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	<title>Brühlmeier - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T07:13:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Br%C3%BChlmeier&amp;diff=279540&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Birkho: Tippfehler beseitigt</title>
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		<updated>2023-01-18T11:38:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler beseitigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Bruehlmeier Coat of Arms.jpg|mini|Das Wappen der Familie Brühlmeier aus Wettingen]]&lt;br /&gt;
Der Familienname &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brühlmeier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Geschlecht aus [[Wettingen]] ([[Schweiz]]) im [[Kanton Aargau]]. Die Familie ist in Wettingen altverbürgert und Zweige der Familie wurden im Laufe des 20. Jahrhunderts in den [[Kanton Zürich|Zürcher]] Gemeinden [[Thalwil]], [[Kilchberg ZH|Kilchberg]] und [[Zürich]] eingebürgert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Familiennamens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grossteil des Dorfes Wettingen kam nach der Gründung des Klosters Wettingen [[1227]] in dessen Besitz. Die Bauern wurden dem Kloster gegenüber zehntpflichtig. Das Kloster ernannte die 8 wichtigsten Höfe zu sogenannten [[Meierhof|Meierhöfen]] und teilte ihnen jeweils so viele kleinere Bauerngüter zu, dass die zu leistenden [[Zehnt]]en pro Meierhof etwa gleich gross waren. So hatte jeder Meierhof dem Kloster gegenüber dieselbe Verpflichtung, wobei die ihnen zugeteilten Bauern den Zehnten in die Meierei zu liefern hatten. Um 1500 herum war somit &amp;#039;&amp;#039;Meier&amp;#039;&amp;#039; nicht bloss ein [[Familienname]], sondern auch eine Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil des von den [[Landwirt|Bauern]] bewirtschafteten Landes wurde &amp;#039;&amp;#039;Brühl&amp;#039;&amp;#039; ([[Feuchtwiese]]) genannt. Das Wort &amp;quot;Brühl&amp;quot; leitet sich vom mittellateinischen &amp;quot;brogilus&amp;quot;, &amp;quot;Brühl&amp;quot;, ab, das auf dem keltischen Wortstamm &amp;quot;brog-&amp;quot; fußt (vgl. den keltischen Volksstamm der [[Allobroger]], den Ortsnamen &amp;quot;Brühl&amp;quot; z. B. für eine Stadt bei Heidelberg bzw. Bonn oder den niederländischen Familiennamen &amp;quot;Brueghel&amp;quot;). Der deutschen Bezeichnung &amp;quot;der Brühl&amp;quot; entspricht die französische &amp;quot;le breuil&amp;quot; bzw. provenzalische &amp;quot;brulh&amp;quot; oder &amp;quot;brolh&amp;quot; (das wie &amp;quot;brouil&amp;quot; ausgesprochen wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man verstand unter „Brühl“ eine leicht abschüssige Wiese, die aus dem Dorfbach künstlich bewässert werden konnte. Grundsätzlich wurde im Brühl nicht gebaut. Durch die Umleitung des Dorfbaches im frühen [[15. Jahrhundert]] kam indessen einer der Meierhöfe, der topographisch leicht tiefer lag, in den neu geschaffenen Brühl zu liegen, weshalb man jenen &amp;#039;&amp;#039;Meier&amp;#039;&amp;#039; (verstanden als Funktion) den &amp;#039;&amp;#039;Brühlmeier&amp;#039;&amp;#039; nannte. Diese Bezeichnung war somit eine vom Geschlechtsnamen des jeweiligen Besitzers unabhängige, aber an den bestimmten Hof gebundene Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre [[1526]] hatte nachweislich ein Bastian Grimm &amp;#039;&amp;#039;Brühlmeier&amp;#039;&amp;#039; als Zunamen gewählt, und rund 60 Jahre später erscheint &amp;#039;&amp;#039;Brühlmeier&amp;#039;&amp;#039; als Geschlechtsname. Bastian Grimm kann somit als Gründer des Geschlechts angesehen werden. Dieses ist jedoch vor der Mitte des [[17. Jahrhundert|17. Jahrhunderts]] wieder ausgestorben, da bloss noch weibliche Nachkommen zu verzeichnen waren. Wenig später hat dann ein Martin Meier ins &amp;#039;&amp;#039;Brühlmeierhaus&amp;#039;&amp;#039; (jetzt im Besitz eines &amp;#039;&amp;#039;Schibli&amp;#039;&amp;#039;) eingeheiratet und kurz nach [[1670]] den Namen &amp;#039;&amp;#039;Brühlmeier&amp;#039;&amp;#039; angenommen. Es dauerte allerdings rund 50 Jahre, bis die Namensänderung (von &amp;#039;&amp;#039;Meier&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;Brühlmeier&amp;#039;&amp;#039;) allgemein akzeptiert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schreibweisen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Taufbuch]] von Wettingen (1652–1734) finden sich insgesamt 19 verschiedene Schreibweisen des Geschlechtsnamens &amp;#039;&amp;#039;Brühlmeier&amp;#039;&amp;#039;, nämlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BrrölMeyer, Brüehlmeier, Brüehlmeyer, BrüehlMeyer, BrüellMeyer, Brüelmeier, Brüelmeyer, Brühlmeier, BrühlMeyer, Brühlmeyer, BrülMeyer, Brüohlmeyer, Brüöhlmeyer, Brüöllmeyer, Brüölmeier, Brüolmeyer, BrüolMeyer, Brüölmeyer, BrüölMeyer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Verteilung des Familiennamens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grossteil der Namensträger wohnt noch in Wettingen oder in der Umgebung, vereinzelte finden sich im weiteren Gebiet der [[Schweiz]], und ganz wenige kommen in [[Deutschland]] und [[Frankreich]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Geschlechtsname &amp;quot;Brühlmeier&amp;quot; von einer Funktionsbezeichnung abgeleitet ist, findet er sich auch an anderen Orten, ohne dass ein genealogischer Zusammenhang vorliegen muss. Entsprechend dem Wandel von Sprache und Orthographie tritt der Name auch in zahllosen anderen Varianten auf. Als Beispiel mag die schon im 14. Jahrhundert erwähnte Familienbezeichnung Brühelmeier / Brühlmeier aus Mundingen (Württemberg), dem heutigen Stadtteil von [[Ehingen (Donau)|Ehingen an der Donau]] (Deutschland), genannt werden, deren Lautgestalt sich durch die schwäbische Entrundung zu &amp;quot;Brielmeier&amp;quot; über die diphthongierte Form &amp;quot;Breilmeier&amp;quot; durch Abschleifung des &amp;quot;l&amp;quot; zu Breimeier (Breymaier, Breymayer, Breymeyer, Breimair u. a.; amerikanisch auch Brimyer u. dgl.) gewandelt hat. Zahlreiche Mitglieder dieser Familie sind in die Vereinigten Staaten, besonders in den Staat [[Ohio]], ausgewandert. Zu den Gründungsmitgliedern der im Jahre 1845, im Vorfeld des Kommunistischen Manifests, von [[Friedrich Engels]] ausdrücklich gewürdigten  [[Radikaler Pietismus|radikalpietistischen]] Gemeinschaftssiedlung Zoar (Ohio) gehörte Johannes Breimaier, geboren am 24. Januar 1776 in [[Rottenacker]] (Württemberg) bei Ehingen an der Donau, gestorben am 15. August 1834 in Zoar (Ohio), auf dessen Anregung hin 1819 in Zoar das Gemeineigentum ([[Christlicher Kommunismus]] also) eingeführt worden war. Breimeier war ein Urenkel des Hufschmieds Martin Breimaier, geboren am 5. Oktober 1686 in Mundingen (Württemberg), der sich 1710 (I) und 1712 (II) nach Rottenacker verheiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert|19.]] und frühen [[20. Jahrhundert]] sind Vertreter des Wettinger Geschlechts &amp;#039;&amp;#039;Brühlmeier&amp;#039;&amp;#039; nach [[Nordamerika|Nord-]] und [[Südamerika]] ausgewandert. Von jenen in Südamerika ist nichts Weiteres bekannt, jene in Nordamerika (vorwiegend [[Texas]] und [[Kalifornien]]) haben entweder nur weibliche Nachkommen oder haben den Namen wieder auf &amp;quot;Meyer&amp;quot; bzw. &amp;quot;Meyers&amp;quot; vereinfacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensträger ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Brühlmeier&amp;#039;&amp;#039; nehmen im Rahmen der Geschichte der Gemeinde [[Wettingen]] eine relativ bedeutende Stellung ein. Mehrere Namensträger waren Gemeindeammänner ([[Bürgermeister]]) oder [[Friedensgericht|Friedensrichter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bedeutendste Namensträger war Mathe Leonz Brühlmeier-Wetzel ([[1762]]–[[1822]]). Er war nicht nur der zweitreichste Bürger der Gemeinde Wettingen, sondern bekleidete im Laufe seiner politischen Tätigkeit alle bedeutenden Ämter: Schul- und Armenpfleger, Gemeinderat, Gemeindeseckelmeister, Gemeindeammann, Kantonsrat, Friedensrichter, Steuermeier, Gemeinde- und Bezirksrichter, Pfleger des Bruderschaftsrates der Maria Meerstern-Bruderschaft und während 37 Jahren ([[1785]]–[[1822]]) Rebmeister des Klosters Wettingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* Arthur Brühlmeier hat um 2000 das Geschlecht &amp;quot;Brühlmeier von Wettingen&amp;quot; erforscht und dabei auch einen vollständigen Stammbaum seit der Gründung des Geschlechts erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bruehlmeier.info/familienforschung.htm Brühlmeier von Wettingen Forschungsbericht über die Entstehung und Entwicklung des Geschlechts von 1526–2001 von Dr. Arthur Brühlmeier, Oberrohrdorf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bruhlmeier}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienname]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wettingen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Birkho</name></author>
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