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	<title>Boxhagener Straße - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T19:32:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Boxhagener_Stra%C3%9Fe&amp;diff=737125&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Roehrensee: /* Verkehr */</title>
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		<updated>2025-12-05T11:11:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Straße&lt;br /&gt;
|Name= Boxhagener Straße&lt;br /&gt;
|Alternativnamen= &lt;br /&gt;
|Stadtwappen= DEU Berlin COA.svg&lt;br /&gt;
|Kategorie= Straße in Berlin&lt;br /&gt;
|Bild= Boxhagener Straße-Warschauer Straße.jpg&lt;br /&gt;
|Bild zeigt= Ecke Boxhagener / Warschauer Straße&lt;br /&gt;
|Ort= Berlin&lt;br /&gt;
|Ortsteil= [[Berlin-Friedrichshain|Friedrichshain]]&lt;br /&gt;
|Angelegt= vor 1874&lt;br /&gt;
|Neugestaltet= &lt;br /&gt;
|HistNamen= &amp;#039;&amp;#039;Alter Cöpenicker Weg beim Boxhagen,&amp;lt;br /&amp;gt; Boxhagener Weg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Straßen= &lt;br /&gt;
|Querstraßen= Niederbarnim-/[[Simon-Dach-Straße]], Kreutziger-/Gabriel-Max-Straße, [[Mainzer Straße (Berlin-Friedrichshain)|Mainzer]]/Gärtnerstraße, Colbe-/Seumestraße, Weserstraße, Grünberger Straße, Gryphiusstraße, Krossener Straße, Glatzer Straße, Holteistraße, Wühlischstraße, Lenbachstraße,&amp;lt;br /&amp;gt;Neue Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
|Plätze= Wismarplatz, Caroline-Herschel-Platz&lt;br /&gt;
|Nummerierungssystem= [[Hausnummer#Hufeisennummerierung|Hufeisennummerierung]]&lt;br /&gt;
|Bauwerke= &lt;br /&gt;
|Nutzergruppen= [[Fußverkehr]], [[Kraftverkehr|Autoverkehr]], [[Straßenbahn Berlin|Straßenbahn]]&lt;br /&gt;
|Straßengestaltung= &lt;br /&gt;
|Straßenlänge= &lt;br /&gt;
|Baukosten= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Boxhagener Straße&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Friedrichshain|Friedrichshain]] des [[Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg|Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg]] verläuft von der [[Warschauer Straße]] bis zur [[Berliner Ringbahn|Ringbahn]] und geht danach an der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Rummelsburg#Kynaststraße*|Kynast-]] / Ecke [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Rummelsburg#Hirschberger Straße*|Hirschberger Straße]] im Ortsteil [[Berlin-Rummelsburg|Rummelsburg]] des [[Bezirk Lichtenberg|Bezirks Lichtenberg]] in die [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Rummelsburg#Marktstraße|Marktstraße]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die Boxhagener Straße ein Landweg, der von der Chaussee nach [[Frankfurt (Oder)]] (der heutigen [[Karl-Marx-Allee]]) über [[Berlin-Rummelsburg|Rummelsburg]] nach [[Berlin-Köpenick|Cöpenick]] führte. Dies begründet den ungewöhnlichen diagonalen Verlauf im heutigen Straßennetz. Südlich des Weges lag das Vorwerk &amp;#039;&amp;#039;Boxhagen&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Bockshagen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Buxhagen&amp;#039;&amp;#039;), weswegen für den Weg der Name &amp;#039;&amp;#039;Alter Cöpenicker Weg beim Boxhagen&amp;#039;&amp;#039; überliefert ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr |art=h |bez=05 |id=A247 |zlb98=51 |name=Alter Cöpenicker Weg beim Boxhagen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Bereich der Straße entstand um 1800 die &amp;#039;&amp;#039;Colonie Boxhagen&amp;#039;&amp;#039; mit einigen Siedlungshäusern. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Boxhagener Straße&amp;#039;&amp;#039; tauchte erstmals spätestens Anfang der 1870er Jahre in Stadtplänen auf. Sie verlief damals von der [[Frankfurter Allee]] bis zur heutigen [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Friedrichshain#Niederbarnimstraße|Niederbarnimstraße]]. An dieser Stelle verlief von 1889 bis 1912 die Grenze zwischen Berlin im Westen und der Landgemeinde [[Boxhagen-Rummelsburg]] im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weitere Verlauf der Straße in Boxhagen-Rummelsburg hieß bis 1892 &amp;#039;&amp;#039;Boxhagener Weg&amp;#039;&amp;#039;, später zwischen Niederbarnimstraße und Wismarplatz &amp;#039;&amp;#039;Boxhagener Chaussee&amp;#039;&amp;#039; und im weiteren Verlauf &amp;#039;&amp;#039;Alt-Boxhagen&amp;#039;&amp;#039;. Um 1900 entstand in dem Gebiet eine dichte Wohnbebauung. 1912 wurde Boxhagen-Rummelsburg in die Stadt [[Berlin-Lichtenberg|Lichtenberg]] eingemeindet, die dann 1920 ein Teil von [[Groß-Berlin]] wurde. Nach der Eingemeindung bekam 1921 der gesamte Straßenzug bis zur [[Berliner Ringbahn]] den Namen &amp;#039;&amp;#039;Boxhagener Straße&amp;#039;&amp;#039;. Durch die [[Berliner Bezirke#Berliner Gebietsreform 1938|Gebietsreform von 1938]] wechselte die Straße auch von der Niederbarnimstraße bis zur Ringbahn in den [[Berlin-Friedrichshain|Bezirk Friedrichshain]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren wurde der Abschnitt westlich der [[Warschauer Straße]] aufgehoben, in die [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Friedrichshain#Hildegard-Jadamowitz-Straße*|Hildegard-Jadamowitz-Straße]] integriert und teilweise überbaut. Die Boxhagener Straße beginnt seitdem an der Warschauer Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude und Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alfred Kowalke memorial.jpg|mini|hochkant|links|Gedenktafel für Alfred Kowalke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hausnummernverlauf der Boxhagener Straße folgt dem Prinzip der [[Hausnummer#Hufeisennummerierung|Hufeisennummerierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Hausnummer 18 hat sich in einem Wohnhaus seit 1999 eine Kulturszene entwickelt, die wechselnde Betreiber und wechselnde Formate bediente. Seit 2021 gibt es hier ein Theater, das seit 2024 den offiziellen Namen &amp;#039;&amp;#039;Artjom Theater&amp;#039;&amp;#039; trägt. Es hat sich auf experimentelle und innovative Produktionen spezialisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin-buehnen.de/de/buehnen/artjom-theater |titel=Artjom-Theater |werk=berlin-buehnen.de |abruf=2025-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Grundstück Nr. 45/46 befindet sich die [[Zille-Grundschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime]] [[Alfred Kowalke]] lebte im Haus Nummer 51, woran seit den 1980er Jahren eine Gedenktafel erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Boxhagener Strasse 70(2).jpg|mini|hochkant|links|Boxhagener Straße 70]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schraubenfabrik Boxhagener Strasse 73.jpg|mini|Boxhagener Straße 73]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhofskapelle Boxhagener Strasse.jpg|mini|hochkant|links|Friedhofskapelle des [[Georgen-Parochial-Friedhof IV|Georgen-Parochial-Friedhofs IV]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweigeschossige Wohnhaus mit der Hausnummer 70 wurde 1888 im Auftrag des Bauherrn Hermann Krägenbrink errichtet, der später auch die Häuser mit den Nummern 71 und 72 bauen ließ. Es galt aufgrund seines frühen ländlichen Stils lange Zeit als ältestes in Friedrichshain. Hier befand sich noch in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] eine Niederlassung der &amp;#039;&amp;#039;[[Kornbrennerei G. Melde|Melde Konsum-Kornbrand- und Likörfabrik]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1981|423|Melde Konsum-Kornbrand- und Likörfabrik |Werk=TO |Seite=421}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das fünfgeschossige Haus mit der Nummer 71 wurde 1902 gebaut und steht unter [[Denkmalschutz]]. Die Gestaltung orientierte sich ursprünglich am [[Neobarock]] und [[Jugendstil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Schraubenfabrik Sudicatis&amp;#039;&amp;#039; im Haus mit der Nummer 73 wurde um 1895 errichtet. Im gleichen Jahr entstand auch die Fabrik für elektrische Instrumente im Haus 76–78 im [[Gründerzeit]]stil. Sie dient heute als [[Gewerbehof]], der bisher teilweise renoviert und mit Büros ausgestattet wurde. Hier befinden sich unter anderem ein [[Herberge#Hostels|Hostel]] für [[Rucksacktourismus|Rucksacktouristen]], das 2000 zunächst mit 164 Betten und ohne [[Konzession]] eröffnete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.friedrichshain-magazin.de/archiv/fh-3-00/text01.html |text=Friedrichshain Magazin |wayback=20071211165315}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Hausnummer 80 befand sich ein fünfgeschossiger denkmalgeschützter [[Stahlskelettbau]], der 1906/1907 unter [[Karl Bernhard (Ingenieur)|Karl Bernhard]] erbaut wurde. Das Gebäude war Eigentum der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Kabelwerke AG&amp;#039;&amp;#039; und wurde zunächst von der [[Cyklon Maschinenfabrik GmbH]] genutzt und 1922 an die &amp;#039;&amp;#039;Deka-Pneumatik GmbH&amp;#039;&amp;#039; vermietet. Die Fabrik gehörte zu Zeiten der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] zum &amp;#039;&amp;#039;VEB Gummiwerke Berlin&amp;#039;&amp;#039;, woraus später die &amp;#039;&amp;#039;Freudenberg Dichtungs- und Schwingungstechnik GmbH&amp;#039;&amp;#039; wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Verlagerung dieses Betriebes entstand in den 2010er Jahren an der Ecke zur [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Friedrichshain#Holteistraße*|Holteistraße]] (Hausnummern 79–82) das Freudenberg-Areal, ein Wohnquartier mit etwa 650 Wohnungen und einem 6000 m³ großen öffentlichen Park.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://freudenberg-areal.de/ Website des Freudenberg-Areals]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Fertigstellung erhielt das Ensemble den Namen [[Box Seven]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Hof der Häuser mit den Nummern 95~97 steht ein zweigeschossiger Pferdestall, der 1893 unter Wilhelm Magnus errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Boxhagener Straße 99~101 liegt der [[Georgen-Parochial-Friedhof&amp;amp;nbsp;IV]] mit der denkmalgeschützten Friedhofskapelle, die im Jahr 1879 nach Plänen von [[Gustav Knoblauch]] errichtet wurde. Das Grundstück wurde 1866 von der Kirchengemeinde gekauft und war damals noch nicht von Wohnhäusern umbaut. Ein Jahr später wurde der Friedhof eröffnet. Er umfasst ein Areal von 25.000 Quadratmetern. Die gelbe, [[Neoromanik|neoromanische]] [[Friedhofskapelle|Kapelle]] ist mit einem [[Fries|Rundbogenfries]] und Rundbogenfenster unter dem Dachrand verziert. 1937 wurden die Innenräume komplett umgestaltet. Nachdem sich die Lichtenberger [[Erlöserkirche (Berlin-Rummelsburg)|Erlöser-Gemeinde]] sowie die [[Offenbarungskirche (Berlin)|Offenbarungs-]] und die [[Verheißungskirche (Berlin)|Verheißungs-Gemeinde]] verselbstständigt hatten, feierte letztere in der Kapelle bis 1993 ihre Gottesdienste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexBez |Titel=Georgen Parochial Friedhof IV |Bezirk=FrKr |ID=georgen_parochial_friedhof_iv |Band= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kapelle wurde von 2015 bis 2018 saniert und im Oktober 2018 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Kapelle99&amp;#039;&amp;#039; als Spielstätte für Theater und Performance neu eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/aktuelles/pressemitteilungen/2025/pressemitteilung.1517562.php |titel=Kapelle99 wird neuer kommunaler Kulturstandort in Friedrichshain |werk=Pressemitteilungen |hrsg=Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg |datum=2025-01-03 |abruf=2025-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Boxhagener Strasse 111.jpg|mini|Boxhagener Straße 111 (Innenhof)]]&lt;br /&gt;
In der Boxhagener Straße 111 befindet sich auf dem hinteren Teil des 2919 Quadratmeter großen Grundstücks die 1904 von Arnold Kuthe erbaute Etagenfabrik. Sie steht heute unter Denkmalschutz und wird nach Sanierungen und Umbauten zu 44&amp;amp;nbsp;Wohnungen beziehungsweise [[Loftwohnung|Lofts]] und sieben [[Penthouse]]-Wohnungen sowohl privat als auch gewerblich genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.friedrichshain-magazin.de/archiv/fh-2-08/text08.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Die große Loft-Welle&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20140129182958}} friedrichshain-magazin.de, Juni 2/2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Boxhagener Platz|Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Friedrichshain}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1987-0915-507, Berlin, Straßenbahnverkehr.jpg|mini|Im Jahr 1934 fährt eine Straßenbahn durch die „Tonne“ (die damalige [[Berliner Ringbahn|Ringbahn]]-Unterführung kurz vor ihrem Abriss) in die Boxhagener Straße]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Boxhagener Straße 19911213.jpg|[[Rekowagen (Straßenbahn)|Rekowagen]] an der Einmündung in die Warschauer Straße (1991)&lt;br /&gt;
Boxhagener Straße 19910813.jpg|[[Tatra KT4]] auf der Linie 13 östlich der Kreuzung mit der Holteistraße (1991)&lt;br /&gt;
Boxhagener Straße 910813.jpg|Blick durch die Ringbahnunterführung in die Boxhagener Straße (1991)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Entlang der zweistreifigen Boxhagener Straße fährt die Linie 21 der [[Straßenbahn Berlin|Straßenbahn]] mit den Stationen Niederbarnimstraße, Wismarplatz, Holteistraße und Neue Bahnhofstraße. Die Metrotram-Linie M13 kreuzt die Boxhagener Straße an der Station Holteistraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2025 wurde der durchgehende Straßenbahnverkehr in der Boxhagener Straße wegen abgenutzter Gleise östlich der Holteistraße bis auf Weiteres eingestellt. Die Linie 21 wurde geteilt, wobei die von Westen kommenden Züge an der Holteistraße enden. Ob der darüber hinaus führende Abschnitt bis zur Marktstraße erneuert wird, ist angesichts der Planungen einer Führung der Linie über die [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Friedrichshain#Sonntagstraße*|Sonntagstraße]] und den [[Bahnhof Berlin Ostkreuz|Bahnhof Ostkreuz]] ungewiss.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-ortsteil-vom-ostkreuz-abgeschnitten-schienen-wurden-40-jahre-lang-nicht-saniert--letzte-sonderfahrt-mit-ddr-tram-14839583.html |titel=Berliner Ortsteil vom Ostkreuz abgeschnitten |werk=[[Der Tagesspiegel]] |datum=2025-11-15 |abruf=2025-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einstiger Rundfunksender ==&lt;br /&gt;
Da der 1926 am [[Berliner Funkturm]] in Betrieb genommene Rundfunksender den Osten Berlins nicht ausreichend versorgen konnte, wurde am 13. Januar 1929 im Postamt Boxhagener Straße 111 ein [[Mittelwelle]]nrundfunksender für die [[Frequenz]] 1060 [[Hertz (Einheit)|kHz]] mit einer [[Sendeleistung]] von 500 [[Watt (Einheit)|Watt]] in Betrieb genommen. Er verwendete als Sendeantenne eine dreidrähtige [[T-Antenne]], die von zwei je 34 Meter hohen Masten auf dem Dach des Gebäudes getragen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.oldradioworld.de/voxd.htm |text=80 Jahre Rundfunk in Deutschland, 1923–2004. |wayback=20100326074839}} oldradioworld.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Inbetriebnahme des [[Sender Tegel|Senders Tegel]] im Jahr 1934 stellte die Anlage ihren Betrieb ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dhm.de/archiv/gaeste/luise/tagesfakten/tf01/0102.htm &amp;#039;&amp;#039;2. Januar&amp;#039;&amp;#039; (Jahr 1934)] in: &amp;#039;&amp;#039;Tagesfakten&amp;#039;&amp;#039; des [[Luisenstädtischer Bildungsverein|Luisenstädtischen Bildungsvereins]] (beim [[Deutsches Historisches Museum|DHM]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexStr |art=a |bez=05 |id=B797 |zlb98=293 |kaupert=Boxhagener-Strasse-10245-Berlin |name=Boxhagener Straße}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52.5104 |EW=13.4641 |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Friedrichshain]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Roehrensee</name></author>
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