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	<title>Braeburn (Apfel) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T22:34:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Apfelsorte&lt;br /&gt;
| Name             = Braeburn&lt;br /&gt;
| Bild             = Malus_Braeburn.jpg&lt;br /&gt;
| Herkunft         = [[Nelson (Neuseeland)]]&lt;br /&gt;
| bekannt seit     = 1952&lt;br /&gt;
| Abstammung       = [[Zufallssämling]]&lt;br /&gt;
| Kreuzung         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Braeburn jm26189 ji.jpg|miniatur|Fruchtansichten]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Braeburn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Sorte des [[Kulturapfel]]s, die ursprünglich aus [[Neuseeland]] stammt. Der zweifarbige mittelgroße Apfel ist knackig und hat ein komplexes süß-herbes Aroma, das insbesondere bei Europäern beliebt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;war&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Apfel wurde 1952 als [[Zufallssämling]] entdeckt, wird aber erst seit Anfang der 1990er in kommerziellem Maßstab angebaut. Braeburn gehört zusammen mit [[Royal Gala]] zu den beiden wichtigsten Apfelsorten Neuseelands. In den letzten Jahren hat auch der Anbau in anderen Regionen mit langen Vegetationsperioden zugenommen, und er wird kommerziell in Chile, den Vereinigten Staaten und dem südlichen Europa angepflanzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jac43&amp;quot; /&amp;gt; Benannt ist der Apfel nach den &amp;#039;&amp;#039;Braeburn Orchards&amp;#039;&amp;#039;, dem Ort des ersten kommerziellen Anbaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;war&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Apple seeds - variety Braeburn (aka).jpg|mini|Kerne der Sorte Braeburn]]&lt;br /&gt;
Braeburn-Äpfel sind mittelgroß bis groß. Die glänzende Schale wird von dunkelroten kurzen Streifen bedeckt, die zu drei Vierteln durch eine rote Fläche überlegt sind. Das Fruchtfleisch ist relativ hart, aber sehr aromatisch und haltbar, verliert jedoch, wenn die Äpfel erst aus dem Kühllager kommen, schnell seine Festigkeit. Braeburn ist länger lagerfähig als beispielsweise [[Cox Orange]], aber nicht so lange wie [[Golden Delicious]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;jac43&amp;quot;&amp;gt;John E. Jackson: &amp;#039;&amp;#039;The Biology of Apples and Pears.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge u. a. 2003, ISBN 0-521-38018-9, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mutante Braeburn Hillwell (auch „Red Braeburn“) hat eine stärker ausgeprägte Rotfärbung als die Stammform. Andere verbreitete Typen sind Hidala, Mahana Red, Royal Braeburn, und Southern Rose.&amp;lt;ref name=&amp;quot;war&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braeburn eignet sich als Tafelapfel ebenso wie zum Kochen oder Backen. Er ist ideal für [[Kompott]], [[Obstsalat]] und Saft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Braeburn reagieren viele Allergiker, wie auch auf [[Granny Smith]], [[Gala (Apfel)|Gala]], [[Golden Delicious]] und [[Jonagold]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Uta Schindler |url=https://www.spektrum.de/frage/sind-alte-apfelsorten-besser-fuer-allergiker/1689254 |titel=Sind alte Apfelsorten besser für Allergiker? |werk=[[Spektrum der Wissenschaft]] |datum=2019-12-09 |sprache=de |abruf=2024-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Apfel-Braeburn.jpg|mini|Braeburn]]&lt;br /&gt;
Braeburn wurde als [[Zufallssämling]] 1952 von O. Moran, einem Obstbauern aus [[Waiwhero]] in [[Upper Moutere]], Neuseeland, in einer Hecke am Wegesrand aufgefunden. Die Sorte wurde von der Baumschule Williams Brothers in Braeburn planmäßig für den Export angebaut. Besonders eine kleine Gruppe von Züchtern in der neuseeländischen Hauptanbauregion in [[Nelson (Neuseeland)|Nelson]] setzte sich für Braeburn ein. Aber erst als die Marktdominanz von [[Granny Smith]] und [[Red Delicious]] in den 1980ern und 1990ern in Neuseeland zu schwinden begann, bauten die Produzenten verstärkt Braeburn an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cul&amp;quot;&amp;gt;John Palmer: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.teara.govt.nz/en/apples-and-pears/page-3 Apples and pears – Cultivars].&amp;#039;&amp;#039; Te Ara - the Encyclopedia of New Zealand, updated 13-Jul-12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braeburn war zusammen mit Gala und [[Fuji (Apfel)|Fuji]] eine der ersten zweifarbigen Apfelsorten, die nach der jahrzehntelangen Dominanz einfarbiger Äpfel ([[Red Delicious]], [[Golden Delicious]], [[Granny Smith]]) auf dem Weltmarkt Erfolg fanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;war&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 2000 waren bereits 77 % der neuseeländischen Produktion Braeburn oder [[Royal Gala|Royal-Gala]]-Äpfel. Im neuen Jahrtausend begannen jedoch die Preise zu fallen und Braeburn zugunsten neuer [[Clubsorte]]n an Marktanteilen zu verlieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cul&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der komplexe herb-süße Geschmack auf den Exportmärkten Europas sehr gut ankommt, ist dies auf anderen Kontinenten nicht der Fall. Seitdem die Apfelbauern Neuseelands sich stärker auf den Export nach Asien konzentrieren, verliert Braeburn in seiner Heimat Neuseeland an Beliebtheit. Allein in den Jahren zwischen 2005 und 2011 hat sich die Produktion in dem Land halbiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;war&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine der Eltern- oder Großelternsorten wird [[Cox Orange]] vermutet. Als zweite Elternsorte wird Lady Hamilton angegeben. Auch kommt Golden Delicious oder Granny Smith in Frage. Der Zufallssämling wuchs im damaligen Zentrum des neuseeländischen Apfelanbaus auf, so dass Äpfel dieser Sorten in der Nähe wuchsen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;war&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Geraldine Warner|titel=Braeburn’s fatal flaw|url=http://www.goodfruit.com/Good-Fruit-Grower/April-15th-2012/Braeburns-fatal-flaw/|sprache=en|archiv-url=https://archive.is/20130411012302/http://www.goodfruit.com/Good-Fruit-Grower/April-15th-2012/Braeburns-fatal-flaw/|archiv-datum=2013-04-11|zugriff=2012-04-15|werk=Good Fruit Grower|offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braeburn-Bäume sind unter den klimatischen Bedingungen Neuseelands mit einer langen Vegetationsperiode vergleichsweise einfach anzubauen und erbringen bereits als junge Bäume hohe Ernten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;war&amp;quot; /&amp;gt; Die Ernte erfolgt dort von Ende März bis Anfang April. Die Früchte brauchen zur Reife eine relativ lange [[Vegetationsperiode]], weshalb sich die Sorte nur für wärmere Klimate eignet. In [[Deutschland]] ist sie nur in den wärmeren Regionen zum Anbau geeignet, die Ernte erfolgt Mitte bis Ende Oktober. Im [[Kühlhaus|Kühllager]] sind die Äpfel bis April haltbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braeburn ist besonders anfällig für [[Apfelschorf]]. Die Neigung zur [[Alternanz (Obstbau)|Alternanz]] lässt sich durch regelmäßige Ausdünnung gut eindämmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jac43&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Krankheit von Braeburn ist die „Braeburn Browning Disorder“. Dabei verfärbt sich das Fleisch des Apfels braun und saugt sich mit Wasser voll. In extremen Fällen können sich Aushöhlungen im Apfel bilden. Von außen ist in den Anfangsstadien die Krankheit nicht erkennbar, so dass immer wieder Äpfel mit Braeburn Browning Disorder in den Handel gelangten und dort für entsprechend verärgerte Reaktionen der Verbraucher sorgten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;war&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Manfred Fischer (Pomologe)|Manfred Fischer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Farbatlas Obstsorten.&amp;#039;&amp;#039; 2., stark überarbeitete Auflage. Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2003, ISBN 3-8001-5547-8.&lt;br /&gt;
* Franz Mühl: &amp;#039;&amp;#039;Alte und neue Apfelsorten.&amp;#039;&amp;#039; 9. Auflage. Obst- und Gartenbauverlag des Bayrischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege e.&amp;amp;nbsp;V., München 2021, ISBN 978-3-87596-093-8, S. 68.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Braeburn (apple)|Braeburn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apfelsorte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dovahiki</name></author>
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