<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Brandenburg-Phase</id>
	<title>Brandenburg-Phase - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Brandenburg-Phase"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brandenburg-Phase&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T12:16:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brandenburg-Phase&amp;diff=2881798&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Verlag)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brandenburg-Phase&amp;diff=2881798&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-10-05T19:20:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Verlag)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Linkbox Weichsel-Kaltzeit}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brandenburg-Phase&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird der erste bedeutende Vorstoß des [[Fennoskandischer Eisschild|skandinavischen Inlandeises]] im [[Weichsel-Kaltzeit|Weichsel-Hochglazial]] bezeichnet. Sie datiert in etwa in den Zeitraum 24.000 bis 22.000 [[v. Chr.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung und Begriffsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Brandenburg-Phase, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brandenburger Hauptvorstoß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wurde 1911 von O. Tietze als &amp;#039;&amp;#039;Lissaer Phase&amp;#039;&amp;#039; (nach [[Leszno]] im heutigen [[Polen]]) in die Fachliteratur eingeführt. [[Paul Woldstedt]] bezeichnete sie dann 1925 als &amp;#039;&amp;#039;Brandenburger Phase&amp;#039;&amp;#039; und 1928 zur Angleichung an die Alpenterminologie als &amp;#039;&amp;#039;Brandenburger Stadium&amp;#039;&amp;#039;. Der [[Geomorphologie|morphostratigraphische]] Begriff wird durch die am weitesten nach Süden vorgedrungene [[Endmoräne]]n&amp;amp;shy;lage des Weichsel-Hochglazials festgelegt. Die Phase wurde nach der Stadt [[Brandenburg an der Havel]] benannt, an der die Endmoräne südlich vorbeiläuft. Typusregion ist das Land [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographischer Verlauf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:EisrandlagenNorddeutschland.jpg|mini|links|300px|Die Eisrandlage der Brandenburg-Phase (rot) im Vergleich zur [[Saale-Eiszeit]] (gelb)]]&lt;br /&gt;
Von [[Schwerin]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]] ausgehend zieht die Eisrandlage der Brandenburg-Phase (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;W1B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) in südöstliche Richtung an [[Parchim]] vorbei nach Nordbrandenburg, nur um ein paar Kilometer nach Südwest versetzt von der parallel verlaufenden [[Frankfurt-Phase|Frankfurter Eisrandlage]] (&amp;#039;&amp;#039;W1F&amp;#039;&amp;#039;). Sie dreht dann nach Südwest, streift [[Pritzwalk]], geht kurz vor Erreichen der [[Elbe]] auf Südkurs und folgt des Weiteren in etwa der Grenze zu [[Sachsen-Anhalt]]. Brandenburg wird südlich umfahren, bei [[Potsdam]] erfolgt eine Kursänderung nach Südost gen [[Luckenwalde]]. Südlich von [[Berlin]] wird der weitere Verlauf undeutlich, hält sich aber nördlich des [[Glogau-Baruther Urstromtal]]s ([[Sperenberg]], [[Scheerenberge]], [[Krausnicker Platte]]). Nach Durchqueren des südlichen [[Lieberoser Land]]es wird bei [[Guben]] polnisches Staatsgebiet erreicht. Über Leszno geht es dann nach [[Konin]], wo der Lobus des [[Weichsel]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;gletschers (Frankfurt-Phase) angetroffen wird. Hier endet die Eisrandlage der Brandenburg-Phase, überlagert von Sedimenten der Frankfurt-Phase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Übergang nach [[Schleswig-Holstein]] ist nicht eindeutig, erfolgt aber wahrscheinlich südlich von [[Ratzeburg]] über [[Büchen]] nach [[Schwanheide]]. Vom äußersten Nordosten [[Hamburg]]s aus ist die Eisrandlage dem &amp;#039;&amp;#039;Brügge-Vorstoß&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;qw1&amp;#039;&amp;#039;) (Linie [[Neumünster]], [[Rendsburg]], [[Schleswig]], [[Flensburg]]) zuzuordnen. In [[Dänemark]] ([[Jütland]]) folgt sie dann zusammen mit der Frankfurt-Phase der so genannten &amp;#039;&amp;#039;Hauptstagnationslinie&amp;#039;&amp;#039; ([[Englische Sprache|engl.]] &amp;#039;&amp;#039;Main Stationary Line&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stratigraphie und Korrelation ==&lt;br /&gt;
Die zum [[Sauerstoff-Isotopenstufe|Marinen Isotopenstadium 2]] (&amp;#039;&amp;#039;[[MIS 2]]&amp;#039;&amp;#039;) gehörende Brandenburg-Phase (&amp;#039;&amp;#039;W1B&amp;#039;&amp;#039;) schließt sich dem [[Denekamp-Interstadial]] an und wird ihrerseits von der Frankfurt-Phase (&amp;#039;&amp;#039;W1F&amp;#039;&amp;#039;) abgelöst. Sie korreliert in Polen mit der &amp;#039;&amp;#039;Leszno-Phase&amp;#039;&amp;#039; und in Schleswig-Holstein mit dem &amp;#039;&amp;#039;Brügge-Vorstoß&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Intern kann die Brandenburg-Phase wie folgt untergliedert werden (von jung nach alt):&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grunower Halt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reicherskreuzer Halt&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Saarmunder Halt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brandenburger Hauptvorstoß&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weichselmaximalvorstoß&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brandenburg-Phase korreliert mit dem [[Letzteiszeitliches Maximum|Letzteiszeitlichen Maximum]] 1 (engl. &amp;#039;&amp;#039;Last Glacial Maximum&amp;#039;&amp;#039;) &amp;#039;&amp;#039;LGM-1&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juschus (2010) stellt mittlerweile dem Brandenburger Hauptvorstoß noch den &amp;#039;&amp;#039;Weichselmaximalvorstoß&amp;#039;&amp;#039; voran, der um 2 bis 12 Kilometer weiter nach Süden reichte und an einer Stelle sogar den Nordrand des [[Fläming]]s berührte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=O. Juschus |Titel=Der maximale Vorstoß des weichselzeitlichen Inlandeises am Nordrand des Lausitzer Grenzwalls und des Flämings |Sammelwerk=Brandenburg. geowiss. Beitr |Band=17 |Nummer=1/2 |Ort=Cottbus |Datum=2010 |Seiten=63–73}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datierung ==&lt;br /&gt;
Für die Brandenburg-Phase leitete Marks (2002) aus letzten organischen Sedimenten unter den weichselglaziären Ablagerungen ein konventionelles Radiokohlenstoffalter von &amp;lt; 21.000 Jahren ab; dies entspricht kalibriert (mit CalPal) &amp;lt; 23.194 Jahren v. Chr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=L. Marks |Titel=Last Glacial Maximum in Poland |Band=21 |Datum=2002 |Seiten=103–110}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Minimalalter von 19.200 bis 17.000 v. Chr. etablierten Heine u.&amp;amp;nbsp;a. (2009) an [[Findling]]en im Hinterland der Eisrandlage mittels der SED-Methode.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=K. Heine, u. a. |Titel=Timing of Weichselian ice marginal positions in Brandenburg (northeastern Germany) using cosmogenic in situ 10Be |Sammelwerk=Zeitschrift für Geomorphologie N.F |Band=53 |Nummer=4 |Datum=2009 |Seiten=433–454}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wesentlich höhere Alter findet Lüthgens (2011) mit Hilfe der [[Lumineszenz|Optisch Stimulierten Lumineszenz]] (OSL-Methode an Einzelkörnern). Er empfiehlt den Zeitraum 22.000 bis 30.000 v. Chr. bzw. 32.000 v. Chr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christopher Lüthgens |Titel=The age of Weichselian main ice marginal positions in north-eastern Germany inferred from Optically Stimulated Luminescence (OSL) dating |Sammelwerk=Dissertation Freie Universität Berlin |Datum=2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glaziologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Weichsel-Würm-Glaciation.png|mini|300px|Der Fennoskandische Eisschild zur Zeit der Brandenburg-Phase. Beachtenswert die Ausdehnung in den Britischen Eisschild sowie in den Barentssee-Eisschild]]&lt;br /&gt;
Die [[Eisrandlage]] der Brandenburg-Phase ist recht undeutlich ausgebildet, der zugehörige Weichselmaximalvorstoß lässt sich sogar nur indirekt anhand von Hohlformen im Gelände (Anzeiger für [[Toteis]]) belegen. Ihre Rekonstruktion orientiert sich meist an Erhebungen in [[Sander]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;flächen. Echte [[Endmoräne]]n oder gestauchte Endmoränen sind nur sehr selten anzutreffen. Dies deutet auf einen sehr raschen und relativ kurzlebigen Eisvorstoß, der sich den Gegebenheiten des noch aus der [[Saale-Kaltzeit]] stammenden Untergrundes anzupassen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nördliche Hinterland wird vorwiegend von glaziofluvialen Ablagerungen eingenommen, die Topographie wird darüber hinaus von Toteisstrukturen, [[Kame]]s und kleineren Schwemmebenen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich liegt das [[Baruther Urstromtal|Glogau-Baruther-Urstromtal]], das die Schmelzwässer der Eisrandlage oft über ein kompliziertes Abflusssystem aufnahm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=O. Juschus |Titel=Das Jungmoränenland südlich von Berlin – Untersuchungen zur jungquartären Landschaftsentwicklung zwischen Unterspreewald und Nuthe |Sammelwerk=Dissertation an der Humboldt-Universität zu Berlin |Datum=2001}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Korrelation mit anderen Eisschilden ==&lt;br /&gt;
=== Alpen ===&lt;br /&gt;
In den [[Alpen]] hatte der Eisaufbau um 28.000 v. Chr. den Gebirgsrand erreicht&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=F. Preusser |Titel=Towards a chronology of the Late Pleistocene in the northern Alpine Foreland |Sammelwerk=Boreas |Band=33 |Datum=2004 |Seiten=195–210}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Talgletscher begannen ab Beginn des [[Würm-Kaltzeit|Spätwürms]] (MIS 2) sich in fächerförmigen Loben im Vorland auszubreiten. Nach Verlassen ihrer erreichten Maximalposition ließen sie steilwandige Moränen, breite Rücken und Höckerlandschaften zurück. Im Vergleich zur [[Kleine Eiszeit|Kleinen Eiszeit]] betrug der damalige Höhenverlust der (Gletscher-)Gleichgewichtslinie ([[Englische Sprache|engl.]] &amp;#039;&amp;#039;Equilibrium Line Altitude&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ELA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) immerhin 1200 bis 1500 Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=O. Keller, E. Krayss |Titel=Der Rhein-Linth Gletscher im letzten Hochglazial. 1. Teil: Einleitung: Aufbau und Abschmelzen des Rhein-Linth-Gletschers im Oberen Würm |Sammelwerk=Vierteljahresschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich |Band=150 |Datum=2005 |Seiten=19–32}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Generell setzte das Rückschmelzen in den Alpen um 18.900 v. Chr. ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Rhonegletscher]] beispielsweise war zwischen 28.200 und 26.500 v. Chr. am Vordringen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=C. Schlüchter |Titel=The Swiss glacial record: a schematic summary |Sammelwerk=Quaternary Glaciations: Extent and Chronology Part I: Europe. |Verlag=Elsevier |Ort=London |Datum=2004 |Seiten=413–418}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gegen 18.900 v. Chr. hatten sich seine Moränen stabilisiert und ab 17.600 v. Chr. war er definitiv auf dem Rückzug. Der [[Rheingletscher]] war bereits seit 30.900 v. Chr. auf dem Vormarsch und befand sich zwischen 24.010 und 23.450 v. Chr. auf einem Rückzugsstadium (Schlieren-Stadium). Das vollständige Abschmelzen erfolgte dann spätestens zwischen 18.030 und 17.130 v. Chr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=G. S. Lister |Titel=A 15,000-year isotopic record from Lake Zürich of deglaciation and climatic change in Switzerland |Sammelwerk=[[Quaternary Research]] |Band=29 |Datum=1988 |Seiten=129–141}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laurentidischer Eisschild ===&lt;br /&gt;
Die Korrelation der Brandenburg-Phase mit der Entwicklung des [[Laurentidischer Eisschild|Laurentidischen Eisschildes]] in [[Nordamerika]] ist aufgrund der noch unsicheren Datierung schwierig. Nach einer längeren Ruhepause im Mittleren Wisconsin setzten zu Beginn des [[Woodfordium]]s um 28.000 v. Chr. erste Eisvorstösse im Gebiet der [[Große Seen|Großen Seen]] ein, so beispielsweise am [[Oberer See|Oberen See]] mit der &amp;#039;&amp;#039;Superior Lobe&amp;#039;&amp;#039; und am [[Lake Michigan]] mit der [[Marengo-Phase]], die ein Radiokohlenstoffalter von 23.710 bis 24.780 Jahren bzw. kalibriert v. Chr. aufweist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Curry&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Curry, B.B. u.&amp;amp;nbsp;a. |Titel=The DeKalb Mounds of northeastern Illinois: archives of deglacial history and postglacial environments |Sammelwerk=Quaternary Research |Band=74 |Datum=2010 |Seiten=82–90}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiter ostwärts am [[Lake Huron]] und am [[Eriesee|Lake Erie]] erfolgten die Vorstösse etwas später, so am Lake Huron mit der &amp;#039;&amp;#039;Huron Lobe&amp;#039;&amp;#039; kurz vor 27.000 v. Chr. und am Lake Erie mit der &amp;#039;&amp;#039;Erie Lobe&amp;#039;&amp;#039; ab 25.900 v. Chr. Der Hauptvorstoß des Laurentidischen Eisschildes, repräsentiert beispielsweise durch die [[Shelby-Phase]] am Lake Michigan, wird mit 19340 bis 19680 Kohlenstoffjahren datiert, d.&amp;amp;nbsp;h. kalibriert 21.151 bis 21.561 v. Chr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Curry&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Anhand von [[Benthos|benthischen]] [[Foraminiferen]] gewonnene [[Δ18O|δ&amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;O-Werte]] zeigen für den Zeitraum 30.000 bis 22.000 v. Chr. einen deutlichen Abkühlungstrend (mit einem Anstieg der Werte von 4,5 auf rund 4,8 ‰), der um 23.000 v. Chr. ein erstes zwischenzeitliches Minimum erreichte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=L. E. Liesicki, M. E. Raymo |Titel=A Pliocene-Pleistocene stack of 57 globally distributed benthic d18O records |Sammelwerk=Paleoceanography |Band=20 |Datum=2005}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturelle Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Während der sehr kalten Brandenburg-Phase entwickelte sich in [[Eurasien]] (Frankreich, Süddeutschland, Österreich, Tschechien, Polen, Ukraine und Sibirien) die [[Jungpaläolithikum|jungpaläolithische]] Kulturstufe des [[Gravettien]]s (31.000 bis 25.000 v. Chr.) mit rückengestumpften Klingen, [[Gravette-Spitze]]n und [[Kerbspitze]]n als typischen Leitformen, gefolgt vom Beginn des [[Solutréen]]s. Kulturelle Neuerungen der als [[Jäger und Sammler]] lebenden Menschen waren [[Bumerang]] (Oblazowa-Höhle, 24.000 Jahre v.&amp;amp;nbsp;Chr.), [[Textilien]] ([[Dolní Věstonice]]) und erste gebrannte Tonfigurinen. Die [[Höhlenmalerei]] erlebte jetzt ihren Höhepunkt, begleitet von vielen Handnegativen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Denekamp-Interstadial]]&lt;br /&gt;
* [[Frankfurt-Phase]]&lt;br /&gt;
* [[Geologie und Landschaftsentwicklung in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4358654-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kälteanomalie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quartär]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
	</entry>
</feed>