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	<title>Brankovice - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2021-06-23T17:36:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Brankovice&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Bild:Brankovice CoA CZ.jpg|111px|Wappen von Brankovice]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihomoravský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Lageplan= Brankovice mapa.png&lt;br /&gt;
| Lageplanbeschreibung=&lt;br /&gt;
| Okres              = Vyškov&lt;br /&gt;
| Fläche             = 1215&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 248&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/09/20/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 17/08/05/E&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 592927&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 683 32&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = B&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Brno]] – [[Uherské Hradiště]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Bahnstrecke Brno–Vlárský průsmyk|Brno–Vlárský průsmyk]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = [[Městys]]&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Josef Hlaváč&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2010&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Náměstí 101&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 683 32 Brankovice&lt;br /&gt;
| Website            = www.brankovice.eu&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brankovice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Brankowitz&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Minderstadt]] in [[Tschechien]]. Sie liegt sechs Kilometer nördlich von [[Koryčany]] und gehört zum [[Okres Vyškov]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Brankovice befindet sich am Übergang zwischen den [[Litenčická pahorkatina|Litenčické vrchy]], Ždánický les (&amp;#039;&amp;#039;[[Steinitzer Wald]]&amp;#039;&amp;#039;) und [[Marsgebirge]]. Das Städtchen liegt im Tal der [[Litava (Fluss)|Litava]] (&amp;#039;&amp;#039;Leitha&amp;#039;&amp;#039;) an der Einmündung der Bäche Litenčický potok und Pohraniční potok. Nördlich erheben sich der [[Hradisko (Litenčická pahorkatina)|Hradisko]] (518 m), Lichov (381 m) und Galášky (311 m), im Nordosten die Chroustová (345 m) und Na Pasekách (380 m), südöstlich die Kraví hora (376 m), im Süden die Žaroušky (352 m), Padělky (332 m) und der Brankovický kopec (338 m), südwestlich die Vysoká (347 m), im Westen der Soudný (328 m) sowie nordwestlich die Kopánky (349 m). Durch Brankovice führt die Straße [[Europastraße 50|E 50]]/I/50 von [[Brno]] nach [[Uherské Hradiště]]. Am südlichen Stadtrand verläuft die Bahnstrecke Brno – [[Veselí nad Moravou]], die hier in einer großen Schleife um den Brankovický kopec aus dem Litava-Tal in das Tal der [[Kyjovka]] geführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Nemochovice]] im Norden, [[Kunkovice]] im Nordosten, [[Malínky]] und [[Kožušice]] im Osten, [[Střílky]], Dvorek und Blišice im Südosten, [[Koryčany]], [[Mouchnice]] und [[Nemotice]] im Süden, [[Snovídky]] und [[Letošov]] im Südwesten, [[Nové Zámky (Nesovice)|Nové Zámky]] und [[Milonice]] im Westen sowie [[Dobročkovice]], Komorov und [[Chvalkovice]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brankovice - kostel.jpg|mini|Kirche St. Niklas]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brankovice - fara.jpg|mini|Pfarrhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brankovice - boží muka.jpg|mini|Betsäule]]&lt;br /&gt;
Archäologische Funde belegen eine frühzeitliche Besiedlung der Gegend. So wurde 1936 beim Bodenaushub für einen Schuppen ein jungsteinzeitliches Hockergrab aus der Zeit um 2000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. aufgefunden. Weitere Objekt- und Gräberfunde erfolgten bei der Errichtung eines Gewerbegebietes. Reste von Wällen am Hang unterhalb des Bahnhofs deuten auf eine slawische Burgstätte hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes erfolgte 1348 in der [[Landtafel]], als Anka, Vilém und Bohuněk von Brankovice als Besitzer eines Teils der Güter eingetragen wurden. Ein weiterer Teil des Dorfes gehörte dem Landesherrn. Der Name des Ortes leitet sich vom Vornamen &amp;#039;&amp;#039;Branek&amp;#039;&amp;#039; ab. Seit 1373 ist in Brankovice ein Pfarrer nachweisbar. Um 1427 fand in dem Ort die Lehre von [[John Wyclif]] Verbreitung.&lt;br /&gt;
1481 verkaufte Puta [[Lichtenburg (Adelsgeschlecht)|von Lichtenburg]] zusammen mit der [[Burg Střílky]] auch Brankovice an Johann den Älteren von Oynitz. Unter Tas von Oynitz wurde Brankovice 1511 an die Herrschaft [[Bučovice]] angeschlossen. Im Jahre darauf erhielt Brankovice durch Tas von Oynitz die Wälder Chroustová und Vysoká geschenkt. Die Schenkungsurkunde ist im Original nicht überliefert, es ist lediglich eine Abschrift aus dem Jahre 1778 vorhanden. Tas von Oynitz ließ westlich neben Brankovice die neue Siedlung Tasovice angelegen. Um 1530 fand die Lehre der [[Böhmische Brüder]] zunehmende Verbreitung. Ab 1533 gehörte die Herrschaft Wenzel [[Boskowitz (Adelsgeschlecht)|von Boskowitz]], der mit Anna, einer Tochter des Tas von  Oynitz, verheiratet war. Wenzel von Boskowitz gestattete den Bunzlauer Brüdern 1552 die Errichtung eines Bethauses. 1560 folgte sein Sohn Jan Šembera Černohorský von Boskowitz als Besitzer. Mit dessen Tode erlosch das Geschlecht der Boskowitzer 1597 im Mannesstamme. Das Erbe fiel an Jan Šemberas Töchter [[Anna Maria Schembera von Czernahor von Boskowitz|Anna]] und Katherina sowie deren Ehemänner, die Brüder [[Karl I. (Liechtenstein)|Karl I.]] und Maximilian I. von Liechtenstein. Katherina, die in den 1580er Jahren zum Katholizismus übergetreten war, ließ in Brankovice wieder einen katholischen Pfarrer einsetzen. Am 20. November 1690 zerstörte ein Brand die Kirche. Nachdem [[Alois I. (Liechtenstein)|Alois Joseph von Liechtenstein]] 1798 das [[Schloss Nové Zámky (Nesovice)|Allodgut Neuschloss]] aufgekauft hatte, wurde Brankovice diesem zugeordnet. 1828 ließen die Liechtensteiner in Brankovice ein Schulhaus errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete Brankovice ab 1850 eine Gemeinde in der Bezirkshauptmannschaft [[Vyškov|Wischau]].&lt;br /&gt;
Ab 1869 verpachteten die [[Haus Liechtenstein|Fürsten von Liechtenstein]] das Gut Neuschloss an wechselnde Pächter. 1887 wurde die Eisenbahnstrecke von [[Brünn]] über [[Uherské Hradiště|Ungarisch Hradisch]] nach dem [[Wlarapass]] eingeweiht. Die Liechtensteiner vereinten 1890 die Herrschaften [[Ždánice|Steinitz]] und Butschowitz zum Gut Butschowitz-Steinitz. Die Freiwillige Feuerwehr gründete sich 1895. Am 2. Februar 1899 erhob Kaiser [[Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn)|Franz Joseph I.]] Brankovice zum Marktflecken. 1930 wurde zwischen dem Brankovicer Markt und Tasov eine Straßenverbindung hergestellt. Zwischen 1949 und 1959 gehörte die Gemeinde zum Okres [[Bučovice]] und kam nach dessen Aufhebung 1960 zum [[Okres Vyškov]] zurück. 1976 wurden die Dörfer Dobročkovice, Kožušice und Malínky an Brankovice angeschlossen. 1985 kamen noch Nemochovice und Chvalkovice hinzu. Diese Ortschaften lösten sich 1990 wieder los und bildeten eigene Gemeinden. Brankovice führt seit 1998 ein Wappen und Banner. Seit dem 10. Oktober 2006 besitzt Brankovice wieder den Status eines [[Městys]]. Seit 1976 leitet Josef Hlaváč die Geschicke des Ortes, seit 1976 als Vorsitzender des örtlichen Nationalausschusses (MNV) und seit 1991 als Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgliederung ==&lt;br /&gt;
Für den Městys Brankovice sind keine Ortsteile ausgewiesen. Zu Brankovice gehört die Ortslage Tasov.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brankovice - Hlavatka.jpg|mini|Teich Hlavatka]]&lt;br /&gt;
* Barocke Kirche St. Niklas, erbaut 1714 an der Stelle eines 1690 abgebrannten Vorgängerbaus&lt;br /&gt;
* Pfarrhaus, errichtet 1627&lt;br /&gt;
* Teich Hlavatka, nördlich des Ortes&lt;br /&gt;
* Quelle &amp;#039;&amp;#039;Heiliger Brunnen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Betsäule&lt;br /&gt;
* Naturdenkmal Přední Galašek, nördlich von Brankovice&lt;br /&gt;
* Naturdenkmal Kuče, östlich des Ortes, Population trockenheitsliebender Pflanzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Brankovice}}&lt;br /&gt;
* [https://www.somezihori.cz/ger/brankovice/ber-die-gemeinde-663 Deutschsprachige Ortsbeschreibung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Vyškov}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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