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	<title>Bramo 323 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T19:16:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bramo_323&amp;diff=1090264&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Max-78: /* Siehe auch */ kk</title>
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		<updated>2026-03-15T16:28:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch: &lt;/span&gt; kk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                 = Bramo 323 &amp;#039;&amp;#039;Fafnir&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Bild                 = [[Datei:Bramo 323.JPG|250px]]&lt;br /&gt;
|Typ                  = [[Sternmotor]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland     = {{DEU-1935}}&lt;br /&gt;
|Hersteller           = [[Brandenburgische Motorenwerke]]&lt;br /&gt;
|Erstflug             = &lt;br /&gt;
|Indienststellung     = &lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum  = 1936 bis 1944&lt;br /&gt;
|Stückzahl            = ca. 5500&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bramo 323&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; „[[Fafnir]]“ ist ein [[Kühlung (Verbrennungsmotor)|luftgekühlter]] Neunzylinder-[[Sternmotor]] der [[Brandenburgische Motorenwerke|Brandenburgischen Motorenwerke]] (ab 1939: BMW-Flugmotorenwerke Brandenburg). Der [[Flugmotor]] basierte auf den Erfahrungen, die [[Siemens &amp;amp; Halske]] bzw. [[Brandenburgische Motorenwerke|SAM]]/Bramo mit den unter einer Lizenz von [[Gnôme-Rhône]] gebauten  &amp;#039;&amp;#039;Gnôme-Rhône 9A Jupiter&amp;#039;&amp;#039;-Motoren (einem Nachbau des [[Bristol Jupiter]]) gemacht hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gersdorff&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|9783763761289|Seiten=47–49}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Bramo 323 übernahm Siemens &amp;amp; Halske aber die grundsätzliche Ventilanordnung der führenden US-amerikanischen Sternmotoren, die eine wesentlich bessere Kühlung der Zylinderköpfe erlaubt. Der Bramo 323 wurde damit zu einem der leistungsstärksten [[Neunzylindermotor|Neunzylinder]]-Sternmotoren. Bis 1944 wurden ca. 5500 „Fafnir“ hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung begann 1929 mit dem Bau des Bristol Jupiter in einer „deutschen“ Version, den Sh 20 und Sh 21. Mit Vergrößerung der Bohrung entstand 1930 der Sh 22 mit {{PS2kW|950|-1}}. Analog dem Jupiter sah der Sh&amp;amp;nbsp;22 mit den vorn liegenden [[Stoßstange (Motor)|Stoßstangen]] der [[Ventilsteuerung]] recht altmodisch aus. Der Flugmotorenbau wurde 1934 aus dem Konzern Siemens&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Halske herausgelöst und in die neu geschaffene Tochtergesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Siemens Apparate und Maschinen GmbH&amp;#039;&amp;#039; (SAM) überführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gersdorff&amp;quot; /&amp;gt; Mitte der 1930er Jahre wurden alle deutschen Flugmotorenbezeichnungen geändert, wobei SAM der 300er-Block zugewiesen wurde. Nach Gründung der Bramo im Jahr 1936 wurde der [[Siemens &amp;amp; Halske Sh 14|SAM 314]] in Bramo&amp;amp;nbsp;314 sowie der SAM&amp;amp;nbsp;322 in Bramo&amp;amp;nbsp;322 umbenannt. Der Bramo 322 wurde nie serienreif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung konzentrierte sich nun auf die Grundausführung und sah für den Bramo 323 eine [[Junkers Flugzeug- und Motorenwerke|Junkers]]-[[Direkteinspritzung|Benzindirekteinspritzung]] mit [[Motoraufladung|Lader]] vor. Der Motor wies einen Hubraum von knapp unter 27&amp;amp;nbsp;l auf und produzierte 900&amp;amp;nbsp;PS [[Startleistung (Triebwerk)|Startleistung]] bei 2500/min, welche geringfügig auf 1000&amp;amp;nbsp;PS in 3100&amp;amp;nbsp;m anstieg. Der Leistungsabfall auf Meereshöhe war prinzipbedingt durch den mechanisch angetriebenen Lader, welcher erst über der kritischen Flughöhe einen konstanten Ladedruck aufbaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Bramo 323 wurde in einer A- sowie einer B-Variante hergestellt, welche sich durch die Drehrichtung unterschieden. Die Motoren waren für den paarweise vorzunehmenden Einbau in zweimotorige Flugzeuge vorgesehen, um das Drehmoment der Propeller auszugleichen. Analog verhielt es sich mit den C und D-Varianten, bei denen die Laderübersetzung für eine bessere Leistung in geringer Höhe reduziert wurde. Damit erhöhte sich die Startleistung auf 1000&amp;amp;nbsp;PS; jedoch wurde die kritische Flughöhe herabgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die endgültigen Versionen P, R und T waren für eine höhere Leistung bei allen Flughöhen mit einem zwischen zwei Stufen schaltbaren mechanischen Lader ausgerüstet. Damit erreichte man 1000&amp;amp;nbsp;PS in Meereshöhe wie in der C/D-Variante, jedoch eine verbesserte Höhenleistung mit 940&amp;amp;nbsp;PS in 4570&amp;amp;nbsp;m Höhe. In der R-2-Variante wurde eine kurzfristige Steigerung der Startleistung auf 1100&amp;amp;nbsp;PS durch Verwendung hochoktanigen Treibstoffs (C3) ermöglicht. Eine weitere Steigerung durch Einspritzung eines Methanol-Wasser-Gemischs wurde nie verwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bramo 323 Fafnir wurden einige deutsche Vorkriegsmodelle angetrieben, so z.&amp;amp;nbsp;B. [[Focke-Wulf Fw 200]], [[Henschel Hs 126]], [[Arado Ar 232]], [[Dornier Do 17]] und [[Dornier Do 24|Do 24]] sowie der [[Hubschrauber]] [[Focke-Achgelis Fa 223|Focke-Achgelis Fa 223 „Drache“]]. Die ersten Exemplare des Flugbootes [[Blohm &amp;amp; Voss BV 222]] „Wiking“ wurden mit dem Bramo 323 R-2 ausgerüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den recht hohen Kraftstoffverbrauch kam es zu keiner großen Verbreitung des Motors, da die meisten Flugzeuge auf den ähnlichen [[BMW 132]] setzten, welcher je nach Ausführung mit 0,30 und 0,35&amp;amp;nbsp;kg/kWh einen geringeren [[Spezifischer Kraftstoffverbrauch|spezifischen Kraftstoffverbrauch]] aufwies als frühe Versionen des Fafnir mit 0,37&amp;amp;nbsp;kg/kWh. Bei den aufgeladenen Varianten C und D sank der Wert auf 0,31&amp;amp;nbsp;kg/kWh, jedoch war dieser Motor aufgrund des nur einstufigen Laders nicht für große Flughöhen geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BMW kaufte 1939 die Brandenburgischen Motorenwerke. Für die wenigen Flugzeuge – speziell die Fw&amp;amp;nbsp;200 und Do&amp;amp;nbsp;24 – die nach 1940 den Bramo-Fafnir noch verwendeten, stellte das in &amp;#039;&amp;#039;BMW-Flugmotorenwerke Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; [[Firma|umfirmierte]] Unternehmen den Motor, auch als Tauschaggregat in den verbliebenen Do&amp;amp;nbsp;17, noch bis 1944 her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Bramo 323 A&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Bauart: luftgekühlter Neunzylinder-Sternmotor mit [[Direkteinspritzung|Benzindirekteinspritzung]]&lt;br /&gt;
* Leistung: 900 PS (662 kW) in Meereshöhe, 1000&amp;amp;nbsp;PS (736&amp;amp;nbsp;kW) auf 3100&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* [[Literleistung]]: 27,8 kW/l&lt;br /&gt;
* [[Hubraum]]: 26,82 l&lt;br /&gt;
* Durchmesser: 1388 mm&lt;br /&gt;
* Länge: 1420 mm&lt;br /&gt;
* Bohrung: 154 mm&lt;br /&gt;
* Hub: 160 mm&lt;br /&gt;
* Gewicht: 550 kg&lt;br /&gt;
* Ventiltrieb: [[OHV-Ventilsteuerung]] mit [[Nockentrommel]]&lt;br /&gt;
* [[Doppelzündung]]&lt;br /&gt;
* Lader: mechanisch über Getriebe angetrieben&lt;br /&gt;
* Verdichtung: 6,4:1&lt;br /&gt;
* Spezifischer Verbrauch: 0,348 kg/kWh&lt;br /&gt;
* [[Leistungsgewicht]]: 1,36 kW/kg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flugzeuge mit dem Bramo 323 ==&lt;br /&gt;
* [[Arado Ar 196]]&lt;br /&gt;
* [[Arado Ar 198]]&lt;br /&gt;
* [[Arado Ar 232]]&lt;br /&gt;
* [[Blohm &amp;amp; Voss BV 141]]&lt;br /&gt;
* [[Dornier Do 17]]&lt;br /&gt;
* [[Dornier Do 24]]&lt;br /&gt;
* [[Focke-Achgelis Fa 223]]&lt;br /&gt;
* [[Focke-Wulf Fw 200]]&lt;br /&gt;
* [[Focke-Wulf Fw 206]] (Projekt)&lt;br /&gt;
* [[Henschel Hs 126]]&lt;br /&gt;
* [[Junkers Ju 252]]&lt;br /&gt;
* [[Junkers Ju 352]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Flugmotor]] (Abschnitt BMW)&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtriebwerken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Axel Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Bald hat die Condor wieder Flügel&amp;#039;&amp;#039;, in der [[NZZ]] vom 6. August 2007, Seite 8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bramo 323 Fafnir|Bramo 323|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
| url= https://bmw-grouparchiv.de/research/detail/index.xhtml?id=3867252&lt;br /&gt;
| titel= Bramo-323&lt;br /&gt;
| hrsg= BMW AG&lt;br /&gt;
| werk= BMW Geschichte | archiv-url= | archiv-datum=&lt;br /&gt;
| zugriff= 2019-05-06&lt;br /&gt;
| kommentar= Dossier des BMW Group Archivs | zitat= | offline= }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sternmotor (Luftfahrt)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Max-78</name></author>
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