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	<title>Botanischer Garten Ulm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Botanischer_Garten_Ulm&amp;diff=943776&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-05-07T15:06:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mg 20180614 DSC3889.jpg|alternativtext=|mini|Botanischer Garten Ulm: Pavillon am Apothekergarten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Botanischer Garten Ulm Hutewald.JPG|alternativtext=|mini|Hutewald mit Buschwindröschen]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Botanische Garten der Universität Ulm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[botanischer Garten]] und zentrale Einrichtung der [[Universität Ulm]]. Er wurde 1981 gegründet und grenzt südöstlich an die Gebäude der Universität am Oberen Eselsberg an. Das weitläufige Freigelände umfasst eine Fläche von rund 28 Hektar. Am oberen Eingang befinden sich die Tropengewächshäuser mit einer großen Vielfalt tropischer Pflanzen des Tiefland- und Bergregenwaldes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akademischer Leiter des Botanischen Gartens ist seit April 2023 Steven Jansen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.uni-ulm.de/home/uni-aktuell/article/leitungswechse-im-botanischen-garten/ |titel=Der grüne Schatz der Universität in neuen Händen{{!}}Leitungswechsel am Botanischen Garten der Uni Ulm |werk=uni-ulm.de |datum=2023-03-27 |abruf=2024-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Nachfolge von [[Marian Kazda]] und [[Gerhard Gottsberger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gelände des Botanischen Gartens ist ein ehemaliger Schießplatz. Die Genehmigung zur Errichtung des Gartens wurde 1981 vom [[Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg|Ministerium für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg]] erteilt. Mit dem Aushub des Klinikums (etwa 150.000 m³) wurde 1980/1981 das Gelände modelliert und topographisch gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe und Funktion ==&lt;br /&gt;
Der Botanische Garten ist als zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Ulm in aktuelle Forschung und in die Lehre eingebunden. Er steht in enger Verbindung mit der Fakultät für Naturwissenschaften, insbesondere mit dem Fachbereich Biologie und dem Institut für Botanik. Zu den Kernaufgaben gehören außerdem die Erhaltung und der Ausbau von dokumentierten, wissenschaftlichen Pflanzensammlungen. Gleichzeitig dient der Garten als Naherholungsgebiet der Ulmer Bürgerschaft und als beliebtes Ausflugsziel von Urlaubern der Region. Im Grünen Klassenzimmer werden Pflanzen und Tiere, sowie deren Ökologie, erlebnisorientiert für Schulklassen vermittelt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Mg 20191009 DSC5379.jpg|mini|Pflanzen des Tieflandregenwalds im Gewächshauses des Botanischen Garten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewächshäuser ==&lt;br /&gt;
1997 wurden zwei [[Tropenhaus|Tropenhäuser]] erstellt und weitere Erweiterungen vorgenommen. In den Gewächshäusern des Botanischen Gartens werden für Studierende und Besucher eine Vielzahl wichtiger tropischer [[Nutzpflanze|Nutz-]] und [[Heilpflanze]]n, [[Epiphyt]]en (Aufsitzerpflanzen) sowie [[Farne]], [[Gesneriengewächse|Gesnerien-]] und [[Bromeliengewächse]] kultiviert. Auffällige Pflanzen im Tieflandregenwaldhaus sind [[Bananen]]stauden, [[Ceylon-Zimtbaum|Ceylonzimt]], Jadewein sowie verschiedene Arten von [[Würgefeigen]] (&amp;#039;&amp;#039;Ficus&amp;#039;&amp;#039;). Auch viele wichtige Nutz- und Heilpflanzen wie [[Kakaobaum|Kakao]], [[Vanille (Orchideen)|Vanille]], [[Kautschukbaum]], [[Niembaum]], [[Ylang-Ylang]], [[Guajak|Pockholz]] und [[Carludovica|Panamahutpalme]] werden hier vorgestellt. Im angrenzenden Bergregenwaldhaus wachsen Epiphyten, z. B. [[Orchideen]], sowie [[Bromeliengewächse|Bromelien]], [[Fuchsien]], [[Passionsblumen]], [[Gesneriengewächse|Gesnerien-]] und [[Aronstabgewächse]]. Auch hier sind wichtige Nutzpflanzen wie [[Kaffee (Pflanze)|Kaffee]], [[Avocado]] und [[Mate-Strauch]] zu sehen. Auffällig im Bergregenwaldhaus sind die imposanten [[Baumfarne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freigelände ==&lt;br /&gt;
=== Ackerwildkräuter ===&lt;br /&gt;
Der Botanische Garten der Universität Ulm kultiviert auf einem Ackerrandstreifen der Dreifelderwirtschaft über 50 verschiedene Ackerwildkräuter. Darunter befinden sich 30 Arten, die in Baden-Württemberg gefährdet oder vom Aussterben bedroht sind, wie beispielsweise [[Acker-Wachtelweizen]], [[Frauenspiegel (Gattung)|Frauenspiegel]], [[Venuskamm]], [[Spatzenzunge]] und [[Kornrade]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Apothekergarten ===&lt;br /&gt;
Der Neue [[Apothekergarten]] Ulm liegt am oberen Eingang des Freigeländes unterhalb der Gewächshäuser. Er wurde 2001 in Kooperation mit der in Ulm ansässigen Pharmafirma [[Ratiopharm]] angelegt. Auf seinen terrassenförmig angelegten Beeten wachsen rund 200 [[Heilpflanze]]n, die nach 30 medizinischen Anwendungsgebieten und 5 weiteren Themen zur [[Pflanzenheilkunde]] angeordnet sind. Auf 75 farbigen Informationstafeln gibt es zu jeder Heilpflanze ein Bild und Informationen zu ihren pharmazeutischen Anwendungsmöglichkeiten. Die Beete sind nach Anwendungsregionen des menschlichen Körpers bepflanzt. Das große Spektrum der Heilpflanzenarten erstreckt sich von bekannten, heimischen Pflanzen wie [[Johanniskräuter|Johanniskraut]], [[Echte Kamille|Kamille]], [[Baldriane|Baldrian]] oder [[Hopfen]] über die weniger bekannten wie die Flechte „[[Cetraria islandica|Isländisch Moos]]“ und [[Sonnentau]], bis zu den tropischen Vertretern, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Passionsblumen|Passionsblume]] oder [[Kampferbaum]]. Auf dem mit einem Sonnensegel überdachten Informationsplatz geben weitere Schautafeln Auskunft über die Geschichte der Pflanzenheilkunde, Arzneipflanzenforschung sowie Herstellung und Qualitätssicherung von pflanzlichen Arzneimitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe des Apothekergartens hat man einen schönen Blick auf das [[Ulmer Münster]] und die [[Alpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbo Ulm mg.jpg|mini|Blick ins Arboretum]]&lt;br /&gt;
=== Arboretum ===&lt;br /&gt;
Das [[Arboretum]] wurde in drei Bauabschnitten von 1992 bis 1994 angelegt. Die Gruppe der [[Nacktsamer]] ist im Gelände auf verschiedene Bereiche aufgeteilt. [[Ginkgo]], [[Sumpfzypressen]]-, [[Eiben]]- und ein Teil der [[Kieferngewächse]] (Tannen, Fichten, Lärchen und Zedern) wurden in einem eher schattigen und zum Teil auch feuchten Bereich untergebracht. Die [[Kiefern]] (Gattung &amp;#039;&amp;#039;Pinus&amp;#039;&amp;#039;) dagegen sind auf der gegenüberliegenden Seite an einem sonnigen Südhang zu finden. Auch die einzelnen Familien der [[Bedecktsamer]] sind weitläufig im Gelände verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bauern Ulm mg.jpg|mini|Bauerngarten mit Nutzpflanzen]]&lt;br /&gt;
=== Bauerngarten ===&lt;br /&gt;
Es folgte 1998 die Anlage eines [[Bauerngarten]]s, der die Geschichte vieler im schwäbischen Raum kultivierter Nutzpflanzen aufzeigt. Die Beeteinteilung erfolgte über eine kreuzförmige Wegeführung mit Rondell und entspricht damit der traditionellen Vorstellung eines typischen Bauerngartens. Die Pflanzen sind nach historischen Gesichtspunkten in vier Bereiche gegliedert: (1) Pflanzen der Germanen und Römer, (2) Frühes Mittelalter/[[Hildegard von Bingen]], (3) Spätes Mittelalter/Pflanzen aus dem Orient, (4) Neuere Nutzpflanzen aus Amerika und Asien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bio8 23.05.06.jpg|mini|Biologische Abteilung]]&lt;br /&gt;
=== Biologische Abteilung ===&lt;br /&gt;
Auf insgesamt 41 Beeten wird Biologiestudenten und botanisch interessierten Besuchern gewissermaßen eine »Open-Air-Bibliothek« geboten, die wie ein roter Faden durch die Detailvielfalt pflanzlicher Formen führt. Dabei werden die vielfältigen Abwandlungen, funktionelle Einzelheiten und ökologische Anpassungen von Pflanzen an ihre Umwelt aufgezeigt. Im zentralen Teil der Abteilung liegt der Themenschwerpunkt Blütenökologie, in dem das Miteinander von [[Blüte]]n und ihren [[Bestäubung|Bestäubern]] anschaulich präsentiert wird. Weitere Schwerpunkte sind Fruchtökologie, Futterpflanzen für einheimische [[Raupe (Schmetterling)|Schmetterlingsraupen]], [[Färberpflanze]] und [[Nutzpflanze]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mg 20190529 DSC4295.jpg|mini|Farntal mit Bachlauf]]&lt;br /&gt;
=== Farntal ===&lt;br /&gt;
Neueste Anlage des Botanischen Gartens ist ein [[Farne|Farntal]], welches entlang eines Bachlaufs standorttypische Pflanzengesellschaften der [[Schluchtwald|Hang- und Schluchtwälder]] sowie [[Kalkschutthalde]]n der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] zeigt. In diesem Gartenbereich mit mäandrierendem Bachlauf können die Besucher zur Ruhe kommen und die heimische Flora intensiv kennenlernen. Vor allem in der heißen Jahreszeit bietet das Farntal kühle, schattige Verweilplätze. Das Farntal gliedert sich in mehrere ökologische Pflanzenbereiche, die sich in Licht-, Feuchte- und Bodenverhältnissen unterscheiden und mit autochthonen, also am Naturstandort natürlicherweise vorkommenden, Arten bepflanzt werden. Zu finden sind unterschiedliche Farne wie der Dornige [[Schildfarne|Schildfarn]] (&amp;#039;&amp;#039;Polystichum aculeatum&amp;#039;&amp;#039;), der [[Echter Wurmfarn|Echte Wurmfarn]] (&amp;#039;&amp;#039;Dryopteris filix-mas&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Hirschzungenfarn]] (&amp;#039;&amp;#039;Asplenium scolopendrium&amp;#039;&amp;#039;) sowie Blütenpflanzen wie die [[Wald-Bergminze]] (&amp;#039;&amp;#039;Calamintha menthifolia&amp;#039;&amp;#039;), der [[Wolfs-Eisenhut]] (&amp;#039;&amp;#039;Aconitum lycotonum ssp. vulparia&amp;#039;&amp;#039;) oder die [[Türkenbund]]-Lilie (&amp;#039;&amp;#039;Lilium martagon&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pergola mit Kletterpflanzen ===&lt;br /&gt;
Die zentral im Garten liegende Pergola schließt sich direkt ans Rosarium an und dient verschiedenen [[Kletterpflanze]]n als Stütze. Gleichzeitig wurde hier ein zentraler Sitzplatz gestaltet, von dem weite Teile des Gartens zu überblicken sind. Kletterpflanzen haben vielfältige Anpassungen entwickelt, um ihre Sprossachsen an vorhandenen Stützen wie z. B. an Felsen oder Mauern zu befestigen und daran empor zu klettern. Dadurch gelangen ihre Blätter an das für Pflanzen lebensnotwendige Sonnenlicht, ohne dass sie standfeste Sprossachsen bzw. Stämme aufbauen müssen. An der Pergola werden Beispiele von [[Spreizklimmer]]n, Wurzelkletterern, [[Windengewächse|Winde]]- und [[Rankpflanze]]n vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rosa Ulm mg.jpg|mini|Rosengarten mit Pergola]]&lt;br /&gt;
=== Rosarium ===&lt;br /&gt;
In unmittelbarer Nähe zur Pergola befindet sich seit 1999/2000 ein [[Rosarium|Rosengarten]] mit ca. 200 verschiedenen [[Rosen|Rosenarten bzw. -sorten]]. Anhand verschiedener Rosengruppen kann der Besucher die Geschichte der Züchtung der modernen Gartenrose kennenlernen. Neben [[Wildrosen]] aus Europa, Nordamerika und Asien werden alte, einmal blühende Rosengruppen, z.&amp;amp;nbsp;B. Alba-Rosen, Gallica-Rosen und Zentifolien bis hin zu mehrfach bzw. dauerblühenden Beet- und Edelrosen gezeigt. Auch einige [[Englische Rosen]] sowie moderne Rosenzüchtungen werden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2009 0711Hemerocallis0068.jpg|mini|Taglilien mit Begleitstauden im Tagliliengarten]]&lt;br /&gt;
=== Taglilien-Schaugarten ===&lt;br /&gt;
Zum 25-jährigen Bestehen des Botanischen Gartens wurde 2006 der [[Taglilien]]-Schaugarten angelegt. Dort werden rund 260 verschiedene Tagliliensorten zusammen mit einer Vielzahl von Begleitstauden gezeigt. Die Anlage zeigt neben Wildarten verschiedene Taglilien-Züchtungen vom frühen 20. Jahrhundert bis zu Sorten der letzten Jahrzehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturbelassene Areale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Teich Ulm mg.jpg|mini|Teich mit Blick ins Arboretum des 28 ha großen Geländes]]&lt;br /&gt;
=== Feuchtgebiete ===&lt;br /&gt;
Am Ufersaum steht mit prächtigen, weithin leuchtenden Blüten der [[Gewöhnlicher Blutweiderich|Blut-Weiderich]]. Außerdem wachsen hier [[Sumpf-Schwertlilie]], [[Froschlöffel]], [[Sumpf-Schafgarbe]], [[Wasserminze]], verschiedene [[Binsen]] und der allgemein stark gefährdete [[Zungen-Hahnenfuß]]. Einen größeren Bereich am Ufer nimmt das dichte Röhricht aus [[Rohrkolben]] und [[Igelkolben]] ein. Die Wasseroberfläche ist bedeckt mit Blättern der gefährdeten [[Europäische Seekanne|Seekanne]], der [[Gelbe Teichrose|Gelben Teichrose]] und den ovalen Blättern des schwimmenden [[Laichkräuter|Laichkrauts]]. Der Teich dient im Frühjahr vielen Amphibien wie [[Grasfrosch]], [[Erdkröte]], [[Bergmolch|Berg-]] und [[Teichmolch|Teich-Molch]] als Laichplatz. Unter den farbenprächtigen Libellen lassen sich [[Heidelibellen|Heide-Libellen]], [[Vierfleck]], [[Plattbauch]], [[Königslibellen|Königs-Libelle]] und mehrere Arten von [[Azurjungfern]] beobachten.&lt;br /&gt;
[[Datei:6 PICT1323.jpg|mini|Streuobstwiese mit blühenden Apfelbäumen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Streuobstwiese ===&lt;br /&gt;
[[Streuobstwiese]]n sind ein traditionelles und landschaftsprägendes Element der bäuerlichen Kulturlandschaft und zugleich ein ökologisch wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Der Begriff Streuobstwiese wird davon abgeleitet, dass großwüchsige Obstbäume (Hochstämme) verschiedener Sorten und Altersklassen auf extensiv genutzten Wiesen mehr oder weniger unregelmäßig „gestreut“ stehen. Auf der Streuobstwiese im Botanischen Garten, die etwa eine Fläche von 50 × 100 m² umfasst, werden derzeit 71 Obstbäume vorgestellt. Die Sortenvielfalt setzt sich aus 41 Apfelsorten und 5 Birnensorten, 4 verschiedenen Zwetschgensorten und einem Walnussbaum zusammen. Bekannte und bewährte Sorten sind [[Baumanns Renette]], [[Roter Boskoop|Roter]] und Gelber Boskoop, [[Brettacher]], [[Jakob Fischer (Apfel)|Jakob Fischer]], Hauxapfel und [[Berlepsch]]. Zu den Ulmer Lokalsorten zählen [[Ulmer Butterbirne]] (Albecker Butterbirne), Ulmer Renette, [[Gewürzluiken]] oder Öhringer Blutstreifling.&lt;br /&gt;
[[Datei:2009.06.01 Blumenwiese 0014.jpg|mini|Blumenwiese]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blumenwiese ===&lt;br /&gt;
Die Wiesenflächen im Botanischen Garten werden extensiv bewirtschaftet: Es wird nicht gedüngt und nur zweimal jährlich gemäht, größtenteils zur Heubereitung. Im Frühsommer ergibt sich durch diese Bewirtschaftungsform ein besonders farbenprächtiger Blühaspekt mit großflächig blühenden Margeritenbeständen und vielen anderen Wiesenkräutern. Bei der „bunten Blumenwiese“ handelt es sich vegetationskundlich um eine Glatthaferwiese, die durch das regelmäßige Vorkommen von [[Gewöhnlicher Glatthafer|Glatthafer]], [[Löwenzahn (Taraxacum)|Löwenzahn]], [[Wiesenklee|Rotklee]], [[Zaun-Wicke]], [[Wiesen-Pippau]] und [[Scharfer Hahnenfuß|Scharfem Hahnenfuß]] gekennzeichnet ist. Auch der [[Wiesen-Goldhafer|Goldhafer]], eine typische Art höhergelegener Fettwiesen, ist stellenweise sehr häufig. In etwas feuchteren Bereichen sind [[Kuckucks-Lichtnelke]], [[Wolliges Honiggras]], [[Rasen-Schmiele]] und [[Wiesen-Sauerampfer]] zu finden. Auf eher mageren und trockenen Flächen kommen [[Wiesensalbei]], [[Achillea millefolium|Schafgarbe]], [[Hornklee]], [[Hopfenklee]], [[Knolliger Hahnenfuß]], [[Esparsetten|Esparsette]] und viele andere Arten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herbarium ==&lt;br /&gt;
Das [[Herbarium]] der Universität Ulm besitzt rund 80.000 Belege mit den Schwerpunkten Europa, Süd- und Mittelamerika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Tropensammlung mit rund 50.000 Exemplaren mit den Schwerpunkten [[Brasilien]] und [[Costa Rica]]&lt;br /&gt;
* 20.000 Kapseln [[Moose]] und [[Flechte]]n&lt;br /&gt;
* 10.000 Bögen [[Phanerogame]]n, davon 1000 Belege von studentischen Exkursionen nach Süd- und Mitteleuropa&lt;br /&gt;
* Die Sammlung Weinland aus dem frühen 19. Jahrhundert ist besonders wertvoll durch viele Belege aus [[Papua-Neuguinea]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von botanischen Gärten in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://www.uni-ulm.de/einrichtungen/garten/ Internetpräsenz des Botanischen Gartens Ulm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2132294-6|VIAF=132043352}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48.419406 |EW=9.966612 |type=landmark |region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botanischer Garten in Baden-Württemberg|Ulm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arboretum in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk auf der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rosarium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universität Ulm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungseinrichtungsgründung 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botanischer Garten in Europa|Ulm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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