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	<title>Branimir Altgayer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Branimir_Altgayer&amp;diff=1800223&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: Rhfg.</title>
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		<updated>2025-12-28T20:16:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rhfg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Branimir Altgayer.jpg|mini|hochkant|Branimir Altgayer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Branimir Altgayer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[8. November]] [[1897]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Tko je tko u NDH: Hrvatska 1941–1945.&amp;#039;&amp;#039; Minerva, Zagreb 1997, ISBN 953-6377-03-9, S.&amp;amp;nbsp;7.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Przekopana, Vorort&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.genealogia.okiem.pl/forum/viewtopic.php?f=95&amp;amp;t=3270 |titel=Zaloguj – Biblioteka Genealogii Polaków |werk=okiem.pl |abruf=2022-03-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140811010634/http://www.genealogia.okiem.pl/forum/viewtopic.php?f=95&amp;amp;t=3270 |archiv-datum=2014-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[Przemyśl]], [[Kronland Galizien]], [[Österreich-Ungarn]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;vern&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |url=http://einiras.coe.int/cgi-bin/egwedn/41/screen.tcl/format%3Dnormal%26host%3Dwao%26host%3Dcoe%26host%3Dfiia%26host%3Dcidob%26v%3D1%26e1%3Dnezavisna%20drzava%20hrvatska%26f1%3DcontrolledTermWaoGer%26a1%3D%40attr%206%3D2%26page%3D5%26name%3Dshow_record%26norec%3D1%26ppage%3D0%26lposwao%3D0%26lposcoe%3D-9%26lposfiia%3D-9%26lposcidob%3D-9%26service%3Dedn%26lang%3Deng |date=2024-10 |text=Saslušanje Branimira Altgayera vođe Njemacke narodne skupine u Nezavisnoj Državi Hrvatskoj u Upravi državne bezbjednosti za Narodnu Republiku Hrvatsku 1949. godine |fix-attempted=1}}, Vernehmung von Branimir Altgayer, (engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt;, hingerichtet am [[15. Mai]] [[1950]] in [[Zagreb]], [[Föderative Volksrepublik Jugoslawien]]) war ein Offizier des [[Königreich Jugoslawien|Königreichs Jugoslawien]] und des [[Unabhängiger Staat Kroatien|Unabhängigen Staates Kroatien]] (NDH) sowie „[[Volksgruppenführer]]“ der [[Kroatiendeutsche|Deutschen in Kroatien]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Laut Vernehmungsprotokollen der [[Uprava državne bezbednosti|UDBA]] wurde Altgayer in Galizien geboren, wo sein Vater, der aus [[Osijek]] ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Esseg&amp;#039;&amp;#039;}}) stammte, als [[Gemeinsame Armee|österreichisch-ungarischer]] Kavallerieleutnant diente. Er wuchs in verschiedenen Garnisonsstädten ([[Pardubitz]], [[Tschakathurn]], [[Sarajewo]]) und ab 1904 in [[Kutjevo]] in [[Slawonien]] auf, wo er die dortige kroatische Schule besuchte. Danach ging er an kroatische Gymnasien in Osijek und [[Zemun]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Semlin&amp;#039;&amp;#039;), wo er seine Matura ablegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der Kavallerie-Kadettenschule in [[Hranice na Moravě]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Mährisch Weißkirchen&amp;#039;&amp;#039;), die er von 1912 bis 1915 besuchte, kämpfte er während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] als Offizier der [[Österreich-Ungarns Armee im Ersten Weltkrieg|österreichisch-ungarischen Armee]] in Russland, Rumänien und Italien. Am 24. August 1915 wurde er zum Leutnant, am 17. August 1917 zum Oberleutnant befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 16. Dezember 1918 bis zum 28. Januar 1927 diente er in der Armee des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen, wo er den Rang eines Hauptmannes Erster Klasse erreichte. Nach dem Ausscheiden aus der Armee arbeitete er als Buchhalter, Bankbeamter, Vertreter und Leiter einer landwirtschaftlichen Genossenschaft, bis er ab 1937 hauptberuflicher Politiker wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1928 unternahm Branimir Altgayer einen Vorstoß, einen deutschen Bauernverein zu gründen. Dieses Vorhaben konnte aber aufgrund des Beginns der [[Königsdiktatur]] von [[Alexander I. (Jugoslawien)|Alexander I.]] 1929 nicht umgesetzt werden. Am 19. März 1934 war er Gründer und Vorsitzender der Ortsgruppe Osijek des [[Schwäbisch-Deutscher Kulturbund|Schwäbisch-Deutschen Kulturbundes]] (SDKB). Am 3. Dezember 1934 wurde er in den Bundesausschuss des SDKB berufen, wo er den am [[Nationalsozialismus]] orientierten Flügel der „[[Erneuerungsbewegung (Zeit des Nationalsozialismus)|Erneuerungsbewegung]]“ vertrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 gründete er in Osijek die „Kultur- und Wohlfahrtsvereinigung der Deutschen“ (KWVD) und stellte sich damit gegen die konservativ ausgerichtete Führung des Kulturbundes. Nach der Vereinnahmung des Kulturbundes durch die „Erneuerer“ und dessen Fusion mit der KWVD 1939 übernahm er die regionale Leitung für Slawonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung des Unabhängigen Staates Kroatien (NDH) 1941 wurde er (nicht gewählter) deutscher „Volksgruppenführer“. Gewählt worden war Josef Meier, der auf Weisung der [[Hauptamt Volksdeutsche Mittelstelle]] Kroatien verlassen musste.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Anton Scherer]]: Suevia-Pannonica, Graz 2009, S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1942 wurde er als einer von zwei Vertretern der deutschen Minderheit (der andere war [[Ferdinand Gasteiger]]) zum Mitglied des bis Kriegsende quasi funktionslosen [[Sabor|Kroatischen Parlaments]] ernannt. 1943 wurde er darüber hinaus [[Staatssekretär]] in der kroatischen Regierung und dort verantwortlich für die inneren Angelegenheiten der deutschen Minderheit. In dieser Funktion legalisierte er die Einsätze der [[Einsatzstaffel der Deutschen Mannschaft]] zur [[Partisanenbekämpfung]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Branimir Altgayer.png|200px|miniatur|Branimir Altgayer]]&lt;br /&gt;
Der faschistische Diktator des NDH [[Ante Pavelić]] beförderte Altgayer zum [[Oberst]] in der [[Kroatische Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg|Ustascha-Miliz]] und verlieh ihm den Rittertitel ({{hrS|&amp;#039;&amp;#039;vitez&amp;#039;&amp;#039;}}). Kurzzeitig diente er an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 5. November 1940 trat Altgayer der [[Schutzstaffel|SS]] bei (SS-Nummer 459.556). Zum 6. November 1941 wurde er zum [[SS-Hauptsturmführer]] und zum 9. November 1943 zum [[SS-Sturmbannführer]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/514430&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Altgayer von der britischen Besatzungsmacht mit anderen, gegen die ein Auslieferungsbegehren lief, im „Camp 373“, dem ehemaligen [[Stalag XVIII A]] in [[Wolfsberg (Kärnten)|Wolfsberg]], interniert und an Jugoslawien ausgeliefert. Er wurde vom Kreisgericht Zagreb am 21. Januar 1950 wegen „Verbrechen gegen Volk und Staat“&amp;lt;ref&amp;gt;Wortlaut zu finden unter: [http://www.propisi.com/zakon-o-krivicnim-delima-protiv-naroda-i-drave.html &amp;#039;&amp;#039;Zakon o krivičnim delima protiv naroda i države&amp;#039;&amp;#039;]. Es handelte sich hierbei nicht um ein Gesetz gegen Kriegsverbrechen, sondern um ein Staatsschutzgesetz.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]]. Ein Gnadengesuch reichte er vergeblich ein. Am 15. Mai 1950 wurde er durch [[Erschießen]] [[Hinrichtung|hingerichtet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstkreuz (Österreich)|Österreichisches Militärverdienstkreuz]] III. Klasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Vladimir Geiger |Titel=ALTGAYER, Branimir |Sammelwerk=Tko je tko u NDH : Hrvatska 1941.–1945 [Wer ist wer im NDH : Kroatien 1941–1945] |Hrsg=Darko Stuparić |Verlag=Minerva |Ort=Zagreb |Jahr=1997 |Seiten=7 |Sprache=hr}}&lt;br /&gt;
* Vladimir Geiger (1999): &amp;#039;&amp;#039;Saslušanje Branimira Altgayera vođe Njemacke narodne skupine u Nezavisnoj Državi Hrvatskoj u Upravi državne bezbjednosti za Narodnu Republiku Hrvatsku 1949. godine&amp;#039;&amp;#039; [Die Vernehmung von Branimir Altgayer, dem Führer der Deutschen Volksgruppe im NDH im Staatssicherheitsdienst der Volksrepublik Kroatien 1949]. Časopis za suvremenu povijest, Zagreb 31, S. 575–638&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Mads Ole Balling|Titel=Von Reval bis Bukarest – Statistisch-Biographisches Handbuch der Parlamentarier der deutschen Minderheiten in Ostmittel und Südosteuropa 1919–1945, Band 2, 2. Auflage|Ort=Kopenhagen|Jahr=1991|Seiten=687–688|ISBN=87-983829-5-0}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* F. Krotz: Volksgruppenführer Altgayer; in: Jahrbuch der deutschen Volksgruppe im Unabhängigen Staat Kroatien 1944, Seite 33–35 Balling erwähnt diese Quelle, sie liegt mir nicht vor. Wenn jemand sie einsehen kann (die DNB in Leipzig hat ein Exemplar), bitte prüfen, ob sie sinnvoll aufgenommen werden kann--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Branimir Altgayer}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vojska.net/eng/biography/a/altgayer/branimir/ vojska.net – Branimir Altgayer (1897–1950)]&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |url=http://einiras.coe.int/cgi-bin/egwedn/41/screen.tcl/format=normal&amp;amp;host=wao&amp;amp;host=coe&amp;amp;host=fiia&amp;amp;host=cidob&amp;amp;v=1&amp;amp;e1=nezavisna%20drzava%20hrvatska&amp;amp;f1=controlledTermWaoGer&amp;amp;a1=@attr%206%3D2&amp;amp;page=5&amp;amp;name=show_record&amp;amp;norec=1&amp;amp;ppage=0&amp;amp;lposwao=0&amp;amp;lposcoe=-9&amp;amp;lposfiia=-9&amp;amp;lposcidob=-9&amp;amp;service=edn&amp;amp;lang=eng |date=2024-10 |text=Zusammenfassung der Vernehmung von Branimir Altgayer |fix-attempted=1}} durch die [[Uprava državne bezbednosti|UDBA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122681363|LCCN=no2019131846|VIAF=77203003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Altgayer, Branimir}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volksgruppenführer (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär des Schwäbisch-Deutschen Kulturbundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Jugoslawiens 1941–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Unabhängiger Staat Kroatien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Unabhängiger Staat Kroatien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Jugoslawien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ustascha-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Österreichischen Militärverdienstkreuzes III. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wegen Kollaboration im Zweiten Weltkrieg hingerichtete Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Jugoslawien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugoslawe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Altgayer, Branimir&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Altgayer, Bronimir&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Leiter des Schwäbisch-Deutschen Kulturbundes in Jugoslawien für Slawonien&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. November 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Przemyśl]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Mai 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zagreb]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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