003-017-1095-z |Seiten=89–96 |Online=https://link.springer.com/10.1007/s00003-017-1095-z |Abruf=2025-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geläufig ist auch die Bezeichnung Tafelessig in Abgrenzung zu Weinessig oder aber für eine Mischung von Branntweinessig mit 25 % Weinessig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lexikon&amp;quot; /&amp;gt; Branntweinessig mit einem Anteil von 10 % Säure wird oft auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spritessig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.[[Datei:Esina-Spritessig.jpg|180px|mini|Spritessig aus Branntwein]]Aufgrund seiner günstigen Herstellung findet Branntweinessig vor allem in der [[Lebensmittelindustrie]] bei der Herstellung von kalt gerührten [[Sauce]]n, [[Mayonnaise]], [[Senf]], [[Ketchup]] und [[Marinieren|Marinaden]] für Aufstrichsalate Verwendung, wo ein leichterer Essig zu viel Flüssigkeit und Eigengeschmack einbringen würde. Die Nahrungsmittelhersteller benötigen Branntweinessig zum Einlegen oder als Würzmittel von Feinsaurem wie Gurken, Senf, Kürbissen etc. Im Einzelhandel wird häufig auch ein Essig angeboten, der zu 1/3 aus Weinessig und 2/3 aus Branntweinessig besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ernaehrungsberatung&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ernaehrungsberatung.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/0/9C2F050A3BF7E704C125731A00224BB0?OpenDocument Alles Essig – oder? Branntwein-Weinessig.] ernaehrungsberatung.rlp.de; abgerufen am 30. April 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;essigforum&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://essig-forum.de/Sorten |text=&amp;#039;&amp;#039;Essigsorten&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20141012005008}} essig-forum.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei spricht man auch von „Weinwürzigem Essig“ oder „Wein-Branntwein-Essig“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;öko&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Alexandra Höß |Titel=Ökotrophologie: Ausgewählte Fachthemen |Sammelwerk=Rationelle Hauswirtschaft |Band=1 |Auflage=1. |Verlag=Verlag Neuer Merkur |Ort=München |Datum=1998 |ISBN=3-929360-27-6 |ISSN=0341-5295 |Seiten=24 |Online={{Google Buch |BuchID=0oiTgcRhp3YC |Seite=24 |Hervorhebung=Branntweinessig}} |Umfang=219}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Brandy Vinegar.jpg|mini|Essig, bestehend jeweils aus Branntweinessig (2/3) und Weinessig (1/3)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wird Branntweinessig für industriell hergestellten [[Tsatsiki]] genutzt. Diesen kann man beim Öffnen eines Zazikibechers sofort riechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine spezielle Art des Branntweinessigs stellt der sog. Kartoffelessig dar. Im 19. Jahrhundert wurde Kartoffelessig aus Kartoffeln gewonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pierer&amp;quot;&amp;gt;{{Pierer-1857 |Lemma=Kartoffelessig |Band=9 |Seite=350 |zenoID=20010217207}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Russland]], wo vielfach [[Wodka]] selber gebrannt wird, wird dieser „Wodkaessig“ direkt aus verdünntem Wodka hergestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lexikon&amp;quot; /&amp;gt; Dieser Essig dient dann zum Einlegen von Gurken, Kapern, Roter Bete u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein Edelbranntweinessig wird der Zirbenessig angesehen, der in der österreichischen [[Steiermark]] produziert wird. Er wird im traditionellen Verfahren aus mit Fruchtsaft verdünntem [[Zirbenlikör|Zirbenschnaps]] hergestellt, der wiederum aus Zapfen der [[Zirbelkiefer]] gewonnen wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zirbenessig&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.zirbenessig.at/wissen.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Zirbenessig – Wissenswertes&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20120615231409}} zirbenessig.at&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso können auch solche Branntweine wie [[Kornbrand]], [[Whisky]] oder [[Rum]] zur Produktion von Branntweinessig genutzt werden. Dieser wiederum kann für „Ansatzessig“ genutzt werden, in dem er mit Kräutern, Gewürzen oder Gemüse versetzt wird und dadurch ein bestimmtes Aroma erhält.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lexikon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Herstellung einer aromareichen [[Vinaigrette]] ist reiner Branntweinessig eher ungeeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steuer-Status ==&lt;br /&gt;
Obwohl Branntweinessig aus Alkohol hergestellt wird, unterliegt er in Deutschland nicht der [[Branntweinsteuer]] als [[Verbrauchsteuer (Deutschland)|Verbrauchsteuer]], da er keinen relevanten Restalkoholgehalt aufweist. Nach einer Erhebung des [[Statistisches Bundesamt|Statistischen Bundesamts]] wurden 2009 zur Herstellung von Essig (§ 132 Abs. 1 Nr. 2 BranntwMonG) 215.349 [[Liter|hl]] zur steuerfreien Verwendung geliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/FinanzenSteuern/Steuern/Verbrauchsteuer/Branntweinsteuerstatistik5734401097004.pdf?__blob=publicationFile |text=&amp;#039;&amp;#039;Arbeitsunterlage zur Branntweinsteuerstatistik 2009&amp;#039;&amp;#039;. |format=PDF; 162&amp;amp;nbsp;kB |wayback=20121117042254}} Statistisches Bundesamt. 9.3: Steuerbefreiungen und -entlastungen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4146477-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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