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	<title>Boryszewo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T18:02:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Boryszewo&amp;diff=1172294&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Amtsbezirk Büssow */ Leerzeichen vor Satzzeichen entfernt</title>
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		<updated>2022-01-29T08:58:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Amtsbezirk Büssow: &lt;/span&gt; Leerzeichen vor Satzzeichen entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Boryszewo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutscher Name &amp;#039;&amp;#039;Büssow&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Woiwodschaft Westpommern]] in [[Polen]]. Es gehört zur [[Darłowo (Landgemeinde)|Gmina Darłowo]] &amp;#039;&amp;#039;(Gemeinde Rügenwalde)&amp;#039;&amp;#039; im [[Powiat Sławieński]] &amp;#039;&amp;#039;(Schlawer Kreis)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt in [[Hinterpommern]] auf einem flachen Höhenzug von 15 Metern über dem Meeresspiegel am westlichen Rand des [[Grabow (Fluss)|Grabowa-]] (&amp;#039;&amp;#039;Grabow&amp;#039;&amp;#039;-)Tals. Bis nach [[Darłowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Rügenwalde&amp;#039;&amp;#039;) sind es 15 Kilometer, bis zur Kreisstadt [[Sławno]] (&amp;#039;&amp;#039;Schlawe&amp;#039;&amp;#039;) 23 Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind im Westen [[Gleźnowo]] &amp;#039;&amp;#039;(Steinort)&amp;#039;&amp;#039;, im Nordwesten [[Bukowo Morskie]] &amp;#039;&amp;#039;(See Buckow)&amp;#039;&amp;#039;, im Osten [[Jeżyce (Darłowo)|Jeżyce]] &amp;#039;&amp;#039;(Altenhagen)&amp;#039;&amp;#039; und [[Jeżyczki]] &amp;#039;&amp;#039;(Neuenhagen, Abtei)&amp;#039;&amp;#039; und im Süden [[Dobiesław (Darłowo)|Dobiesław]] &amp;#039;&amp;#039;(Abtshagen)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Im 13. Jahrhundert hieß das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Borisowe&amp;#039;&amp;#039;, erst später &amp;#039;&amp;#039;Büssow&amp;#039;&amp;#039;, und heute Boryszewo. Die Zisterziensermönche, des [[Kloster Bukowo|Klosters Buckow]], denen der Ort gehörte, kamen vom [[Kloster Dargun]], das u.&amp;amp;nbsp;a. die Dörfer [[Alt Tellin#Gemeindegliederung|Siedenbüssow]] und Hohenbüssow bei [[Demmin]] besaß. Vielleicht haben die Siedler aus diesen Dörfern den Namen mitgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname „Büssow“ kommt auch noch in den ehemaligen pommerschen Landkreisen [[Landkreis Friedeberg Nm.|Friedeberg/Neumark]] (der Ort heute heißt polnisch [[Buszów (Strzelce Krajeńske)|Buszów]]), [[Landkreis Kolberg-Körlin|Kolberg-Körlin]] (heute [[Byszewo (Siemyśl)|Byszewo]]) und [[Landkreis Regenwalde|Regenwalde]] (heute [[Byszewo (Łobez)|Byszewo]]) vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1248 übereignet Herzog [[Swantopolk II.]] von [[Pomerellen]] das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Borisowe&amp;#039;&amp;#039; an das Zisterzienserkloster Dargun in [[Mecklenburg]], 1308 wird dieser Ort als [[Wüstung]] bezeichnet und neu besiedelt. Büssow wurde ein Abteidorf des Klosters Buckow und blieb es, bis es nach der [[Reformation]] in Pommern 1535 in das [[Amt Rügenwalde|Rügenwalder Amt]] integriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1780 hatte Büssow ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]], vier Land[[kossäte]]n, sechs Straßenkossäten und einen [[Büdner]]. 1818 leben hier 190 Menschen. Die Zahl der Einwohner steigt 1871 auf 265, und 1939 beträgt ihre Zahl 242. Die Gemeinde war fast rein agrarisch strukturiert. Bis 1945 gehörte zur Gemeinde Büssow der Wohnplatz Karlskamp (heute polnisch: Kępka), etwa zwei Kilometer nordöstlich des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Büssow am 6. März 1945 von [[sowjetisch]]en Truppen auf ihrem Vormarsch nach Rügenwalde besetzt. Nach Kriegsende wurde das Dorf unter [[Volksrepublik Polen|polnische]] Verwaltung gestellt, und es begann die Zuwanderung von Polen und die Verdrängung und [[Vertreibung]] der deutschen Bevölkerung. Büssow wurde von den Polen in &amp;#039;&amp;#039;Boryszewo&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boryszewo ist heute ein Teil der Gmina wiejska Darłowo im Powiat Sławieński.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amtsbezirk Büssow ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Büssow war bis 1945 Sitz des nach ihm benannten Amtsbezirks im [[Landkreis Schlawe i. Pom.]] Zugehörige Gemeinden waren außer Büssow [[Bobolin (Darłowo)|Böbbelin]], [[Dąbki (Darłowo)|Neuwasser]], [[See Buckow]], [[Żukowo Morskie|See Suckow]] und Steinort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standesamt Büssow ==&lt;br /&gt;
Dem Standesamt Büssow, das seinen Sitz allerdings in See Buckow (Bukowo Morskie) hatte, waren die Gemeinden Böbbelin, Neuwasser, See Buckow und Steinort zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Mit den Dörfern Böbbelin, Neuwasser, Steinort und der (später nach [[Pęciszewko|Petershagen]] ausgepfarrten) Filialgemeinde [[Przystawy (Malechowo)|Pirbstow]] war Büssow in das [[Kirchspiel]] See Buckow eingepfarrt. Es lag im [[Kirchenkreis]] [[Rügenwalde]] der [[Kirchenprovinz Pommern]] der [[Kirche der Altpreußischen Union|evangelischen Kirche der Altpreußischen Union]]. Der letzte deutsche Geistliche war Waldemar Knieß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waren die Büssower Einwohner vor 1945 fast ausnahmslos evangelisch, so überwiegt heute in Boryszewo die katholische Konfession. Die wenigen evangelischen Gemeindeglieder werden vom Pfarramt [[Koszalin]] (&amp;#039;&amp;#039;Köslin&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Diözese Pommern-Großpolen]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|polnischen Evangelisch-Augsburgischen (d.&amp;amp;nbsp;h. lutherischen) Kirche]] betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
Die bis 1945 betriebene einklassige Volksschule mit Lehrerwohnung war im 19. Jahrhundert als Fachwerkbau errichtet worden. Letzter deutscher Lehrer war Johannes Köhler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Eine Stichstraße, die von der Nebenstraße [[Bielkowo (Sianów)|Bielkowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Beelkow&amp;#039;&amp;#039;) – Przystawy (&amp;#039;&amp;#039;Pirbstow&amp;#039;&amp;#039;) – [[Malechowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Malchow&amp;#039;&amp;#039;) abzweigt, führt direkt in das Bauerndorf. Die nächste Bahnstation [[Wiekowo (Darłowo)|Wiekowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Alt Wieck&amp;#039;&amp;#039;) an der [[Bahnstrecke Stargard Szczeciński–Gdańsk]] liegt sechs Kilometer entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Orte in der Provinz Pommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Schlawe. Ein pommersches Heimatbuch&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Manfred Vollack, 2 Bände, Husum 1989&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.meyersgaz.org/place/10283077 Büssow] bei Meyers Gazetteer (mit historischer Landkarte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=54.339154|EW=16.366633|type=city|region=PL-32}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Darłowo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Westpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Darłowo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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