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	<title>Bornmuellerantha aucheri - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bornmuellerantha_aucheri&amp;diff=1443572&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-24T12:43:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Bornmuellerantha aucheri&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Pierre Edmond Boissier|Boiss.]]) Rothm.&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Bornmuellerantha&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Sommerwurzgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Orobanchaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Lippenblütlerartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Lamiales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Euasteriden I&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bornmuellerantha aucheri&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Halbschmarotzer|halbparasitäre]] Pflanzen[[Art (Biologie)|art]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Sommerwurzgewächse]] (Orobanchaceae). Sie ist eine von zwei Arten der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Bornmuellerantha]]&amp;#039;&amp;#039;. Sie ist nahe verwandt mit der Gattung der [[Zahntroste]] (&amp;#039;&amp;#039;Odontites&amp;#039;&amp;#039;) und wird gelegentlich diesen zugerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Bornmuellerantha aucheri&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[einjährige Pflanze|einjährige]], aufrecht wachsende Pflanze, die Wuchshöhen von 8 bis 35&amp;amp;nbsp;cm (selten bis 45&amp;amp;nbsp;cm) erreicht. Sie ist unverzweigt oder nur wenig verzweigt und mit rauborstigen [[Trichom]]en besetzt. Der [[Sprossachse|Stängel]] hat an der Basis einen Durchmesser von bis zu 2,3&amp;amp;nbsp;mm. Der vegetative Teil der Pflanze besteht aus acht bis 16 [[Knoten (Botanik)|Knoten]], wovon von den oberen zwei bis zehn Knoten bis zu 15&amp;amp;nbsp;cm lange Seitentriebe ausgehen können. Die Seitentriebe stehen in einem Winkel von 35 bis 60°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind linealisch oder linealisch-lanzettlich geformt, haben eine Länge von 12 bis 27&amp;amp;nbsp;mm und eine Breite von 1 bis 2,6&amp;amp;nbsp;mm. Sie sind ganzrandig und beidseitig dicht rauborstig behaart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütenstände und Blüten ===&lt;br /&gt;
Die [[traube|traubigen]] [[Blütenstand|Blütenstände]] bestehen aus acht bis vierzehn locker angeordneten [[Blüte]]n und werden 2 bis 4&amp;amp;nbsp;cm lang. Die [[Tragblatt|Tragblätter]] sind laubblattartig-schuppig, schmal eiförmig-lanzettlich, ganzrandig und beidseitig dicht borstig behaart. Die unteren Tragblätter werden 5,5 bis 10&amp;amp;nbsp;mm × 1,2 bis 1,5&amp;amp;nbsp;mm groß. Die Hemmzone zwischen vegetativen Spross und Blütenstand besteht aus zwei bis acht Knoten. Zur Fruchtreife verlängert sich der Blütenstand der Hauptachse auf eine Länge von 15&amp;amp;nbsp;cm, die Blütenstände der Seitentriebe verlängern sich auf 7&amp;amp;nbsp;cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die selbstbefruchtenden ([[Autogamie|autogamen]]) Blüten werden 7,5 bis 10,5&amp;amp;nbsp;mm lang. Zu Beginn der Blütezeit hat der [[Kelchblatt|Kelch]] eine Länge von 6,2 bis 7,3&amp;amp;nbsp;mm, an der Frucht ist er auf bis zu 8,5&amp;amp;nbsp;mm verlängert. Die Kelchblätter sind zur Hälfte oder etwas weniger miteinander verwachsen, sie sind dichtborstig behaart und spärlich bis reichlich mit Stieldrüsen besetzt, deren Kopf ellipsoidisch geformt ist und aus maximal 60 Zellen besteht. Die Kelchzipfel sind schmal dreieckig. Die [[Kronblatt|Krone]] ist gelb gefärbt, die etwa 5,5 bis 7&amp;amp;nbsp;mm lange Kronröhre ist unbehaart. Ober- und Unterlippe sind mit etwa 1&amp;amp;nbsp;mm langen, nichtdrüsigen Trichomen besetzt. Die Oberlippe ist mit 2 bis 3,2&amp;amp;nbsp;mm etwa gleich lang wie die Unterlippe und tief ausgerandet. Die Unterlippe ist bis fast zur Basis in drei Zipfel geteilt; der Mittelzipfel ist spatelförmig, etwa so lang wie breit, deutlich herzförmig ausgerandet und nach unten keilförmig verschmälert. Die beiden seitlichen Zipfel sind nur leicht kürzer, jedoch etwas breiter als lang und nur wenig ausgerandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier [[Staubblatt|Staubblätter]] stehen nicht oder nur wenig aus der Krone heraus und sind vollständig unbehaart. Das obere Paar hat eine Länge von 2,2 bis 2,5&amp;amp;nbsp;mm, das untere Paar ist 2,7 bis 3,2&amp;amp;nbsp;mm lang. Die [[Staubbeutel]] sind gelb oder hellbraun gefärbt, 1,2 bis 1,5&amp;amp;nbsp;mm lang und sind gegenüber den [[Staubfaden|Staubfäden]] um etwa 130° gedreht. Die Theken reißen über die gesamte Länge auf und weisen an keinem der Enden eine Stachelspitze auf. Die [[Pollen]]körner haben eine Größe von 47,6 bis 52&amp;amp;nbsp;µm. Der [[Fruchtknoten]] bildet in jedem der zwei Fruchtknotenfächer fünf oder sechs [[Samenanlage]]n aus, der [[Griffel (Botanik)|Griffel]] wird bis 6&amp;amp;nbsp;mm lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früchte und Samen ===&lt;br /&gt;
Die Früchte sind schmal verkehrt-eiförmige [[Kapselfrucht|Kapseln]], die nicht oder nur wenig ausgerandet sind. Sie werden 6 bis 9&amp;amp;nbsp;mm lang und 2,5 bis 4,2&amp;amp;nbsp;mm breit. Die [[Same (Pflanze)|Samen]] haben eine Größe von 1,4 bis 1,6&amp;amp;nbsp;mm × 0,7 bis 0,9&amp;amp;nbsp;mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chromosomenzahl ===&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 24.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen und Standorte ==&lt;br /&gt;
Die Art kommt in großen Teilen der [[Türkei]] vor, fehlt dort aber in den nördlichen und westlichen Teilen. Weiterhin ist sie in [[Armenien]], dem Norden und Nordwesten [[Iran]]s, Nordwest-[[Syrien]] und im [[Libanon]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wächst an montan-subalpinen Standorten in Höhenlagen zwischen 850 und 3250&amp;amp;nbsp;m auf felsigen Kalk- oder Schiefer-Hängen, flachgründigen, steinigen Weiden, Steppenrasen und in sonnigen Gebüschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Botanische Geschichte und Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Art wurde 1844 von [[Pierre Edmond Boissier]] als &amp;#039;&amp;#039;Odontites aucheri&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Diagnoses Plantarum Orientalium novarum&amp;#039;&amp;#039; Serie 1 Band 4 Seite 74 [[Erstbeschreibung|erstbeschrieben]]. 1943 wurde die Art von [[Werner Rothmaler]] in &amp;#039;&amp;#039;Mittheilungen des Thüringischen Botanischen Vereins&amp;#039;&amp;#039;, neue Folge, Band 1 Seite 226 in die neu beschriebene Gattung &amp;#039;&amp;#039;Bornmuellerantha&amp;#039;&amp;#039; verschoben. Diese Einordnung wurde 1996 von [[Markus Bolliger]] in seiner Monographie der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Odontites&amp;#039;&amp;#039; bestätigt, er unterscheidet die Gattung vor allem durch die Morphologie der Pollen, der Trichome und der Blüte von den Zahntrosten. In dieser Monographie wählt Bolliger auch ein von [[Pierre Martin Rémi Aucher-Éloy]] gesammeltes Exemplar als [[Typus (Nomenklatur)|Lektotypus]] aus. Durch die Beschreibung einer zweiten Art ist die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Bornmuellerantha&amp;#039;&amp;#039; seit 2010 nicht mehr monotypisch.&amp;lt;ref name = &amp;quot;Dönmez&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Gattungsname leitet sich vom Namen des deutschen Botanikers [[Joseph Friedrich Nicolaus Bornmüller]] (1862 – 1948) sowie vom griechischen ἄνϑος (=Blüte) ab, das Art[[epitheton]] ehrt [[Pierre Martin Rémi Aucher-Éloy]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Markus Bolliger: &amp;#039;&amp;#039;Monographie der Gattung Odontites (Scrophulariaceae) sowie der verwandten Gattungen Macrosyringion, Odontitella, Bornmuellerantha und Bartsiella&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Willdenowia: Annals of the Botanic Garden and Botanical Museum Berlin-Dahlem&amp;#039;&amp;#039;, Band 26, 1996. Seiten 37–168, [https://www.bioone.org/doi/abs/10.3372/wi.26.2603 (online).]&lt;br /&gt;
* Werner Rothmaler: &amp;#039;&amp;#039;Die Aufspaltung von Odontites Hall. ex. Zinn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Thüringischen Botanischen Vereins, Neue Folge&amp;#039;&amp;#039;, Heft 50: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zum 80. Geburtstag von Joseph Bornmüller&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Gebr. Knabe KG, Weimar, 1943. Seiten 224–230.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Dönmez&amp;quot;&amp;gt;Ali A. Dönmez: &amp;#039;&amp;#039;Bornmuellerantha alshehbaziana (Orobanchaceae), a New Species from Turkey&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Novon&amp;#039;&amp;#039; 20: 265–267, [[DOI:10.3417/2008110]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;{{Tropicos|ID=50195120|WissName=Bornmuellerantha aucheri|ProjektID=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt2018&amp;quot;&amp;gt; Lotte Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen&amp;#039;&amp;#039;. Erweiterte Edition. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2018. [https://www.bgbm.org/de/other-publications/verzeichnis-eponymischer-pflanzennamen-erweiterte-edition] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sommerwurzgewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orobanchaceae]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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