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	<title>Boswil - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILD = Boswil.jpeg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Ansicht von Westen&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Boswil 2012.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Boswil COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Muri|Muri]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Muri&lt;br /&gt;
| BFS = 4228&lt;br /&gt;
| PLZ = 5623&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH BOS&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.30075&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.31289&lt;br /&gt;
| HÖHE = 456&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 11.78&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Michael Weber&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.boswil.ch/politik/gemeinderat |titel=Gemeinderat |abruf=2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.boswil.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Boswil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Boosmel,&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|ˈboːsməl}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Beat Zehnder |Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau |Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau |Sammelwerk=[[Argovia (Buchreihe)|Argovia]] |Band=100 |Verlag=Verlag Sauerländer |Ort=Aarau |Datum=1991 |Seiten=98–100 |ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Muri]] und liegt im oberen [[Bünz]]tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf am westlichen Rand des flachen Bünztals liegt am Fusse des [[Lindenberg (Schweiz)|Lindenbergs]]. Zwei Täler unterteilen dessen Osthang: In Richtung Süden erstreckt sich das bis zu 90 Meter tiefe [[Tobel]] des Wissenbachs, in Richtung Westen das bedeutend weniger ausgeprägte Tal des Forstbachs. Oberhalb der Quelle des Forstbachs, zwischen dem Egghau ({{Höhe|651|CH|link=true}}) und dem Kamm des Lindenbergs, befindet sich eine Hochebene mit dem Feldenmoos, einem in den 1940er Jahren ausgebeuteten Hochmoor mit zwei [[Weiher (Gewässer)|Weihern]]. Forstbach und Wissenbach vereinigen sich vor dem Dorfzentrum, letzterer mündet nach etwas mehr als einem Kilometer in die [[Bünz]]. Ein Gebietsstreifen von über drei Kilometern Länge erstreckt sich im Norden über die Bünzebene bis fast nach [[Waltenschwil]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;swisstopo&amp;quot;&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1110, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptsiedlung Boswil besteht aus den Ortsteilen Unterdorf, Oberdorf, Vorstatt und Ritziziel, die alle zusammengewachsen sind. Das Neubauviertel östlich der Bahnlinie ist fast mit [[Bünzen AG|Bünzen]] zusammengewachsen. Der Weiler [[Sentenhof]], ein ehemaliger Gutshof des [[Kloster Muri|Klosters Muri]] ({{Höhe|535|CH}}), liegt über zwei Kilometer südlich des Dorfes an der Gemeindegrenze, auf der östlichen Seite des Wissenbachs. Der Weiler Wissenbach liegt westlich des gleichnamigen Bachs auf {{Höhe|622|CH}}, ebenfalls an der südlichen Gemeindegrenze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swisstopo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 1178 [[Hektar]]en, davon sind 260 Hektaren bewaldet und 146 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt befindet sich auf {{Höhe|704|CH}} im Tannhölzli auf dem Kamm des Lindenbergs, der tiefste auf {{Höhe|429|CH}} an der Bünz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind Waltenschwil im Norden, Bünzen im Nordosten, [[Besenbüren]] und [[Aristau]] im Osten, [[Muri AG|Muri]] im Südosten, [[Buttwil]] im Süden, [[Bettwil]] im Südwesten und [[Kallern]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Boswil-LBS H1-024302.tif|mini|links|Luftbild (1964)]]&lt;br /&gt;
Während der [[Jungsteinzeit]], zwischen 8000 und 10&amp;#039;000 v. Chr., liessen sich am damaligen fischreichen Bünzersee erstmals Siedler nieder und machten sich sesshaft. Der See verlandete später zu einem [[Moor]]. Im Jahre 2007 wurden im Gebiet Eibolde südlich von Boswil ein frühbronzezeitliches Grossgefäss (gemeinsam mit vier Tassen) und eine benachbarte Feuergrube entdeckt. Das 82&amp;amp;nbsp;cm hohe und an der breitesten Stelle 85&amp;amp;nbsp;cm weite, tief in den Boden eingelassene Gefäss war für Vorräte bestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.prospektion.ch/downloads/berichtbuswilpdf.pdf |titel=Zufällig gefunden: Das frühbronzezeitliche Gefäss von Boswil-Eibolde |autor=Andrea Schaer, Erwin Rigert |hrsg=Arbeitsgemeinschaft Prospektion |datum=2003-03 |abruf=2010-01-10 |format=PDF; 410&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160308071400/http://www.prospektion.ch/downloads/berichtbuswilpdf.pdf |archiv-datum=2016-03-08 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1930 kam ein [[Kelten|keltischer]] Friedhof aus der Zeit um 350 bis 325 v.&amp;amp;nbsp;Chr. zum Vorschein. Zeugen der [[Römisches Reich|Römerzeit]] sind Mauerreste von Gutsbetrieben an verschiedenen Standorten. Die im Jahr 1110 erstmals erwähnte [[Martinskapelle (Boswil)|Martinskapelle]] steht auf den Fundamenten eines römischen Wohnkomplexes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Hartmann, Hans Weber |Titel=Die Römer im Aargau |Verlag=Verlag Sauerländer |Ort=Aarau |Datum=1985 |Seiten=145 |ISBN=3-7941-2539-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Bozwila&amp;#039;&amp;#039; erfolgte in einer Urkunde des [[Grossmünster]]s in [[Zürich]]. Diese Urkunde ist zwar nicht datiert, stammt aber laut neuesten Forschungsergebnissen aus der Zeit zwischen 874 und 887. Der Ortsname ist vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;Pozinwila&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet und bedeutet «Landgut des Pozo».&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt; Ein weiterer Grundbesitzer war das [[Fraumünster]] in Zürich, das gegen Ende des 9. Jahrhunderts in Boswil eine Kirche errichten liess. Das [[Kirchenpatronat|Patronatsrecht]] ging zuerst an die [[Habsburg]]er über, um 1380 an die [[Hallwyl (Adelsgeschlecht)|Hallwyler]] und schliesslich 1483 an das [[Kloster Muri]]. Die Habsburger waren die Landesherren und Inhaber der [[Blutgerichtsbarkeit|Hohen Gerichtsbarkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1415 eroberten die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] den Aargau. Boswil war nun Hauptort des gleichnamigen Amtes in den [[Freiamt (Schweiz)|Freien Ämtern]], einer [[Gemeine Herrschaft|Gemeinen Herrschaft]]. Ein Grossbrand im Jahr 1649 zerstörte einen Drittel des Dorfes. Nach dem [[Toggenburgerkrieg|Zweiten Villmergerkrieg]] von 1712 teilten die siegreichen reformierten Orte [[Zürich]], [[Bern]] und [[Glarus]] das Freiamt in zwei Teile. Sie zogen dabei eine schnurgerade Linie von der Kirche in [[Oberlunkhofen]] zum Galgen in [[Fahrwangen]]. Diese Linie verlief genau durch Boswil und sogar mitten durch einige Häuser. Das Dorf wurde in seiner Entwicklung gehemmt, weil nun zwei verschiedene Rechtssysteme galten. Im März 1798 nahmen die [[Erste Französische Republik|Franzosen]] die Schweiz ein und riefen die [[Helvetische Republik]] aus. Boswil wurde wiedervereinigt und war zunächst eine Gemeinde im Distrikt Muri des kurzlebigen [[Kanton Baden|Kantons Baden]], seit 1803 gehört sie zum Kanton Aargau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte die [[Industrialisierung]] ein. Am 1. Juni 1875 wurde der Abschnitt [[Bahnhof Wohlen|Wohlen]]–[[Muri AG|Muri]] der [[Aargauische Südbahn|Aargauischen Südbahn]] eröffnet. Ab 1870 baute man im Sumpfgebiet Bünzmoos, das durch die Verlandung des Bünzersees entstanden war, [[Torf]] ab. In den 1930er und 1940er Jahren entstanden einige Torfausbeutungsbetriebe, die auf einer Fläche von über 200 Hektaren bis in eine Tiefe von sechs Metern Torf abtrugen. Weitere Betriebe siedelten sich an, und Boswil entwickelte sich zu einem Industriestandort. Mit zwei Ausnahmen während des Zweiten Weltkriegs und der Wirtschaftskrise der 1970er Jahre stieg die Bevölkerungszahl kontinuierlich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 bildeten die Gemeinderäte von Boswil und [[Bünzen AG|Bünzen]] eine Arbeitsgruppe zur Vorbereitung eines Zusammenschlusses.&amp;lt;ref&amp;gt;Marc Ribolla: [https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/freiamt/boswil-und-bunzen-sprechen-uber-fusion-arbeitsgruppe-fur-zusammenschluss-gebildet-ld.1238000 &amp;#039;&amp;#039;Boswil und Bünzen sprechen über Fusion – Arbeitsgruppe für Zusammenschluss gebildet.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Aargauer Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 14. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie verschickten einen Fragebogen an die Bevölkerung der beiden Gemeinden, um deren Meinung zu einer Fusion zu ermitteln. 59 % der Boswiler und 62 % der Bünzer, darunter vor allem die älteste Generation, sprachen sich für eine Fusion aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Pascal Bruhin: [https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/freiamt/boswil-und-buenzen-ueberraschung-nach-umfrage-die-aelteste-generation-spricht-sich-am-deutlichsten-fuer-eine-fusion-aus-ld.2123271 &amp;#039;&amp;#039;Überraschung nach Umfrage: Die älteste Generation spricht sich am deutlichsten für eine Fusion aus.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Aargauer Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 10. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Bünzen formierte sich trotzdem ein Komitee einer privaten Gruppierung für ein Referendum gegen die vertiefte Abklärung der Fusion, das von der Stimmbevölkerung jedoch abgelehnt wurde. 2021 wurden vier neue Mitglieder des Bünzer Gemeinderats gewählt, alle waren Mitglieder des Referendumskomitees. Der neu zusammengesetzte Gemeinderat entschied entgegen der bisherigen Planung, Bauamt und Werkhof weiterhin selbständig zu führen und nicht mit Boswil zusammenzulegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Melanie Burgener: [https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/freiamt/kommentar-herz-ueber-verstand-buenzen-hat-sich-selbst-aus-dem-rennen-genommen-ld.2285674 &amp;#039;&amp;#039;Herz über Verstand: Bünzen hat sich selbst aus dem Rennen genommen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Aargauer Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 5. Mai 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Boswiler Gemeinderat entschied darauf, die Vorbereitungen zur Fusion abzubrechen.&amp;lt;ref&amp;gt;Melanie Burgener: [https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/freiamt/boswil-zusammenschluss-gescheitert-boswil-bricht-fusionsabklaerungen-vorzeitig-ab-ld.2307724 &amp;#039;&amp;#039;Zusammenschluss gescheitert: Boswil bricht Fusionsabklärungen vorzeitig ab.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Aargauer Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 23. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Boswil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Boswil-Preghejo 145.jpg|mini|hochkant|[[Pfarrkirche St. Pankraz (Boswil)|Kirche St. Pankraz]]]]&lt;br /&gt;
Boswils erste Kirche, die heutige [[Alte Kirche (Boswil)|Alte Kirche]], reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück. Von 1487 bis 1498 erfolgte eine Erweiterung im [[Gotik|gotischen]] Stil, aus dieser Zeit stammt der Kirchturm. Nachdem das Gebäude zu klein geworden war, wurde es 1913 [[profan]]iert und später samt Pfarrhaus und [[Odilokapelle (Boswil)|Odilokapelle]] an den Kunstmaler [[Richard Arthur Nüscheler]] verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürg Andrea Bossardt |Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kirchen von Boswil |Sammelwerk=[[Schweizerische Kunstführer]] |Nummer=650 |Ort=Bern |Datum=1998 |ISBN=978-3-85782-650-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Nachkommen veräusserten das Gebäudeensemble an die Stiftung «Alte Kirche Boswil». Mit mehreren Renovationen konnte die Bausubstanz erhalten werden. In der Alten Kirche werden heute in regelmässigen Abständen kulturelle Veranstaltungen durchgeführt, die teilweise weltweite Beachtung finden. Das frühere Pfarrhaus diente zuerst als Altersheim für Künstler, heute ist es Sitz der Stiftung [[Künstlerhaus Boswil]] mit Pension für Kunstschaffende und Kursteilnehmer.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kuenstlerhausboswil.ch/ Website des Künstlerhauses Boswil.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Nachbardorf [[Bünzen AG|Bünzen]] eine neue Kirche erhalten hatte, beschloss 1867 die Kirchgemeinde Boswil ebenfalls einen Neubau. Das Projekt kam nicht zustande, da der Kanton eine Kostenbeteiligung verweigerte. Nach einem zweiten gescheiterten Projekt entstand schliesslich zwischen 1888 und 1890 die neue [[Pfarrkirche St. Pankraz (Boswil)|Pfarrkirche St. Pankraz]], eine [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] im [[Neugotik|neugotischen]] Stil.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Germann|Germann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau.&amp;#039;&amp;#039; Band V: &amp;#039;&amp;#039;Bezirk Muri.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jürg Andrea Bossardt: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirchen von Boswil&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerische Kunstführer]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 650). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK). Bern 1998, ISBN 978-3-85782-650-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls von historischer Bedeutung sind die [[Martinskapelle (Boswil)|Martinskapelle]] im Oberdorf, die [[Säge Weissenbach]] im gleichnamigen Weiler und der [[Sentenhof]] südlich des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 2017-Boswil-Pfarrkirche.jpg|Pfarrkirche St. Pankraz&lt;br /&gt;
 2017-Boswil-Kirchenensemble.jpg|Odilokapelle, Alte Kirche, Künstlerhaus&lt;br /&gt;
 2017-Boswil-Alte-Kirche.jpg|Alte-Kirche&lt;br /&gt;
 2017-Boswil-Kreiselskulptur.jpg|Boswil klingt … (Kreiselskulptur)&lt;br /&gt;
 2017-Boswil-Schulhaus-4.jpg|Schulhäuser 4 und 3&lt;br /&gt;
 2017-Boswil-Gemeindeverwaltung.jpg|Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Blau zunehmender gesichteter gelber Halbmond.» Die Gemeinde führt das ehemalige Wappen der Herren von Boswil, eines [[Ministeriale]]ngeschlechts der Habsburger. Jahrhundertelang herrschte Uneinigkeit darüber, ob der Halbmond zu- oder abnehmend sei. Das Gesicht erschien erstmals 1734. Im Dezember 2001 legte der Gemeinderat die definitive Variante fest.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger |Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau |Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau |Ort=Buchs |Datum=2004 |Seiten=126 |ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-08 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1765 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020 || 2023&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 709 || 1249 || 1246 || 1425 || 1463 || 1663 || 1904 || 1871 || 2191 || 2308 || 2512 || 2923 || 3114&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4228}} Menschen in Boswil, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4228}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 58,0 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 13,5 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 28,5 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-05-10 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 92,2 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 2,2 % [[Italienische Sprache|Italienisch]], 1,4 % [[Albanische Sprache|Albanisch]] und 1,3 % [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-08 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Muri zuständig. Boswil gehört zum Friedensrichterkreis XIII (Muri).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-20 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190616155410/https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |archiv-datum=2019-06-16 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindeschreiber-Skandal ===&lt;br /&gt;
2018/2019 war die Gemeinde Boswil wegen eines Skandals schweizweit&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Noemi Lea Landolt |url=https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/freiamt/hetze-gegen-asylsuchende-cvp-boswil-kritisiert-fuehrungsschwaeche-des-gemeindeammanns-133826333 |titel=Hetze gegen Asylsuchende: CVP Boswil kritisiert «Führungsschwäche» des Gemeindeammanns |werk=[[Aargauer Zeitung]] |datum=2018-12-10 |abruf=2019-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in den Medien. Zunächst hatte die Abteilung Soziale Dienste der Gemeindeverwaltung eine Liste mit Namen und Status ihrer Sozialhilfeempfänger öffentlich zugänglich gemacht, was ein Versehen gewesen sein soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/gemeinde-verschickt-geheime-einwohnerdaten/story/10828217 |titel=Gemeinde verschickt Liste mit Sozialhilfebezügern |werk=[[Tages-Anzeiger]] |datum=2018-02-23 |abruf=2019-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dann enthüllte der &amp;#039;&amp;#039;[[Blick (Zeitung)|Blick]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;blick&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Flavio Razzino |url=https://www.blick.ch/news/schweiz/mittelland/stellvertretender-leiter-der-sozialen-dienste-tickt-aus-gemeindeschreiber-von-boswil-ag-hetzt-gegen-fluechtlinge-id15055451.html |titel=Stellvertretender Leiter der Sozialen Dienste tickt aus. Gemeindeschreiber von Boswil AG hetzt gegen Flüchtlinge |werk=[[Blick (Zeitung)|Blick]] |datum=2019-12-06 |abruf=2019-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass der Gemeindeschreiber auf [[Facebook]] gegen Flüchtlinge hetze, die Todesstrafe fordere und zu Selbstjustiz gegen kriminelle Ausländer aufrufe&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bernerzeitung.ch/10758543 |titel=Gemeindeschreiber ruft im Netz zur Selbstjustiz auf |werk=[[Berner Zeitung]] |datum=2019-12-06 |abruf=2019-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, etwa «An die Wand stellen und ihnen eine saubere 9-mm-Impfung verpassen!!!!»&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zuonline.ch/panorama/vermischtes/Gemeindeschreiber-ruft-im-Netz-zur-Selbstjustiz-auf/story/10758543 |titel=Gemeindeschreiber ruft im Netz zur Selbstjustiz auf |werk=[[Zürcher Unterländer]] |datum=2019-12-06 |abruf=2019-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz vielen Forderungen nach Entlassung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jürg Krebs |url=https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/freiamt/hetzender-gemeindeschreiber-entschuldigung-nicht-akzeptiert-tausend-personen-fordern-seine-entlassung-ld.1076596 |titel=Hetzender Gemeindeschreiber: Entschuldigung nicht akzeptiert – Tausend Personen fordern seine Entlassung |werk=[[Luzerner Zeitung]] |datum=2018-12-07 |abruf=2019-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; stellte sich [[Gemeindepräsident|Gemeindeamman]] Michael Weber ([[Schweizerische Volkspartei|SVP]]) hinter den damaligen Gemeindeschreiber, der nach Einleitung eines Strafverfahrens wegen Rassendiskriminierung beurlaubt wurde. Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten stellte das Verfahren jedoch ein,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://static01test.20min.ch/schweiz/zuerich/story/Boswiler-Gemeindeschreiber-wieder-am-Arbeitsplatz-22169817 |titel=«In jedem Unternehmen wäre er entlassen worden» |werk=[[20 Minuten]] |datum=2019-01-15 |abruf=2019-01-18 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190119121143/https://static01test.20min.ch/schweiz/zuerich/story/Boswiler-Gemeindeschreiber-wieder-am-Arbeitsplatz-22169817 |archiv-datum=2019-01-19 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; worauf der Gemeindeschreiber seine Arbeit wieder aufnahm. Am 18.&amp;amp;nbsp;Januar berichtete der &amp;#039;&amp;#039;Blick&amp;#039;&amp;#039;, dass von Seiten der Gemeindeverwaltung die Unterlagen von Eingebürgerten nicht rechtzeitig weitergeleitet und Verfahren verschleppt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Helena Schmid |url=https://www.blick.ch/news/schweiz/wegen-ihm-warten-eingebuergerte-seit-jahren-auf-ihren-pass-hetzer-von-boswil-vertroedelte-einbuergerungen-id15123015.html |titel=Wegen ihm warten Eingebürgerte seit Jahren auf ihren Pass. Hetzer von Boswil vertrödelte Einbürgerungen |werk=[[Blick (Zeitung)|Blick]] |datum=2019-01-18 |abruf=2019-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Arbeitsverhältnis mit dem Gemeindeschreiber wurde danach – unter Freistellung – aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/news/regional/aargau-solothurn/einbuergerungen-verschleppt-gemeindeschreiber-von-boswil-entlassen |titel=Einbürgerungen verschleppt: Gemeindeschreiber von Boswil entlassen |werk=[[Schweizer Radio und Fernsehen|SRF News]] |datum=2019-01-18 |abruf=2019-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Boswil gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 1300 Arbeitsplätze, davon 10 % in der Landwirtschaft, 40 % in der Industrie und 50 % im Dienstleistungssektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-05-08 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben mehreren Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben besitzt die Gemeinde auch eine beachtliche Anzahl von Industriebetrieben, die vor allem in der Bau- und Baunebenbranche oder im Transportwesen tätig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die vielbefahrene [[Hauptstrasse 25]] zwischen [[Lenzburg]] und [[Sins]] verläuft mitten durch das Dorf. Weitere Strassen führen in die Nachbardörfer Bünzen und Kallern. Als öffentliche Verkehrsanbindung dient der [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]-Bahnhof Boswil-Bünzen an der Eisenbahnlinie [[Bahnhof Olten|Olten]]–[[Bahnhof Rotkreuz|Rotkreuz]], auf der Züge der Linie S26 verkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Boswil werden sämtliche Schulstufen der obligatorischen Volksschule unterrichtet, mit Ausnahme der [[Bezirksschule]], die in [[Muri AG|Muri]] besucht werden kann. Das nächstgelegene Gymnasium ist die [[Kantonsschule Wohlen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Xaver Stöckli]] (1888–1975), National- und Ständerat&lt;br /&gt;
* [[Cédric Wermuth]] (* 1986), Nationalrat, Co-Präsident der Sozialdemokratischen Partei Schweiz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1783|Autor=Franz Kretz}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Georg Germann]] |Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau | Band=Band V: &amp;#039;&amp;#039;Der Bezirk Muri&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Jahr=1967 |DNB=457321970}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.boswil.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Boswil]&lt;br /&gt;
* {{ISOS|0040|Boswil|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/schweiz/boswil/object.php Kirchenburg Boswil + (Fotos)] auf burgenwelt.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Muri Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4333583-4|VIAF=243162505}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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