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	<title>Brabeck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brabeck&amp;diff=52272&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Grammatik</title>
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		<updated>2025-05-28T17:16:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Grammatik&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Brabeck-Wappen.png|mini|Wappen derer von Brabeck]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brabeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Adelsfamilie aus [[Kirchhellen]] bei [[Bottrop]]. Sie war in verschiedenen Zweigen Besitzer vieler Herrenhäuser wie dem [[Haus Brabeck]] (von Brabeck zu Brabeck) bis 1818, dem [[Schloss Wittringen|Haus Wittringen]] (von Brabeck zu Brabeck) vom 14. bis zum 17. Jahrhundert, dem [[Haus Letmathe]] (von Brabeck zu Letmathe) von 1576 bis 1812, dem [[Haus Hemer]] (von Brabeck zu Letmathe und Hemer) von 1660 bis 1812, dem [[Schloss Söder]] (von Brabeck zu Söder) von 1690 bis 1862.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familiengeschichte ==&lt;br /&gt;
Im 13. Jahrhundert wird ein Lehnsgut der [[Abtei Werden]] mit dem Namen [[Haus Brabeck]] erwähnt.&lt;br /&gt;
Die Familie von Brabeck war von Mitte des 14. bis Ende des 17. Jahrhunderts Besitzer des in der Nähe befindlichen festen [[Schloss Wittringen|Hauses Wittringen]] bei [[Gladbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1573 starb Jürgen von Westhoven als letzter seines Geschlechts. [[Haus Letmathe]] fiel an seine Schwester Kiliane von Brabeck und ihren Ehegatten Wolter von Brabeck. Zwischen 1577 und 1585 (kein genaues Datum) wurde Walter von Brabeck Mitglied im Domkapitel in [[Bistum Paderborn|Paderborn]]. Nach dem [[Kölner Krieg]] erklärte der Statthalter von Oer, Georg von Brabeck, 1585 in einem Brief an das Domkapitel zu Köln, dass er im Namen des Kurfürsten Ernst die Jurisdiktion in der Haard bei [[Oer-Erkenschwick|Oer]] ausübe. 1605 errichtete Johann von Brabeck den Neubau (heutiger Südflügel) des Hauses Letmathe. Damit wurde endgültig aus der Burg ein Schloss. Der spätere Fürstbischof von Hildesheim, [[Jobst Edmund von Brabeck]], wurde am 11. November 1619 als Sohn des Westhoff von Brabeck und dessen Ehefrau Freiin Ursula [[Landsberg (Adelsgeschlecht)|von Landsberg]] zu [[Erwitte]] auf Haus Letmathe geboren. Am 28. Januar 1742 wurde [[Friedrich Moritz von Brabeck]] in Letmathe geboren. &amp;lt;!-- Am 16. Mai 1783 verstarb Rosalie von Brabeck zu [[Ahaus]] in [[Goddelsheim]] an schwerem Kindbett. Weitere Daten über den Zweig &amp;quot;zu Ahaus&amp;quot;?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Witwe Arnolds von Wachtendonk verkaufte um 1660 mit Zustimmung ihrer Söhne das [[Haus Hemer]] an ihren Schwiegersohn Melchior von Brabeck. 1670 übernahm die Familie des Reichsfreiherren Jobst Edmund von Brabeck als Gewerk das Bergwerk auf der [[Rhonaderzug|Rhonard]], im [[Olpe]]r Raum. Nach dem Tode Melchiors von Brabeck 1680 lebte sein Bruder Johann Ernst von Brabeck, Domherr in [[Münster]], zeitweise auf Haus Hemer. Er starb hier 1690. Für die Nachgeborenen von niederen katholischen Adelshäusern dieser Zeit war es normal, dem Domkapitel eines Bistums anzugehören, um aus den damit verbundenen Pfründen ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. 1805 stellte der Graf von Brabeck aufgrund der hohen Kosten und mittlerweile zu geringer [[Ausbeute (Bergbau)|Ausbeute]] den Bergbau in Olpe ein. Er verpachtete das Bergwerk und die Hütte bis 1807 an seinen bisherigen Faktor J. Jakob Weber, der es anschließend 1809 vom Grafen kaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jobst Edmund von Brabeck.jpg|mini|[[Jobst Edmund von Brabeck]] (1619–1702), Fürstbischof von Hildesheim]]&lt;br /&gt;
1690 konnte der Hildesheimer Fürstbischof Jobst Edmund von Brabeck seine aus [[Westfalen]] stammende Familie, den Zweig von Brabeck zu Letmathe und Hemer mit den Gütern [[Schloss Söder|Söder]] und [[Gut Nienhagen|Nienhagen]] bei Hildesheim belehnen, da im Jahre 1686 der letzte der Familie [[Bortfeld (Adelsgeschlecht)|von Bortfeld]] gestorben war. Ende des 17. Jahrhunderts ließ Fürstbischof Jobst Edmund von Brabeck den „Entenfang“, ein Seengebiet mit angeblich 500 Morgen Wasserfläche (125 Hektar), in [[Sarstedt-Giften|Giften]], [[Amt Steuerwald]] bei [[Sarstedt]] anlegen. Am 13. August 1702 starb Jobst Edmund von Brabeck und wurde in der Barbarakapelle des Domes zu [[Hildesheim]] beigesetzt. Zwischen 1741 und 1742 ließ der Neffe des Bischofs – gleichfalls mit dem Namen Jobst Edmund von Brabeck – das Schloss Söder, inklusive einer Hauskapelle erbauen. Bereits 1735 hatte die Familie von Brabeck vorübergehend einen Priester mit der Seelsorge in [[Söder (Holle)|Söder]] beauftragen können. Die Schlosskapelle trug vermutlich ein Mauritiuspatrozinium. Dank der Förderung der Familie von Brabeck war Schloss Söder bis Ende des 18. Jahrhunderts ein geistiger und kultureller Mittelpunkt des Bistums. Unter [[Friedrich Moritz von Brabeck]] beherbergte Schloss Söder von 1788 an eine kostbare Gemäldesammlung, die viele Besucher nach Söder zog. 1803 wurde Brabeck vom preußischen König [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III.]] in den [[Graf]]enstand erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Genealogisches Handbuch des Adels]], &amp;#039;&amp;#039;Adelslexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band II, Band 58 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1974, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt; ´1812 verkaufte Friedrich Moritz das Haus Letmathe, ebenso Haus Hemer. Am 8. Januar 1814 verstarb er auf Schloss Söder. Ein Brand im Jahr 1845 beschädigte das Schlossgebäude schwer, es wurde jedoch bis 1848 wieder aufgebaut. Moritz’ Schwiegersohn Andreas Graf zu Stolberg verkaufte 1859 erst die Kunstsammlung und 1862 schließlich auch das Schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1720 wurde der [[Probecksche Hof]] in [[Oestrich-Winkel|Winkel]] erbaut im Auftrag des Besitzers, des Freiherrn Moritz von Brabeck. Der Name wurde im Volksmund zu Probeck verwandelt. Er ist von den Weinbergen der Lage Jesuitengarten umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer bekannter Spross derer von Brabeck war [[Johann Karl Theodor von Brabeck]]. Er wurde am 19. Juli 1738 auf [[Haus Lohausen (Hamm)|Haus Lohausen]] bei [[Hamm]] als Sohn des Peter Franz Walter von Brabeck und der Maria Ottilia Schenck von Niddeg geboren. Im Jahr 1776 wurde er Abt und 1792 erster Fürstbischof von [[Corvey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 starb mit Bernhard von Brabeck die Linie derer von Brabeck zu Brabeck, wenig später die der Herren zu Söder (und ehemals Letmathe und Hemer) aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Gladbeck - Freizeitstätte Wittringen - Schloss 10 ies.jpg|[[Schloss Wittringen|Haus Wittringen]]&lt;br /&gt;
 Letmathe-HausLetmathe2-Bubo.JPG|[[Haus Letmathe]]&lt;br /&gt;
 Hemer-HausHemer1-Asio.jpg|[[Haus Hemer]]&lt;br /&gt;
 Schloss Soeder.jpg|[[Schloss Söder]]&lt;br /&gt;
 Hildesheim Haus der Landschaft.jpg|Brabeck’scher Hof in Hildesheim (ab 1818 Sitz der [[Landschaft des ehemaligen Fürstentums Hildesheim|Landschaft]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Familienwappen, die drei 2:1 in Gold gestellten [[Wolfsangel#Formen in der Heraldik|Wolfsangeln]], wurde ähnlich von verschiedenen Kommunen übernommen, so von [[Hemer]] (Stadt und [[Amt Hemer|Amt]]), das sind sämtliche (auch ehemalige) Gemeinden des Amtes ([[Becke (Hemer)|Becke]], [[Deilinghofen]], [[Ihmert]], [[Frönsberg]], [[Kesbern]], [[Evingsen]]), außerdem von [[Gladbeck]] und [[Kirchhellen]], [[Bottrop]] (das neue Wappen seit 1978), ferner von [[Söder (Holle)|Söder]] (Gemeinde [[Holle]]) und [[Sarstedt-Giften|Giften]] (Stadt [[Sarstedt]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen derer von Brabeck ziert auch verschiedene wichtige Kirchen in Deutschland, so in [[Hildesheim]], [[Münster]], [[Köln]], [[Mainz]], [[Freiburg im Breisgau]], [[Tutzing und Bichl]] und in [[Corvey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Persönlichkeiten der Familie ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich von Brabeck]] († 1618), Domherr in Münster&lt;br /&gt;
* [[Engelbert von Brabeck (Domherr, † 1620)|Engelbert von Brabeck]] († 1620), Domherr in Münster&lt;br /&gt;
* [[Walter von Brabeck]] († 1626), Dompropst in Paderborn und Domherr in Münster&lt;br /&gt;
* [[Johann Dietrich von Brabeck]] († vor 1629), Domherr in Münster&lt;br /&gt;
* [[Johann von Brabeck]] († vor 1632), Domherr in Münster&lt;br /&gt;
* [[Engelbert von Brabeck (Domherr, † 1636)|Engelbert von Brabeck]] († 1636), Domherr in Münster und Speyer&lt;br /&gt;
* [[Jobst Edmund von Brabeck]] (1619–1702), [[Hochstift Hildesheim|Fürstbischof von Hildesheim]]&lt;br /&gt;
* [[Ludolf Walter von Brabeck]] (1623–1699), Domherr in Münster&lt;br /&gt;
* [[Johann Ernst von Brabeck]] (1625–1690), Domherr in Münster&lt;br /&gt;
* [[Jobst Edmund von Brabeck (1660–1732)|Jobst Edmund von Brabeck]] (1660–1732), Domherr in Münster und Domscholaster in Hildesheim&lt;br /&gt;
* [[Jobst Edmund von Brabeck (Drost)|Jobst Edmund von Brabeck]] (nach 1700–1767), Drost von Liebenburg, Erbauer von [[Schloss Söder]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Karl Theodor von Brabeck]] (1738–1794), Abt, später [[Fürstbischof]] von [[Corvey]]&lt;br /&gt;
* [[Hermann Werner von Brabeck]] (1739–1785), Domherr in verschiedenen Bistümern&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Moritz von Brabeck]] (1742–1814), Kunstmäzen auf Schloss Söder, letzter Brabeck auf Haus Letmathe und Haus Hemer&lt;br /&gt;
* [[Peter Brabeck-Letmathe]] (* 1944), österreichischer Manager&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brabeckstraße ==&lt;br /&gt;
In [[Hannover]] verbindet die &amp;#039;&amp;#039;Brabeckstraße&amp;#039;&amp;#039; die heutigen Stadtteile [[Hannover-Bemerode|Bemerode]] und [[Hannover-Kirchrode|Kirchrode]]. Sie entstand aus einem alten Fahrweg und wurde – laut dem [[Adressbuch Hannover|Adressbuch von Hannover]] von 1970 – nach mehreren Umbenennungen (1899: &amp;#039;&amp;#039;Kirchstraße&amp;#039;&amp;#039;; 1907: &amp;#039;&amp;#039;Kirchroder Kirchstraße&amp;#039;&amp;#039;) 1926 benannt „[…] nach dem Grafen von Brabeck, der in Kirchrode [[Rittergut|begütert]] war“; seit 1689 waren die von Brabecks [[Lehnsherr]]en mehrerer Kirchröder [[Gutshof|Höfe]]. Bis 1975 hieß der in Bemerode liegende Teil der Brabeckstraße &amp;#039;&amp;#039;Kirchroder Straße&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Zimmermann (Archivar)|Helmut Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Brabeckstraße&amp;#039;&amp;#039;, in ders.: &amp;#039;&amp;#039;Die Strassennamen der Landeshauptstadt Hannover.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1992, ISBN 3-7752-6120-6, S. 46&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Brabeck family|Brabeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Heinrich Kneschke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 2 (Bozepolski–Ebergassing), Friedrich Voigt’s Buchhandlung, Leipzig 1860, S. [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7718956 1].&lt;br /&gt;
* Franz-Josef Schlotmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren der Brabecks / Brabeck-Symposium Letmathe und Hermer, 2.10.2004&amp;#039;&amp;#039;, 76 Seiten, zum Teil illustriert, Iserlohn-Letmathe: Förderverein Haus Letmathe, 2005.&lt;br /&gt;
* [[Max von Spießen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Wappenbuch des Westfälischen Adels]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Görlitz 1901–1903, S. [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8330343 19]; Band 2, Görlitz 1903, Tafel [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8365318 45].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130315346|VIAF=8490387}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brabeck| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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