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	<title>Bourrée - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bourr%C3%A9e&amp;diff=170710&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FordPrefect42: Änderung 266588483 von ~2026-26188-49 rückgängig gemacht; war schon richtig, ab dem 16. Jhdt. bekannt, ab 1660 - also ein Jhdt. später- richtig in Mode, siehe detaillierte Geschichte weiter unten im Artikel</title>
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		<updated>2026-04-29T13:37:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/266588483&quot; title=&quot;Spezial:Diff/266588483&quot;&gt;266588483&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-26188-49&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-26188-49&quot;&gt;~2026-26188-49&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; war schon richtig, ab dem 16. Jhdt. bekannt, ab 1660 - also ein Jhdt. später- richtig in Mode, siehe detaillierte Geschichte weiter unten im Artikel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Tanz&lt;br /&gt;
|Name= Bourrée&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Technik= &lt;br /&gt;
|Art= [[Paartanz]]&lt;br /&gt;
|Musik= [[Volksmusik]]&lt;br /&gt;
|Takt= &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;/&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Takt&lt;br /&gt;
|Tempo= &lt;br /&gt;
|Herkunft= [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit= vor 1612&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IMSLP130379-PMLP253806-Lebegue - Les Pieces de Clauessin 1677.pdf|mini|hochkant=1.5|seite=46|[[Nicolas Lebègue]]: Bourrée, Les [[Pièces de clavecin|Pieces de Clauessin]] 1677]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bourrée&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (französisch, auch &amp;#039;&amp;#039;bourée&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;la bourreio&amp;#039;&amp;#039;; auch {{itS|borea}}; {{enS|borry}} oder &amp;#039;&amp;#039;bore&amp;#039;&amp;#039;) war ein Gesellschaftstanz im schnellen 2/2-oder [[Alla breve|Allabreve]]-Takt, der seit dem späten 16. Jahrhundert bekannt war. Um 1660 am Hofe [[Ludwig XIV.|Ludwigs&amp;amp;nbsp;XIV.]] kam sie wirklich in Mode und fand von da aus im übrigen Europa Verbreitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Volkstanz]] war und ist sie in verschiedenen Regionen Zentralfrankreichs verbreitet ([[Auvergne]], Berry, Morvan-Nivernais, Bourbonnais, Limousin) und ist Bestandteil der [[Bal Folk|Bal-Folk]]-Szene.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Zeit]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Lexikon in 20 Bänden.&amp;#039;&amp;#039; [[Zeitverlag]], 2. Band, Hamburg 2005, ISBN 3-411-17562-1, S. 345.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Encyclopédie 1751 ==&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text= BOURRÈE, … Es gibt einen Tanz, den man Bourrée nennt: Sie ist fröhlich (« gaie »), &amp;amp; man glaubt, dass sie aus der Auvergne stammt: sie ist tatsächlich immer noch in Gebrauch in dieser Provinz. Sie besteht aus drei zusammengesetzten Schritten, mit zwei Bewegungen. Man beginnt sie mit einem Auftakt einer Viertelnote (« …&amp;amp;nbsp;une noire en levant »).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mouret&amp;lt;ref&amp;gt;Jean-Joseph Mouret (1682-1738), bekannt als „musicien des graces“ (Musiker der Grazien), „Surintendant de musique“ am Hofe der [[Herzogin von Maine|Herzogin du Maine]] in [[Sceaux]]; schrieb verschiedene Bühnenwerke. Er schrieb auch für die Comédie-Italienne in Paris und war eine Zeit lang Direktor des [[Concert Spirituel]].&amp;lt;/ref&amp;gt; hat hübsche Bourrées gemacht; er hat dieses Genre von Melodie &amp;amp; Tanz in seinen Balletten eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat sie wenig verwendet, weil dieser Tanz nicht edel genug schien für das Théatre de l’Opéra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bourrée ist im Zweiertakt, und setzt sich aus zwei Teilen zusammen, deren jeder aus vier Takten besteht, oder aus einer Zahl, die ein Vielfaches von 4 ist. Sie unterscheidet sich wenig vom Rigaudon.&lt;br /&gt;
 |Autor=Louis de Cahusac&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;L’ Encyclopédie&amp;#039;&amp;#039;. 1re. édition. Hrsg. von D’Alembert – Diderot, 1751&lt;br /&gt;
 |ref= &amp;lt;ref&amp;gt;[[s:fr:L’Encyclopédie/1re édition/BOURRÉE|Volltext]] ([[Wikisource]]). Französischer Originaltext: „BOURRÉE,…&lt;br /&gt;
Il y a une danse qu’on nomme la bourrée: elle est gaie, &amp;amp; on croit qu’elle nous vient d’Auvergne: elle est en effet toûjours en usage dans cette province. Elle est composée de trois pas joints ensemble, avec deux mouvemens. On la commence par une noire en levant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mouret a fait de jolies bourrées; il a porté ce genre d’airs &amp;amp; de danse dans ses ballets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
On l’a peu suivi, cette danse ne paroissant pas assez noble pour le théatre de l’opéra. (B)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La bourrée est à deux tems, &amp;amp; composée de deux parties, dont il faut que chacune ait quatre mesures, ou un nombre de mesures multiple de quatre. Elle differe peu du rigaudon.“&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Types d&amp;#039;Auvergne - La Bourrée (carte postale).jpg|mini|Die Bourrée d’Auvergne (Postkarte, Beginn des 20. Jh.s)]]&lt;br /&gt;
Man nimmt allgemein an, dass die Bourrée ursprünglich ein aus der [[Auvergne]] stammender Volkstanz war; das berichtet schon der Tanzspezialist [[Louis de Cahusac]] 1751/1752 im zweiten Band der &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers|Encyclopédie]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cahusac&amp;quot;&amp;gt;Louis de Cahusac: &amp;#039;&amp;#039;Bourrée&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;L’Encyclopédie&amp;#039;&amp;#039;. 1&amp;lt;sup&amp;gt;re&amp;lt;/sup&amp;gt; éd. 1751. Band 2, S. 372.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Margarete von Valois]] (auch bekannt als „La reine Margot“) soll die Bourrée während ihres Aufenthalts in der Auvergne 1585–1586&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Margaretha von Valois, Gemahlin Heinrichs&amp;amp;nbsp;IV., von ihr selbst beschrieben&amp;#039;&amp;#039;, übers. v. [[Dorothea Schlegel]], mit einer Vorrede von [[Friedrich Schlegel]], hrsg. v. Michael Andermatt, Zürich: Manesse Verlag 1996, S. 231 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; „entdeckt“, und in der Folge an den französischen Hof gebracht haben. Corina Oosterveen wendete vor einiger Zeit ein, diese Vorstellung basiere auf einer falschen Quellenauslegung, und sie zieht in Betracht, dass die Bourrée als ursprünglich höfischer Tanz vom Volk übernommen worden sein könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Corina Oosterveen: &amp;#039;&amp;#039;Bourrée, Bourrée, Bourrée&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Spielleute, 1999, S. 7–18. Oosterveen behauptet, Curt Sachs (in &amp;#039;&amp;#039;Eine Weltgeschichte des Tanzes&amp;#039;&amp;#039;, 1933) habe die „Legende“ einer Herkunft aus der Auvergne auf einen Abschnitt aus den Memoiren der [[Margarete von Valois]] gestützt; es handelt sich um die Beschreibung eines Festes, das zwischen 1564 und 1566 in [[Bayonne]] im Baskenland stattfand, in dem jedoch weder die Bourrée noch die Auvergne erwähnt wird: „Alle Tische wurden bedient von Heerscharen von verschiedenen Schäferinnen in goldenen und satinen Tuch und verschiedenen Trachten, entsprechend den diversen Provinzen Frankreichs. Diese Schäferinnen, jedesmal, wenn sie von ihren wunderbaren Schiffen herabstiegen…, hatten sich jeweils als kleine Gruppe auf je einer separaten Wiese eingefunden, …, und dabei tanzte jede Truppe in der Art ihrer Herkunftsprovinz. Die Poitevines /aus Poitou/ mit ihren Dudelsäcken, die Provenzalen tanzten die [[Volta (Tanz)|Volte]] zu den Klängen ihrer Zimbeln, Burgunderinnen und /Frauen/ aus der Champagne mit einer kleinen Oboe, außerdem Geigen und Dorftrommeln; die Bretonen tanzten [[Passepied|Passe-Pied]] und [[Branle]]s gays; und so alle anderen Provinzen.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste musikalische Fassung veröffentlichte [[Michael Praetorius]] in seiner Sammlung &amp;#039;&amp;#039;[[Terpsichore (Praetorius)|Terpsichore]]&amp;#039;&amp;#039; 1612 unter dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;La Bourrée&amp;#039;&amp;#039;. In der undatierten, aber in enger Beziehung zu Prätorius‘ &amp;#039;&amp;#039;Terpsichore&amp;#039;&amp;#039; stehende Tanzschrift &amp;#039;&amp;#039;Instruction pour dancer&amp;#039;&amp;#039; findet sich die bisher älteste bekannte Tanzbeschreibung, eine „bourree a six passages“ für ein Paar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Instruction pour dancer: an anonymous manuscript |Hrsg=Angene Feves |Verlag=fa-gisis Musik- und Tanzedition |Ort=Freiburg |Datum=2000 |Seiten=53-61}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Oosterveen wurde die Bourrée erstmals von Jean Héroard (1551–1628), dem Leibarzt des jungen Königs [[Ludwig&amp;amp;nbsp;XIII.]], in einem Brief erwähnt. In der Folgezeit kann die Bourrée an verschiedenen Orten als höfischer Tanz belegt werden. Die Auvergne werde im Zusammenhang mit der Bourrée zum ersten Mal erst fünfzig Jahre später in Vichy erwähnt: Im Jahr 1665 von [[Esprit Fléchier|Fléchier]] als städtische Praxis (in [[Clermont-Ferrand]]) und 1675 im Bourbonnais ([[Vichy]]) nach dem Bericht der [[Madame de Sévigné]].&amp;lt;ref&amp;gt;Corina Oosterveen: &amp;#039;&amp;#039;Bourrée, Bourrée, Bourrée&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Spielleute, 1999, S. 7–18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anderen Quellen wurde eine Bourrée erstmals 1656&amp;lt;ref&amp;gt;[[Josette Rey-Debove]], [[Alain Rey (Lexikograf)|Alain Rey]]: &amp;#039;&amp;#039;Le nouveau [[Petit Robert]].&amp;#039;&amp;#039; Dictionnaires le Robert – Paris, März 1994, ISBN 2-85036-290-5, [[Ernst Klett Verlag]], ISBN 3-12-517601-8, S. 251 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; am französischen Hof gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Brockhaus Enzyklopädie]].&amp;#039;&amp;#039; 19. Auflage. 3. Band, Verlag [[Friedrich Arnold Brockhaus]], Mannheim 1987, ISBN 3-7653-1103-0, S. 585.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorher war sie „von 1650 an Teil der [[Suite (Musik)|Orchestersuite]].“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Duden|Der große Duden]].&amp;#039;&amp;#039; [[Fremdwörterbuch]], 5. Band, 2. Auflage, Dudenverlag, [[Bibliographisches Institut]], Mannheim / Wien / Zürich 1971, ISBN 3-411-00905-5, S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach anderen Angaben war sie ein (lustiger, heiterer, munterer, bewegter) altfranzösischer Volkstanz im [[3/4-Takt]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Kleines Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 9. Auflage, 1. Band, [[Bibliographisches Institut]], Leipzig 1933, S. 296.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitunter wird zwischen dem Tanz und der dazugehörigen gleichnamigen [[Melodie]] unterschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Erwin Lange-Kowal: &amp;#039;&amp;#039;Langenscheidts Handwörterbuch Französisch.&amp;#039;&amp;#039; Teil I, 12. Auflage, [[Langenscheidt]], Berlin / München / Wien / Zürich 1983, ISBN 3-468-04151-9, S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bourrée ist dem [[Gesellschaftstanz]] [[Gavotte]] ähnlich,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Mackensen]], Eva von Hollander: &amp;#039;&amp;#039;Das Wörter- und Fremdwörterbuch für jeden Tag.&amp;#039;&amp;#039; Merit Verlag, Hamburg 1989, Füllhorn Sachbuchverlag, Stuttgart, S. 760.&amp;lt;/ref&amp;gt; ihr [[Rhythmus (Musik)|Rhythmus]] ist [[Synkope (Musik)|synkopiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Wahrig]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; [[Bertelsmann|Bertelsmann Lexikon-Verlag]], Gütersloh / Berlin / München / Wien 1972, ISBN 3-570-06588-X, Spalte 738.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im 19. Jahrhundert lassen sich bäuerliche Beispiele von 3/8-Bourrées in der Auvergne belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Muffat - Suite 2 - 3. Bouree.ogg|mini|[[Georg Muffat]]: &amp;#039;&amp;#039;Bourrèe&amp;#039;&amp;#039;, aus der Suite Nr.&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;2 (?). Advent Chamber Orchestra, 2007]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bourrée dance pattern 1.png|mini|Typischer Rhythmus einer Bourrée-Melodie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blatter&amp;quot;&amp;gt;Alfred Blatter, (). &amp;#039;&amp;#039;Revisiting music theory: a guide to the practice&amp;#039;&amp;#039;. 2007, ISBN 0-415-97440-2, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die ersten schriftlich überlieferten Bourrées stammen aus dem 17. Jahrhundert und sind in geradem Takt notiert (z.&amp;amp;nbsp;B. Praetorius, Terpsichore 1612, oder [[Georg Leopold Fuhrmann]], 1615). Durch französische Komponisten wie [[Jean-Baptiste Lully]], Michel Mazuel oder [[Nicolas Lebègue]] findet die höfische Bourrée und ihr Grundschritt &amp;#039;&amp;#039;pas de bourrée&amp;#039;&amp;#039; ab ca. 1660 als &amp;#039;&amp;#039;bourrée française&amp;#039;&amp;#039; im meist auftaktigen lebhaften 2/2- oder [[Alla breve|Allabreve-Takt]] (auch 4/4 und 2/4) Eingang in [[Ballett]], [[Oper]] und [[Suite (Musik)|Suite]]. Formal ist sie wie die meisten Tänze zweiteilig, wobei der erste Teil meist 4- bis 8-taktig ist, und der zweite häufig doppelt so lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Gavotte unterscheidet sich die Bourrée recht eindeutig durch den kurzen einzeitigen Auftakt von nur einem Viertel (in 2/2 oder Allabreve), während der Auftakt der Gavotte halbtaktig ist (also zwei Viertel in 2/2). Viele Bourrées haben außerdem im letzten Takt einer Halbphrase oder Phrase eine Synkope; obwohl dieses Merkmal nicht in jedem Fall oder völlig gleichförmig auftritt, kann es als ein wichtiges Charakteristikum gelten, besonders im Gegensatz zur Gavotte, die regelmäßig ohne Synkopen durchläuft. Verwandtschaftliche Beziehungen bestehen auch zum [[Rigaudon]], der jedoch meistens mit einigen sehr charakteristischen Akkord-„schlägen“ beginnt, die nichts mit der Bourrée zu tun haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Bourrée ungefähr zeitgleich mit Menuet und Gavotte am Hof Ludwigs&amp;amp;nbsp;XIV. in Mode kam, erreichte sie in Frankreich nie die Beliebtheit der beiden erwähnten Tänze. Sie wurde z.&amp;amp;nbsp;B. in der französischen Cembalomusik so gut wie gar nicht verwendet (Ausnahme: Nicolas Lebègue 1677 und 1687),&amp;lt;ref&amp;gt;Die Bourrée wurde von den folgenden Komponisten nicht in ihrer Cembalomusik verwendet: [[Jacques Champion de Chambonnières|Chambonnières]], [[Louis Couperin]], [[Jacques Hardel|Hardel]], Étienne Richard, de la Barre, [[Henri Dumont|Dumont]], [[Jean-Henri d’Anglebert|D’Anglebert]] (1689), [[Élisabeth Jacquet de La Guerre|Élisabeth Jacquet de la Guerre]] (1687 und 1707), [[Louis Marchand (Musiker)|Marchand]] (1702, 1703), [[Louis-Nicolas Clérambault|Clérambault]] (1703), [[Jean-Philippe Rameau|Rameau]], [[François Couperin]], [[Jean-François Dandrieu]], [[Louis-Claude Daquin|Daquin]], Duphly. Das sind eigentlich alle bedeutenden Clavecinisten (und noch einige mehr).&amp;lt;/ref&amp;gt; und konnte auch in der französischen Bühnenmusik von [[Jean-Baptiste Lully|Lully]] bis [[Jean-Philippe Rameau|Rameau]] bei weitem nicht mit der Beliebtheit von Gavotte und Menuet konkurrieren. Laut Cahusac (&amp;#039;&amp;#039;L’ Encyclopédie&amp;#039;&amp;#039; 1751) habe man {{&amp;quot; |…&amp;amp;nbsp;sie wenig verwendet, weil dieser Tanz nicht edel genug schien für das Théatre de l’Opéra.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cahusac&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bourrée dance pattern 2.png|links|mini|Anderer Bourrée-Rhythmus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blatter&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
In Deutschland war die Bourrée beliebter, obwohl auch Mattheson 1739 konstatiert: {{&amp;quot; |… Diese Melodien-Gattung hat, meines Wissens, keine solche Neben-Arten, oder, sie ist vielmehr noch nicht so ausgeartet, als die Gavot.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mattheson&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein deutscher Komponist des Barock, der die Bourrée in seine Suiten (für Laute) integrierte, war [[Silvius Leopold Weiss]].&amp;lt;ref&amp;gt;Frederick Noad: &amp;#039;&amp;#039;The Baroque Guitar&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;The Frederick Noad Guitar Anthology.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Ariel Publications, New York 1974; Neudruck (mit CD): Amsco Publications, New York / Sydney, ISBN 978-0-8256-1811-6, S. 105–123 (&amp;#039;&amp;#039;Sonata&amp;#039;&amp;#039;, bestehend aus Präludium, Allemande, Courante, Sarabande, Bourrée, zwei Menuetten, Gigue und Passacaglia), hier: S. 113–114 (&amp;#039;&amp;#039;Bourrée&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[Johann Sebastian Bach]] verwendete die Bourrée gerne und häufig. Bekannt wurde etwa seine &amp;#039;&amp;#039;Bourrée&amp;#039;&amp;#039; aus der [[Werke für Laute (Bach)#Suite e-Moll BWV 996|Suite in e-Moll BWV 996]] für [[Barocklaute|Laute]] oder [[Lautenklavier]].&amp;lt;ref&amp;gt;Frederick Noad: &amp;#039;&amp;#039;The Baroque Guitar&amp;#039;&amp;#039;, S. 37–38.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinen Cembalo-Suiten erscheint sie (wie Menuet, Gavotte u.&amp;amp;nbsp;a.) zwischen [[Sarabande]] und [[Gigue]]. Wie vor ihm bereits Nicolas Lebègue,&amp;lt;ref&amp;gt;In seinen &amp;#039;&amp;#039;Pièces de Clavecin von 1677 und 1687.&amp;#039;&amp;#039; Siehe: Nicolas-Antoine Lebègue: &amp;#039;&amp;#039;Pièces de Clavecin, Premier Livre, 1677&amp;#039;&amp;#039;, Facsimile, publ. sous la dir. de J. Saint-Arroman, Courlay: Édition J. M. Fuzeau, 1995. Und: Nicolas-Antoine Lebègue: &amp;#039;&amp;#039;Le Second Livre de Clavessin, 1687&amp;#039;&amp;#039;. Facsimile, publ. sous la dir. de J. Saint-Arroman, Courlay: Édition J. M. Fuzeau.&amp;lt;/ref&amp;gt; koppelte er sie häufig mit einer Bourrée II, nach welcher die Bourrée I wiederholt wird (z.&amp;amp;nbsp;B. in mehreren &amp;#039;&amp;#039;Englischen Suiten,&amp;#039;&amp;#039; in der &amp;#039;&amp;#039;Französischen Ouverture&amp;#039;&amp;#039;, auch in drei Orchestersuiten). In Orchestersuiten von [[Georg Philipp Telemann|Telemann]], Bach, [[Johann Friedrich Fasch|Fasch]], [[Christoph Graupner|Graupner]] u.&amp;amp;nbsp;a. ist die Reihenfolge lockerer, und die Bourrée kann an jeder beliebigen Stelle nach der Ouverture stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Frédéric Chopin]] schrieb seine zwei Bourrées 1846 in A-Dur und G-Dur, die zu seinen Lebzeiten nie veröffentlicht wurden. Da ihnen eine Opus-Nummer fehlt, werden sie normalerweise durch ihre Brown-Katalognummern, B. 160b1 und B. 160b2, bezeichnet. Wie viele seiner kleineren Werke wurden sie postum erst 1968 veröffentlicht, im Gegensatz zu seinem Wunsch, dass alle seine unveröffentlichten Manuskripte verbrannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bourrée d&amp;#039;Achille.jpg|mini|hochkant=0.5|&amp;#039;&amp;#039;Bourée d’Achille&amp;#039;&amp;#039; von [[Louis Pécour|Pécour]] notiert von [[Raoul-Auger Feuillet|Feuillet]] (1700)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tanz und &amp;#039;&amp;#039;pas de bourrée&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
Die bisher älteste bekannte Beschreibung einer Bourrée stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert (s.&amp;amp;nbsp;o.) und erwähnt noch keinen „pas de bourrée“ als Grundschritt. [[Pierre Rameau]] beschreibt 1725 die aus drei Schritten bestehende Kombination in einer Variante mit zwei &amp;#039;&amp;#039;mouvements&amp;#039;&amp;#039; („mouvement“ bezeichnet im Barocktanz eine einleitende Kniebeugung des Standbeins mit anschließender Streckung), die er als „wahren &amp;#039;&amp;#039;pas de bourrée&amp;#039;&amp;#039;“ bezeichnet und einer anderen mit nur einem &amp;#039;&amp;#039;mouvement&amp;#039;&amp;#039; im ersten Schritt unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;fleuret&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pierre Rameau |Titel=Le Maitre a danser |Ort=Paris |Datum=1725 |Seiten=122 ff. |Online=https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b8623292z}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. [[André Lorin]] verwendet einen &amp;#039;&amp;#039;Pas de bourée a deux mouvements&amp;#039;&amp;#039; in seinem &amp;#039;&amp;#039;Livre de Contredanse&amp;#039;&amp;#039;, 1687&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Dances for the Sun King, André Lorin’s “Livre de Contredance” |Hrsg=Julia Sutton, Rachel Palnick Tsachor |Ort=Annapolis, Maryland, USA |Datum=2008 |Seiten=154}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. In [[Jean Favier (Choreograf)|Jean Faviers]] &amp;#039;&amp;#039;Le Mariage de la Grosse Cathos&amp;#039;&amp;#039;, 1688, tauchen beide Schrittformen auf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rebecca Harris-Warrick, Carol Marsh |Titel=Musical Theatre at the Court of Louis XIV. La Mariage de la Grosse Cathos |Verlag=Cambridge University Press |Ort=New York |Datum=1994 |Seiten=107}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. In den ab 1700 von [[Raoul-Auger Feuillet]] herausgegebenen Choreographien bildet der &amp;#039;&amp;#039;pas de bourrée&amp;#039;&amp;#039; in der Fleuret-Form einen wesentlichen Bestandteil vieler Choreographien, unabhängig vom Tanzrhythmus. In der [[Beauchamps-Feuillet-Notation]] sind einige Bourrées erhalten, wie z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;La Bourée d’Achille, La bourree Dauphine, La petite bouree&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Meredith Ellis Little, Carol G. Marsh |Titel=La Danse Noble, an inventory of dances and sources |Verlag=Broude Brothers Limited |Ort=New York |Datum=1992}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;pas de bourrée&amp;#039;&amp;#039; wurde später im [[Ballett|klassischen Ballett]] ein schneller, gleitender Schritt, &amp;#039;&amp;#039;en pointe&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;demi-pointe&amp;#039;&amp;#039;; er ist einer der am meisten gebrauchten Schritte im Ballett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mattheson 1739 zum Charakter der &amp;#039;&amp;#039;Bourrée&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=§ 90. Eine Melodie, die mehr fließendes, glattes, gleitendes und an einander hängendes hat, als die Gavotte, ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. die Bourrée…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…Doch muss ich hier sagen, daß ihr eigentliches Abzeichen auf der Zufriedenheit, und einem gefälligen Wesen beruhe, dabey gleichsam etwas unbekümmertes oder gelassenes, ein wenig nachlässiges, gemächliches und doch nichts unangenehmes vermacht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 91. … Das Wort Bourrée an ihm selbst bedeutet eigentlich etwas gefülltes, gestopfftes, wolgesetztes, starckes, wichtiges, und doch weiches oder zartes, das geschickter zum schieben, glitschen oder gleiten ist, als zum heben, hüpffen oder springen….&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 92. …Er schickt sich wahrlich zu keiner Art der Leibesgestalten besser, als zu einer untergesetzten (sic!)…&lt;br /&gt;
 |Autor=Johann Mattheson&lt;br /&gt;
 |Quelle=„Die Bourrée“ (§ 90-92), in: Der vollkommene Capellmeister 1739, S. 225–226.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mattheson&amp;quot;&amp;gt;Johann Mattheson: &amp;#039;&amp;#039;„Die Bourrée“ (§&amp;amp;nbsp;90-92)&amp;#039;&amp;#039;. In: Margarete Reimann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der vollkommene Capellmeister 1739&amp;#039;&amp;#039;. Bärenreiter, Kassel et al., S. 225–226.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Bourrée in der Volksmusik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bourrée d&amp;#039;Auvergne.jpg|mini|Bourrée in der Auvergne (um 1906)]]&lt;br /&gt;
In der französischen Volksmusik haben bis heute verschiedene Tänze namens Bourrée überlebt. Sie werden gepflegt in der Auvergne, im [[Morvan]], im [[Nivernais]], in [[Forez]], im [[Bourbonnais]], in [[Rouergue]], in [[Quercy]], im Haut-Agenais, im [[Limousin]], in der [[Marche (Frankreich)|Marche]], im [[Berry (Provinz)|Berry]], in [[Sologne]] und im [[Poitou]]. Es gibt moderne Choreographien als Partnertanz, im Kreis, im Carrée (&amp;#039;&amp;#039;bourrée carrée&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;bourrée croisée&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;montagnardes&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;auvergnates&amp;#039;&amp;#039;), Tänze zu 6, Rundtänze, sogenannte &amp;#039;&amp;#039;bourrées droites&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;tournantes&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;valsées&amp;#039;&amp;#039;, und Reihentänze. Man kennt sowohl Tänze im Zweiertakt als auch im [[Dreiertakt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Bourrée in der Populärmusik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jsbach bwv996 05.ogg|mini|Bourrée aus J. S. Bachs [[Werke für Laute (Bach)#Suite e-Moll BWV 996|Lautensuite BWV 996]]. Gespielt auf einem [[Lautenklavier|Lautenwerk]]]]&lt;br /&gt;
Johann Sebastian Bachs &amp;#039;&amp;#039;Bourrée in e-Moll&amp;#039;&amp;#039; (aus der [[Werke für Laute (Bach)#Suite e-Moll BWV 996|Lautensuite BWV 996]]) ist in der [[Populäre Musik|Populärmusik]] beliebt. Nachdem die Progressive-Rock-Band [[Jethro Tull]] ein davon inspiriertes Instrumentalstück aufgenommen und 1969 auf dem Album &amp;#039;&amp;#039;[[Stand Up (Album)|Stand Up]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte, wurde der Satz mehrfach von anderen Gruppen aufgegriffen, darunter von [[Led Zeppelin]] (Live-Aufnahme von &amp;#039;&amp;#039;Heartbreaker&amp;#039;&amp;#039;) und von [[Jon Lord]] auf seinem Album &amp;#039;&amp;#039;[[Sarabande (Album)|Sarabande]]&amp;#039;&amp;#039;. [[Paul McCartney]], der das Stück mit [[George Harrison]] auf Partys gespielt hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul McCartney]]: &amp;#039;&amp;#039;Lyrics. 1956 bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. mit einer Einleitung von [[Paul Muldoon]]. Aus dem Englischen übersetzt von Conny Lösche. C. H. Beck, München 2021, ISBN 978-3-406-77650-2, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; nannte es als Inspiration für seinen Song &amp;#039;&amp;#039;[[Blackbird (Lied)|Blackbird]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bassplayer.com/article/he-can-work/oct-05/13698 |text=&amp;#039;&amp;#039;He Can Work It Out&amp;#039;&amp;#039; - Interview mit McCartney in der Zeitschrift Bass Player |wayback=20071018223349}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BourréeVonMattheson.gif|mini|hochkant=1.5|Johann Mattheson: Anfang der Bourrée aus Opus&amp;amp;nbsp;1 Nr.&amp;amp;nbsp;7]]&lt;br /&gt;
* Louis de Cahusac: &amp;#039;&amp;#039;Bourrée.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;L’Encyclopédie, 1&amp;lt;sup&amp;gt;re&amp;lt;/sup&amp;gt; éd., 1751, Tome 2&amp;#039;&amp;#039;, Texte établi par [[Jean-Baptiste le Rond d’Alembert|D’Alembert]] – [[Denis Diderot|Diderot]], S. 372; [[s:fr:L’Encyclopédie/1re édition/BOURRÉE|Volltext]] ([[Wikisource]]).&lt;br /&gt;
* Johann Mattheson: &amp;#039;&amp;#039;Die Bourrée (§&amp;amp;nbsp;90-92).&amp;#039;&amp;#039; In: Margarete Reimann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der vollkommene Capellmeister 1739.&amp;#039;&amp;#039; Bärenreiter, Kassel u. a., S. 225–226.&lt;br /&gt;
* Karsten Evers und Ulrike Frydrych: &amp;#039;&amp;#039;Französische Volkstänze, Band III, Bourées&amp;#039;&amp;#039;, Eiterfeld, 1987. [https://www.karsten-evers.de/franztanz/ Download: Tanzbeschreibungen, Noten und Audio]&lt;br /&gt;
* Corina Oosterveen: &amp;#039;&amp;#039;Bourrée, Bourrée, Bourrée.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Spielleute, 1999, S. 7–18.&lt;br /&gt;
* Curt Sachs: &amp;#039;&amp;#039;Eine Weltgeschichte des Tanzes.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Olms, Hildesheim 1992 (= Reprint der Ausgabe 1933), S. 275.&lt;br /&gt;
* Michael Andermatt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Margaretha von Valois, Gemahlin Heinrichs&amp;amp;nbsp;IV., von ihr selbst beschrieben&amp;#039;&amp;#039;, übers. v. [[Dorothea Schlegel]], mit einer Vorrede von [[Friedrich Schlegel]]. Manesse Verlag, Zürich 1996.&lt;br /&gt;
* Marguerite de Valois: &amp;#039;&amp;#039;Mémoires, rélation de la fête à Bayonne en 1565&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Le Mercure de France, 1971 und 1986, 75006 Paris, 26, rue de Condé. Originaltext übersetzt von Corina Oosterveen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Quellen (Noten) ==&lt;br /&gt;
* Nicolas-Antoine Lebègue, &amp;#039;&amp;#039;Pièces de Clavecin, Premier Livre, 1677&amp;#039;&amp;#039;, Facsimile, publ. sous la dir. de J. Saint-Arroman, Courlay: Édition J. M. Fuzeau, 1995.&lt;br /&gt;
* Nicolas-Antoine Lebègue: &amp;#039;&amp;#039;Le Second Livre de Clavessin, 1687&amp;#039;&amp;#039;. Facsimile, publ. sous la dir. de J. Saint-Arroman, Courlay: Édition J. M. Fuzeau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
Videos auf [[YouTube]]:&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=eicxEAhOxYc Praetorius „La Bourrée“ (und „Spagnoletta“, Bourrée beginnt bei 1,19 min.)]; abgerufen am 27. Juli 2017&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=MSaXOnx83o8 Barocktanz 1, „Bourrée d’Achille“ (+ Menuet), Golden Forests Dance Video]; abgerufen am 27. Juli 2017&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=J0dq_z8MNwc Barocktanz 2, Bourrée aus Händels „Terpsicore“, im Barock Theater von Český Krumlov (Tschechien)]; abgerufen am 27. Juli 2017&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=NcIXw6u-65U Bourrée d’Auvergne]; abgerufen am 19. Dezember 2010&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=Pggf_iT5ilk Danse Auvergne (Bourrée)]; abgerufen am 19. Dezember 2010&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=DDo4CA13LbY Jimmy Page: How Stairway to Heaven was written.] BBC News; abgerufen am 23. November 2016&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=BJ83EBKH598 Bourrée, Johann Sebastian Bach] – aus: [[Werke für Laute (Bach)#Suite e-Moll BWV 996|Suite e-Moll BWV 996]]; abgerufen am 28. Mai 2018&lt;br /&gt;
* Karsten Evers, Ulrike Frydrych: [https://www.karsten-evers.de/franztanz/ Französische Volkstänze, Heft 3 – Bourrées.] 1986; abgerufen am 7. März 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4391314-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bourree}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tanz des westlichen Kulturkreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höfischer Tanz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FordPrefect42</name></author>
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