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	<title>Branko Marinkovic - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T15:53:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Branko_Marinkovic&amp;diff=1794885&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MBq: Revert auf Version vom April. Die Änderungen seither wirken wie eine Auftragsarbeit oder Eigendarstellung, Quellen waren nicht angegeben</title>
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		<updated>2025-07-13T04:57:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert auf Version vom April. Die Änderungen seither wirken wie eine Auftragsarbeit oder Eigendarstellung, Quellen waren nicht angegeben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ministerio_de_Economía_desembolsará_recursos_para_sofocar_incendios.jpg|mini|Branko Marinkovic (2020)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Branko Marinkovic Jovicevic&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. August]] [[1967]] in [[Santa Cruz de la Sierra]]) ist ein [[Bolivien|bolivianisch]]-[[Kroatien|kroatischer]] [[Politiker]] und [[Unternehmer]]. Er gehört zu den reichsten Männern Boliviens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Seine aus dem ehemaligen [[Jugoslawien]] stammenden Eltern – der Vater wurde in [[Kroatien]] und die Mutter in [[Montenegro]] geboren – wanderten 1954 nach Bolivien aus. Er ist verheiratet mit Nicole de Marinkovic, mit der er drei Söhne hat. Er besitzt sowohl die bolivianische als auch die kroatische Staatsbürgerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er studierte [[Ingenieurwissenschaften|Ingenieurs-]] und [[Wirtschaftswissenschaft]]en in den [[Vereinigte Staaten|USA]] an der Universität in [[Texas]]. Seit dem Jahr 2000 ist er Direktor der Speiseölindustrien und seit dem Jahr 2004 Präsident des Verbandes privater Unternehmer und Vizepräsident der Wirtschaftsbank. Von 2007 bis 2009 war er Präsident des „Comité pro Santa Cruz“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.comiteprosantacruz.org.bo/modules/info/index.php?content=3:4 |sprache=es |titel=Past Presidentes del Comité pro Santa Cruz |werk=Comité pro Santa Cruz |datum=2009-10-29 |zugriff=2009-10-29 |archiv-bot=2018-04-02 07:43:22 InternetArchiveBot |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war bis zu seiner Flucht aus Bolivien das Oberhaupt der [[Unión Juvenil Cruceñista|Jugendunion von Santa Cruz]], einer militanten, rechtsextremistischen Organisation, die als quasi-autonomer, paramilitärischer Arm des „Comité pro Santa Cruz“ fungiert. Er galt als einflussreichster und gefährlichster Gegner der Regierung des damaligen Staatspräsidenten [[Evo Morales]] und trat zusammen mit dem Präfekten [[Rubén Costas]] für die Autonomie des [[Departamento Santa Cruz|Departamentos Santa Cruz]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marinkovic ist Sprecher der &amp;#039;&amp;#039;Stiftung Freiheit und Demokratie&amp;#039;&amp;#039; ([[Fundación Libertad y Democracia]] (FULIDE)), die dem von der [[Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit|Friedrich-Naumann-Stiftung]] gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Liberalen Netzwerk Lateinamerika&amp;#039;&amp;#039; ([[Red Liberal de América Latina]] (RELIAL)) angehört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gefährliche Verwicklungen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Benjamin Beutler |url=http://lateinamerika-nachrichten.de/?aaartikel=gefaehrliche-verwicklungen |titel=Gefährliche Verwicklungen |werk=Lateinamerika Nachrichten |datum=Juni 2009 |zugriff=2015-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Firmenkonglomerat setzt sich aus weiträumigem Landeigentum, Rinderzucht- und Speiseölunternehmen sowie Bankbeteiligungen sowohl in Bolivien als auch in Kroatien zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marinkovic gibt an, dass sein Vater Silvio Marinkovic im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als [[Partisan]] in [[Josip Broz Tito|Titos]] [[Volksbefreiungsarmee (Jugoslawien)|Volksbefreiungsarmee]] gegen die [[NS-Staat|deutsche Besatzungsmacht]] gekämpft habe. Nach der Auswanderung nach Bolivien hätten sich seine Eltern dort mit Fleiß und Tatkraft eine neue Existenz aufgebaut. Nach Angaben der Regierung von Evo Morales unterhielt Marinkovics Vater Beziehungen zu kroatischen Faschisten der [[Ustascha]]-Bewegung, die zusammen mit ihren [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Schutzherren nach [[Südamerika]] flohen. Regierungsbeamte beschuldigten Branko Marinkovic, das Vermögen seiner Familie gründe sich u.&amp;amp;nbsp;a. auch auf illegaler Inbesitznahme von Land, das man dem Volk der [[Chiriguano|Guarayo]] geraubt hätte, was er in einem Strafverfahren vor Gericht bestritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2009 beschlagnahmten die Behörden eine 12.500 Hektar große Ranch des Politikers unter dem Vorwurf, das Grundstück durch Betrug erworben zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2010 stellte ein bolivianisches Gericht Haftbefehl gegen Marinkovic aus, da er nicht zu einer Befragung im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen Terrorismus erschienen war. Marinkovic war der Anführer einer Schlägertruppe, die als militanter Arm des Komitees Gewaltakte in Armenvierteln und gegen Bauern verübte. Ermittler warfen ihm vor, den Einsatz ausländischer [[Söldner]] in Bolivien finanziert zu haben, bei denen laut Polizeiangaben neben automatischen Waffen und Granaten ausführliche Pläne und [[Organigramm]]e gefunden wurden, die Präsident Morales, Vizepräsident [[Álvaro García Linera]], mehrere Minister und Kardinal Julio als Attentatsziele benennen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://derstandard.at/1277336810770/Haftbefehl-gegen-Oppositionsfuehrer |titel=Haftbefehl gegen Oppositionsführer |werk=der Standard |datum=2010-06-26 |zugriff=2010-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gefährliche Verwicklungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marinkovic floh daraufhin zunächst in die USA, wo er [[Asyl]] erhielt, und zog dann nach Brasilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Präsidentschaftswahl in Bolivien 2019]] unterstützte Marinkovic von Brasilien aus Morales’ Sturz, den sein Nachfolger an der Spitze des „Comité pro Santa Cruz“, [[Luis Fernando Camacho]] organisierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.primeralinea.info/el-racismo-de-branko-marinkovic-es-emulado-por-luis-fernando-camacho El racismo de Branko Marinkovic es emulado por Luis Fernando Camacho], 30. Oktober 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.exitonoticias.com.bo/articulo/politica/romero-revela-camacho-transporta-vehiculo-marinkovic-paz/20191107190954042023.html |wayback=20191120121701 |text=Revelan que Camacho se transporta en vehículo de Marinkovic en La Paz   }}, 7. November 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Marinkovic kündigte an, bei einem Regierungswechsel nach Bolivien zurückkehren zu wollen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lavozdetarija.com/2019/11/11/cuatro-exiliados-anuncian-su-retorno-luego-de-la-caida-de-evo Cuatro exiliados anuncian su retorno luego de la caída de Evo Cuatro exiliados anuncian su retorno luego de la caída de Evo], lavozdetarija.com, 11. November 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem Putsch kehrte Marinkovic wieder nach Bolivien zurück, in der rechten Interimsregierung wurde er zum Wirtschafts- und Finanzminister ernannt – nur drei Wochen vor den [[Präsidentschaftswahl in Bolivien 2020|Präsidentschafts- und Parlamentswahlen]]. Die Interimspräsidentin Jeanine Áñez wechselte ihn ein, nachdem es um die Rückprivatisierung des zehn Jahre zuvor teilverstaatlichten Energieversorgungsunternehmens [[ELFEC]] ([[Empresa de Luz y Fuerza Eléctrica Cochabamba]]) Differenzen gab. So wurde kurz vor der Wahl am 18. Oktober 2020 gegen den Widerstand aus den eigenen Reihen die Privatisierung im Eiltempo durchgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jungewelt.de/artikel/387755.bolivien-putschisten-privatisieren.html Putschisten privatisieren]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.opinion.com.bo/articulo/pais/anez-posesiona-ministros-branko-marinkovic-ocupa-economia/20200928134510788945.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.quetzal-leipzig.de/lateinamerika/bolivien/branko-marinkovic-magnat-politiker-und-heimlicher-kriegsherr-19093.html Branko Marinkovic – Magnat, Politiker und heimlicher Kriegsherr], Quetzal – Leipziger Lateinamerika Verein&lt;br /&gt;
* [http://www.nytimes.com/2008/09/27/world/americas/27bolivia.html In Bolivia, a Croat and a Critic Is Cast in a Harsh Light], New York Times&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Marinkovic, Branko}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Bolivien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Bolivien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bolivianer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kroate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Marinkovic, Branko&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Marinkovic Jovicevic, Branko (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=bolivianischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. August 1967&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Santa Cruz de la Sierra]], Bolivien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MBq</name></author>
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