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	<title>Brandpfeil - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T12:06:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brandpfeil&amp;diff=540110&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wheeke: /* Einleitung */</title>
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		<updated>2026-01-10T13:35:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Feuerpfeil|Zum deutschen Basketballspieler siehe [[Manuel Feuerpfeil]]. Siehe auch: [[Feierfeil]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Brandpfeile Germanisches Nationalmuseum W788 + W2056.jpg|mini|Zwei Brandpfeile (Armbrustbolzen) aus dem 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ms.Thott.290.2º 042r.jpg|mini|Oben drei Brandpfeile mit an dem Schaft befestigten Brandmittelbeuteln auf Fol. 42r in [[Konrad Kyeser]]s [[Bellifortis]]-Handschrift Ms. Thott. 290.2° von 1459]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ms.Thott.290.2º 025v.jpg|mini|Rechts ein Pfeil mit trichterförmiger Metallspitze auf Fol. 52v in [[Konrad Kyeser]]s [[Bellifortis]]-Handschrift Ms. Thott. 290.2° von 1459]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brandpfeil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feuerpfeil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|&amp;#039;&amp;#039;malleolus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;falarica&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein spezieller [[Pfeil (Geschoss)|Pfeil]], dessen Zweck es ist, [[Brand|Brände]] zu verursachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waffe ist schon seit der [[Antike]] bekannt. Die Griechen nutzen den Brandpfeil schon früh; die Anwendung durch die Römer im See- und Festungskrieg ist hingegen erst für die späte [[Römische Kaiserzeit|Kaiserzeit]] bezeugt (vgl. Diod. 20, 88, 2. 97). [[Nonius Marcellus]] (556 M.) kennt Brandpfeile jedoch auch schon in früherer Zeit. Laut [[Ammianus Marcellinus]] (23, 4, 14 f.) konnte man Brandpfeile nicht mit Wasser, sondern nur durch Ersticken mit Erde löschen, wenn der Zündsatz einmal aktiviert war. Brandpfeile waren z. B. mit [[Erdöl]], anderen Sorten [[Öle|Öl]] oder [[Pech (Stoff)|Pech]] getränkt; [[Eisen]]späne mit [[Kalkstein|Kalk]], [[Schwefel]] und [[Nitrate#Salpeter|Salpeter]] in Kombination mit leicht brennbarem Material waren ebenfalls wirkungsvoll. Brandpfeile besaßen häufig eine als kleines Körbchen ausgearbeitete Spitze, die mit brennendem Material geladen und auf hölzerne Festungen etc. abgeschossen wurde. Eine andere Möglichkeit, Feuer zu „transportieren“, waren Bohrungen in den Pfeilen, in die brennende Lappen eingefädelt wurden, sofern man diese Lappen nicht einfach um die Pfeile wickelte.&lt;br /&gt;
Brandpfeile für [[Katapult]]e wurden unter anderem in [[Dura Europos]] gefunden.&lt;br /&gt;
Mittelalterliche Brandpfeile kann man etwa im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]] in [[Nürnberg]] besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile ==&lt;br /&gt;
In Brandpfeilen wurden nicht wie angenommen [[schwarzpulver]]ähnliche Substanzen oder Spuren von öligen oder ätherischen Inhaltsstoffen verwendet. Brandpfeile bestanden meistens aus einem Gemisch aus [[Eisen]]spänen, [[Nitrate#Salpeter|Salpeter]] und [[Schwefel]]. Eisenpulver wurde mit Salpeter vermischt. Der vom [[Büchsenmeister]] hergestellte Brandpfeil bzw. Feuerpfeil mit dem Gemisch wurde anschließend in ein mit Wachs getränktes Tuch gewickelt und in flüssigen Schwefel getaucht.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa Wilhelm Hassenstein, [[Hermann Virl]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Feuerwerkbuch von 1420. 600 Jahre deutsche Pulverwaffen und Büchsenmeisterei.&amp;#039;&amp;#039; Neudruck des Erstdruckes aus dem Jahr 1529 mit Übertragung ins Hochdeutsche und Erläuterungen von Wilhelm Hassenstein. Verlag der Deutschen Technik, München 1941, S. 41, 61 f. (&amp;#039;&amp;#039;Wie man Pulver machen soll zu Büchsen und zu Feuerpfeilen, das sehr gut wird&amp;#039;&amp;#039;), 71 („Willst du gute Feuerpfeile machen, so nimm fünf Pfund Salniter und ein Pfund Schwefel und ein halb Pfund Kohle, und stoß das in einem Mörser sehr gut untereinander und tu Oleum benedictum und gebrannten Wein darunter, so viel wie genug ist, und mache einen Teig daraus […].“) und 75 f. (&amp;#039;&amp;#039;Nun folgt abermals, hernach, wie man gute Feuerpfeile machen soll&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wie man gute Feuerpfeile machen soll, die nicht rostig werden, wie lange sie (auch) liegen&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird der Brandpfeil angezündet, beginnt der Schwefel mit höheren Temperaturen zu brennen. Das Wachs schmilzt und verbindet sich mit dem Brandgemisch. Salpeter wirkt wie ein Brandbeschleuniger. Die Bestandteile vermischen sich zu einer zähflüssigen teigigen Brandmasse. Der Pfeil prallt deshalb an seinem Ziel nicht ab, sondern bleibt regelrecht kleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Sarazenen|sarazenische]] Abhandlung &amp;#039;&amp;#039;Bogenschießen für Anfänger&amp;#039;&amp;#039; (um 1410) erwähnt einen Pfeiltyp, welcher als Spitze einen Metalltrichter aufgesetzt hatte. In diesen Trichter legte man eine glühende Metallkugel oder einen entzündeten Brandsatz und schoss den Pfeil ab. Der Pfeilschaft wurde von einer am Bogen befestigten Fangleine gestoppt und das glühende, brennende Geschoss flog allein weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Alfred Geibig]] |Titel=Feuerpfeile und Feuerbolzen |Sammelwerk=Die Macht des Feuers – ernstes Feuerwerk des 15.–17. Jahrhunderts im Spiegel seiner sächlichen Überlieferung |Verlag=Kunstsammlungen der Veste Coburg |Ort=Coburg |Datum=2012 |ISBN=978-3-87472-089-2 |Seiten=11–30}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Ada Bruhn de Hoffmeyer]] |Titel=Antikens Artilleri |Verlag=Gad |Ort=Kopenhagen |Datum=1958 |Seiten=114 ff. |Sprache=da}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Regina Franke (Archäologin)|Regina Franke]] |Titel=Ein römischer Brandpfeil aus dem Südvicus von Sorviodurum-Straubing |Sammelwerk=Jahresbericht des Historischen Vereins für Straubing und Umgebung |Nummer=100 |Datum=1998 |ISSN=0179-5805 |Seiten=245–257}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Richard Kinseher]] |Titel=Kapitel über Brandpfeile/geschosse, Raketenpfeile |Sammelwerk=Der Bogen in Kultur, Musik und Medizin, als Werkzeug und Waffe |Verlag=Books on Demand |Datum=2005 |ISBN=3-8311-4109-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschefotothek.de/obj90008239.html Brandpfeil mit Stabschleuder]  Perspektivische Darstellung, unbekannter Zeichner, 1500/1520 auf [[Deutsche Fotothek]]&lt;br /&gt;
* [http://stadtmuseum.klosterneuburg.at/seite/stadtgeschichtebild_04.html Osmanischer Brandpfeil von 1683] aus Klosterneuburg, Niederösterreich auf stadtmuseum.klosterneuburg.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfeilmunition]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte (Antike)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waffe (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brandwaffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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