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	<title>Brannenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brannenburg&amp;diff=68917&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PhiH: /* Verkehr */ ist BOB unter der Marke BRB</title>
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		<updated>2026-04-22T20:40:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr: &lt;/span&gt; ist BOB unter der Marke BRB&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Brannenburg COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 47/44//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/6//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Brannenburg in RO.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Oberbayern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Rosenheim&lt;br /&gt;
|Höhe              = 509&lt;br /&gt;
|PLZ               = 83098&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 08034&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09187120&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE B6R&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 39 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Schulweg 2&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.gemeinde-brannenburg.de/ www.gemeinde-brannenburg.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Matthias Jokisch&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = CSU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brannenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Rosenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt am nördlichen [[Alpen]]rand im [[Inn]]tal auf {{Höhe|509|DE-NHN}}, wenige Kilometer nördlich der [[Grenze zwischen Deutschland und Österreich]] am Fuße der [[Hochsalwand]] und des [[Großer Riesenkopf|Riesenkopfes]]. Von Brannenburg aus fährt die [[Wendelsteinbahn]] auf den [[Wendelstein (Berg)|Wendelstein]], einen der bekanntesten Berge [[Bayern]]s. Ebenfalls bekannt und insbesondere bei Motorradfahrern beliebt ist die [[maut]]pflichtige Tatzelwurm-/Sudelfeldstraße, die vorbei am Wasserfall [[Tatzelwurm (Wasserfall)|Tatzelwurm]] nach [[Bayrischzell]] führt ([[Deutsche Alpenstraße]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-brannenburg.de/info/halb-jahreskarte-fuer-die-benutzung-der-mautstrasse-tatzelwurm/ |titel=Mautstraße Tatzelwurm - Gemeinde Brannenburg |sprache=de |abruf=2025-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://ecmaps.de/#lat=47.76633003596795&amp;amp;lon=11.652030944824217&amp;amp;z=11&amp;amp;s=r |titel=Tatzelwurmstraße |werk=ecmaps.de |abruf=2025-11-29 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft befindet sich rund 15&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Rosenheim]], 88&amp;amp;nbsp;km westlich von [[Salzburg]], 22&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Kufstein]], 28&amp;amp;nbsp;km östlich von [[Miesbach]] sowie 70&amp;amp;nbsp;km von [[München]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe Skigebiete sind der [[Wendelstein (Berg)|Wendelstein]] (Brannenburg/[[Bayrischzell]]), das [[Sudelfeld]] (Bayrischzell/Oberaudorf) und das [[Hocheck (Oberaudorf)|Hocheck]] ([[Oberaudorf]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Topographie ===&lt;br /&gt;
Den Gemeindeteil Degerndorf dominiert die &amp;#039;&amp;#039;Biber&amp;#039;&amp;#039;, ein rund 40&amp;amp;nbsp;m hohes, etwa 850&amp;amp;nbsp;m langes und maximal etwa 400&amp;amp;nbsp;m breites, sich Richtung Norden verjüngendes [[Konglomerat (Gestein)|Nagelfluh]]-Massiv. Gebildet wurde es während der letzten Eiszeit, der sogenannten [[Würmeiszeit]], bei der Flussschotter, Kiese und Sande abgelagert, gepresst und durch kalkreiches Grundwasser ausgewaschen und verkittet wurden. Die dicht überwiegend mit Buchen und Kiefern bewaldete Erhebung hat durch den nachweislich seit Anfang des 10. Jahrhunderts betriebenen Abbau von Nagelfluh etwa nur noch 65 % ihrer ursprünglichen Größe. Anfänglich wurden Mahl- und Mühlsteine gebrochen, in den zurückliegenden Jahrhunderten war der Nagelfluh in der Umgebung ein begehrter Baustein: Relativ leicht, frostsicher und druckfest, bildet er beispielsweise das Fundament der Münchener [[Frauenkirche (München)|Frauenkirche]] oder den Sockel des ältesten Hochhauses in München, des [[Städtisches Hochhaus (München)|Alten Technischen Rathauses]]. Im Inntal wurden zahlreiche Bauern- und Wohnhäuser aus Nagelfluh errichtet. In Anbetracht der Einzigartigkeit des einschließlich der Steinbrüche mit etwa 0,24&amp;amp;nbsp;km² Fläche größten [[Naturdenkmal]]s Bayerns sind heute nur noch eingeschränkt Steinbrucharbeiten möglich; noch immer gibt es aber die drei Steinbrüche &amp;#039;&amp;#039;Huber&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Feicht&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Grad&amp;#039;&amp;#039;. Da der Nagelfluh in den vergangenen Jahrzehnten auch in die Tiefe abgebaut wurde, erheben sich im Bereich der Steinbrüche fast 50&amp;amp;nbsp;m hohe Steilwände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Biber befindet sich die frühbarocke [[Wallfahrtskirche]] St.&amp;amp;nbsp;[[St. Maria Magdalena (Degerndorf am Inn)|Maria Magdalena]]. Sie wurde ab 1626 während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] von dem dort ansässigen [[Eremit]]en Johannes Schelle (überliefert ist auch der Name Hanns Schell) errichtet. 1664 erhielt sie ihr weitgehend noch heute bestehendes Aussehen. Der Kirchenbau ist nicht wie üblich nach Osten, sondern nach Südwesten ausgerichtet. Der zugehörige [[Kreuzweg]] entstand 1733 bis 1736 und ist bis auf wenige Änderungen im Originalzustand erhalten. In der Mitte des laut [[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege|Bayerischem Landesamt für Denkmalpflege]] in Idee und Ausführung in Bayern einmaligen, an [[Ostkirchen|ostkirchliche]] Frömmigkeit gemahnenden Kreuzweges mit 15 Stationen befindet sich als XIV. Station eine Darstellung des [[Heiliges Grab (Nachbildung)|Heiligen Grabes]]. Auch die vermutlich natürlich entstandenen Felshöhlen etwas unterhalb der Kirche, die dem Eremiten als Andachtsräume dienten, sind überwiegend noch erhalten. Bis ins frühe 19. Jahrhundert ist die Besiedelung der Biber nachgewiesen, 1813 verstarb der letzte Eremit.&amp;lt;ref&amp;gt;Evelin und Henning von Rochow: &amp;#039;&amp;#039;Brannenburg am Wendelstein.&amp;#039;&amp;#039; Kunstverlag Josef Fink, 2001, ISBN 3-933784-95-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Brannenburg, Degerndorf: Chronik und Dokumentation der Gemeinde Brannenburg von [[Josef Rosenegger]], Herausgeber: Gemeinde Brannenburg, 1990, S.&amp;amp;nbsp;194.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Festplatz unterhalb der Kirche findet jährlich am Sonntag nach dem Namenstag der Heiligen Magdalena am 22. Juli das [[Magdalenenfest]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Orte im Landkreis Rosenheim#Brannenburg|titel1=Systematische Gliederung der Gemeindeteile von Brannenburg}}&lt;br /&gt;
Es gibt 39 [[Gemeindeteil]]e&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=43997592519 |objekt=Gemeinde Brannenburg |abruf=2021-06-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Brannenburg|zugriff=2018-08-20|val=495}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=16em |anzahl=4 |gesamtbreite=67em |liste=* [[Aich (Brannenburg)|Aich]] ([[Weiler]])&lt;br /&gt;
* [[Altenburg (Brannenburg)|Altenburg]] ([[Einöde]])&lt;br /&gt;
* [[Antritt (Brannenburg)|Antritt]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Baumgarten (Brannenburg)|Baumgarten]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Bichl (Brannenburg)|Bichl]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* Brannenburg ([[Pfarrdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Brunnthal (Brannenburg)|Brunnthal]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Degerndorf am Inn]] (Pfarrdorf)&lt;br /&gt;
* [[Eiblwies]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Erlach (Brannenburg)|Erlach]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Gembachau]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Gmain (Brannenburg)|Gmain]] ([[Dorf]])&lt;br /&gt;
* [[Gmain am Inn|Gmain a.Inn]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Grießenbach (Brannenburg)|Grießenbach]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Hinterkronberg]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Hinterleiten (Brannenburg)|Hinterleiten]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Höf (Brannenburg)|Höf]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Höllenstein (Brannenburg)|Höllenstein]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Kirchbach (Brannenburg)|Kirchbach]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Kogl (Brannenburg)|Kogl]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Lechen (Brannenburg)|Lechen]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Mail (Brannenburg)|Mail]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Milbing]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Mooseck (Brannenburg)|Mooseck]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Ried (Brannenburg)|Ried]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Sägmühle (Brannenburg)|Sägmühle]]&lt;br /&gt;
* [[St. Margarethen (Brannenburg)|Sankt Margarethen]] ([[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Schwaig (Brannenburg)|Schwaig]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Schwarzlack]] (Einöde mit Kirche)&lt;br /&gt;
* [[Schweinsteig (Brannenburg)|Schweinsteig]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Steg (Brannenburg)|Steg]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Steinberg (Brannenburg)|Steinberg]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Thann (Brannenburg)|Thann]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Tiefenbach (Brannenburg)|Tiefenbach]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Vorderkronberg]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Vorderleiten (Brannenburg)|Vorderleiten]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Wart (Brannenburg)|Wart]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Weidach (Brannenburg)|Weidach]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Wiesenhausen]] (Weiler)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 |NORDWEST = [[Bad Feilnbach]]|NORD = [[Raubling]]|NORDOST = [[Neubeuern]]|WEST = [[Fischbachau]]|OST = [[Nußdorf a.Inn]]|SUEDWEST = [[Bayrischzell]]|SUED = [[Oberaudorf]]|SUEDOST = [[Flintsbach a.Inn]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Folgende [[Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz|Schutzgebiete]] berühren das Gemeindegebiet:&lt;br /&gt;
* [[Landschaftsschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Inntal Süd&amp;#039;&amp;#039; (LSG-00595.01)&lt;br /&gt;
* Landschaftsschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Inschutznahme von Landschaftsteilen des erweiterten Soinkargebietes in den Gemeinden Brannenburg, Flintsbach am Inn und Oberaudorf&amp;#039;&amp;#039; (LSG-00223.01)&lt;br /&gt;
* Landschaftsschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Inschutznahme des sog. &amp;quot;Brandl&amp;quot;, Ortsteil Degerndorf/Inn, Gemeinde Brannenburg&amp;#039;&amp;#039; (LSG-00118.01)&lt;br /&gt;
* [[FFH-Gebiet|Fauna-Flora-Habitat-Gebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Moore um Raubling&amp;#039;&amp;#039; (8138-372)&lt;br /&gt;
* Fauna-Flora-Habitat-Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Standortübungsplatz St. Margarethen/Brannenburg&amp;#039;&amp;#039; (8238-301)&lt;br /&gt;
* [[Geotop]] &amp;#039;&amp;#039;Nagelfluh der Biber&amp;#039;&amp;#039; (187A009)&lt;br /&gt;
* Geotop &amp;#039;&amp;#039;[[Wendelsteinhöhle]]&amp;#039;&amp;#039; (187H001)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zur Gemeindegründung ===&lt;br /&gt;
Brannenburg wird erstmals zwischen 993 und 1000 urkundlich erwähnt. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Brannenburg&amp;#039;&amp;#039; ist darauf zurückzuführen, dass man an dieser Stelle durch Brandrodung Platz für eine Ansiedlung schaffte (das Gemeindewappen weist noch heute darauf hin). Der Ort gehörte als geschlossene Ortschaft zu Schloss und [[Hofmark]] Brannenburg. Eine Adelsfamilie, die sich &amp;#039;&amp;#039;von Brannenburg&amp;#039;&amp;#039; (und ähnlich) nannte, ist im 14. Jahrhundert erloschen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sebastian Dachauer: &amp;#039;&amp;#039;Chronik von Brannenburg und den nächsten Orten der Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;4, München 1843, Heft&amp;amp;nbsp;1, S.&amp;amp;nbsp;92–135 ([http://books.google.de/books?id=8_wOAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA92 online, ohne S.&amp;amp;nbsp;94–95]) und Heft&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;219–270 ([http://books.google.de/books?id=8_wOAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA219 online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem [[Gemeindeedikt von 1818]] entstand die politische Gemeinde Brannenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1848 wurde das bis dahin bestehende [[Herrschaftsgericht]] aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 18. Jahrhunderts und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts beherbergte Brannenburg eine bedeutende [[Brannenburger Künstlerkolonie|Künstlerkolonie]], u.&amp;amp;nbsp;a. mit den Malern [[Carl Rottmann]], [[Carl Spitzweg]] und [[Wilhelm Busch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. August 1851 ereignete sich ein Schrofen-Bergrutsch.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sebastian Dachauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Einfache Erzählung von dem schrecklichen Absturze des Schrofenberges und der dadurch erfolgten Verwüstung bei Brannenburg im August 1851&amp;#039;&amp;#039;. München 1852 ([http://books.google.de/books?id=e3pCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Mure riss in den folgenden Tagen mehrere Häuser im Ortsteil Gmain mit sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1858 erhielt Brannenburg Anschluss an die Eisenbahn. Am 5. August 1858 eröffneten die [[Königlich Bayerische Staats-Eisenbahnen|Königlich Bayerischen Staats-Eisenbahnen]] den Abschnitt Rosenheim–Kufstein der [[Bayerische Maximiliansbahn|Bayerischen Maximiliansbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Am 25. Mai 1912 nahm die [[Wendelsteinbahn]], die älteste bayerische Zahnradbahn, ihren Betrieb auf. Die Talstation lag zunächst direkt neben dem Staatsbahnhof; 1961 wurde sie in den Gemeindeteil Waching zurückverlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935/36 wurde im Gemeindeteil Degerndorf (beim „Kreuzfeld“) von der Heeresbauverwaltung die [[Karfreit-Kaserne]] mit Bauhandwerkern aus Brannenburg-Degerndorf und den umliegenden Gemeinden errichtet. Die Garnison Brannenburg-Degerndorf beherbergte ab 1936 das 1. Bataillon des Gebirgsjägerregiments 100; während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] lagen hier Ersatz- und Ausbildungstruppenteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Besatzungszeit (1945–1956, US- und britische Truppenteile) übernahm die Bundeswehr die Kaserne. Die Sanitätstruppenschule des Heeres, aus der letztendlich die [[Sanitätsakademie der Bundeswehr]] hervorging, wurde hier eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43064144.html Kantinen – Welches Bier?]&amp;#039;&amp;#039;, [[Der Spiegel]], 39/1956, 26. September 1956.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr als 1000 Soldaten, vorwiegend [[Pioniertruppe (Bundeswehr)|Gebirgspioniere]], und rund 200 Zivilbeschäftigte waren hier bis 2010 stationiert. Das Kasernenareal wurde anschließend von der Bundesregierung zur Konversion für zivile Zwecke freigegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] wurde am 1. April 1971 die Gemeinde Degerndorf eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=561}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1978 kam im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern|Gemeindegebietsreform]] die Gemeinde [[Großbrannenberg]] hinzu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 588}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 4735 auf 6310 um 1575 Einwohner bzw. um 33,3 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
In der Gemeinde sind die römisch-katholische Kirche und die evangelische Kirche mit Kirchenbauten sowie die [[Zeugen Jehovas]] mit einem [[Königreichssaal]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schulweg 2 Rathaus Degerndorf Brannenburg-1.jpg|mini|Rathaus Brannenburg]]&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit 2026  Christian Zweckstätter von der Wählergruppe Junges Dorf. &lt;br /&gt;
Vorgänger waren von 2014 bis 2026 Matthias Jokisch (zunächst parteilos, seit Mai 2017 CSU), von 2008 bis 2014 Mathias Lederer (CSU) und bis 2008 Peter Gold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
20 ehrenamtliche Gemeinderäte bilden mit dem hauptamtlichen Bürgermeister den [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]].&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra sortable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; |  || [[Kommunalwahlen in Bayern 2026|2026]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kummunalwahlen&amp;quot;/&amp;gt;  || [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|2020]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kummunalwahlen&amp;quot;/&amp;gt; || [[Kommunalwahlen in Bayern 2014|2014]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kummunalwahlen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.statistik.bayern.de/wahlen/kommunalwahlen/index.html |titel=Kommunalwahlen in Bayern |hrsg=Bayerisches Landesamt für Statistik |abruf=2025-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || [[Kommunalwahlen in Bayern 2008|2008]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kummunalwahlen&amp;quot; /&amp;gt; || [[Kommunalwahlen in Bayern 2002|2002]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kummunalwahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#AAFFAA&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Sitze insgesamt || 20 || 20 || 20 || 20 || 20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]] || 7 || 7 || 10 || 9 || 11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wählergruppe|Junges Dorf (JuDo)]] || 5 || 5 || 5 || 4 || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Freie Wählergemeinschaft|FWG]] || - || 4 || - || 7 || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bündnis 90/Die Grünen|Die Grünen]] || 3 || 4 || - || - || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Freie Wähler Bayern|FW]] || - || - || 5 || - || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[BayernSPD|SPD]] || 1 || - || - || - || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wählergruppe|Parteifreie Brannenburger e.V. (PfB)]] ||| 4 || - || - || - || -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung=&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = Durch drei abgeflachte Spitzen geteilt von Blau und Silber; oben nebeneinander schwebend drei senkrechte goldene Rauten, unten ein waagrechter, gestümmelter schwarzer Ast, aus dem drei rote Flammen schlagen.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Der brennende Ast über den Bergspitzen ergibt ein redendes Bild für den von Brandrodung auf einem Berg und dem Gebirgszug Brandenberg hergeleiteten Gemeindenamen. Der brennende Ast ist zugleich eine Übernahme aus dem Wappen der Herren von Brannenburg, die im 12. und 13. Jahrhundert zunächst in enger Beziehung zu den Grafen von Falkenstein, dann zu den wittelsbachischen Herzögen standen und die Burgherrschaft von Brannenburg innehatten. Die drei Rauten sind Elemente aus dem Wappen der Darchinger (Tarchinger) von Mooseck, die im 14. und 15. Jahrhundert als Inhaber des in der Herrschaft Falkenstein gelegenen Sitzes Mooseck nachweisbar sind. Die Farben Blau und Gelb sind die Farben der Grafen von Falkenstein und erinnern an deren Herrschaft bis Mitte des 13. Jahrhunderts. Auch die bis 1978 selbstständige Gemeinde Großbrannenburg führte unter anderem auf Brandrodung verweisende rote Flammen in dem 1968 angenommenen Wappen, das mit der Eingemeindung gegenstandslos wurde.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Bahnverkehr ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt an der [[Bahnstrecke Rosenheim–Kufstein]]. Der [[Bahnhof Brannenburg]] wird stündlich von der [[Bayerische Oberlandbahn|Bayerischen Oberlandbahn]] in Richtung München und Kufstein angefahren. Ebenfalls beginnt im Ortsteil Milbing die [[Wendelsteinbahn]], eine Zahnradbahn, die früher vom Bahnhof Brannenburg auf den Gipfel des Wendelsteins fuhr. Der Streckenabschnitt zwischen dem Brannenburger Bahnhof und der Talstation Waching wurde 1961 aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Brannenburg liegt an der Inntalautobahn [[Bundesautobahn 93|A 93]] und kann über die Ausfahrten Brannenburg und Reischenhart erreicht werden. Des Weiteren führt eine Verbindungsstraße über das [[Sudelfeld]] zur [[Bundesstraße 307]] in Richtung [[Bayrischzell]]. [[Kufstein]] ist über die Autobahn [[Inntal Autobahn|A 12]] und A 93 etwa 20 Kilometer entfernt, [[Rosenheim]] über die A 93 und [[Bundesstraße 15|B 15]] etwa 15 Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Busverkehr ===&lt;br /&gt;
Brannenburg ist mit fünf bzw. sechs (Wendelstein-Ringlinie, fährt nur zwischen Mai und November) Buslinien des Verkehrsbetriebes [[Regionalverkehr Oberbayern]] angeschlossen. Durch die Linien 50, 52, 9572, 9573 und 9574 bestehen Verbindungen nach [[Raubling]], [[Nußdorf am Inn|Nussdorf am Inn]], [[Kufstein]], [[Kiefersfelden]], [[Oberaudorf]], [[Flintsbach am Inn|Flintsbach]], [[Rosenheim]], [[Neubeuern]] und [[Rohrdorf (am Inn)|Rohrdorf]] sowie mit der Wendelstein-Ringlinie nach [[Bayrischzell]], [[Fischbachau]] und [[Bad Feilnbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Künstlerkolonie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Busch in Brannenburg.jpg|miniatur|Neue Künstlerkolonie Brannenburg – Streifzüge Kultur: Station 5]]&lt;br /&gt;
Der Historiker [[Lorenz von Westenrieder]] hat die Gegend um Brannenburg als geeigneten Ort für Landschaftsmaler entdeckt. Gemäß seinen Tagebuchaufzeichnungen besuchte er 1780 das [[Schloss Brannenburg]] als Gast von Maximilian V. Graf von Preysing-Hohenaschau. Als erster Künstler besuchte der Maler und spätere Galeriedirektor [[Johann Georg von Dillis]] das Inntal bei Brannenburg. Nachweislich haben sich etwa 400 Künstler im 19. Jahrhundert in Brannenburg aufgehalten. Von einer [[Brannenburger Künstlerkolonie]] kann man für den Zeitraum von 1840 bis 1860 sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Persönlichkeiten wie [[Christian Mali]], [[Theodor Pixis (Maler)|Theodor Pixis]], [[Wilhelm Busch]], [[Max Liebermann]], [[Ernst Maria Fischer]], [[Georg Sauter]], [[Karl Caspar]], [[Maria Caspar-Filser]], [[Walter Schnackenberg]] und die Baumeister [[Dientzenhofer]] hatten ihren zeitweiligen Aufenthalt oder Lebensmittelpunkt in Brannenburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neue Künstlerkolonie Brannenburg e. V. (gegr. 1999) möchte diese Vergangenheit wieder näher bringen und gleichzeitig bewusst machen, dass in Brannenburg und Umgebung noch reges Kunstschaffen stattfindet. Die Geschichte der ehemaligen Künstlerkolonie kann in einem geführten Kulturspaziergang vermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musikschule Brannenburg ===&lt;br /&gt;
Seit 2009 gibt es die Musikschule Brannenburg als Zweigstelle der Musikschule Rosenheim. Der Unterricht für verschiedene Instrumente und Musikalische Grundfächer findet vorwiegend in den Räumlichkeiten der Maria-Caspar-Filser-Schule statt. Die Schülerinnen und Schüler bringen sich im musikalischen Leben der Gemeinde ein und zudem finden jährlich eigene Schülerkonzerte statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.musikschule-rosenheim.de/wp-content/uploads/Flyer_Brannenburg_0521.pdf Musikschule Brannenburg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brannenburger Kirchenkonzerte ===&lt;br /&gt;
Die Brannenburger Kirchenkonzerte finden regelmäßig in der evang. Michaelskirche in Brannenburg statt. Der Münchner Organist [[Wolfgang Zoubek]] gestaltete im Februar 1999 ein Benefizkonzert zu Gunsten der neuen Orgel in Raubling, seither entwickelten sich die Konzerte zu einer festen Reihe. Häufig musizieren regionale Künstler wie das Münchener Flötenensemble, Rebekka Höpfner (Orgel) oder das Chiemgauer Saitenensemble. Bekannte Musiker wie die klassischen Pianisten [[Benjamin Moser (Musiker)|Benjamin Moser]] und Christoph Declara, der Saxophonist [[Mulo Francel]] und der Jazz-Pianist [[Chris Gall]] haben in dieser Reihe konzertiert. Auch weitgereiste Künstler, wie das Rostocker Nonett und Prof. Gerald Kraxberger (Klarinette) von der Bruckner Universität in Linz sind regelmäßig zu Gast. Die Konzerte dauern in der Regel eine bis eineinhalb Stunden und haben keine Pause. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, um einen Beitrag für die Musikerinnen und Musiker wird aber gebeten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.brannenburg-evangelisch.de/ |titel=Herzlich Willkommen {{!}} Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Brannenburg. Evangelisch in Brannenburg, Flintsbach, Neubeuern, Nußdorf und Raubling |abruf=2024-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergkirchen ===&lt;br /&gt;
Bergkirchen sind Kirchen an bevorzugten Wanderwegen, Aussichtspunkten oder hochgelegenen großen Einödhöfen im Gebirge. Meistens als Filialkirchen tiefer gelegener Gemeinden oder Klöster erbaut, dienen diese Kirchen oft als Wallfahrtskirchen und ermöglichen Wanderern und Bergbauern den Besuch des sonntäglichen Gottesdienstes. Viele dieser Kirchen wurden in früheren Zeiten von Eremiten betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Brannenburg gibt es die Bergkirchen:&lt;br /&gt;
* [[Schwarzlack]], 1659 als hölzerne Kapelle erwähnt und 1751 als Wallfahrtskirche errichtet&lt;br /&gt;
* [[St. Margarethen (Bayern)|St. Margarethen]], 1445 erstmals urkundlich erwähnt&lt;br /&gt;
* [[Wendelsteinkirche]], erbaut 1889, in der Nähe der Bergstation von Zahnradbahn und Gondelbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der TSV Brannenburg&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://tsv-brannenburg.de/|titel=TSV Brannenburg|abruf=2024-04-24 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein ortsansässiger Mehrspartensportverein, der die Sportarten [[Basketball]], [[Fußball]], Handball, Kun-Tai-Ko, [[Leichtathletik]], [[Ski]], [[Stockschießen|Stockschützen]], [[Tischtennis]], [[Triathlon]], [[Turnen]] und [[Volleyball]] anbietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Handball]]: Die Handballabteilung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.brannenburg-handball.de/|titel=TSV Brannenburg Handball|abruf=2024-04-24 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; des TSV nimmt mit Herren-, Damen- und 15 Nachwuchsmannschaften am Spielbetrieb des Bayerischen Handballverbandes ([[Bayerischer Handball-Verband|BHV]]) teil. Das Frauenteam des TSVB spielt, nach dem Gewinn der [[Handball-Oberliga Bayern 2024/25|oberbayerischen Meisterschaft]], in der [[Handball-Oberliga Bayern 2024/25|Oberliga Bayern 2024/25]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Brannenburg gibt es das [[Ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg|Ver.di Bildungszentrum &amp;#039;&amp;#039;Haus Brannenburg&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche [[Mariä Himmelfahrt (Brannenburg)|Mariä Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
* Kirche [[Sankt Margarethen (Brannenburg)|St. Margarethen]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Brannenburg]]&lt;br /&gt;
* Donnerbauer-Hof: Einfirsthof, erbaut Mitte des 18. Jahrhunderts, mit charakteristischem Eckerker im Erdgeschoss&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Brannenburg|Liste der Bodendenkmäler in Brannenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--ALPABETISCHE Sortierung--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Thomas Andres]] (* 1964), Basketballspieler&lt;br /&gt;
* [[Jaid Barrymore]] (* 1946), Mutter von [[Drew Barrymore]] (* 1975)&lt;br /&gt;
* [[Lars Bender|Lars]] (*  1989) und [[Sven Bender]] (* 1989), Profi-Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Karl Caspar]] (1879–1956), Maler&lt;br /&gt;
* [[Maria Caspar-Filser]] (1878–1968), Malerin&lt;br /&gt;
* [[Christoph Dientzenhofer|Christoph]] (1655–1722), [[Johann Dientzenhofer|Johann]] (1663–1726) und [[Leonhard Dientzenhofer]] (1660–1707), Baumeister und Architekten&lt;br /&gt;
* [[Sepp Dostthaler|Josef Dostthaler]] (* 1965), Bobfahrer&lt;br /&gt;
* [[Adolf Grimme]] (1889–1963), deutscher Kulturpolitiker, erster niedersächsischer Kultusminister und Generaldirektor des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR), Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern&lt;br /&gt;
* [[Bernt von Heiseler]] (1907–1969), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Roland Leistner-Mayer]] (* 1945), Komponist, lebt in Brannenburg&lt;br /&gt;
* [[Rainer Malkowski]] (1939–2003), Lyriker; er lebte von 1972 bis zu seinem Tod in Brannenburg.&lt;br /&gt;
* [[Clemens Mayer]] (* 1985), Gedächtnisweltmeister 2005 und 2006&lt;br /&gt;
* [[Julius Mayr]] (1855–1935), Arzt, Schriftsteller und Alpenvereinsfunktionär, Freund und Biograph Wilhelm Leibls, vehementer Kritiker des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
* [[Erdal Merdan]] (1949–2010), Theater- und Hörspielautor sowie Schauspieler und Regisseur&lt;br /&gt;
* [[Viktor Schenkel]] (* 1954), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Walter Schnackenberg]] (1880–1961), Maler, Plakatkünstler, Karikaturist&lt;br /&gt;
* [[Leonhard Schweiberer]] (1930–2017), Chirurg mit Schwerpunkt Unfallchirurgie und ehemaliger alpiner Skirennläufer&lt;br /&gt;
* [[Aiga Stapf]] (* 1944), Psychologin und Wissenschaftlerin&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Steinbeis]] (* 1970), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Otto von Steinbeis]] (1839–1920), Erbauer der Wendelsteinbahn&lt;br /&gt;
* [[Alexander Stephan (Schauspieler)|Alexander Stephan]], eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Gunnar Warner&amp;#039;&amp;#039;, (1945–2011), Schauspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Brannenburg Schloss-1.jpg|Schloss Brannenburg&lt;br /&gt;
 Brannenburg-am-Inn.jpg|Blick über Brannenburg zum Kranzhorn, Großen Madron und Riesenberg (von links)&lt;br /&gt;
 Liebermann Country Tavern at Brunnenburg.jpeg|[[Max Liebermann]]: Brannenburger Biergarten, 1893&lt;br /&gt;
 Schwarzlack Brannenburg-1.jpg|[[Wallfahrtskirche Schwarzlack]]&lt;br /&gt;
 Treppe zur Kirche 2014.jpg|Untere Treppe hinauf zur [[St. Maria Magdalena (Degerndorf am Inn)|Wallfahrtskirche St. Maria Magdalena]] auf der Biber&lt;br /&gt;
 Ausblick am Fuße der Biber in Brannenburg.jpg|Ausblick auf den [[Wendelstein (Berg)|Wendelstein]] und das [[Mangfallgebirge]] vom Fuße der Biber&lt;br /&gt;
 Blick von der Biber.jpg|Blick von der Biber Richtung Wendelstein – rechts auf halber Höhe St.&amp;amp;nbsp;Margarethen&lt;br /&gt;
 Nagelfluhabbau an der Biber.jpg|Nagelfluhabbau an der Biber – im Hintergrund der [[Großer Riesenkopf|Riesenkopf]]&lt;br /&gt;
 Mühlsteinabbau an der Biber in Brannenburg.JPG|An einem Abbruchfelsen erkennt man heute noch sichtbare Spuren des Mühlsteinabbaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Sebastian Dachauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik von Brannenburg und den nächsten Orten der Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;4, München 1843, Heft&amp;amp;nbsp;1, S.&amp;amp;nbsp;92–135 ([http://books.google.de/books?id=8_wOAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA92 online, ohne S.&amp;amp;nbsp;94–95]); Heft&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;219–270 ([http://books.google.de/books?id=8_wOAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA219 online]); Heft&amp;amp;nbsp;3, S.&amp;amp;nbsp;326–329 ([http://books.google.de/books?id=8_wOAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA326 online]); Band 14, München 1853, Heft&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;1–39 ([http://books.google.de/books?id=FIlCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1 online]).&lt;br /&gt;
* [[Sebastian Dachauer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Regesten ungedruckter Urkunden zur bayerischen Orts-, Familien- und Landes-Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Zehnte Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Aus der vormals gräfl. Preysing’schen, nunmehr kurfürstl. Maria Leopoldinischen Registratur zu Brannenburg, und aus der pfarrlichen Registratur dieser Gegend&amp;#039;&amp;#039;. München 1846 (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte&amp;#039;&amp;#039; Band VIII, Heft&amp;amp;nbsp;1) ([http://books.google.de/books?id=LT5CAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1 online, ohne S.&amp;amp;nbsp;1–3]).&lt;br /&gt;
* Karfreit-Kaserne: Helmut Pabst, „Das Buch von Brannenburg“, Verlag Dipl.-Ing. Helmut Pabst, 1975. „Brannenburger Gebirgspioniere“, S. 4–7, Hrsg. Gebirgspionierbataillon 8, S1, WEKA Verlag, Pr. Nr. 83098067/5; 2001.&lt;br /&gt;
* [https://www.meyersgaz.org/place/10225127  Brannenburg, Landkreis  Rosenheim, Oberbayern],  in: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039; (mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie  alter Landkarte der Umgebung von Brannenburg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.brannenburg.de/ Gemeinde Brannenburg]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|09187120}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Rosenheim}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4007992-2|LCCN=n85307937|VIAF=129080321}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brannenburg| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Rosenheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Inn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 10. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PhiH</name></author>
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