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	<title>Bramsche (Lingen) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T01:24:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bramsche_(Lingen)&amp;diff=360925&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-29T07:23:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Bramsche&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Lingen (Ems)&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/27/26/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/21/49/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 24&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 =&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 3045&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-07-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lingen.de/politik-rathaus-service/unsere-stadt/allgemeine-strukturdaten/allgemeine-strukturdaten.html |titel=Strukturdaten |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Lingen |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 49811&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05906&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               =&lt;br /&gt;
| Lagekarte              =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Bild                   =&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bramsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Lingen (Ems)]] im [[Landkreis Emsland]] in [[Niedersachsen]]. Bis 1974 war Bramsche Teil der Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Bramsche-Wesel&amp;#039;&amp;#039; und bildet seitdem zusammen mit den anderen Orten der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Samtgemeinde Bramsche&amp;#039;&amp;#039; eine [[Ortschaft]]. Bramsche liegt an der [[Bundesstraße 70|B&amp;amp;nbsp;70]], die von [[Neermoor]] über [[Rheine]] nach [[Wesel]] am Niederrhein führt. Der Ort ist Mittelpunkt von acht [[Bauerschaft]]en: Kring, Wesel, Sommeringen, Hüvede, Mundersum, Estringen, Rottum und Polle, die zum Teil früher Gemeinden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft ==&lt;br /&gt;
Die Landschaft um Bramsche ist geprägt von der [[Ems]], dem [[Dortmund-Ems-Kanal]] und der [[Große Aa|Aa]]. Westlich des Ortsteils liegt das Landschaftsschutzgebiet Aaberge. Der renaturierte Südbach wurde zum Naturdenkmal erklärt. Ein Naturdenkmal war auch die so genannte „1000-jährige [[Eiche]]“, die angezündet und dadurch weitgehend zerstört wurde; es steht nur noch der Stamm. Zur Erholung der Einwohner dient eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete des Emslandes. Natur aus „zweiter Hand“ stellt der [[Seitenkanal Gleesen-Papenburg]] dar. Der Seitenkanal wurde vor dem Krieg als neues Kanalbett von Gleesen bis nach Papenburg geplant, aber nie fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Ausgrabungen sowie Hügel- und [[Großsteingrab|Steingräber]] ([[Großsteingrab Mundersum]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://tw.strahlen.org/praehistorie/niedersachsen/mundersum.html] Großsteingrab Mundersumer, Sand.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Großsteingrab Gleesen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.steinzeugen.de/sz_lingen.htm] Großsteingräber und Hügelgräber Gleesen.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Großsteingrab Bramsche-Wesel]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.steinzeugen.de/sz_lingen.htm] Großsteingräber und Hügelgräber Bramsche-Wesel.&amp;lt;/ref&amp;gt;) belegen, dass in der Gegend von Bramsche schon in der mittleren Jungsteinzeit (ca. 4.000–2.000 v. Chr.) Menschen siedelten. Diese Großsteingräber wurden während der [[Trichterbecherkultur]] errichtet. In der Nähe des Großsteingrabes Mundersumer Sand fand der Heimatforscher Heinrich Bröcker reichverzierte Scherben und rund 50 Urnen. Er entdeckte zudem südlich von Bramsche an der Surbecke, etwa 200 Meter von der Weseler Straße entfernt, einen weiteren Urnenfriedhof.&amp;lt;ref&amp;gt;Helen Strube, Gestern und Heute (Die Entwicklung der Volksschulen in Bramsche, Mundersun und Estringen), Heimatverein Lingen-Bramsche, 1999, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Nähe der [[Bauerschaft]] Mundersum, nördlich von Bramsche, entdeckte der Heimatforscher Franz Wolf des Weiteren insgesamt 55 ur- und frühgeschichtliche Stätten, Steingräber mit Waffen, Gefäßen und Geräten aus der [[Steinzeit]] (4000–2000 v. Chr.), eine steinzeitliche Grubenwohnung, [[Hügelgräber]] aus der [[Bronzezeit]] mit zahlreichen Urnenfunden (2000–750 v. Chr.) sowie eine [[Germanen|germanische Eisenschmelze]] in der Bauerschaft Hüvede.&amp;lt;ref&amp;gt;Helen Strube, Gestern und Heute (Die Entwicklung der Volksschulen in Bramsche, Mundersun und Estringen), Heimatverein Lingen-Bramsche, 1999, S. 127.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Nähe der Bauerschaft Estringen, auf dem Lüberg, entdeckte des Weiteren der Heimatforscher Heinrich Timmerbeil eine Grabstätte mit mehreren Urnen und Grabbeigaben aus der Zeit um 800 n. Chr. Unter den Grabbeigaben befand sich eine Kette mit über 60 haselnuss-großen Tonperlen mit einem Verschluss aus Bronze. Dieser Fund ist im Städtischen Museum von Osnabrück ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut H. Boyer, Funde vom Lüberg, Jahrbuch des Emsländischen Heimatbundes, Bd. 30, 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bramsche, Kirche St. Gertrudis.jpg|mini|Pfarrkirche St. Gertrudis]]&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1000 erschien &amp;#039;&amp;#039;Bramsche&amp;#039;&amp;#039; erstmals namentlich im [[Kloster Werden|Werdener]] [[Urbar (Verzeichnis)|Urbar]] als Teil des [[Venkigau]]s. Das Corveyer Heberegister erwähnt &amp;#039;&amp;#039;Bremesge&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls um 1000. In einer Urkunde von 1463 heißt es: &amp;#039;&amp;#039;Bramesche op den Huuetfelde in den Ampte von Lynge belegen&amp;#039;&amp;#039;. Bramsche gehörte in der [[Neuzeit]] zur [[Grafschaft Lingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hoeckmann.de/geschichte/lingenkarte.htm] Historische Karte der Grafschaften Lingen und Tecklenburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert wurde südlich von Bramsche an der [[Große Aa|Großen Aa]] die [[Gut Spyck|Burg Spyck]] errichtet, deren Besitzer die münsterländische Familie von Senden gewesen sein soll. Allerdings sind bis heute keinerlei Aufzeichnungen bzw. Dokumente gefunden worden. Ebenso wurden keine Burgreste wie Fundamente auf dem heutigen Gutsbezirk entdeckt. Nachgewiesen ist, dass die Familie von Senden zwischen 1412 und 1463 Besitzer war. Die urkundlich erwähnte [[Burg Bramsche (Lingen)|Burg Bramsche]] im Dorfkern, mit seinem Burgherrn [[Ritter Otto von Grothaus]] war zu dieser Zeit bereits zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zeit der Reformation ===&lt;br /&gt;
[[Konrad von Tecklenburg-Schwerin]], Graf der [[Grafschaft Lingen]], führte 1543 die [[Reformation]] ein, so auch in Bramsche. Seelsorger in Bramsche wurde der [[Reformierte Kirchen|calvinistische]] Prediger Joh. Horstel. Nach der Niederlage des [[Schmalkaldischer Bund|Schmalkaldischen Bundes]] musste Konrad von Tecklenburg-Schwerin im Jahr 1548 die Grafschaft Lingen abtreten. Durch den Verlust seiner Regentschaft im Jahre 1548 wurde Bramsche wieder katholisch.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.reformiert-online.net/t/eng/bildung/grundkurs/gesch/lek4/lek4.pdf] (PDF; 65&amp;amp;nbsp;kB) Reformed History and Theology (Lesson 4: Reformed Confessionalisation in Germany and Upper Germany), Georg Plasger, 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1597 bis 1605, als die Grafschaft Lingen Teil der [[Utrechter Union]] war, predigte Pfarrer Albertus Hoett in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archive.org/stream/geschichtedeskr00schrgoog#page/n277/mode/2up] Geschichte des Kreises Lingen: Die allgemeine Geschichte, R von Acken, S. 218 und 223.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem der Prinz von [[Oranien]] die Grafschaft Lingen erneut 1633 in Besitz genommen hatte, ließ er die Pfarreien in der Grafschaft mit calvinistischen Predigern besetzen; die kleinere Gemeinde [[Bramsche]] wurde den [[Römisch-katholische Kirche|Katholiken]] gelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=MR4-AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA417&amp;amp;lpg=PA417&amp;amp;dq=Melchior+Balthasar+Meppen&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=krP7Ivc69u&amp;amp;sig=lJfk2pQU_KPIqbaFUsrMImdxpUU&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=otxPTtf-H6n24QTz69WtBw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=4&amp;amp;ved=0CCoQ6AEwAw#v=onepage&amp;amp;q=Melchior%20Balthasar%20Meppen&amp;amp;f=false] Geschichte des vormaligen münsterschen Amtes Meppen von J. B. Diepenbrock, S. 371.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] bekam auch die Gemeinde Bramsche einen calvinistischen Prediger. Die Kirchenverordnung der Oranier verbot es, dass katholische Priester und Küster in Bramsche wirkten, sodass die Bramscher Katholiken bis zum Jahre 1702 in der &amp;#039;&amp;#039;Tegder Scheune&amp;#039;&amp;#039; in Gleesen zur Messe gingen.&amp;lt;ref&amp;gt;Helen Strube, Gestern und Heute (Die Entwicklung der Volksschulen in Bramsche, Mundersun und Estringen), Heimatverein Lingen-Bramsche, 1999, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Durch die [[Kontinentalsperre|Annexion nordwestdeutscher Gebiete]] ab dem 1. Januar 1811 durch das [[Napoleon Bonaparte|napoleonische Kaiserreich]] wurde Bramsche Teil Frankreichs. Es gehörte zum &amp;#039;&amp;#039;[[Département de l’Ems-Supérieur]]&amp;#039;&amp;#039; (Departement Ober-Ems). Das napoleonische Kaiserreich brachte die Errungenschaften der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] nach Bramsche, den [[Liberalismus]]: [[Gleichheitssatz|Rechtsgleichheit]], die [[Reisefreiheit]], die [[Gewerbefreiheit]], die [[Trennung von Kirche und Staat]], den Schutz des Privateigentums und den [[Code civil]] („Code Napoléon“). Im November 1813 endete mit den [[Befreiungskriege]]n die französische Herrschaft über Bramsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Verzicht Preußens auf die [[Grafschaft Lingen]] wurde 1814 Bramsche Teil des auf dem [[Wiener Kongress]] neugegründeten [[Königreich Hannover|Königreiches Hannover]]. Am 25. Juni 1822 erfolgte durch die [[Kulturverordnung (Grafschaft Lingen)|Kulturverordnung]] (sowie des Nachtrages von 12. März 1824) des Königreiches Hannover die rechtliche Weisung zur [[Simultankirche|Simultannutzung]] der Bramscher Kirche. Diese Verordnung wurde aber schon 1827/1830 aufgrund des nicht endenden Streites um die Kirchennutzung wieder aufgehoben. Im Jahre 1848 wurde die Bramscher Kirche den [[Römisch-katholische Kirche|Katholiken]], mit einem Drittel des Kirchenvermögens, übertragen. Der protestantische Pfarrer der Bramscher Gemeinde wurde drauf hin Pfarrer in [[Baccum]].&amp;lt;ref&amp;gt;Geschichte des Kreises Lingen: Die allgemeine Geschichte R. von Acken, S. 360 und 400.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Kulturverordnung wurde zudem am 14. September 1825 die Aufsicht über die Schule in Bramsche katholischen Lehrern angetragen.&lt;br /&gt;
Nach dem verlorenen [[Deutscher Krieg|Österreichisch-Preußischen Krieg]] von 1866 annektierte Preußen das Königreich Hannover, das zur preußischen [[Provinz Hannover]] wurde. Somit wurde Bramsche durch die Annexion des Königreiches Hannover Teil des deutschen [[Deutscher Zollverein|Zollvereins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bramsche (Lingen) Gedenkstätte der Gefallenen des I. und II. Weltkrieges.jpg|mini|Gedenkstätte der Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] von 1914 bis 1918 brachte die Zwangsverpflichtung vieler Bramscher zum Kriegsdienst. Insgesamt 43 Bramscher fielen vornehmlich an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], am 7. April 1945, wurde Bramsche nach viertägigen Kämpfen durch britische Truppen besetzt. Unter den vielen Gebäuden, die beschädigt wurden, befand sich die Schule und der Gasthof Heskamp. Die Pfarrkirche [[St. Gertrudis (Bramsche)|St. Gertrudis]] trug ebenfalls einige Schäden davon. Das Kirchendach war schwer beschädigt und die Kirchenfenster waren zertrümmert. Bei den Kämpfen in Bramsche wurden elf deutsche Soldaten getötet und in zwei Massengräbern an der Kirche beigesetzt. Zudem befand sich zwischen Bramsche und [[Gleesen]] eine [[Flak]]-Stellung. Dieses Gelände wird heute durch einen Hundeverein genutzt. Wesel, mit dem [[Militärflugplatz Plantlünne/Wesel]], konnte erst am 9. April 1945 durch britische Truppen besetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wesel, beiderseits der Bundesstraße 70 in Höhe der Mülldeponie Venneberg, befand sich der Militärflugplatz Plantlünne/Wesel mit der [[Jagdgeschwader 26 „Schlageter“|III./Jagdgeschwader 26]]. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges war der Flugplatz, auf dem 60 bis 120 Flugzeuge standen, einsatzfähig. Der Flughafen wurde von Strafgefangenen errichtet. Diese zogen in langen Kolonnen, von Wärtern bewacht, vom Militärflugplatz Plantlünne/Wesel zum [[Dortmund-Ems-Kanal]], um dort mit Schaufeln und bloßen Händen Schiffsladungen mit Baustoffen und Pflastermaterial für den Flugplatzausbau auf Feldbahnloren oder Lkw zu verladen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfons Wolbers – St. Gertrudis-Pfarrgemeinde in Bramsche.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach mehreren Bombardierungen nahmen die Briten am 9. April 1945 den Flugplatz in Besitz und flogen von dort aus britische Einsätze. Ein tragischer Irrtum nahm hier am 3. Mai 1945 seinen Anfang. Britische Kampfflugzeuge stiegen auf und versenkten in der Lübecker Bucht die &amp;#039;&amp;#039;[[Cap Arcona (Schiff, 1927)|Cap Arcona]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Thielbek]]&amp;#039;&amp;#039;, auf denen sich zahlreiche KZ-Häftlinge des [[KZ Neuengamme]] befanden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.relikte.com/plantluenne/index.htm] Militärgeschichte im Gebiet Niedersachsen und Bremen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bramsche wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch [[Polnische Besatzungszone|polnische Truppen]] besetzt und war Teil der [[Britische Besatzungszone|britischen Besatzungszone]]. Erst nach dem Abzug der polnischen Truppen im April 1947 konnte der Schulhof und die Lehrerwohnung wieder durch die Gemeinde in Obhut genommen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Helen Strube, Gestern und Heute (Die Entwicklung der Volksschulen in Bramsche, Mundersun und Estringen), Heimatverein Lingen-Bramsche, 1999, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zweiten Weltkrieg fielen 59 Bramscher als Kriegsverpflichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachkriegszeit war durch die Not der [[Heimatvertriebene]]n geprägt. Zu dieser Zeit waren zeitweise zwei Drittel der Bevölkerung Bramsches Flüchtlinge. Nach 1950 entwickelte Bramsche sich von einer landwirtschaftlich geprägten Gemeinde zu einem Ort mit geschäftlicher und handwerklicher Orientierung. Es sind außerdem mehrere große Industriebetriebe und das [[Kernkraftwerk Lingen]] hier angesiedelt. Im Jahr 1964 schlossen sich die vier Gemeinden Bramsche-Wesel, Sommeringen-Hüvede, Mundersum und Estringen zur Samtgemeinde Bramsche zusammen. Diese wurde zehn Jahre später zu einem Stadtteil von Lingen (Ems).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März 1974 wurde die Gemeinde Bramsche-Wesel in die Stadt Lingen (Ems) eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart und Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=255 und 256}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herleitung der Namen und Geschichte der Ortschaften ===&lt;br /&gt;
Beim Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bramsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (alt: &amp;#039;&amp;#039;Bremesge&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;Bramesche&amp;#039;&amp;#039;) leitet sich das Bestimmungswort von germ. &amp;#039;&amp;#039;brem, bram&amp;#039;&amp;#039; = Dorn, Stachel; aus idg. &amp;#039;&amp;#039;bhrom/bhrem&amp;#039;&amp;#039; = eine Spitze bilden, vgl. althochdtsch. &amp;#039;&amp;#039;bráma&amp;#039;&amp;#039; = Dornstrauch, Dornengestrüpp. Evtl. kann &amp;#039;&amp;#039;bram&amp;#039;&amp;#039; auch für [[Ginster]] stehen. Das Grundwort &amp;#039;&amp;#039;esge&amp;#039;&amp;#039; wird noch plattdtsch. als &amp;#039;&amp;#039;eske&amp;#039;&amp;#039; = [[Eschflur|(Esch)]], für eine Fläche ohne Baumbestand benutzt. Es handelte sich somit entweder um einen mit Dornengestrüpp bewachsenen, baumlosen Versammlungsort oder einen Esch im Ginstergelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kring&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, von germ. &amp;#039;&amp;#039;crange&amp;#039;&amp;#039; = kreisförmiger Ort; ursprüngliches Gebiet der Gerichtsbarkeit und des Asylrechts der Herrschaft des [[Gut Spyck|Gutes Spyck]]. Die hier vorhandenen Höfe waren alle eigenhörig. Der Sage nach soll die Größe dieses Ortes durch Umspannen mit einem Seidenfaden festgestellt worden sein. Kring war nicht selbstständig. Die Verwaltung erfolgte durch Bramsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wesel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (alt: &amp;#039;&amp;#039;Weselo&amp;#039;&amp;#039;), von &amp;#039;&amp;#039;wis&amp;#039;&amp;#039; = Wasser und &amp;#039;&amp;#039;lo, loh&amp;#039;&amp;#039; = Gehölz bedeutet Holzbestand in nassem Gelände. &amp;#039;&amp;#039;Wesel&amp;#039;&amp;#039; liegt südlich von Bramsche. Hier sind, besonders in Lögerings Tannen, viele vorgeschichtliche Funde gemacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sommeringen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (alt: &amp;#039;&amp;#039;Sumerhamen&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;Somerhamen&amp;#039;&amp;#039;, 1285) ist gleichbedeutend mit Sommerweide. Dabei ist &amp;#039;&amp;#039;eng, ing&amp;#039;&amp;#039; ein altsächsisches Wort mit der Bedeutung Weide-, Wiesen- oder Ackerfläche größeren Umfanges. Um 1150 lieferte ein Ezzelin aus &amp;#039;&amp;#039;Sumerhamen&amp;#039;&amp;#039; 23 Maß Korn über den Oberhof in &amp;#039;&amp;#039;Schapen&amp;#039;&amp;#039; an &amp;#039;&amp;#039;Werden&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Ham&amp;#039;&amp;#039; = Wiese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hüvede&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (alt: &amp;#039;&amp;#039;Huvida, Hubide, Hufden&amp;#039;&amp;#039;), erstmals 890 im Werdener Heberegister erwähnt. Thiadrad und Ermund hatten Abgaben an Werden zu zahlen. Ein Hof Hüvett hat noch 1905 in Hüvede bestanden. Hüvede wurde immer gemeinsam mit Sommeringen verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mundersum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (alt: &amp;#039;&amp;#039;Munersde&amp;#039;&amp;#039; 1150, &amp;#039;&amp;#039;Munersen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Munersum&amp;#039;&amp;#039; 1550). Das Bestimmungswort &amp;#039;&amp;#039;mund&amp;#039;&amp;#039; verweist auf einen Versammlungsort. Die Endigungen &amp;#039;&amp;#039;-ina, -ini, -ine, -inun, -enan, -enun, -um, -un, -ene, -en&amp;#039;&amp;#039; kommen in zahlreichen Ortsnamen anstelle eines abgeschlissenen Grundwortes vor, ohne dass sich entscheiden lässt, ob sie auf einunddasselbe oder auf mehrere ursprüngliche, alte Wörter zurückgehen. Darin steckt ein allgemeines Grundwort mit der Bedeutung „Siedlung“. Das im Emsland häufige &amp;#039;&amp;#039;-um&amp;#039;&amp;#039; ist, wie man auch hier sehen kann, eine jüngere Form, die zum Teile an die Stelle älterer getreten ist, beispielsweise auch bei &amp;#039;&amp;#039;Dersum&amp;#039;&amp;#039; statt &amp;#039;&amp;#039;Dersinun&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Walchum&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Walkiun&amp;#039;&amp;#039;, Baccum statt &amp;#039;&amp;#039;Baccamun&amp;#039;&amp;#039;. Der Ort grenzt an Baccum. Um 1150 hatte ein Markwardus 16 Scheffel Korn und einen Widder an den Oberhof in Schapen zu liefern. Der Hof Wulfekotte war nach einer Überlieferung Ausgangspunkt und Jagdherberge für nächtliche Wolfjagden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Estringen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (alt: &amp;#039;&amp;#039;Asderigun&amp;#039;&amp;#039; 1000) wurde erstmals um 1000 im Werdener Heberegister als Teil des Venkigaus erwähnt. Zahlreiche Funde steinzeitlicher Gerätschaften belegen, dass dieser Ort schon in der Steinzeit große Bedeutung gehabt haben muss. Die Herkunft leitet sich von den Begriffen Esch und [[Thing]] ab. Esch bedeutet fruchtbares Ackerland und der [[Gogericht|Thingplatz]] war bei den Germanen ein geheiligter religiöser Platz. Zusätzlich diente dieser Ort als Gerichts- und Versammlungsplatz. Auf dem Thing wurden alle wichtigen Entscheidungen getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rottum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (alt: &amp;#039;&amp;#039;Rotmen&amp;#039;&amp;#039; 1287) aus Rotham, Rothem, östlich von Estringen; bezeichnet eine gerodete Waldfläche. Später von Estringen verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Polle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird erstmals um 1180 genannt. Damals hatte ein Herimann acht Maß Korn an den Oberhof in Schapen zu liefern. Der Hof Pollmann war den Tecklenburgern eigenhörig. Möglicherweise leitet sich der Name von der gräflichen Pohlmöhle ab, in deren Nähe eine Furt durch die Aa ging. Der alte Botenweg von Lingen nach Rheine führte über diese Fuhrt, durch den Poller Sand. Auf dem Gelände des Landwirts Pollmann wird dieser Weg zu einem Hohlweg. Dieser Hohlweg war öfters Schauplatz von Überfällen der [[Tecklenburg]]er. Auf Poller Grund wurde das Atomkraftwerk Lingen errichtet. Die Rottum und Polle waren nicht selbstständig. Die Verwaltung erfolgte durch Estringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung einzelner Ortsteile ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Einwohnerzahl || 1794&amp;lt;ref&amp;gt;Westphälischer historisch-geographischer National-Kalender zum Nutzen und Vergnügen, auf das Jahr 1806&amp;lt;/ref&amp;gt; || 1880 || 1900 || 1925 || 1933 || 1939 || 1950 || 1961&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt; || 1970&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt; || 2008 || 2012&amp;lt;ref&amp;gt;lingen.de: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Strukturdaten, Stand November 2007&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.lingen.de/index.php?idart=984&amp;amp;sub=yes&amp;amp;parent=2&amp;amp;sidcat=21&amp;amp;idcat=21&amp;amp;lang=1 |wayback=20071218082921 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bramsche-Wesel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || k. A. || 577 || 700 || 826 || 909 || 931 || 1465 || 2243 || 607 || 762 || 2180&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Estringen-Polle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || k. A. || 224 || 273 || k. A. || 233 || 254 || 378 || 250 || 315 || 313 || 252&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hüvede-Sommeringen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || k. A. || k. A. || k. A. || 256 || 313 || 315 || 407 || 263 || 338 || 359 || 266&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mundersum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || k. A. || 277 || 308 || 137 || 139 || 137 || 213 || 88 || 131 || 124 || 80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 475|| ||  || || || || || || || || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Das kulturelle Leben in Bramsche wird wesentlich von den Vereinen getragen; so heißt das Heimathaus „Haus der Vereine“. Es entstand aus der restaurierten Mühle und der alten Ortmann’schen Scheune, die – ebenfalls im Rahmen der Dorferneuerung – in den Ortskern versetzt wurde. Ein Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben der Dorfgemeinschaft ist das [[Schützenfest]], das in jedem Jahr an [[Christi Himmelfahrt]] auf der Wiese vor dem Sportzentrum stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortskern wurde neu gestaltet, die Vereine und bürgerschaftlichen Gruppen erhielten ein Heimathaus, der Schulplatz wurde saniert. Der Sportverein ist die SG Bramsche e.&amp;amp;nbsp;V. 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bramsche gibt es verschiedene Fußball-Fanclubs. 2005 wurde der Fanclub &amp;#039;&amp;#039;Red Barons&amp;#039;&amp;#039; des Fußballvereins [[Hannover 96]] gegründet. Im Jahr 2000 gründeten sich die &amp;#039;&amp;#039;Bramscher Blue Devils&amp;#039;&amp;#039;, ein Fanclub des [[FC Schalke 04]]. Den ältesten Fanclub stellen die Fans des [[FC Bayern München]]. Der Fanclub „Bramscher Seppls“ wurde im Jahr 1994 gegründet und hat über 70 Mitglieder. Der Fanclub veranstaltet jedes Jahr ein Fanclub-Fußballturnier mit einer großen Tombola. Der Erlös wird für Gruppierungen oder Einrichtungen im Dorf gespendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Industrie ==&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der Industrie der Stadt [[Lingen (Ems)|Lingen]] befindet sich auf Bramscher Gebiet. Hier befinden sich unter anderem ein Stahlwerk des Unternehmens [[Benteler (Unternehmen)|Benteler]] und das [[AKW Emsland]]. Die Gegend ist weiterhin von landwirtschaftlichen Betrieben geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Gertrudis (Bramsche)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 13. Jahrhundert ist Bramsche als Pfarrei benannt. Die damalige Kapelle wurde 1314 durch den damaligen Bischof des Bistums Osnabrück zur Pfarrkirche geweiht. Die jetzige Saalkirche aus Bruchsteinen entstand in mehreren Bauabschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;Pfarrkirche St. Gertrudis&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bramsche, Turm der Kirche St. Gertrudis.jpg|Kirchturm&lt;br /&gt;
 Bramsche, Altar der Kirche St. Gertrudis.jpg|Altar&lt;br /&gt;
 Bramsche, Apsis des alten Schiffes der Kirche St. Gertrudis.jpg|Wandgemälde im alten Kirchenschiff&lt;br /&gt;
 Bramsche, Orgel der Kirche St. Gertrudis.jpg|Orgel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zugehörigkeit Estringens zur Pfarrei Lingen ist seit 1250 urkundlich bezeugt. Die turmlose gotische St.-Antonius-Kapelle wurde nach einer Inschrift über der Südtür 1520 erbaut; wahrscheinlich hatte sie einen Vorgängerbau.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bonifatiusgemeinde.de/dedi/projekt01/index.php?idcatside=176&amp;amp;sid=263f959c0f341307ef9b058916eba03e] Chronik der Pfarrkapelle St. Antonius.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Der [[Ortsrat]], der Bramsche vertritt, setzt sich aus elf Mitgliedern zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine [[Kommunalwahl]] für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2021 und endet am 31. Oktober 2026.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vergangenen Ortsratswahlen ergaben folgende Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Ortswahl&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |2021&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/03454032/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_2478 |titel=Ergebnis Ortsratswahl 2021 |abruf=2022-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;7&amp;quot; style=&amp;quot;background:#ffffff|&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |2016&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lingen.de/wahlen/kommunal16/454032_000078/index.html |titel=Ortsratswahl Bramsche 2016 |abruf=2022-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |2011&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lingen.de/rathaus_und_buergerservice/wahlen/kommunalwahlen_und_direktwahlen/kommunalwahlen_und_direktwahlen.html] Lingen.de Wahlen 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;|| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 2006&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Stimmen&lt;br /&gt;
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!Sitze&lt;br /&gt;
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!%&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
|3594&lt;br /&gt;
|82,5&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|3460&lt;br /&gt;
|81,9&lt;br /&gt;
|9|| align=&amp;quot;center&amp;quot; |3100||81,5|| align=&amp;quot;center&amp;quot; |9|| align=&amp;quot;center&amp;quot; |3280||85,0|| align=&amp;quot;center&amp;quot; |9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]&lt;br /&gt;
|{{0}}328&lt;br /&gt;
|{{0}}7,5&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
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|1|| align=&amp;quot;center&amp;quot; |{{0}}704||18,5|| align=&amp;quot;center&amp;quot; |1|| align=&amp;quot;center&amp;quot; |{{0}}581||15,1|| align=&amp;quot;center&amp;quot; |2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;| Die BürgerNahen&lt;br /&gt;
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| –&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;left&amp;quot;| [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]]&lt;br /&gt;
|{{0}}156&lt;br /&gt;
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| –&lt;br /&gt;
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| –&lt;br /&gt;
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!&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Gerd Strube]], Politiker (CDU), von 1983 bis 1994 [[Mitglied des Bundestages]]&lt;br /&gt;
* [[Tamara Zieschang]], Politikerin (CDU), seit 2019 [[Staatssekretär]]in im [[Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ernst Förstemann, Hermann Jellinghaus (Herausgeber) – &amp;#039;&amp;#039;Altdeutsches Namenbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band II, 1 und 2: &amp;#039;&amp;#039;Ortsnamen&amp;#039;&amp;#039;, Bonn 1913/1916 (Nachdruck: Band II, 2, Hildesheim 1967/1983, ISBN 3-487-01733-4)&lt;br /&gt;
* Hermann Abels – &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Emslandes, in ihrer sprachlichen und kulturgeschichtlichen Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;, Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 1929.&lt;br /&gt;
* Lehrerverein der Diözese Osnabrück – &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Lingen. Beiträge zur Heimatkunde des Regierungsbezirks Osnabrück Heft I&amp;#039;&amp;#039;, Verlag R. van Acken, Lingen/Ems 1905.&lt;br /&gt;
* Werner Kaemling – &amp;#039;&amp;#039;Atlas zur Geschichte Niedersachsens&amp;#039;&amp;#039;, Gerd J. Holtzmeyer Verlag, Braunschweig 1987, ISBN 3-923722-44-3.&lt;br /&gt;
* Christoph Oberthür, Franz Busche, Franz Barth, Heinrich Dünheuft – &amp;#039;&amp;#039;Heimatkarte des Kreises Lingen mit statistischen Angaben&amp;#039;&amp;#039;, Verlag R. van Acken, Lingen/Ems 1953.&lt;br /&gt;
* Hans Behrens: &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliche Geschichtstafel für Weser-Ems, Daten aus 300 Jahren Verbandsarbeit&amp;#039;&amp;#039;. Isensee Verlag, Oldenburg 2000, ISBN 3-89598-681-X.&lt;br /&gt;
* Statistik des Deutschen Reichs Ergebnissen verschiedener Volkszählungen, Berlin 1883–1944.&lt;br /&gt;
* Niedersächsisches Amt für Landesplanung und Statistik – &amp;#039;&amp;#039;Statistisches Jahrbuch 1950&amp;#039;&amp;#039;, Hannover 1950.&lt;br /&gt;
* Alfons Wolbers – St. Gertrudis-Pfarrgemeinde in Bramsche, Heimatverein Lingen-Bramsche 2000, Druckerei Helming, 48488 Emsbüren.&lt;br /&gt;
* Helen Strube – Die Entwicklung der Volksschulen in Bramsche, Mundersum und Estringen, Heimatverein Lingen-Bramsche 1999, Goldschmidt-Druck GmbH, 49757 Werlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Lingen (Ems)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=10359240-4|VIAF=152313722}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Emsland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lingen (Ems))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Emsland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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