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	<title>Borschemich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Borschemich&amp;diff=525930&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NWBibBot: Bot: Ergänze Link zur NWBib mit NWBib Template</title>
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		<updated>2026-04-30T08:25:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Ergänze Link zur NWBib mit NWBib Template&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Ortsteil                        = Borschemich&lt;br /&gt;
|Gemeindeart                     = Stadt&lt;br /&gt;
|Gemeindename                    = Erkelenz&lt;br /&gt;
|Alternativanzeige-Gemeindename  = &lt;br /&gt;
|Ortswappen                      = &lt;br /&gt;
|Breitengrad                     = 51/04/48/N&lt;br /&gt;
|Längengrad                      = 06/25/46/E&lt;br /&gt;
|Bundesland                      = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
|Höhe                            = 77 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Höhe-von                        = 74&lt;br /&gt;
|Höhe-bis                        = 78&lt;br /&gt;
|Fläche                          = 5.18&lt;br /&gt;
|Einwohner                       = 0&lt;br /&gt;
|Einwohner-Stand-Datum           = 2017-12-31&lt;br /&gt;
|Einwohner-Quelle                = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |titel=Fortschreibung Bevölkerungstand am 31.12.2016|url=http://www.erkelenz.de/pdf/Tourismus/Stadtportrait/Gliederung_der_Stadt/2016-Bevoelkerungstand-am-31_12_2016.pdf |zugriff=2019-04-10 |werk=Internetseite der Stadt Erkelenz |format=PDF |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170125125836/http://www.erkelenz.de/pdf/Tourismus/Stadtportrait/Gliederung_der_Stadt/2016-Bevoelkerungstand-am-31_12_2016.pdf |archiv-datum=2017-01-25 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Eingemeindungsdatum             = 1972-01-01&lt;br /&gt;
|Postleitzahl1                   = 41812&lt;br /&gt;
|Postleitzahl2                   = &lt;br /&gt;
|Vorwahl1                        = 02164&lt;br /&gt;
|Vorwahl2                        = &lt;br /&gt;
|Lagekarte                       = Karte Tagebau Garzweiler deutsch 2023.png&lt;br /&gt;
|Lagekarte-Beschreibung          = Lage von Keyenberg (neu) im Abbaugebiet Garzweiler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Borschemich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein zur Stadt [[Erkelenz]] gehörendes Dorf im [[Kreis Heinsberg]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Der Ort lag im Abbaugebiet des [[Tagebau Garzweiler|Tagebaus Garzweiler]] und wich diesem schrittweise bis 2017, da 2018 auf seinem Gebiet die Braunkohleförderung begann. Die Umsiedlung der Bewohner begann 2007 und erfolgte nach [[Borschemich (neu)]], das jetzt ein neuer nördlicher Stadtteil von Erkelenz westlich von [[Mennekrath]] ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Borschemich 2017.jpg|mini|Blick auf die Ortslage von Borschemich von West nach Ost, im Vordergrund die letzten Gebäude des Ortes (2017)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tranchot Otzenrath.jpg|mini|Borschemich und Nachbarorte auf der [[Jean Joseph Tranchot|Tranchotkarte]] um 1806]]&lt;br /&gt;
Im Nordosten liegt der [[Jüchen]]er Ortsteil [[Hochneukirch]]. Im Norden lag früher [[Alt-Holz]], im Südosten lagen die Orte [[Alt-Otzenrath]] und [[Alt-Spenrath]], die dem Tagebau 2011 und 2013 weichen mussten. Im Süden lagen [[Immerath (Erkelenz)|Immerath]] und der [[Weiler]] [[Lützerath]], im Westen liegt Alt-[[Keyenberg]] und im Nordwesten [[Wanlo|Mönchengladbach-Wanlo]]. Alle Nachbarorte außer Wanlo und Hochneukirch lagen ebenfalls im Abbaugebiet des Tagebau Garzweiler und sollten somit auch [[Devastierung|devastiert]] werden, der [[Ausstieg aus der Kohleverstromung in Deutschland|Kohleausstieg]] 2030 verhinderte den Abriss von Alt-Keyenberg, so dass es jetzt mit [[Keyenberg (neu)]] zwei Orte dieses Namens gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flächengröße ===&lt;br /&gt;
Die ehemalige Spezialgemeinde Borschemich hatte 1970 eine Fläche von 5,18&amp;amp;nbsp;Quadratkilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
Die [[Köhm]] floss in West-Ost-Richtung und mündete in die [[Niers]]. Sie war nur nach starken Regenfällen und zur Schneeschmelze ein fließendes Gewässer. Vom Ortseingang in Borschemich aus Richtung [[Alt-Otzenrath]] war die Köhm entlang der St.-Martinus-Straße kanalisiert und floss erst wieder ab der Marienstiftstraße neben dem Pfarrhaus offen weiter in Richtung [[Keyenberg]] zur späteren Mündung in die Niers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Im Untergrund liegen [[Sand]]e, [[Kies]]e und [[Braunkohle]]flöze aus dem [[Tertiär]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsnamen ===&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Birsmiki&amp;#039;&amp;#039; wurde der Ort erstmals im Jahr 898 urkundlich erwähnt. 1396 erschien der Name als &amp;#039;&amp;#039;Bursmich&amp;#039;&amp;#039;, 1618 als &amp;#039;&amp;#039;Borschemich&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutung des [[Ortsname]]ns ist nicht eindeutig zu klären. Das Grundwort -&amp;#039;&amp;#039;mich&amp;#039;&amp;#039; bedeutet Bach und könnte auf die &amp;#039;&amp;#039;Köhm&amp;#039;&amp;#039; hinweisen, die im frühen Mittelalter ein stärkeres Gewässer war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus paland.jpg|mini|[[Haus Paland]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Borschemich4.jpg|mini|Verlassene Häuser im Ortskern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Borschemich Dorflinde.jpg|mini|Dorflinde am Tag der Fällung]]&lt;br /&gt;
Archäologen haben um 2013 im Vorfeld des Tagebaues Garzweiler aus der römischen Epoche der [[Germania inferior]] eine [[villa rustica]] und vier [[Bustum|Brandgräber]] ausgegraben. Die Gräber wiesen bedeutende Funde auf: Reste einer [[Chalcedon (Mineral)|Chalzedonschale]], [[bronze]]nes Waschservice und Götterdarstellungen auf einem mit [[Schildpatt]] ummantelten Kästchen&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Schuler: &amp;#039;&amp;#039;Ein außergewöhnlicher römischer Bestattungsplatz bei Borschemich.&amp;#039;&amp;#039; [[Rheinische Ausgrabungen]] Band 75. Verlag Philipp von Zabern, Darmstadt 2017. ISBN 978-3-8053-5112-6&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
898 schenkte König [[Zwentibold]] von Lothringen dem [[Stift Essen]] ein [[Krongut|Königsgut]] in Borschemich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere geistliche Institutionen besaßen in Borschemich Höfe: das Stift [[Kaiserswerth]], das Stift [[St. Maria im Kapitol]] in Köln und die [[Benediktiner]]-Abtei Gladbach ([[Mönchengladbach]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort war ein [[Ritter]]geschlecht begütert. Erstmals wurde es 1239 als &amp;#039;&amp;#039;von Birsmich&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. 1289 war der Ritter &amp;#039;&amp;#039;Gottschalk von Birsmich&amp;#039;&amp;#039; Gerichtsherr. Um 1400 starb dieses Geschlecht aus. Bis 1837 befand sich das Rittergut Haus Borschemich in adeligem Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 13./14. Jahrhundert gelangte Borschemich an das [[Herzogtum Jülich]]. Zunächst bildete das Dorf mit dem benachbarten Holz die Dingbank Borschemich, die dem Amt [[Grevenbroich]] unterstand. 1500 besaß das Gericht Borschemich ein eigenes Schöffensiegel, auf dem der Heilige [[Martin von Tours|Martin]] als Reiter mit Bettler abgebildet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1554/55 wurde Borschemich in den [[Dingstuhl]] [[Alt-Otzenrath|Otzenrath]] eingegliedert. 1586 hatten die Einwohner unter dem Einfall spanischer Truppen im [[Truchsessischer Krieg|Truchsessischen Krieg]] zu leiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1794 wurde Borschemich in die französische [[Mairie]] [[Kuckum]] (Kanton Erkelenz) eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 wurde Borschemich Bestandteil der preußischen [[Bürgermeisterei (Preußen)|Bürgermeisterei]] [[Keyenberg]] im [[Landkreis Erkelenz]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 wurde Borschemich innerhalb dieser Bürgermeisterei Spezialgemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 wurde die Bürgermeisterei aufgelöst und dem neuen Amt [[Holzweiler (Erkelenz)|Holzweiler]] zugeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Februar 1945 nahmen während der [[Operation Grenade]] US-amerikanische Soldaten des 175. Regiments der 29. US-Infanterie Division das Dorf ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1972 wurde Borschemich aufgrund des Neugliederungsgesetzes Aachen vom 21. Dezember 1971 in die heutige Stadt Erkelenz eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=307}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umsiedlung ===&lt;br /&gt;
Seit 2006 wurde Borschemich aufgrund der Ausdehnung des [[Tagebau Garzweiler|Tagebaus Garzweiler]] umgesiedelt. [[Borschemich (neu)]] befindet sich im Norden der Erkelenzer Kernstadt. Der Abriss von Borschemich begann 2012 und wurde im Frühjahr 2017 abgeschlossen. Die Kirche St. Martinus wurde im November 2014 [[Profanierung|profaniert]]. Im Dezember 2015 wurde [[Haus Paland]] abgerissen. Am 27. Februar 2016 kamen Borschemicher Bürger zusammen und fällten die historische Dorflinde, damit kein Fremder Hand an das trutzige Wahrzeichen des Dorfes legen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulgeschichte ===&lt;br /&gt;
Borschemich besaß bis 1968 eine eigene Schule. Die Anfänge gehen auf eine Küsterschule am Anfang des 18. Jahrhunderts in einem Fachwerkhaus neben der Kirche zurück. Als 1828 das Dorf den ersten ausgebildeten Elementarschullehrer zugewiesen bekam, bot die Schule das „Bild der völligen Verwahrlosung“.&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht einer Kommission der lokalen Polizeirevision vom 8. Juli 1834 zit. n. Karl L. Mackes: Erkelenzer Börde und Niersquellgebiet. In: Schriftenreihe der Stadt Erkelenz. Nr. 6, Mönchengladbach 1985, S.&amp;amp;nbsp;423.&amp;lt;/ref&amp;gt; So wurde 1836 ein neuer Schulsaal an das Küsterhaus angebaut, dem 1850 ein zweiter Schulsaal und eine Lehrerwohnung folgten. In dieser Form bestand die Schule in der Nähe der Kirche bis 1939, als eine neu errichtete Schule in der Nähe des Hauses Paland errichtet wurde. Dieses Gebäude wurde bis zur Schließung der Schule 1968 als Schule genutzt. Die Grundschüler besuchten die Grundschule in Keyenberg, die weiterführenden Schulen werden überwiegend in Erkelenz besucht. Das ehemalige Schulgebäude diente zusammen mit einem 1972 errichteten weiteren Anbau als Mehrzweckhalle für viele Veranstaltungen der Ortsvereine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
[[Datei:St martinus borschemich 1.jpg|mini|[[St. Martinus (Borschemich)|Sankt Martinus]]]]&lt;br /&gt;
Im 12. Jahrhundert wurde der [[Romanik|romanische]] Turm der Kirche erbaut, diese war eine der ältesten Kirchen im Erkelenzer Land. Urkundlich wurde sie aber erst 1423 erwähnt. Einen Hinweis auf das Alter gibt auch das [[Patrozinium]] der Kirche, ist sie doch dem heiligen [[Martin von Tours|Martin]], dem Nationalheiligen der [[Franken (Volk)|Franken]], geweiht. Ein Friedhof wurde schon 1300 in einer Urkunde überliefert. Anders als im benachbarten Otzenrath konnte die [[Reformation]] in Borschemich nicht Fuß fassen und der Ort blieb überwiegend katholisch. Erst 1804 wurde Borschemich selbständige [[Pfarre]], vorher hatte der Ort als [[Filialkirche]] zur katholischen Pfarre [[Keyenberg]] gehört. Am 1. März 1804 erließ der erste Aachener Bischof [[Marc-Antoine Berdolet|Berdolet]] ein [[Dekret]] der neuen Pfarrumschreibung, durch welches auch Borschemich selbständige Pfarrei wurde. Nach über 200 Jahren der Selbständigkeit wurde die Pfarre St. Martinus Borschemich mit Ablauf des 31. Dezember 2008 aufgelöst durch Zusammenschluss mit der [[St. Lambertus (Erkelenz)|Pfarre St. Lambertus Erkelenz]]. Die bisherigen beiden kirchlichen Gremien Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat wurden durch den sogenannten Kapellenvorstand ersetzt. Die bisherige Pfarre St. Martinus Borschemich ist daher seit dem 1. Januar 2009 [[Kapellengemeinde]] der Pfarre St. Lambertus Erkelenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde, da sie zu klein geworden war, 1906/07 nach einem [[Entwerfen#Architektur|Entwurf]] des Kölner Diözesan[[baumeister]]s [[Heinrich Renard]] (1868–1928) an anderer Stelle neu erbaut. 2016 wurde die Kirche abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|St. Martinus (Borschemich)|titel1=St. Martinus (Borschemich) mit weiteren Ausführungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwestern vom Orden der [[Cellitinnen von der Hl. Gertrud|Cellitinnen]] aus [[Düren]] betrieben von 1918 bis 1981 im Ort ein Kinderhaus.&lt;br /&gt;
[[Datei:Borschemich Grotte.jpg|mini|Borschemicher „Lourdesgrotte“]]&lt;br /&gt;
In der Zeit seit der Erhebung zur selbständigen Pfarre waren folgende Seelsorger im Ort tätig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1804 bis 1837 Simon Schmitz&lt;br /&gt;
* 1837 bis 1885 Michael Dapper&lt;br /&gt;
* 1887 bis 1893 Sebastian Klein&lt;br /&gt;
* 1893 bis 1912 Karl Anton Weisheim&lt;br /&gt;
* 1912 bis 1914 Peter Keusen&lt;br /&gt;
* 1914 bis 1920 Ferdinand Küppers&lt;br /&gt;
* 1920 bis 1947 Johann Josef Aretz&lt;br /&gt;
* 1947 bis 1978 Bruno Masch&lt;br /&gt;
* 1979 bis 1993 Günter Meis&lt;br /&gt;
* 1993 bis 2002 Ulrich Lühring&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Einwohnerzahlen der Ortschaft Borschemich:&amp;lt;ref&amp;gt;Karl L. Mackes: Erkelenzer Börde und Niersquellgebiet. In: Schriftenreihe der Stadt Erkelenz. Nr. 6, Mönchengladbach 1985, S. 86&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Ew&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1767 || 350&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1817 || 599&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1849 || 629&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 679&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1895 || 589&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1926 || 593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 615&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 734&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 760&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einwohnerzahlenentwicklung durch die Umsiedlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Ew&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2007 || 518&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2008 || 442&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 352&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 247&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 189&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2012 || 132&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2013 || {{0}}88&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || {{0}}53&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || {{0}}11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ende 2016 ||{{0}}24&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dez, 2017&lt;br /&gt;
|{{0|00}}0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:St Martinus Kirche Borschemich.jpg|mini|Abriss der Kirche St. Martinus, Februar 2016]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorflinde Borschemich (gefällt).jpg|mini|Dorfbewohner fällen die Linde]]&lt;br /&gt;
* Die Borschemicher [[Linden (Botanik)|Linde]] am Ortseingang (1689 gepflanzt und 2016 gefällt)&lt;br /&gt;
* Haus Borschemich, auch [[Haus Paland]] genannt. Das Gebäude war ein ehemaliges [[Wasserschloss (Architektur)|Wasserschloss]], bestehend aus einer [[Vorburg]] und einem Haupthaus. Das Grabensystem wurde früher von der Köhm gespeist. Ein Teil der Gräben war bis zum Abriss im Dezember 2015 noch erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url = https://rp-online.de/nrw/staedte/erkelenz/haus-paland-in-erkelenz-rittergut-fuer-tagebau-abgerissen_aid-17552097 | title = Rittergut für Garzweiler-Tagebau abgerissen | publisher = RP Digital GmbH| date = 2015-12-01 | accessdate = 2016-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[St. Martinus (Borschemich)|Pfarrkirche St. Martinus]], 1906/07 erbaut, abgerissen im Februar 2016&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Speen |titel=Borschemich: Abriss der St. Martinus-Kirche |url=https://rp-online.de/nrw/staedte/erkelenz/abriss-der-st-martinus-kirche_aid-21320331 |zugriff=2016-02-15 |werk=RP Online}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* kirchliche Parkanlage zwischen Pfarrkirche und Haus Paland. Im Park fanden sich eine 1921 errichtete „[[Lourdes]]grotte“, eine Kreuzigungsgruppe als Grotte am [[Kalvarienberg]], ein St.-Martinus-Denkmal aus dem Jahr 1936 anlässlich des 300-jährigen Bestehens der [[Schützenbruderschaft|Bruderschaft]], sowie ein Ehrenmal, Kriegergedächtnisgrotte an der Kirche, errichtet 1922, neugestaltet 1954&lt;br /&gt;
* neue St.-Martinus-Figur an der Dorflinde&lt;br /&gt;
* St. Josefskloster aus dem Jahr 1688, später Jugendhaus des Bistums Aachen, geleitet von der [[Deutsche Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg|Deutschen Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg]]&lt;br /&gt;
* diverse alte Wegekreuze an den Ortsstraßen (Kreuze [[Wegekreuz Heyers|Heyers]], Dappen, [[Wegekreuz Beeck|Beeck]])&lt;br /&gt;
* alte Grabsteine am Aufgang zum Friedhof und auf dem Friedhof, Kreuzwegstationen auf dem Friedhof&lt;br /&gt;
* alte [[Flurkreuz|Fußfälle]] in den Kirchenanlagen&lt;br /&gt;
* Pfarrhaus aus dem Jahre 1839&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Borschemich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* Karnevalsgesellschaft „Rasselbande Borschemich“, gegründet 1972&lt;br /&gt;
* Musikverein Borschemich e.&amp;amp;nbsp;V., gegründet 1926 (ruhend seit 30. März 2007)&lt;br /&gt;
* [[St. Martinus Schützenbruderschaft Borschemich]] e.&amp;amp;nbsp;V., gegründet 1636&lt;br /&gt;
* Kirchenchor [[Heilige Cäcilia|Cäcilia]], gegründet 1848&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]] Erkelenz, Löschgruppe Borschemich, gegründet 1904&lt;br /&gt;
* TUS 09, Turn- u. Spielverein 09 e.&amp;amp;nbsp;V., gegründet 1909 (z.&amp;amp;nbsp;Zt. ruhend)&lt;br /&gt;
* bis 31. Dezember 2008: kirchliche Gremien (Kirchenvorstand und [[Pfarrgemeinderat]]), seit 1. Januar 2009: Kapellenvorstand&lt;br /&gt;
* Bürgerbeirat (Umsiedlung des Ortes durch den [[Garzweiler|Tagebau Garzweiler II]])&lt;br /&gt;
* Rock&amp;#039;n-Roll-, Boogie-Woogie- und Disco-Fox-Club „Tigerfeet e.&amp;amp;nbsp;V.“ (auswärtiger Verein, der sich regelmäßig im Ort traf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* [[Schützenfest]] am [[Dreifaltigkeit#Dreifaltigkeitsfest|Dreifaltigkeitssonntag]], dem 1. Wochenende nach [[Pfingsten]] (Frühkirmes)&lt;br /&gt;
* [[Patrozinium|Pfarrpatrozinium]] im November (Spätkirmes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft, Infrastruktur und Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft === &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Bugatti (Bekleidung)#Brinkmann-Gruppe|Statz Bekleidungswerke]]&amp;#039;&amp;#039; hatten in Borschemich ihren Ursprung. &amp;#039;&amp;#039;Boss Raumgestaltung&amp;#039;&amp;#039; ist vor mehr als 100 Jahren aus einer Schreinerei hervorgegangen. Mehrere Gartenbaubetriebe lagen am Ortsrand. Von einst 25 Landwirten wirtschafteten 2006 noch drei. Das Gestüt &amp;#039;&amp;#039;Arab el Haira&amp;#039;&amp;#039; betrieb bis 2010 die Pferdezucht von [[Vollblutaraber]]n. Von der &amp;#039;&amp;#039;Risch-Gruppe&amp;#039;&amp;#039;, die mit einer Baumaterialienhandlung in [[Essen]] von Carl Risch im 19. Jahrhundert begründet wurde, gab es ein Baustoffwerk mit [[Kiestagebau|Kiesgruben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Infrastruktur ===&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Erkelenz, Löschgruppe Borschemich, gegründet 1904&lt;br /&gt;
* Mehrzweckhalle Borschemich&lt;br /&gt;
* Sportplatz „Alter Kirchweg“&lt;br /&gt;
* Bolzplatz Von-Paland-Str.&lt;br /&gt;
* Raiffeisenbank Erkelenz e.G. (Niederlassung, ehemalige Hauptstelle der Raiffeisenbank von 1894 e.G.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich in [[Hochneukirch|Jüchen-Hochneukirch]] und [[Mönchengladbach-Herrath]], die beide ca. 6 Kilometer von Borschemich entfernt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bus ====&lt;br /&gt;
Die Stadtbuslinie EK 3 (Erkelenz–Keyenberg) fuhr Borschemich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Straßen ====&lt;br /&gt;
Westlich von Borschemich verlief die [[Bundesautobahn 61|A 61]]. Im Norden Borschemichs befindet sich die Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;MG-Wanlo&amp;#039;&amp;#039;. Anfang September 2018 wurde der Autobahnabschnitt zwischen der Anschlussstelle Wanlo und dem [[Autobahndreieck Jackerath]] gesperrt und wird künftig vom Tagebau in Anspruch genommen. Er wird durch den Abschnitt der [[Bundesautobahn 46|A&amp;amp;nbsp;46]] von [[Autobahndreieck Mönchengladbach-Wanlo|Dreieck Wanlo]] zum [[Autobahnkreuz Holz]] und der [[Bundesautobahn 44|A&amp;amp;nbsp;44]] von Holz nach Jackerath ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straßennamen in Borschemich lauteten: Alter Kirchweg, Am Schwarzen Berg, Glockengasse, Hochneukircher Weg, Im Palandsfeld, Immerather Straße, Keyenberger Straße, Linde Borschemich, Marienstiftstraße, Otzenrather Straße, Sankt-Martinus-Straße, Schöffenstraße, Spenrather Weg, Von-Birsmich-Weg, Von-Paland-Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl L. Mackes: &amp;#039;&amp;#039;Erkelenzer Börde und Niersquellgebiet.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Stadt Erkelenz.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 6, Mönchengladbach 1985.&lt;br /&gt;
* Arbeitskreis der Borschemicher Vereinsvorstände in Verbindung mit der Pfarrgemeinde St. Martinus, Texterstellung Heinrich Goebels: &amp;#039;&amp;#039;1100 Jahre Borschemich, 898–1998, Geschichte und Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Herausgabe 10. Dezember 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Erkelenz#Borschemich}}&lt;br /&gt;
* [http://www.erkelenz.de/ Website der Stadt Erkelenz]&lt;br /&gt;
* [http://garzweiler.com/borschemich/ Dokumentation Garzweiler - Borschemich]&lt;br /&gt;
* [https://www.virtuelles-museum.com/ Virtuelles Museum der verlorenen Heimat]&lt;br /&gt;
* [http://www.limburg-bernd.de/DenkErk/Denkmalblatt.htm Denkmale in der Stadt Erkelenz]&lt;br /&gt;
* [http://www.limburg-bernd.de/Kirchen%20und%20Kapellen%20im%20Kreis%20Heinsberg/KapellenErk.htm Kirchen und Kapellen in der Stadt Erkelenz]&lt;br /&gt;
* [http://www.borschemich.de/ Internetpräsenz des Ortes Borschemich mit Informationen zum Ort, Vereinsleben und Veranstaltungsterminen]&lt;br /&gt;
* [http://www.erkelenz.de/de/bauen/garzweiler/Umsiedlungen_im-Ueberblick.html Informationen der Stadt Erkelenz zur Umsiedlung]&lt;br /&gt;
* [https://site.altizure.com/project/593d7961db2e4a0649990c9c/model 3D-Ansicht des Dorfplatzes und der Kirche während der Abrissarbeiten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Erkelenz}}&lt;br /&gt;
* {{NWBib}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Erkelenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Heinsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Kreis Heinsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgebaggerter Ort im Rheinischen Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1239]]&lt;/div&gt;</summary>
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