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	<title>Bowil - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Geographie */</title>
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		<updated>2025-05-26T15:24:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geographie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILD = Bowiler Kirche.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Bowiler Kirche&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Bowil 2023.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Bowil COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-BE&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Verwaltungskreis Bern-Mittelland|Bern-Mittelland]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Verwaltungskreis Bern-Mittelland&lt;br /&gt;
| BFS = 0605&lt;br /&gt;
| PLZ = 3533&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.89303&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.69495&lt;br /&gt;
| HÖHE = 733&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 14.7&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 1410&amp;lt;!-- Metadaten, bitte nicht per Hand aktualisieren--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2007&amp;lt;!-- Metadaten, bitte nicht per Hand aktualisieren--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.bowil.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bowil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Verwaltungskreis Bern-Mittelland]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Bern|Bern]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Bowil liegt auf {{Höhe|733|CH}}, 6&amp;amp;nbsp;km östlich von [[Konolfingen]] und 20&amp;amp;nbsp;km ostsüdöstlich der Stadt [[Bern]] (Luftlinie). Das Bauerndorf erstreckt sich in der breiten Talsenke zwischen den Höhen der [[Blasenflue]] im Norden und des Kurzenbergs im Süden, exakt auf der Talwasserscheide zwischen den Einzugsgebieten der [[Chise (Fluss)|Chise]] (rechter Zufluss der [[Aare]]) und der [[Emme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 14,7&amp;amp;nbsp;km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des relativ stark reliefierten Hügellandes zwischen [[Aaretal]] und [[Emmental]]. Der zentrale Teil des Gebietes wird von der 500&amp;amp;nbsp;m bis 1&amp;amp;nbsp;km breiten flachen Talsenke eingenommen, welche sich von Westen nach Osten erstreckt und für Bahn und Strasse einen einfachen Übergang von Bern in das mittlere Emmental gewährleistet. Der westliche Teil dieser Senke wird von der Chise und ihrem Quellbach &amp;#039;&amp;#039;Dürrbach&amp;#039;&amp;#039; entwässert, während der &amp;#039;&amp;#039;Schüpbach&amp;#039;&amp;#039;, welcher durch den &amp;#039;&amp;#039;Steinengraben&amp;#039;&amp;#039; fliesst, für eine Entwässerung des östlichen Teils sorgt. Der Steinengraben bildet zugleich die östliche Gemeindegrenze. Nördlich dieser Talsenke reicht der Gemeindebann über einen steilen Hang bis auf die südlichen Vorberge der Blasenflue (im Geisswald {{Höhe|930|CH}}) und in den &amp;#039;&amp;#039;Schwändigraben&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Süden erstreckt sich der Gemeindebann über einen sanft ansteigenden und durch verschiedene Quelltäler des Dürrbachs untergliederten Hang bis auf den Kamm des Kurzenberges. Hier verläuft die Südgrenze über die Waldhöhen von &amp;#039;&amp;#039;Ringgis&amp;#039;&amp;#039; (mit {{Höhe|1183|CH}} der höchste Punkt von Bowil), &amp;#039;&amp;#039;Müliseilewald&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1180|CH}}) und &amp;#039;&amp;#039;Goucherewald&amp;#039;&amp;#039; (bis {{Höhe|1100|CH}}). Von der Gemeindefläche entfielen 1997 5 % auf Siedlungen, 39 % auf Wald und Gehölze, 55 % auf Landwirtschaft und etwas weniger als 1 % war unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Bowil gehören verschiedene Weiler, Hofgruppen und Einzelhöfe, die weit verstreut auf der Nordabdachung des Kurzenbergs liegen. Zu den wichtigen Weilern und Hofgruppen zählen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rünkhofen&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|700|CH}}) am nördlichen Rand des Chisetals, an der Mündung des Schwändigrabens&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oberhofen&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|703|CH}}) in der Talmulde bei Bowil&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hübeli&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|712|CH}}) am Nordfuss des Kurzenbergs und am Rand des Mooses&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Steinen&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|713|CH}}) am Schüpbach, an der Mündung des Steinengrabens in die Talmulde&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Längeney&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|781|CH}}) im Dürrbachtal südlich von Bowil&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedersmatt&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|825|CH}}) in einem Talkessel des Dürrbachs zwischen den Höhen des Kurzenbergs&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwändimatt&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|813|CH}}) an aussichtsreicher Lage auf der Nordabdachung des Kurzenbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Bowil sind [[Signau]], [[Röthenbach im Emmental]], [[Linden BE|Linden]], [[Oberhünigen]], [[Zäziwil]] und [[Oberthal BE|Oberthal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1299 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Bonwile&amp;#039;&amp;#039;. Später erschienen die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Buonwile&amp;#039;&amp;#039; (1338) und &amp;#039;&amp;#039;Bonwyl&amp;#039;&amp;#039; (1534). Der Ortsname geht wahrscheinlich auf den [[althochdeutsch]]en Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Bobo&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Bovo&amp;#039;&amp;#039; zurück und bedeutet demnach &amp;#039;&amp;#039;beim Gehöft des Bobo/Bovo&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[Mittelalter]] unterstand Bowil der Freiherrschaft Signau, mit der es 1363 an die [[Kyburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Kyburg]] und 1399 an Bernburger Familien gelangte. Unter Berner Oberhoheit wurde das Dorf 1529 der neu geschaffenen Landvogtei Signau zugeordnet, während die [[Blutgerichtsbarkeit|hohe Gerichtsbarkeit]] stets beim Landgericht Konolfingen lag. Nach der [[Reformation]] war die Friedersmatt während langer Zeit Versammlungsort der Emmentaler [[Täufer]]bewegung. Nach dem Zusammenbruch des [[Ancien Régime]] (1798) gehörte Bowil während der [[Helvetische Republik|Helvetik]] zum Distrikt Höchstetten und ab 1803 zum Oberamt Konolfingen, das mit der neuen [[Verfassung des Kantons Bern|Kantonsverfassung]] von 1831 den Status eines Amtsbezirks erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-BE|0605}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-BE|TIMESTAMP}}) gehört Bowil zu den kleineren Gemeinden des Kantons Bern. Von den Bewohnern sind 98,4 % deutschsprachig, 0,5 % albanischsprachig und 0,4 % sprechen Englisch (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Bowil belief sich 1850 auf 1588 Einwohner, 1900 auf 1665 Einwohner. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts pendelte die Bevölkerungszahl bis 1960 stets im Bereich zwischen 1450 und 1560 Personen. Danach erfolgte eine Abwanderungswelle mit einem Rückgang auf 1247 Einwohner (1980). Seither wurde wieder eine Bevölkerungszunahme verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 2023|Nationalratswahlen 2023]] betrugen die Wähleranteile in Bowil (in Klammern die Veränderung im Vergleich zu den [[Schweizer Parlamentswahlen 2019|Wahlen 2019]] in Prozentpunkten): [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 53,43 % (+1,53), [[Die Mitte|Mitte]] 10,50 % (−1,05), [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 8,58 % (−1,05), [[Evangelische Volkspartei|EVP]] 8,06 % (+2,03), [[Eidgenössisch-Demokratische Union|EDU]] 4,99 % (+2,23), [[Grüne Schweiz|Grüne]] 4,81 % (−2,73), [[Grünliberale Partei|glp]] 4,57 % (−0,12), [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 1,98 % (−0,34), Weitere 3,06 % (−0,49).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |url=https://opendata.swiss/de/dataset/eidg-wahlen-2023 |titel=Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv) |werk=opendata.swiss |abruf=2024-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Bowil war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein vorwiegend durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf. Noch heute haben die [[Milchproduktion|Milchwirtschaft]] und die [[Zucht|Viehzucht]] sowie die [[Forstwirtschaft]] einen wichtigen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung. Zahlreiche weitere Arbeitsplätze sind im lokalen Kleingewerbe und im Dienstleistungssektor vorhanden. In Bowil sind heute Betriebe der Holzverarbeitung, des Maschinenbaus, des Baugewerbes und mechanische Werkstätten vertreten. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Dorf zu einer Wohngemeinde entwickelt. Am nördlichen Talhang bei Steinen entstand das neue Wohnquartier Schlossberg. Viele Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die hauptsächlich in den grösseren Ortschaften der Umgebung und in der Agglomeration Bern arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist verkehrstechnisch recht gut erschlossen. Sie liegt an der Hauptstrasse von [[Bern]] via [[Langnau im Emmental]] nach [[Luzern]]. Am 1. Juni 1864 wurde der Abschnitt Gümligen–Langnau im Emmental der Eisenbahnlinie von [[Bahnstrecke Bern–Luzern|Bern nach Luzern]] mit einem Bahnhof bei Bowil eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Bowil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im alten Ortskern sowie in den verschiedenen Weilern sind zahlreiche charakteristische Bauernhäuser des bernischen Landstils aus dem 17. bis 19. Jahrhundert erhalten. Die Dorfkirche steht auf freiem Feld zwischen Bowil und dem Ortsteil Oberhofen. Sie feierte im Sommer 2006 ihr 75-jähriges Bestehen. An einer Talenge nahe der östlichen Gemeindegrenze, aber noch auf Bowiler Boden befinden sich die Ruinen Alt Signau (südlich des Tals) und Neu Signau (nördlich des Tals) der Freiherren von Signau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeit ==&lt;br /&gt;
* [[Adolf Wölfli]] (1864–1930), bildender Künstler, Komponist und Schriftsteller.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bowil.ch/chronik/90/ Adolf Wölfli]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bowil|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bowil.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Bowil]&lt;br /&gt;
* {{HLS|353|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verwaltungskreis Bern-Mittelland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4430923-5|VIAF=243846026}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1299]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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