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	<title>Bov Sogn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bov_Sogn&amp;diff=310876&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-12-13T10:28:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Weitere Bedeutungen sind unter [[BOV]] aufgeführt}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Dänemark&lt;br /&gt;
|Name = Bov Sogn&lt;br /&gt;
|Wappen = Wappen Bov.png&lt;br /&gt;
|Region = Syddanmark&lt;br /&gt;
|Landschaft = &lt;br /&gt;
|Kommune = Aabenraa&lt;br /&gt;
|Kommune2006 = Bov&lt;br /&gt;
|Amt2006 = Sønderjyllands&lt;br /&gt;
|Herred =Lundtoft&lt;br /&gt;
|Amt1970 = Åbenrå-Sønderborg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 54/50//N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 9/22//E&lt;br /&gt;
|Einwohner = {{Metadaten Einwohnerzahl DK|580-9029}}&lt;br /&gt;
|Stand = {{#time: Y|{{Metadaten Einwohnerzahl DK|580-9056|STAND}}}}&lt;br /&gt;
|BEF44 = Sogn&lt;br /&gt;
|Fläche = &lt;br /&gt;
|Höhe = &lt;br /&gt;
|Partnerschaften = &lt;br /&gt;
|PLZ = 6330 Padborg&lt;br /&gt;
|Website = www.bovsogn.dk&lt;br /&gt;
|Bild = Aabenraa municipality Bov sogn.svg&lt;br /&gt;
|BildBeschriftung = Lage des Kirchspiels&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bov&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|bɔu̯ʔ}}] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Bau&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Kirchspiel]]sgemeinde (dän. [[Sogn (Dänemark)|Sogn]]) in [[Nordschleswig]], [[Dänemark]]. Die Gemeinde befindet sich unmittelbar an der Grenze zu [[Deutschland]]. Bis 1970 gehörte sie zur [[Harde]] [[Lundtoft Herred]] im damaligen [[Aabenraa-Sønderborg Amt]]. 1970 wurde die Gemeinde mit dem Kirchspiel [[Holbøl]] (dt. &amp;#039;&amp;#039;Holebüll&amp;#039;&amp;#039;) zur [[Bov Kommune]] im neu gegründeten [[Sønderjyllands Amt]] zusammengefasst. Im Zuge der [[Verwaltungsgliederung Dänemarks|Kommunalreform zum 1. Januar 2007]] ging die Bov Kommune in der „neuen“  [[Aabenraa Kommune]] in der [[Region Syddanmark]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegebiet ==&lt;br /&gt;
Das Kirchspiel Bov erstreckt sich in Ost-West-Richtung über 16&amp;amp;nbsp;km und hat dabei Anteil an sehr verschiedenen Landschaften. Im Westen liegen dünn besiedelte [[Geest]]strecken mit sandigen Böden und zahlreichen Mooren. Der Osten bis hin zur [[Flensburger Förde]] ist hingegen von den fruchtbaren Böden des ostschleswigschen Hügellandes geprägt und bietet namentlich im [[Krusau (Fluss)|Krusautal]] und an der Förde ein reizvolles Landschaftsbild. Im Gemeindegebiet lebten am {{EWD|DK}} insgesamt {{EWZ|DK|580-9029}} Menschen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BEF44&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kirchspielbereich liegen heute:&lt;br /&gt;
* der namensgebende Ort Bov (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Bau&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Bommerlund]]&lt;br /&gt;
* [[Vejbæk]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Weibek&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Kragelund (Aabenraa Kommune)|Kragelund]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Kracklund&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Kruså]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Krusau&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Smedeby|(Nørre) Smedeby]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Norderschmedeby&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Kollund (Aabenraa Kommune)|Kollund]]&lt;br /&gt;
* [[Fårhus]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Faarhuus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schafhaus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Pluskær]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Pluskjer&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Frøslev (Aabenraa Kommune)|Frøslev]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Fröslee&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Frøslev Mark]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Frösleefeld&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Padborg]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Pattburg&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bov ist ein sehr altes Kirchdorf, dessen Name nicht einwandfrei zu erklären ist. Der Sage nach hängt er mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Beowulf]]&amp;#039;&amp;#039; zusammen. Der Buchstabe „V“ wird bei der dänischen Variante ebenfalls wie in der deutschen Variante als „U“ ausgesprochen. (Früher wurde auch in deutschen Texten das „U“ noch mit dem Buchstaben „V“ dargestellt, was auch bei der Redewendung &amp;#039;[[Ein X für ein U vormachen|Ein „X“ für ein „U“ vormachen]]&amp;#039; noch eine Rolle spielt.) Das Kirchspiel Bov gehörte seit frühen Zeiten zur Wiesharde mit den Zentralorten [[Großenwiehe]] und [[Handewitt]] und kam mit dieser im Mittelalter zum [[Kreis Flensburg|Amt Flensburg]]. Als [[Flensburg]] 1284 [[Stadtrecht]]e erhielt, wurde ein kleiner Teil vom Kirchspiel Bov für das Stadtfeld abgelegt, welches sonst auf Handewitter Grund lag. Bov lag am [[Ochsenweg]]; hier ging der Abzweiger desselben (&amp;#039;&amp;#039;der krumme Weg&amp;#039;&amp;#039;) nach Flensburg ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Holsteiner im 14. Jahrhundert die [[Pfandherr]]schaft über Schleswig erreichten, errichteten sie zum Schutz Flensburgs im Südteil des Kirchspiels die Burg Niehuus (dänisch &amp;#039;&amp;#039;Nyhus&amp;#039;&amp;#039;), welche aber im folgenden Jahrhundert wieder zerstört wurde. Während der Zeit der Landesteilungen in [[Herzogtum Schleswig|Schleswig]] und [[Holstein]] blieb Bov mit dem Amt Flensburg immer bei der königlichen Linie. Im 17. Jahrhundert gründete König [[Christian IV. (Dänemark und Norwegen)|Christian IV.]] östlich von Bov die Krusauer [[Kupfermühle]] (dänisch &amp;#039;&amp;#039;Kobbermølle&amp;#039;&amp;#039;), einen der frühesten und lange Zeit wichtigsten Industriebetriebe in der dänischen Monarchie. Im Gasthaus des im Norden des Kirchspiels gelegenen kleinen Dorfes Bommerlund wurde der berühmte [[Bommerlunder]] erfunden, der aber bald in Flensburg produziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. April 1848 kam es zur [[Schlacht von Bau]], dem ersten großen Gefecht der [[Schleswig-Holsteinische Erhebung|Schleswig-Holsteinischen Erhebung]], bei welcher die dänischen Regierungstruppen die Oberhand über die aufständischen Schleswig-Holsteiner behielten. Allerdings gelang den meisten der Unterlegenen die Flucht nach [[Rendsburg]], wo sie durch neue Bündnistruppen unterstützt wurden. Die Schlacht verlief weitgehend im Bereich des „Krummen Weges“ südlich von Bov und zog sich bis in die Flensburger Neustadt hin. Nach dieser Schlacht ist in manchen Städten (zum Beispiel [[Kiel]]) eine Baustraße benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Schleswig 1864 an Preußen gefallen war, wurde das Kirchspiel Bau in neun Gemeinden aufgeteilt. Beim in der Gemeinde Bau gelegenen Gasthaus Pattburg (dän. &amp;#039;&amp;#039;Padborg&amp;#039;&amp;#039;) entwickelte sich ein Bahnknotenpunkt zwischen der Hauptstrecke [[Hamburg]]-[[Fredericia]] und einer Nebenbahn von [[Flensburg]] nach [[Sønderborg]] (dt. &amp;#039;&amp;#039;Sonderburg&amp;#039;&amp;#039;), wodurch eine größere Siedlung entstand. Kollund am Nordufer der [[Flensburger Förde]] wurde zu einem beliebten Erholungsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 20. Jahrhundert hinein bestand das Kirchspiel Bau aus den [[Preußische Landgemeindeordnung|preußischen Landgemeinden]] Bommerlund, Weibek, Kracklund, Krusau, Norderschmedeby, Bau, Kollund, Kupfermühle und Niehuus. Bei der deutsch-dänischen Grenzziehung 1920 wurde das Kirchspiel Bau geteilt: Die beiden südlichen Gemeinden Niehuus und Kupfermühle (mit [[Wassersleben]]) blieben bei Deutschland und im [[Kreis Flensburg]]; sie gehörten fortan zum neuen Kirchspiel Flensburg St. Petri (heute gehören sie zur Gemeinde [[Harrislee]]). Die übrigen Gemeinden bildeten fortan die dänische Kirchspielslandgemeinde Bov, die um das vom Nachbarkirchspiel [[Handewitt]] abgetrennte [[Frøslev (Aabenraa Kommune)|Frøslev]] erweitert wurde und zum [[Aabenraa Amt|Amt Apenrade]] gelegt wurde. Dabei wurde ein Teil der kleinen Streusiedlung [[Simondys]] die heute primär zu Handewitt gehört, ebenfalls der Bov Sogn zugeschlagen. Neben Padborg entwickelte sich vor allem [[Kruså]] (dt. &amp;#039;&amp;#039;Krusau&amp;#039;&amp;#039;) zu einem bis heute wichtigen Grenzhandelsplatz, während die kleineren Wege über die neue Grenze (auch der legendäre Krumme Weg) bald geschlossen und erst 2001 mit dem [[Schengener Abkommen]] wieder geöffnet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 wurde das Kirchspiel Bov mit dem Nachbarkirchspiel [[Holbøl]] zur [[Kommune (Dänemark)|Bov Kommune]] vereinigt. 2007 ging die Grenzkommune in der [[Aabenraa Kommune]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Bau.jpg|mini|[[Bov Kirke|Kirche in Bov]]]]&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Bov Kirke|romanische Dorfkirche in Bov]]&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum [[Oldemorstoft]] in Bov, zugleich ein Ort um den sich mehrere Sagen aus der Gegend um Flensburg ranken&lt;br /&gt;
* [[Kollunder Wald]], der bis 2006 der Stadt Flensburg gehörte, mit schönem Buchenbestand, Steilufern und Schluchten&lt;br /&gt;
* Krusauer Mühlenteich und abwechslungsreiche Landschaft entlang der Grenze&lt;br /&gt;
* Der mittelalterliche Krumme Weg bei [[Rønsdam]]&lt;br /&gt;
* Durch Bov verläuft der [[Gendarmstien]], ein ehemaliger Kontrollweg, an dem dänische [[Gendarmerie|Gendarmen]] von 1920 bis 1958 an der deutsch-dänischen Grenze patrouillierten&lt;br /&gt;
* Industriemuseum Kupfermühle, unmittelbar südlich der Grenze. – Zudem liegt Bov dicht an Flensburg, wo weitere Anzahl von touristischen Sehenswürdigkeiten zu finden sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Bov}}&lt;br /&gt;
* [https://sogn.dk/bov/ Eintrag im Sogn-Portal] (dänisch)&lt;br /&gt;
* [[Karl Müllenhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10457249?page=143 Die Üfflinger Heide]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10457249?page=307 Beowulf]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10457249?page=415 König Waldemar]&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Sagen, Märchen und Lieder der Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg&amp;#039;&amp;#039;, Schwers’sche Buchhandlung, Kiel 1845 ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10457249 digitale-sammlungen.de MDZ München])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden in der Aabenraa Kommune}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Nordschleswig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Aabenraa Kommune)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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