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	<title>Brandner Gletscher - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T15:26:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brandner_Gletscher&amp;diff=349928&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Milseburg: +Jahresangabe</title>
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		<updated>2025-09-11T16:45:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Jahresangabe&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schesaplana.jpg|mini|Blick von der Mannheimer Hütte über den Brandner Gletscher zur Schesaplana im Jahr 2000]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Resteisfeld unterm Sattel zwischen Felsenkopf und Zirmenkopf.jpg|mini|Blick von der Schesaplana auf ein vom Brandner Gletscher abgeteiltes, separates Resteisfeld unterm Sattel zwischen Felsenkopf (2835 m) und Zirmenkopf (2805 m). Im Hintergrund rechts der Lünersee.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Die untere Hälfte des Brandner Gletscherbeckens ist seit Jahren nur noch eine Steinwüste.jpg|mini|Der untere Teil des ehemals vom Brandner Gletscher gefüllten Beckens ist seit vielen Jahren nur noch eine Steinwüste.]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brandner Gletscher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schesaplanagletscher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, älter &amp;#039;&amp;#039;Brandner Ferner&amp;#039;&amp;#039;) liegt im [[Rätikon]] in [[Österreich]]. Er ist nur wenige Kilometer breit bzw. lang. Neben dem Gletscher befindet sich die [[Mannheimer Hütte]]. Über den Gletscher führt ein Weg zum Aufstiegspunkt auf den [[Schesaplana]]-Gipfel. Der Weg ist ungefährlich, bei Nebel aber unsicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der natürliche Abfluss erfolgt im [[Blockgletscher|Blockeis]] über den &amp;#039;&amp;#039;Gletscherbach&amp;#039;&amp;#039; (so auch benannt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gewässerkennzahl (Österreich)|GKZ]] 81221615 lt. {{Internetquelle|url=http://vogis.cnv.at/atlas/init.aspx?hotspot=gewaesser&amp;amp;#124;wasserbuch&amp;amp;#124;1:16103&amp;amp;#124;-45936.1&amp;amp;#124;215260.8&amp;amp;#124;pin1.png&amp;amp;#124;Gletscherbach&amp;amp;redliningid=i5noaitlrdbmz5iioqlmfo1r|titel=Vogis Wasserbuch|zugriff=2014-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) und den [[Alvier (Fluss)|Alvier]] zur [[Ill (Vorarlberg)|Ill]], aber auch am Schafjoch nach Süden über den [[Valser Bach (Taschinasbach)|Valser Bach]] und [[Taschinasbach]] in die [[Landquart (Fluss)|Landquart]].&amp;lt;!-- allenfalls unterirdischer Abfluß. Das Eis liegt - zig Meter unter dem Schaflochsattel. Über diesen kann nichts mehr abfließen. --&amp;gt; Durch einen Stollen ({{Coordinate|NS=47.05992531|EW=9.70895167|region=AT-8|name=Einlaufbauwerk Stollen|type=landmark|text=Stollenbeginn}}) steht der Gletscher auch mit dem [[Lünersee]] der [[illwerke vkw]] in Verbindung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://vowis.cnv.at/wasserbuch/?ATTR=N&amp;amp;TREE=N&amp;amp;ANL_ID=V381109&amp;amp;TYPE=S|titel=EN Kraftwerk VIW, Lünerseewerk|werk=Wasserbuch-Auszug|hrsg=Amt der Vorarlberger Landesregierung|zugriff=2014-11-26|offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich von Brand befindet sich der Glingabrunnen. Dieser wird durch unterirdisch herangeführtes Wasser des Gletschers gespeist und ist etwa von November bis Mai versiegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationsschild am Glingabrunnen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gletscher wird (gegen den Uhrzeigersinn) von [[Wildberg (Schesaplanagruppe)|Wildberg]], [[Panüelerkopf|Panüeler Kopf]], [[Salaruelkopf]], den [[Schafköpfe|Schafköpfen]] und der [[Schesaplana]] umrahmt. Weiterhin hat sich (Stand 2019) ein separates, kleines Eisfeld am Nordhang des Sattels zwischen Felsenkopf und Zirmenkopf gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf historischen Fotos in der Gaststube der [[Douglasshütte]] ist zu sehen, dass der Gletscher früher sogar über den Sattel zwischen [[Mannheimer Hütte]] und Panüeler Kopf ins Zalimtal hinunterquoll. Im 19. Jahrhundert holte die Bludenzer [[Brauerei Fohrenburg]] noch Eisblöcke, die über die Umrandung des Gletschers ins Tal stürzten, zur Kühlhaltung des in den Kellern lagernden Biers ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vorarlberg-alpenregion.at/brandnertal/de/unsere-vielfalt/kultur/kulturtafeln-brand |titel=kulturtafeln-brand |sprache=de |abruf=2025-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Gletscher ist in den letzten Jahrzehnten noch einmal massiv abgeschmolzen, laut Messungen der [[Vorarlberger Illwerke|Vorarlberger Illwerke AG]] allein von 1990 bis 2003 um 20&amp;amp;nbsp;m.&amp;lt;ref&amp;gt;Schauraum (Ausstellung) im [[Lünerseewerk]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;190&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:TH1364.jpg|Blick von der Schesaplana auf den Brandner Gletscher im Jahr 1992&lt;br /&gt;
Datei:Brandner Gletscher130803.jpg|Blick vom Gipfel der Schesaplana über den Brandner Gletscher zur Mannheimer Hütte am 13.&amp;amp;nbsp;August 2003&lt;br /&gt;
Datei:Brandner Gletscher220706.jpg|Blick vom Gipfel der Schesaplana über den Brandner Gletscher zur Mannheimer Hütte am 22.&amp;amp;nbsp;Juli 2006&lt;br /&gt;
Datei:Brandner Gletscher vergleich 2003 2006.gif|Vergleich der Ausmaße des Gletschers zwischen 2003 und 2006. Ein Abschmelzen des Gletschers macht sich bemerkbar.&lt;br /&gt;
Datei:Brandner Gletscher 2015-07-24.JPG|Blick vom Gipfel der Schesaplana über den Brandner Gletscher zur Mannheimer Hütte am 24.&amp;amp;nbsp;Juli 2015. Das geschossene Eisfeld beginnt in Teile zu zerfallen.&lt;br /&gt;
Datei:Brandner Gletscher 2016.jpg|Anblick des Brandner Gletschers vom Gipfel der Schesasplana am 23. August 2016&lt;br /&gt;
Datei:Brandner Gletscher vom Gipfel der Schesaplana, 16. Juli 2017.jpg|Blick vom Gipfel der Schesaplana über den Brandner Gletscher zur Mannheimer Hütte am 13.&amp;amp;nbsp;Juli 2017. Weiteres deutliches Abschmelzen innerhalb der letzten Jahre.&lt;br /&gt;
Datei:Brandner Restgletscher 2019.jpg|Die kläglichen Reste des in mehrere Teile zerfallenen Brandner Gletschers Anfang September 2019 von der Schesaplana gesehen. Das mittlere Eisfeld ist fast weg.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1980er-Jahre überlegte man, ein [[Sommerskigebiet]] auf dem Gletscher einzurichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hasslacher&amp;quot; /&amp;gt; Aufgrund der Kosten, unter anderem für eine lawinensichere Zufahrt, absehbarer Unrentabilität des Skigebietes, weiterhin wegen des [[Gletscherrückgang|zunehmenden Abschmelzens]] sowie Protesten aus Bevölkerung und Alpenvereinen wurde das Vorhaben wieder fallen gelassen. Außerdem hat Vorarlberg 1981 in seiner Naturschutzgesetzgebung den absoluten Schutz der Gletscher als Instrument der [[Alpine Raumordnung|Alpinen Raumordnung]] verankert&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hasslacher&amp;quot; /&amp;gt; und damit derartige Projekte unterbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der stark fortgeschrittenen Gletscherschmelze und des damit verbundenen Rückgangs des Gletschers wurde dieser am 8. Juli 2023 symbolisch beerdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://naturschutzbund.at/terminreader/events/verabschiedung-brandner-gletscher.html |titel=Verabschiedung Brandner Gletscher - Naturschutzbund Österreich |datum=2023-07-05 |sprache=de |abruf=2025-03-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Brandner Gletscher}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hasslacher&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Haßlacher |url=https://info.bml.gv.at/dam/jcr:cc5341e2-3c1e-48ad-bfba-f949b5685534/Ha_lacher_pdf_END.pdf |titel=Alpine Raumordnung |titelerg=GESTERN – HEUTE – MORGEN |werk=Ländlicher Raum. Online-Fachzeitschrift des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft |datum=2007 |seiten=3 |format=PDF |zugriff=2022-08-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS = 47/3/31/N | EW=9/42/1/E&amp;lt;!--ÖK/GEONAM--&amp;gt; |type=waterbody |region=AT-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gletscher in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gletscher in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gletscher in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Bludenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rätikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Ill (Vorarlberg)|GBrandnergletscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Landquart (Fluss)&amp;lt;!-- Landquart --&amp;gt;|GBrandnergletscher]]&amp;lt;!-- &amp;quot;G&amp;quot; für &amp;quot;Gletscher&amp;quot; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Brand, Vorarlberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewis im Prättigau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Milseburg</name></author>
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