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	<title>Boxkamera - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T12:44:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Boxkamera&amp;diff=155046&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wodie13: /* Deutschland */ Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-28T18:16:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Deutschland: &lt;/span&gt; Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Agfa Box BW 1.jpg|mini|hochkant=1.5|[[Agfa Box]]]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Boxkamera&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch Box-Camera, ist eine besonders einfache Kamera für [[Rollfilm]]e. Diesen Kameratyp gab es von 1889 bis 1970 zu kaufen, populär war er bis Mitte der 1950er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeiss.JPG|mini|hochkant=1.5|[[Zeiss Ikon]] Baldur]]&lt;br /&gt;
[[Kodak]] brachte von 1889 bis 1895 eigens eine Kamera heraus, um den neu auf den Markt gebrachten Rollfilm verkaufen zu können. Diese Kamera war von einfacher Konstruktion, um auch technisch unbegabte Interessenten anzusprechen. Die Kamera musste weder auseinandergeklappt, noch mussten Einstellungen vorgenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belichtete die Nr. 1 noch kreisrunde Bilder, so gab es mit Nr. 2 rechteckige Negative im Format {{Bruch|2|1|4|}}″ × {{Bruch|3|1|4|}}″, was 6&amp;amp;nbsp;cm ×&amp;amp;nbsp;9&amp;amp;nbsp;cm entsprach. Neu an der Nr. 2 war auch das Gehäusematerial aus [[Karton (Werkstoff)|Karton]], das bislang im Kamerabau noch nicht eingesetzt war. Damit konnte dieser Apparat im Gegensatz zur teuren Nr. 1 ungewöhnlich preisgünstig angeboten werden und erreichte einen überragenden Markterfolg. Die Kamera wurde nach 20 Jahren immer noch produziert – bis zu diesem Zeitpunkt waren bereits 2,5 Millionen Stück verkauft worden. Für die sofortige Einsatzbereitschaft der Kamera gab es den Werbespruch {{&amp;quot; |Text=You press the button, we do the rest! |Übersetzung=Sie drücken den Knopf, wir tun den Rest! |Sprache=en}}. Für Nr. 1 hieß dieses {{&amp;quot; |Text=You press the button, we do the rest! |Sprache=en}}, dass die Kamera einschließlich des belichteten Films beim Fotohändler abgegeben wurde und der Kunde es später mitsamt neu eingelegtem Film sowie den Negativen und Abzügen zurückbekam. Es wurden bis zu 100 Bilder auf einem Film möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Begriff „Box“ ===&lt;br /&gt;
==== Vereinigte Staaten ====&lt;br /&gt;
Kodak verwendete anfänglich das Wort „Box“ nicht, sondern gab den Modellen Namen wie &amp;#039;&amp;#039;Brownie&amp;#039;&amp;#039;. Man vermied sogar jeden Anschein, es könnte sich um ein Billigprodukt handeln, was beispielsweise im Slogan {{&amp;quot;|Not a toy, but a camera!}} zum Ausdruck kam. Der Volksmund sprach aber bald von einer „Box-Camera“, so dass sich dieser Begriff im Weiteren durchsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Deutschland ====&lt;br /&gt;
In Deutschland wäre der korrekte Begriff „Rollfilm-Kastenkamera“ gewesen. Kastenkameras gab es bereits zu Beginn der Fotografie, es handelte sich um das einfache Pendant zu den aufwendigen [[Balgenkamera]]s. Gegen Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts stand in den Fotokatalogen häufig: Schülerkameras. Diese Apparate verwendeten [[Fotoplatte|Glasplatten]], welche separat mitzuführen und vor der Aufnahme aufwendig einzusetzen waren. Im Falle der neuartigen Rollfilmmodelle wurde sofort der Begriff „Box“ aus Übersee übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gehäuse ===&lt;br /&gt;
Das Gehäuse sollte einfach und für die [[Massenproduktion]] geeignet sein. Es bestand vorzugsweise aus Stahlblech, bei teureren Kameras auch aus leichtem Aluminiumblech, bei billigen aus Pappe. Kunststoffgehäuse waren selten, da dieser Werkstoff erst mit Ende der Box-Ära als Massenprodukt auf den Markt kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der typische Aufbau bestand aus einer Frontplatte, an der das [[Objektiv (Optik)|Objektiv]], der [[Sucher (Optik)|Sucher]] und der [[Verschluss (Kamera)|Verschluss]] befestigt waren. Bei manchen Kameras war diese Platte fest mit den Seitenteilen verbunden und die rückwärtige Wand ließ sich aufklappen oder abnehmen und die Einheit für Filmführung und Spulenhalter ließen sich herausnehmen, wozu man Filmtransportrad oder -knebel leicht herausziehen musste. In diese ausgebaute Einheit ließ sich ein (Roll-)Film einspannen. Dies war insbesondere der Aufbau der [[Agfa]]-Box-Kameras. Bei einer anderen Variante ließ sich die Frontplatte vom Gehäuse abziehen. In diesem Fall saß die Filmführung an der Frontplatte, wurde also aus dem Gehäuse mit herausgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Objektiv ===&lt;br /&gt;
Das Objektiv einer Box-Kamera bestand aus Kostengründen aus nicht mehr als zwei [[Linse (Optik)|Linsen]], in den allermeisten Fällen nur aus einer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meniskus ====&lt;br /&gt;
Im Falle einer Linse kam ein Meniskus, auch Monokel genannt, zum Einsatz; also eine konvex-konkav geformte Sammellinse. Diese Linse konnte man vor oder – dann um 180° gedreht – hinter der Blende anordnen. Im letzteren Fall befand sich meist ein Schutzglas vor Blende und Verschluss. Auf die Abbildungsqualität hatte die Linsenposition keinen Einfluss, wohl aber auf die [[Verzeichnung]]. Vor der Blende angebracht erzeugte sie eine kissenförmige, dahinter eine tonnenförmige Verzeichnung. Letzteres bedeutete einen Tubus, der in die Kamera hineinragte. Das führte zu einem vollkommen eckigen und großen Gehäuse. Eine akzeptable Abbildungsqualität ließ sich deshalb nur mit einem kleinen Öffnungsverhältnis erreichen. Beim Filmformat ‚6&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;9‘ liegt die Grenze bei der [[Blendenzahl]] 11, die häufig anzutreffen war. Weil die Abbildungsqualität eines Meniskus zum Bildrand hin rapide abfiel und dieser beim quadratischen Format 6&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;6 weniger störend war, konnte dabei die Blende auf 9 vergrößert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Periskop ====&lt;br /&gt;
Die Verzeichnung eines Meniskus ließ sich durch den Einsatz zweier solcher Linsen ausgleichen, die symmetrisch um die Blende herum angeordnet waren. Wegen der höheren Kosten wurde diese Lösung selten genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Achromat ====&lt;br /&gt;
Bei ganz wenigen Box-Kameras kam ein [[Achromat]] zum Einsatz, also zwei verkittete Linsen, deren Farbfehler sich ein Stück weit ausgleichen. Dieser Aufwand ließ sich nur in der wenig nachgefragten oberen Preisklasse realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entfernungseinstellung ===&lt;br /&gt;
Anfangs besaßen Box-Kameras keine Möglichkeit zur Entfernungseinstellung, hatten also ein [[Fixfokus-Objektiv]]. Meist wurde ab knapp 3&amp;amp;nbsp;m Entfernung die Abbildung scharf. Für den Bereich von 1&amp;amp;nbsp;m bis 2&amp;amp;nbsp;m gab es so genannte Portraitlinsen, die außen angeschraubt oder geklemmt wurden. Nur an wenigen Kameras ließ sich die Entfernung in zwei oder drei Stufen einstellen, dabei wurden Nahlinsen in den Strahlengang geschwenkt. Dies bedeutete allerdings einen erheblichen Aufwand, der für Billigmodelle nicht in Frage kam. Daher gab es Empfehlungen für die Blendeneinstellung, um den [[Schärfe (Fotografie)|Schärfenbereich]] anzupassen, was scharfe Bilder ab 1,5 m ermöglichte. Im Laufe der Zeit wurde aber auch verstellbare Objektive angeboten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gevabox&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blende ===&lt;br /&gt;
Nahezu alle Kameras ließen sich abblenden, was gewöhnlich durch ein in den Strahlengang einschwenkbares Lochblech geschah. Meist standen die [[Blendenzahl]]en 11 und 16 zur Auswahl, manchmal auch mit 8, 11 und 16 drei Blendenwerte. Die Werte selbst waren allerdings, wie die Verschlusszeiten, oft nicht eigens angegeben. Die damit erzielte größere [[Schärfentiefe]] war ein Nebenergebnis. Die Blende diente hauptsächlich der Belichtungseinstellung. Bei manchen Boxen war zusätzlich eine Nahlinse oder ein Gelbfilter auf dem Blendenschieber angebracht und konnte so einfach angewählt werden. Das Gelbfilter verstärkte den Kontrast von Wolken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschluss ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschlusszeit Boxkamera.png|mini|Einstellen der [[Verschlusszeit]] bei einer Kodak-Boxkamera]]&lt;br /&gt;
Da der [[Verschluss (Kamera)|Verschluss]] generell zu den teuren Teilen einer Kamera gehört, beschränkte sich dieser bei den Box-Kameras ebenfalls auf das Notwendigste. Praktisch alle Boxmodelle besaßen lediglich eine einzige Verschlusszeit, die im Bereich von 1/25 s bis 1/40 s lag und häufig, wie die Blende, vom Hersteller nicht einmal angegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Standard gehörte allerdings die Umschaltung auf Langzeitbelichtung, der zugehörige Hebel besaß die Positionen M (für &amp;#039;&amp;#039;Momentaufnahme&amp;#039;&amp;#039; ca. 1/30 s) und Z (für &amp;#039;&amp;#039;Zeitaufnahme&amp;#039;&amp;#039;). Der Verschluss bleibt dazu offen, solange der Auslöser gedrückt ist. Das konnte technisch mit geringem Aufwand realisiert werden, ebenso wie der dazu eigentlich unumgängliche [[Drahtauslöser]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;anschluss. Die eckige Bauweise der Kamera sorgte für die notwendige gute Auflagefläche, teils waren auch Stativgewinde vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der anfangs geringen [[Filmempfindlichkeit]]en wurde mit dem offenen Verschluss so ein Fotografieren auch bei bedecktem Himmel oder in Räumen möglich. Das [[Blitzlicht|Blitzen]] war (unsynchronisiert) mit (pyrotechnischem) Blitzlichtpulver, Beutelblitzen oder später mit den saubereren, elektrisch gezündeten Kapselblitzen (Einweg-Birnen) möglich. Die Hersteller lieferten für das Abschätzen der Belichtungszeit und Blitzentfernung jeweils Anleitungen mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verschluss war, auch wegen seiner Einfachheit, selbstspannend, brauchte daher nicht, wie bei besseren Kameras, vor dem Auslösen in einem getrennten Schritt gespannt zu werden. Der Filmtransport war getrennt vom Auslöser und geschah durch einen zu drehenden Knebel oder ein Rädchen. Über ein rotes Fenster auf der Kamerarückseite musste die richtige Stellung des Rollfilms beobachtet werden und auf der Filmrückseite waren Zahlen und Symbole aufgedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rotationsverschluss ====&lt;br /&gt;
Bei billigen Kameras bewegte sich beim Verschluss eine Scheibe in eine bestimmte Richtung, wobei ein [[Langloch]] den Strahlengang kurzzeitig freigab. In der Endposition blieb sie stehen und drehte sich beim nächsten Auslösen in die andere Richtung. Der Auslösehebel stand entsprechend einmal in der unteren, dann in der oberen Position, musste also abwechselnd in die eine und andere Richtung gedrückt werden. Einen solchen Verschluss besaß bereits die Kodak Nr. 1 (Eastmann Rotary Shutter). In Deutschland gab es dieses primitive System nur an frühen Eho-, Beier- und Agfa-Boxen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufiger bewegten sich die Scheibe des Verschlusses und der Auslösehebel nach dem Belichten in ihre ursprüngliche Position zurück. Während dieses Vorgangs senkte sich ein Löffel- oder Deckelschieber so in den Strahlengang, dass lediglich während des Herunterdrückens belichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Blitzsynchronisation ====&lt;br /&gt;
Zunächst war mit jeder Box ein unsynchronisiertes Blitzen bei offenem Verschluss möglich. In den Vereinigten Staaten waren bereits Ende der 1940er Jahre &amp;#039;&amp;#039;Flash Bulbs&amp;#039;&amp;#039; enorm populär. [[Philips]] und [[Osram]] stellten diese Blitzbirnen im Frühjahr 1950 auf der [[Photokina]] in [[Köln]] vor. Bereits zum folgenden Weihnachtsgeschäft kamen die ersten synchronisierten Boxmodelle mit einem (bald auch genormten) Anschluss für die noch klobigen Blitzgeräte auf den Markt, noch bevor diese Technik für teure Kameras, etwa die [[Leica Camera|Leica]], angeboten werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangs war die Blitzsynchronisation manchmal unzuverlässig. Blitzbirnen enthalten Leichtmetall-Drahtwolle oder -folie, die in dem mit Sauerstoff gefüllten Glaskolben verbrennt und dabei etwa eine 1/25 - 1/30 Sekunde lang leuchtet, was wiederum der Verschlusszeit der Kamera entspricht. Aufgrund der für die Zündung notwendigen Zeit wird die Birne bei der Synchronisation etwa 1/50 Sekunde vor Verschlussöffnung gezündet, was zunächst manchen Herstellern Probleme bereitete. Die genaue Zeit war bei manchen Kameras beispielsweise vom Druck auf den Auslösehebel abhängig. Bei anderen Kameras, etwa der [[Tengor]]-Box von [[Zeiss Ikon]], arbeitete diese Verknüpfung von Beginn an einwandfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Problem bereitete die für die Birnen eher geringe Zündspannung, einhergehend mit einem hohen Batterieverbrauch. Oft hatten die Blitzgeräte lediglich eine 1,5-V-Batterie, später wurden 22,5-V-Hörgeräte-Batterien (oder Stärkeres) eingebaut. Mit der Konstruktion von batterieschonenden [[Gleichspannungswandler|Spannungswandler]]-Schaltungen mit [[Kondensator (Elektrotechnik)|Speicherkondensator]] war das Problem gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zählwerk ===&lt;br /&gt;
Alle Box-Kameras verwendeten auf den Papierträger des [[Rollfilm#Filmtypen|Rollfilms]] aufgedruckte Zahlen. Die Zahlen (und Pfeile) wurden durch ein rotes Fenster auf der Kamerarückseite beobachtet. Der Film wurde nach dem Belichten manuell bis zur nächsten Zahl weitertransportiert. Teilweise waren nur 8 Bilder möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gevabox&amp;quot;&amp;gt;Bedienungsanleitung der Gevabox 6 x 9&amp;lt;/ref&amp;gt; Kameras, die mit Masken auf verschiedene Bildformate umschaltbar waren, besaßen entsprechend mehrere Fenster. Mit Erscheinen der empfindlicheren Isochrom-Filme Mitte der 1930er Jahre und mit der (teils üblichen) Verwendung von Rollfilmformaten ohne Papierträger bekam das rote Fenster einen Schieber, um es bei Bedarf lichtdicht verschließen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sucher ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sucher}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rahmensucher ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ikonometer}}&lt;br /&gt;
An frühen Boxkameras ließ sich ein einfacher Rahmen ausklappen, der als Sucher diente, wozu die Kamera in Augenhöhe gehalten wurde. Das entsprach in den 1930er Jahren nicht mehr dem Stand der Technik und wurde nur noch bei den einfachsten Kameras vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mattscheibensucher ====&lt;br /&gt;
Fortschrittlicher als der Rahmensucher war der Mattscheibensucher; bei diesem handelte es sich um den lichtschwächeren, sonst weitgehend ähnlichen Vorläufer des Brillantsuchers. Er sollte nicht mit der Mattscheibe von Großformatkameras oder [[Spiegelreflexkamera]]s verwechselt werden, sondern lag nicht im Strahlengang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== {{Anker|Brillant-Sucher (und Mattscheibensucher)}}Brillant-Sucher ====&lt;br /&gt;
Noch etwas fortschrittlicher als der Mattscheibensucher war der Brillantsucher, was in der Werbung für gehobenere Modelle hervorgehoben wurde. Eine rechteckig geschliffene Sammellinse zeigte über einen Spiegel ein seitenverkehrtes, vergleichsweise helles Bild. Ein Nachteil bestand in der etwas unpräzisen Begrenzung. Die Brillantsucher waren in der Regel doppelt vorhanden, für Hoch- und Querformataufnahmen. Der Lichteintritt war an der Frontplatte der Kamera, der Einblick war an der jeweiligen Gehäuseseite. Gezeigt wurde, wie beim späteren Schachtsucher zweiäugiger Kameras, ein seitenverkehrtes, allerdings kleines Bild. Kameras mit Brillantsucher wurden normalerweise in Bauchhöhe gehalten und ausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Durchsichtsucher ====&lt;br /&gt;
Der bei den Sucherkameras übliche Durchsichtsucher (in den verschiedenen Bauarten) ließ sich am rechteckigen Box-Gehäuse nicht praktikabel anbringen, er wurde erst bei späteren Kunststoff-Bauarten der Box üblich. Zu nennen ist die 1954 erschienene [[Agfa Box #Clack|„Agfa Clack“]], eine der ersten Kameras mit entsprechendem Gehäuse. Die Clack kann technisch zwar zu den Box-Kameras gezählt werden, konnte aber aufgrund des formschönen, recht modernen Kunststoffgehäuses (und des Preises) gut mit anderen, zeitgleichen Kameramodellen mithalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor dem Ersten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Rollfilms besaß Kodak einen großen technischen Vorsprung. Keinem anderen Hersteller gelang es, einen flexiblen Filmträger zu entwickeln, [[Agfa]] gab seine Bemühungen 1905 sogar vorübergehend auf. So stand Kodak mit seinen Box-Kameras konkurrenzlos da. Der deutsche Markt wurde mit einer damals unbekannten Intensität erobert. Zum Ärger des deutschen Fotohandels begann Kodak 1911 auch ein eigenes Verkaufsnetz aufzubauen. Mit Kriegsbeginn (1914) verschwanden US-Produkte für die nächsten zehn Jahre vom Markt, erst nach der [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|großen Inflation]] (die von 1914 bis 1923 dauerte) konnten sie wieder angeboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Situation um 1925 ===&lt;br /&gt;
Die Ankündigung Kodaks, wieder auf dem deutschen Markt aktiv zu werden, wurde kritisch bewertet, aber inzwischen glaubte die deutsche Industrie mithalten zu können. So schrieb der Vorsitzende des Photo- und Kinohändler-Bundes, [[Franz Herder]] im Fachmagazin &amp;#039;&amp;#039;Die Photographische Industrie&amp;#039;&amp;#039;: {{&amp;quot;|Sollte die Kodak A. G. […] geglaubt haben, daß die deutschen Händler wie in früheren Jahren sich ausschließlich mit dem Verkauf der Kodak-Erzeugnisse in den Hintergrund stellen würden, dann hat sie sich geirrt. Wir können ohne Übertreibung sagen, dass Apparate, Filme und Papiere heute in Deutschland in erstklassigen Qualitäten hergestellt werden.}} Tatsächlich produzierte AGFA seit 1915 [[Rollfilm]]e und bot 1916 mit den Modellen „Film-K“ von [[Ernemann|Ernemann aus Dresden]] die ersten Kameras an. Diese Kastenkameras in Holzbauweise mit angesetztem Verschluss konnten die Qualität einer Kodak nicht erreichen, waren aber ein Einstieg in den Markt. Ab 1925 war Kodak nicht mehr konkurrenzlos auf dem deutschen Markt tätig. Schon im Frühjahr 1924 erschien die erste deutsche Box-Kamera, die mangels Werbung und technischer Perfektion aber kaum Käufer fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Volkskamera ===&lt;br /&gt;
Um 1928 war unter den Fotoverkäufern der Begriff „Volkskamera“ populär, noch bevor von [[Volkswagen]] und [[Volksempfänger]] gesprochen wurde. Es bestand jedoch Uneinigkeit wie eine leicht zu bedienende, wie preisgünstige Kamera aussehen sollte. Manche forderten zunächst einen Apparat für die Fotoplatten im Format 9&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;12, darunter der schon bekannte Fotoversender [[Hanns Porst]]. Technisch wurde ein kleineres Format anfangs für qualitativ unzulänglich gehalten, wobei die Abneigung gegen den „amerikanischen“ Rollfilm eine Rolle spielte. Fortschrittliche Experten dachten schon an den [[Kleinbildfilm]], der [[Stand der Technik]] gestattete es allerdings nicht, dafür preisgünstige Kameras herzustellen. Mit kleinen Formaten konnten keine ausreichend großen [[Kontaktkopie#Kontaktabzug|Kontaktabzüge]] angefertigt werden, um mit minimalem Aufwand Papierbilder zu erzeugen, Vergrößerungen waren technisch aufwendiger und teurer. Die Kameraproduzenten machten mit neuen Rollfilmkameras den ersten Schritt, insbesondere startete [[Zeiss-Ikon]] mit der &amp;#039;&amp;#039;Box Tengor&amp;#039;&amp;#039; erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Durchbruch ===&lt;br /&gt;
Im Oktober 1930 stellte [[Emil Hofert]] der Firma [[Eho]] aus Dresden (beide siehe [[Altissa]]) sein Modell mit den Worten vor: {{&amp;quot;|Eho, die Volkskamera im wahren Sinn des Wortes}}. Max Baldeweg von der Firma [[Balda]] präsentierte seine Box. Fotohändler verhielten sich anfangs nur zögernd gegenüber den neuen Einfachkameras, trotz des potentiell neuen Kundenkreises, darunter die Schüler. Doch vor allem war die [[Agfa Box]] ein großer Erfolg, woran Werbekampagnen ihren Anteil hatten. Diese Aktivitäten wurden von der miserablen Wirtschaftslage getrieben, der Umsatz der Fotohändler fiel 1930 ganz besonders schlecht aus und bewog die Händler im Sommer dieses Jahres zu einer gemeinsamen Werbeaktion in allen Schaufenstern mit dem Slogan {{&amp;quot;|Wer photographiert, hat mehr vom Leben}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch für den Fotohandel erschienen die „Idiotenkameras“ zu wenig profitabel. Die Box 44 „Preisbox“ von Agfa, die 1932 herauskam, kostete nur 4 [[Reichsmark|RM]] und erreichte eine Stückzahl von ca. 900.000. Es war angeblich einfacher, mit dem Verkauf einer [[Leica Camera|Leica]] für 100 RM Geld zu verdienen. Ein Münchner Fotohändler beschrieb dazu seine Eindrücke aus Heidelberg im Juli 1934: {{&amp;quot;|Innerhalb einer Stunde zählte ich zwei Leicas, eine Contax, eine Rolleiflex, zwei oder drei Rollfilm-Apparate in der Art der Bessa oder Ikonta und 18 Boxkameras! […] all diese Leute, die ich mit einer Box sah, und zwar meistens mit der billigen Vier-Mark-Box, hätten sich einen besseren Apparat leisten können. [Er schlug vor] die Box […] alle denen zu verekeln, die sich sehr wohl einen besseren Apparat leisten können. [… Es sollte so sein …] daß man, wenn man etwas auf sich hält, nicht auf der Promenade, auf der Reise und im vornehmen Seebad eine Boxkamera spazieren tragen darf. Es muß mindestens eine zusammenklappbare Rollfilmkamera sein!}}&amp;lt;ref&amp;gt;Fisius in Fachblatt &amp;#039;&amp;#039;Die Photographische Industrie - Fachblatt für Handel, Export und Fabrikation aller photographischen und kinotechnischen Bedarfsartikel&amp;#039;&amp;#039;, 1934&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erfolg für die Box war jedoch nicht aufzuhalten. Bis Ende 1931 wurden über 68.000 Leica-Kameras verkauft,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Leica Camera AG |Titel=Leica M |Auflage=2. |Ort=Wetzlar |Datum=2025 |Seiten=35}}&amp;lt;/ref&amp;gt; während die verschiedenen Modelle der Agfa Box in den 1930er Jahren, die im [[Agfa Camerawerk München]] produkziert wurden, jeweils Stückzahl von mehr als 100.000 erreichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Agfa clack sst.jpg|miniatur|Agfa Clack]]&lt;br /&gt;
Nach 1945 begann die Produktion zunächst mit den teuren Modellen, bei [[Rollei]] und [[Leitz (Optik)|Leitz]]. Erst nach der [[Währungsreform 1948 (Westdeutschland)|Währungsreform]] erschienen wieder Box-Kameras, ab 1949 gab es beinahe wöchentlich neue Modelle. Das traditionelle Design und das technisch unveränderte Vorkriegsmodell von Agfa brachte dennoch hohe Verkaufszahlen und noch 1954 fanden sie reißenden Absatz. Die ausländische Konkurrenz wie [[Gevaert]] mit der Gevabox war ebenso erfolgreich, Ende der 1940er Jahre drohte sogar eine Übernahme von Agfa durch Gevaert. Anfang 1955 änderte sich die Situation aber plötzlich durch neue Modelle, insbesondere die modern geformte [[Agfa Box #Clack|Agfa Clack]] ließ die bisherigen „Blechkästen“ alt erscheinen und deren Absatz sank deutlich. Die [[Kodak Instamatic]] von 1963 ist eine technische Weiterentwicklung und wird in englischsprachigen Ländern auch noch als &amp;#039;&amp;#039;Box camera&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotografieren mit einer Box ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildqualität ===&lt;br /&gt;
Die eingeschränkte Qualität der einlinsigen Objektive produzierte eher kontrastarme Bilder, weshalb gutes Sonnenlicht nötig war. Allerdings waren die meisten Box-Kameras ohnehin hauptsächlich im Sommerhalbjahr, insbesondere in der Ferienzeit im Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewegte Motive ===&lt;br /&gt;
Neben der Kontrastarmut ließen sich Bilder der Box-Kameras an der Bewegungsunschärfe erkennen. Die lange Verschlusszeit verlangte nach möglichst unbewegten Motiven, laufende Menschen erschienen schon unerkenntlich, Aufnahmen von fahrenden Automobilen oder Zügen oder aus diesen heraus konnten nicht angefertigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbfilme und hochempfindliche Filme ===&lt;br /&gt;
Alle Berichte sprachen einstimmig davon, dass sich mit Box-Kameras problemlos [[Farbfilm]]e belichten ließen, obwohl die Objektive dafür nicht besonders korrigiert waren. Ein Problem ergab sich daraus, dass die autorisierten Agfa-Händler ab Januar 1950 Farbfilme zur Entwicklung annahmen, aber kaum solche Filme in eine Box kamen, da Filme und Abzüge wesentlich teurer als in Schwarzweiß waren. Ein Abzug im Format 9&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;12 war mit etwa 2 [[Deutsche Mark|DM]] vier- bis fünfmal so teuer wie in Schwarzweiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute kann mit dem nach wie vor erhältlichen Rollfilm Typ 120 mit Boxkameras der Aufnahmegröße 6&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;9 erfolgreich fotografiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Verwenden von hochempfindlichen Filmen über ISO 100/21°, und bei Filmen mit breiter Empfindlichkeit über das ganze Farbspektrum (PAN-Filmen), insbesondere bei Verwendung von Filmen ohne Papierrückenteil, wie sie in den 1950er Jahren zunehmend erschienen, war Vorsicht geboten. Die Fehlerquelle war dabei das rote Fenster des Bildzählwerks, das nicht genügend Licht vom Film fernhielt. Die Folge war mitunter ein weißer Fleck mit der Bildzahl in der Mitte des fertigen Abzuges. Manche Kameras boten einen Schieber zum Schließen des roten Filmzählfensters bei Nichtgebrauch, so dass der Lichteinfall verhindert werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Vergrößern von Schwarz-Weiß-Material war es möglich, im Labor die Belichtung nachträglich zu korrigieren. Farbfilme lieferten bei dieser Praxis wegen des geringeren Belichtungsspielraums schlechtere Ergebnisse. Lösungen kamen mit der so angestoßenen weiteren Entwicklung der Fototechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blitzen – Beutelblitz und Blitzlichtbirnen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Krieg lief das Blitzen generell mit speziellem Blitzlichtpulver ab. Gewöhnlich wurde [[Magnesium]] und [[Kaliumchlorat]] im bestimmten Verhältnis gemischt und mit einem mechanischen Gerät durch den Funken eines Reibsteines entzündet. Diese Blitzansätze ähnelten einem Teebeutel, sie enthielten Blitzpulver, besaßen eine Schnur zum Aufhängen an ihrer Oberseite und eine Zündschnur an der Unterseite. Dieser Beutel wurde beispielsweise an einen Besenstiel aufgehängt und eine Auffangschüssel daruntergestellt. Bei verdunkeltem Raum und geöffnetem Kameraverschluss wurde mit einem Streichholz die Zündschnur angebrannt. Die Verbrennung erzeugte Rauch durch das Magnesiumoxid und es bestand Feuergefahr durch brennbares Material in der Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolbenblitzgeräte (Kapselblitze, Blitzlichtbirnen, Flash Bulbs) stellten im Weiteren einen wesentlichen Fortschritt dar. Das Blitzen mit den Blitzgeräten für Blitzlichtbirnen war anfangs teuer, die Geräte selbst kosteten nahezu so viel wie eine (einfache) Kamera, dazu kamen der Preis für Batterien und Birnen zu anfänglich 80 Pfennig, später fiel dieser auf 40 Pfennig. Zum Vergleich kostete ein Schwarzweißfilm damals 1,50 DM. Aus diesem Grund wurde selten mit einer Boxkamera geblitzt. Für Berufs- und Pressephotographen stellten diese neuen Blitzmöglichkeiten allerdings eine brauchbare Weiterentwicklung dar, der später Kondensatorblitze und Elektro- und Elektronikblitze folgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bilora Boy BW.JPG|mini|[[Bilora]] Boy]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baby-Box 54-18 Zeiss Ikon AG Dresden 1.JPG|mini|hochkant|Baby-Box {{nowrap|[[Zeiss Ikon]]}}, Dresden]]&lt;br /&gt;
Die in Deutschland am weitesten verbreitete Boxkamera war die preiswerte [[Agfa Box]] in ihren verschiedenen Ausführungen. Weitere Hersteller von Boxkameras waren die deutschen Firmen [[Woldemar Beier]] ([[Freitaler Kameraindustrie Beier &amp;amp; Co.]], später Penti), Carl Braun, [[Certo-Kamera-Werk|Certo Camera-Werk]], [[Colibri-Kamerabau]], [[Dangelmaier (Unternehmen)|Dangelmaier]], [[Altissa]], [[Zeiss Ikon]] (&amp;#039;&amp;#039;Tengor&amp;#039;&amp;#039;-Boxen), [[Ernemann]], Camera-Werk [[Adolf Gerlach]], [[Internationale Camera Actiengesellschaft|ICA]], [[Paul Eduard Liesegang]], [[Friedrich Linden]], [[CA Steinheil &amp;amp; Söhne|Steinheil und Münster Kamerabau]], [[Pouva]] (Marke Pouva Start), &amp;#039;&amp;#039;Kürbi &amp;amp; Niggeloh&amp;#039;&amp;#039; aus Radevormwald (Markenname [[Bilora]]), [[Optische Anstalt C. P. Goerz]]. &amp;#039;&amp;#039;Vredeborch&amp;#039;&amp;#039; aus Nordenham (1945 bis 1986, Marke [[Aleata]], mit Baby Box und Optomax-Syncrona, Vredebox), bediente unter etwa 30 Markennamen und mit untereinander sehr ähnlichen Modellen auch den Vertrieb diverser Händler und Versandhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausland ===&lt;br /&gt;
In Belgien wurden Boxkameras von Gevaert, in Frankreich von Luminor, Lumiere &amp;amp; Cie. und Boyer hergestellt. In Großbritannien waren es R. &amp;amp; J. Beck, APM, Houghton-Butcher, Newman &amp;amp; Guardia, in den USA sind Argus, Herbert George Co., Herco, Shaw-Harrison Corp. zu nennen, Boxkamera-Fabriken waren in Italien Fiamma, in Ungarn MOM und in Australien Sigma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Dieter Götz: &amp;#039;&amp;#039;Box Cameras Made in Germany. Wie die Deutschen fotografieren lernten&amp;#039;&amp;#039;. 160 Seiten, vfv Verlag für Foto  Film und Video, Gilching 2002, ISBN 3-88955-131-9.&lt;br /&gt;
* Colin Ford und [[Karl Steinorth]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine runde Welt. Aus den Anfängen der Schnappschußfotografie&amp;#039;&amp;#039;. 138 Seiten, Nishen, Berlin 1988, ISBN 3-88940-029-9.&lt;br /&gt;
* Willi Kerkmann: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kameras 1900–1945&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kameras 1945–1986&amp;#039;&amp;#039;. Jeweils 270 Seiten, Lindemanns, 1987.&lt;br /&gt;
* Peter Wache: &amp;#039;&amp;#039;Bilora – 40 Jahre Kamerageschichte Alle Kameras von 1935 bis 1975&amp;#039;&amp;#039;. 64 Seiten, Peter Wache Eigenverlag.&lt;br /&gt;
* James E. Cornwall: &amp;#039;&amp;#039;Historische Kameras 1845–1970&amp;#039;&amp;#039;. 260 Seiten, vwi-Verlag, Herrsching/Ammersee, ISBN 3-88369-115-1 (Beschreibung und Abbildung von mehr als 800 Kameras)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Box cameras|Boxkameras}}&lt;br /&gt;
* [http://www.boxkamera.de/ boxkamera.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.helmuts-fotokiste.de/kameras/hersteller-a-b/agfa/agfa-box.html Wissenswertes zur Agfa Box mit weiteren Fotos]&lt;br /&gt;
* [https://blende-und-zeit.sirutor-und-compur.de/board.php?board=31 Rollfilm-Box-Kameras im Blende-und-Zeit-Forum]&lt;br /&gt;
* [https://blende-und-zeit.sirutor-und-compur.de/board.php?board=14 Platten-Box-Kameras im Blende-und-Zeit-Forum]&lt;br /&gt;
* [https://blende-und-zeit.sirutor-und-compur.de/boxkamera-liste.htm Weltweite Liste von Rollfilm-Boxkameras im Blende-und-Zeit-Forum (über 1200 Boxen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kamera]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wodie13</name></author>
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