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	<title>Bote (Recht) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T08:06:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bote_(Recht)&amp;diff=2769726&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2023-05-13T14:00:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Staatslastig|DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der heute in Deutschland herrschenden &amp;#039;&amp;#039;Repräsentationstheorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Münchener Kommentar]] zum Bürgerlichen Gesetzbuch, Band 1, 6. Auflage, 2012/&amp;#039;&amp;#039;Schramm&amp;#039;&amp;#039;, Vor. §&amp;amp;nbsp;164 Rn. 67; &amp;#039;&amp;#039;Mock&amp;#039;&amp;#039; in [[JuS]] 2008, 309, 310.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bote&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|nuntius}}) im rechtlichen Sinne, wer eine [[Willenserklärung]] seines Auftraggebers an den Erklärungsempfänger weiterleitet (Erklärungsbote) oder wer eine Willenserklärung für einen anderen in Empfang nimmt und an ihn weiterleitet ohne passiver [[Stellvertretung|Vertreter]] zu sein (Empfangsbote).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wesen des Boten ==&lt;br /&gt;
=== Anforderungen ===&lt;br /&gt;
An den Boten sind keinerlei Anforderungen gestellt.&lt;br /&gt;
Insbesondere bedarf es nicht der vollen Geschäftsfähigkeit, da der Bote reiner Übermittler ist und keine eigene Willenserklärung abgibt.&lt;br /&gt;
Hier gilt der Merkspruch:&lt;br /&gt;
„Ist das Kindlein noch so klein, kann es doch schon Bote sein!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärungsbote&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist beispielsweise ein fünfjähriges Kind, das von seinem Vater zum Nachbarn geschickt wird, um dort ein Bestätigungsschreiben zum Kauf einer Waschmaschine abzugeben, die der Nachbar dem Vater angeboten hatte.&lt;br /&gt;
Hier überbringt das Kind eine verkörperte Willenserklärung des Vaters (die Annahme eines Kaufvertrages) und gibt keine eigene Willenserklärung ab.&lt;br /&gt;
Es ist mithin irrelevant, dass das Kind geschäftsunfähig nach {{§|104|bgb|juris}} Nr.&amp;amp;nbsp;1 [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Empfangsbote&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist z.&amp;amp;nbsp;B. ein im Haushalt lebendes Kind, das einen Brief an den Vater vom Postangestellten ausgehändigt bekommt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
=== Konsequenzen für die Wirksamkeit einer WE ===&lt;br /&gt;
TODO:&lt;br /&gt;
Wirksamkeit einer empfangsbedürftigen WE: Abgabe + Zugang&lt;br /&gt;
Abgabe Erklärungsbote: Beauftragung – Zugang Erklärungsbote: tatsächl Übermittlung an Empfänger&lt;br /&gt;
Abgabe Empfangsbote: Entgegennahme – Zugang Empfangsbote: Zeitpunkt Weitergabe u regelmäßigen Umständen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonderfall: ungeeigneter Empfangsbote -&amp;gt; Erklärungsbote des Erklärenden&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung zur Stellvertretung ==&lt;br /&gt;
Der Bote muss von der [[Stellvertretung]] dahingehend abgegrenzt werden, dass der Vertreter eine &amp;#039;&amp;#039;eigene Willenserklärung&amp;#039;&amp;#039; anstelle des Vertretenen abgibt (vgl. {{§|164|bgb|juris}}&amp;amp;nbsp;I [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]]).&lt;br /&gt;
Da der Vertreter eine eigene Willenserklärung abgibt, darf er nicht geschäftsunfähig sein, denn nach {{§|104|bgb|juris}}, {{§|105|bgb|juris}}&amp;amp;nbsp;I, {{§|131|bgb|juris}}&amp;amp;nbsp;I [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]] ist die Willenserklärung eines Geschäftsunfähigen stets nichtig.&lt;br /&gt;
Dies trifft aber auf den Boten nicht zu, da dieser wie beschrieben, nur eine Willenserklärung seines Auftraggebers überbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweifelsfall Bote oder Vertreter ==&lt;br /&gt;
Ob eine [[Mittelsperson]] eine eigene Willenserklärung (etwa im Rahmen einer Stellvertretung) oder eine fremde Willenserklärung abgegeben hat, ist nach der wohl [[Herrschende Meinung|h.&amp;amp;nbsp;M.]] durch [[Auslegung (Recht)|Auslegung]] ({{§|133|bgb|juris}}, {{§|157|bgb|juris}} [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]]) aus der Sicht des Erklärungsempfängers vorzunehmen&amp;lt;ref&amp;gt;[[BGHZ]] 12, 327, 334; 36, 30, 33.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Dabei ist es grundsätzlich unerheblich, was zwischen dem Erklärenden und der Mittelsperson im Innenverhältnis abgesprochen wurde.&lt;br /&gt;
Es kommt nur darauf an, was der Erklärungsempfänger anhand des Verhaltens der Mittelsperson verstehen durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgemeiner Teil des Bürgerlichen Rechts (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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