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	<title>Bröller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T12:04:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Br%C3%B6ller&amp;diff=1906203&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wetterwolke: {{Hinweis Seiten-Koordinaten |einzig=0</title>
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		<updated>2025-07-23T17:02:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;{{Hinweis Seiten-Koordinaten |einzig=0&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Willmandinger Broeller.jpg|mini|hochkant|[[Willmandingen|Willmandinger]] Bröller, episodisch aktive Quellhöhle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bröller Zellerbach 03.JPG|mini|hochkant|Aktiver Bröller des [[Zellerbach (Reichenbach)|Zellerbachs]] am Albtrauf bei Hechingen-[[Boll (Hechingen)|Boll]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bröller Zellerbach 06.JPG|mini|Detail Zellerbachbröller]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bröller in Hausen an der Lauchert.webm|mini|hochkant|[[Hausener Bröller]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bröller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die schwäbische Bezeichnung für periodisch schüttende [[Karstquelle]]n, die allgemein als [[Hungerbrunnen]] bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
In der Beschreibung des [[Oberamt Reutlingen|Oberamts Reutlingen]] von 1824 heißt es von der äußerlich wenig auffälligen Höhle in [[Hausen an der Lauchert]]: „Diese berüchtigte Quelle liegt im [[Lauchert|Lauchartthal]] (…).“ Diese Quelle hat ihren Namen „von dem Getöse oder Gebrülle, das sie macht, wenn sie sich ergießt. Dieses Gebrülle soll dem Ergießen immer eine Zeitlang vorangehen, und für die Thalbewohner ein warnendes Zeichen seyn (…)“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{OberamtWürtt |Oberamt=Reutlingen |Titel=Gewässer |Seite=21 |Wikisource=#A3_5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele, aber nicht alle intermittierend aktiven Wasserhöhlen auf der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] werden als Bröller oder Brüller bezeichnet. Auf der [[Fränkische Alb|Fränkischen Alb]] sind diese Arten von Quellen als [[Tummler]], in [[Westfalen]] als [[Quickspring]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Wenn der entwässernde [[Vorfluter]] tiefer als eine Quelle oder als das Mundloch einer aktiven Wasserhöhle liegt, erweitern sich Karstwasserwege und früher oder später sinkt der Karstwasserspiegel tiefer.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; name=&amp;quot;A1&amp;quot;&amp;gt;Dies geschieht auch, wenn stauende Lagen oder Schichten, so genannte [[Grundwassernichtleiter|aquicludes]] oder [[aquitard]]s, ein verzögerndes Hindernis sind.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dann schütten diese Quellen und Höhlen nur noch, wenn vermehrter Niederschlag den lokalen Karstwasserspiegel bis in ein höheres, d.&amp;amp;nbsp;h. älteres Karststockwerk, steigen lässt. Auf der Schwäbischen Alb gibt es heute sowohl aktive und intermittierend aktive als auch bereits für immer trocken gefallene Höhlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Übrigen kommen intermittierende Wasserhöhlen in verschiedenen geologischen Formationen und Geländezuständen vor. Da die Erosionserscheinungen im Gelände fortwirken, während Wassererosion und Sedimentation der Bröller nur noch periodisch bzw. episodisch wirkt, streichen Bröller und ihre Portale oft „in der Luft“ aus (in Klingen, Felswänden oder Hangschutt; siehe Beispiele unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bröller-Geotope ==&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten |einzig=0 |section=Bröller-Geotope|text=in diesem Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markante Bröller der Schwäbischen Alb sind:&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--VORLAGE FÜR Coordinate-EINBINDUNGEN:&lt;br /&gt;
    {{Coordinate|NS=|EW=|region=DE-BW|elevation=|type=waterbody|name=NAME-DES-BRÖLLERS|text=ICON1}}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Falki-06KW25-086.jpg|mini|Im Angstschluf des Elsachbröllers]]&lt;br /&gt;
* [[Teufelsklinge (Tumbach)|Teufelsklingen]]-Bröller, ND, höhlenartige Quelle mit tiefer [[Klinge (Geomorphologie)|Klinge]]; [[Heubach]] (LK Ostalb); am Ortsausgang der Straße Heubach–Bartholomä auf Forstwegen ca. 2&amp;amp;nbsp;km Aufstieg zur Klinge. {{Coordinate|NS=48/46/08.33/N|EW=09/56/28.82/E|region=DE-BW|elevation=600|type=waterbody|name=Teufelsklingen-Bröller|text=ICON1}}&lt;br /&gt;
* Bauernloch bei Neuffen, Mundloch in der Mitte einer 20&amp;amp;nbsp;m hohen Klinge. {{Coordinate|NS=48/33/00.05/N|EW=09/24/06.20/E|region=DE-BW|elevation=530|type=waterbody|name=Bauernloch|text=ICON1}}&lt;br /&gt;
* Höllstern-Bröller bei Gutenberg. {{Coordinate|NS=48/32/03.28/N|EW=09/30/39.74/E|region=DE-BW|elevation=540|type=waterbody|name=Höllstern-Bröller|text=ICON1}}&lt;br /&gt;
* [[Elsachbröller]] im Hangschutt eines Tales direkt gegenüber der [[Falkensteiner Höhle]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; name=&amp;quot;A2&amp;quot;&amp;gt;die nicht mehr große Wassermenge versinkt in Normalzeiten 20&amp;amp;nbsp;m im Innern in einem [[Ponor]]&amp;lt;/ref&amp;gt; {{Coordinate|NS=48/30/45.47/N|EW=9/27/6.27/E|region=DE-BW|elevation=575|type=waterbody|name=Elsach-Bröller|text=ICON1}}&lt;br /&gt;
* Brunnenstein-Bröller, Mundloch in der Felswand oben an der Schlößlessteige zum [[Schloss Lichtenstein (Württemberg)|Schloss Lichtenstein]], oberhalb Honau bei Reutlingen. &amp;lt;!-- FÖHNER-HÖHLE, ZWEIFELHAFT: {{Coordinate|NS=48/24/27.08/N|EW=09/15/45.38/E|region=DE-BW|elevation=625|type=waterbody|name=Brunnenstein-Bröller|text=ICON1}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Willmandinger Bröller, Mundloch im bewaldeten Hangschutt in einem alten Talheim-Willmandingen-Aufstieg. {{Coordinate|NS=48/23/18.74/N|EW=09/08/11.50/E|region=DE-BW|elevation=700|type=waterbody|name=Willmandinger Bröller|text=ICON1}}&lt;br /&gt;
* [[Hausener Bröller]], [[Hausen an der Lauchert]]; am Saum der Flussaue, direkt an der Straße. {{Coordinate|NS=48/18/17.26/N|EW=09/11/34.73/E|region=DE-BW|elevation=700|type=waterbody|name=Hausener Bröller|text=ICON1}}&lt;br /&gt;
* Bühlen-Bröller, unterhalb der Traufkante im Steilhang, 900 Meter östlich des [[Lochenpass]]es bei [[Weilstetten]]/Balingen. {{Coordinate|NS=48/13/00.59/N|EW=08/51/59.18/E|region=DE-BW|elevation=910|type=waterbody|name=Bühlen-Bröller|text=ICON1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Im Donautal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Thiergartenbröller NE Prallhang der Donau, 1&amp;amp;nbsp;km nach dem Ort [[Thiergarten (Beuron)]]. {{Coordinate|NS=48/05/36.58/N|EW=09/06/29.95/E|region=DE-BW|elevation=650|type=waterbody|name=Thiergartenbröller|text=ICON1}}&lt;br /&gt;
* Obere Bröllerhöhle (Heidenloch, Teufelsloch), etwas nördlich oberhalb des Thiergarten-Bröllers. {{Coordinate|NS=48/05/46.52/N|EW=09/06/27.89/E|region=DE-BW|elevation=700|type=waterbody|name=Obere Bröllerhöhle|text=ICON1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle genannten Bröller stehen als Naturdenkmal unter Schutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Reutlingen |Titel=Gewässer |Seite=21 |Wikisource=#A3_5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.teckberg.de/2008_06_08-Donntal-Kalk-und-Karst/Bilder/k-HoelsternKarstquelle.jpg teckberg.de: Höllstern-Bröller bei Gutenberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Broller}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle der Schwäbischen Alb|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speläologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hydrogeologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelltyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hydronym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karstquelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
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